Zum Inhalt springen

Darja Michailowna Schmeljowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Darja Schmeljowa Vorlage:SportPicto
Europameisterin im Teamsprint (2017)
Europameisterin im Teamsprint (2017)
Zur Person
Vollständiger Name Darja Michailowna Schmeljowa
Geburtsdatum 26. Oktober 1994 (31 Jahre)
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Disziplin Bahn
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2021 BronzemedailleTeamsprint
2016 Silber – Teamsprint
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2017, 2019 Regenbogentrikot500-Meter-Zeitfahren
2016, 2017 Regenbogentrikot – Teamsprint
Letzte Aktualisierung: 17. September 2023

Darja Michailowna Schmeljowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), engl. Transkription Darya Shmelyova/Shmeleva; * 26. Oktober 1994 in Moskau) ist eine russische Bahnradsportlerin. Sie ist neben Anastassija Woinowa eine der dominierenden Radsportlerinnen ihres Landes in den 2010er Jahren.

Sportlicher Werdegang

2011 wurde Darja Schmeljowa in Moskau Junioren-Weltmeisterin im Teamsprint, gemeinsam mit Anastassija Woinowa. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften der Junioren 2012 in Invercargill errang Schmeljowa vier Titel: im Zeitfahren, im Keirin, im Sprint. Im Teamsprint errang sie mit Lidija Pluschnikowa ebenfalls die Goldmedaille; zudem stellten die beiden Sportlerinnen zwei neue Juniorinnen-Weltrekord über 34,321 Sekunden sowie über 34,155 Sekunden auf. Noch am selben Tag verbesserte sie die Weltbestzeit über 500 Meter auf 34,753 Sekunden. Im selben Jahr wurde Darja Schmeljowa Junioren-Europameisterin im Keirin und im Sprint. Bei den Europameisterschaften der Elite 2012 im litauischen Panevėžys belegte sie gemeinsam mit Anastassija Woinowa im Teamsprint Rang zwei ebenso wie 2014 Platz zwei im Zeitfahren.

Im Jahr darauf wurde Schmeljowa gemeinsam mit Woinowa Europameisterin der Elite im Teamsprint und errang Bronze im Zeitfahren. 2016 wurden Schmeljowa und Woinowa in London Weltmeisterinnen im Teamsprint. Im selben Jahr wurde Schmeljowa für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert. Gemeinsam mit Woinowa errang sie die Silbermedaille im Teamsprint. Im Sprint belegte sie Platz 22 und im Keirin Platz 13. Im Jahr darauf konnten die beiden Sportlerinnen erneut den WM-Titel im Teamsprint erringen, Schmeljowa entschied zudem das 500-Meter-Zeitfahren für sich.<ref>Radsport: Bahnrad-WM: Welte gewinnt Silber im 500-m-Zeitfahren (15. April 2017)</ref>

2018 errang die 23-Jährige bei den Weltmeisterschaften in Apeldoorn die Silbermedaille im Zeitfahren, im Teamsprint gewann sie mit Woinowa Bronze. 2019 war ein überaus erfolgreiches Jahr für sie: Weltmeisterin im Zeitfahren, Vize-Weltmeisterin im Teamsprint, WM-Bronze im Keirin, zwei Goldmedaillen bei den Europaspielen in Minsk und weitere Erfolge. Zudem gewann sie mit Jekaterina Rogowaja zwei Läufe des Weltcups. Beim Weltcup-Lauf in Cambridge hatte sie einen schweren Sturz, bei dem sie sechs gebrochene Rippen und eine geprellte Lunge davontrug.<ref name="tellerre-208163">Anonym: Six broken ribs and a bruised lung: Russian cyclist Shmelyova received serious injuries in the competition. In: tellerreport.com. 8. Dezember 2019, abgerufen am 24. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021 startete Schmeljowa bei den Olympischen Spielen in Tokio und errang mit Anastassija Woinowa die Bronzemedaille im Teamsprint. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2021 gewann sie den Titel im Zeitfahren sowie Bronze im Teamsprint. Bei den Weltmeisterschaften im selben Jahr wurde sie mit Natalja Antonowa, Jana Tyschtschenko und Anastassija Woinowa Zweite im Teamsprint und Dritte im Zeitfahren.

Erfolge

Datei:2019 UEC Track Elite European Championships 110.jpg
Darja Schmeljowa (l.) mit ihrer Standardpartnerin im Teamsprint Anastassija Woinowa (2019)
Datei:UCI Track World Championships 2020-02-27 161926.jpg
Schmeljowa bei der Bahn-WM 2020 im Sprintlauf gegen die Britin Katy Marchant
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021

Teams

Weblinks

Commons: Darja Schmeljowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1995–1999 Félicia Ballanger | 2001 Nancy Contreras | 2000, 2002, 2003, 2005, 2006 Natallja Zylinskaja | 2004, 2007, 2010, 2012 Anna Meares | 2008 Lisandra Guerra | 2009 Simona Krupeckaitė | 2011 Olga Panarina | 2013 Lee Wai-sze | 2014, 2018 Miriam Welte | 2015, 2016 Anastassija Woinowa | 2017, 2019 Darja Schmeljowa | 2020, 2021 Lea Sophie Friedrich | 2022 Taky Marie-Divine Kouamé | 2023 Emma Hinze | 2024 Jana Burlakowa | 2025 Hetty van de Wouw

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

2007, 2008 Pendleton/Reade | 2009–2011 McCulloch/Meares | 2012–2014 Vogel/Welte | 2015 Gong/Zhong | 2016, 2017 Schmeljowa/Woinowa | 2018 Grabosch/Vogel/Welte | 2019 McCulloch/Morton | 2020–2023 Grabosch/Hinze/Friedrich | 2024 Capewell/Finucane/Marchant | 2025 Kalee/van de Wouw/van der Peet

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

2010 Sandie Clair | 2011 Ljubow Schulika | 2012 Olga Panarina | 2013, 2017 Kristina Vogel | 2014, 2019, 2020 Anastassija Woinowa | 2015 Elis Ligtlee | 2016 Simona Krupeckaitė | 2017, 2018 Darja Schmeljowa | 2021 Shanne Braspennincx | 2022 Emma Hinze | 2023 Lea Sophie Friedrich | 2024, 2026 Emma Finucane | 2025 Jana Burlakowa

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

bis 2024: 500 m, ab 2025: 1000 m
2014, 2015, 2019 Anastassija Woinowa | 2016, 2018, 2020, 2021 Darja Schmeljowa | 2017 Miriam Welte | 2022, 2023 Emma Hinze | 2024 Katy Marchant | 2025 Hetty van de Wouw | 2026 Mathilde Gros

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende