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Dawid Walerjewitsch Airapetjan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dawid Airapetjan Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Dawid Walerjewitsch Airapetjan
Geburtstag 26. September 1983
Geburtsort Baku
Nationalität RusslandRussland Russland
Gewichtsklasse Halbfliegengewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,58 m
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 2012 London Halbfliegengewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Bronze 2011 Baku Halbfliegengewicht
Silber 2009 Mailand Halbfliegengewicht
Europameisterschaften
Gold 2013 Minsk Halbfliegengewicht
Gold 2006 Plowdiw Halbfliegengewicht

Dawid Walerjewitsch Airapetjan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Dawit Walerii Hajrapetjan; * 26. September 1983 in Baku, Aserbaidschanische SSR, Sowjetunion) ist ein russischer Politiker und ehemaliger Boxer aserbaidschanischer Herkunft.

Persönliches

Airapetjan ist in der aserbaidschanischen SSR geboren und flüchtete mit seiner Familie aufgrund des Bergkarabachkonflikts zuerst in die Armenische SSR und später in die russische Stadt Pjatigorsk, wo er 2006 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Nord-Kaukasischen Föderalen Technischen Universität absolvierte.<ref>Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Dynamo.su</ref><ref>Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Info Sport.ru</ref> 2012 wurde er mit dem Orden „Für Verdienste um das Vaterland“ II. Klasse ausgezeichnet und betätigte sich nach seiner Wettkampfkarriere als Boxtrainer an der MBU Sportschule der Olympischen Reserve Nr. 2 in Kislowodsk.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Einiges Russland (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. März 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pg.er.ru</ref>

Seit Oktober 2021 ist er Abgeordneter der Stadtregierung von Pjatigorsk und für die Partei Einiges Russland stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Stadt für Körperkultur, Sport und Tourismus. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.<ref>Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Stadt Pjatigorsk</ref>

Boxkarriere

Airapetjan begann 1997 unter den Trainern Waleri Jentaltsjew und Eduard Dschagrajew mit dem Boxsport und wurde 2003 in die russische Nationalmannschaft einberufen.<ref>Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Moskva Ringe.ru</ref><ref>Dawid Walerjewitsch Airapetjan, Rus Team.ru</ref> Ab 2005 boxte er für den Club Ring Magnitogorsk.<ref>David Hayrapetyan: Ich verdanke meinen Namen meinem Onkel</ref>

Sein größter Erfolg im Nachwuchs war der Gewinn der Goldmedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2002 in Santiago.<ref>World Junior Championships 2002</ref> Bei seinen ersten nationalen Meisterschaften der Erwachsenen wurde er 2003 Vizemeister nach einer Finalniederlage gegen Sergei Kasakow.<ref>Russian National Championships 2003</ref>

2004, 2005 und 2006 wurde er dann Russischer Meister, wobei er im Finale 2006 gegen Sergei Kasakow gewonnen hatte.<ref>Russian National Championships 2004</ref><ref>Russian National Championships 2005</ref><ref>Russian National Championships 2006</ref> Er wurde daraufhin bei den Europameisterschaften 2006 in Plowdiw aufgeboten und erkämpfte gegen Heorhij Tschyhajew, Pál Bedák, Howhannes Danieljan und Alfonso Pinto die Goldmedaille.<ref>European Championships 2006</ref> Nach dem erneuten Gewinn des Russischen Titels 2007 durch einen Finalsieg gegen Sergei Kasakow<ref>Russian National Championships 2007</ref> war er zudem Fixstarter bei den Weltmeisterschaften 2007 in Chicago. Dort setzte er sich gegen Pürewdordschiin Serdamba und Pál Bedák durch, ehe er im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Zhou Shiming ausschied.<ref>World Championships 2007</ref>

Durch Siege gegen Alfonso Pinto, Pál Bedák, Ferhat Pehlivan und Łukasz Maszczyk gewann er die europäische Olympiaqualifikation in Pescara<ref>European Olympic Qualifications 2008</ref> und nahm daraufhin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil, wo er mit 11:13 gegen Heorhij Tschyhajew unterlag.<ref>Olympic Games 2008</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Mailand kämpfte er sich gegen Cleiber Segura, Ferhat Pehlivan, Carlos Quipo, Kelvin de la Nieve und Shin Jong-hun bis in das Finale vor, wo er diesmal gegen Pürewdordschiin Serdamba unterlag.<ref>World Championships 2009</ref>

2010 wurde er wieder Russischer Meister und besiegte dabei unter anderem Owik Ogannisjan und Belik Galanow,<ref>Russian National Championships 2010</ref> schied aber bei den Europameisterschaften 2010 in Moskau gegen Elvin Məmişzadə bereits im Viertelfinale aus.<ref>European Championships 2010</ref> 2011 wurde er durch einen Finalsieg gegen Belik Galanow erneut Russischer Meister<ref>Russian National Championships 2011</ref> und startete bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku, wo er mit Siegen gegen Eros Correa, Łukasz Maszczyk und Kelvin de la Nieve, sowie einer Niederlage im Halbfinale gegen Zhou Shiming, eine Bronzemedaille gewann.<ref>World Championships 2011</ref>

Er war damit für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert und konnte dort ebenfalls eine Bronzemedaille erkämpfen, als er gegen Jantony Ortiz und Ferhat Pehlivan ins Halbfinale eingezogen und dort mit 12:13 gegen Kaew Pongprayoon ausgeschieden war.<ref>Olympic Games 2012</ref> 2013 gewann er bei den Europameisterschaften in Minsk seinen zweiten EM-Titel, nachdem er sich gegen Howhannes Danieljan, Manuel Cappai, Jack Bateson und Paddy Barnes durchgesetzt hatte.<ref>European Championships 2013</ref>

Bei Russischen Meisterschaften gewann er noch 2014 und 2015 Bronze, nachdem er jeweils gegen Wassili Jegorow bzw. Belik Galanow ausgeschieden war.<ref>Russian National Championships 2014</ref><ref>Russian National Championships 2015</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />