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Anastassija Sergejewna Woinowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Anastassija Woinowa Vorlage:SportPicto
Anastassija Woinowa (2018)
Anastassija Woinowa (2018)
Zur Person
Vollständiger Name Anastassija Sergejewna Woinowa
Geburtsdatum 5. Februar 1993
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Disziplin Bahn: Kurzzeit
Karriereende 2025
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2021 BronzeTeamsprint
2016 Silber – Teamsprint
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2015, 2016, 2017: Regenbogentrikot500-Meter-Zeitfahren
2016, 2017: Regenbogentrikot – Teamsprint
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2019, 2020: Europameister-TrikotSprint
2016, 2017, 2018, 2019: Europameister-Trikot – Teamsprint
2015: Europameister-Trikot – 500-Meter-Zeitfahren, Teamsprint
2014: Europameister-Trikot – Sprint, 500-Meter-Zeitfahren, Teamsprint
Letzte Aktualisierung: 19. Dezember 2025

Anastassija Sergejewna Woinowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); englische Transkription: Anastasia Voynova; * 5. Februar 1993 in Moskau) ist eine ehemalige russische Radrennfahrerin und dreifache Weltmeisterin (Stand 2016), die hauptsächlich in Kurzzeitdisziplinen auf der Bahn aktiv war. Sie war eine der erfolgreichsten Bahnradsportlerinnen der 2010er Jahre.

Sportliche Laufbahn

2010 wurde Anastassija Woinowa in Sankt Petersburg gemeinsam mit Jekaterina Gnidenko Junioren-Weltmeisterin in Montichiari im Teamsprint; dabei stellten die beiden Sportlerinnen mit 35,029 Sekunden einen neuen Juniorinnen Weltrekord über 500 Meter auf. Im Jahr darauf wurde sie dreifache Junioren-Weltmeisterin (im Teamsprint, im Sprint und im Kerin) sowie vierfache Europameisterin in der U23-Kategorie: im 500-Meter-Zeitfahren, im Keirin, im Sprint und im Teamsprint (mit Tamara Balabolina). 2012 errang sie zwei Europameistertitel (U23), im Teamsprint (mit Wiktoria Baranowa) und im 500-Meter-Zeitfahren, 2013 wurde sie U23-Europameisterin im Sprint.

2014 wurde Woinowa fünffache Europameisterin, in der U23-Kategorie errang sie zwei Titel und bei der Elite-EM drei Titel. Bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften 2015 gewann sie Gold über ihre Paradedisziplin, die 500 Meter. In dieser Disziplin holte sie auch bei den Bahnradsport-Europameisterschaften 2015 den Titel, mit der neuen Weltrekordzeit von 32,794 Sekunden. Mit Darja Schmeljowa gemeinsam wurde sie zudem erneut Europameisterin im Teamsprint.

2016 wurde Anastassija Woinowa in London zweifache Weltmeisterin, im 500-Meter-Zeitfahren sowie gemeinsam mit Schmeljowa im Teamsprint. Im selben Jahr wurde sie für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert. Gemeinsam mit Darja Schmeljowa errang sie die Silbermedaille im Teamsprint und belegte im Keirin Rang vier. Im Jahr darauf wurde sie erneut gemeinsam mit Schmeljowa Weltmeisterin im Teamsprint.

2016, 2017, 2018 und 2019 wurde Anastassija Woinowa mit Schmeljowa Europameisterin im Teamsprint, 2019 zudem Europameisterin im Sprint. Bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften 2020 im Februar in Berlin errang sie hinter Emma Hinze die Silbermedaille im Sprint.<ref>Deutsche Bahnrad-Fahrerinnen holen überraschend WM-Gold (26. Februar 2020)</ref><ref>„Wie im Traum“: Sprint-Königin Hinze wie einst Vogel (29. Februar 2020)</ref>

2021 startete Woinowa bei den Olympischen Spielen in Tokio und errang mit Darja Schmeljowa die Bronzemedaille im Teamsprint. 2025 beendete sie sportliche Karriere. Als russische Radsportlerin können sie wegen der Sanktionen nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine nur noch an nationalen Wettkämpfen teilnehmen und sich so nicht für die kommenden Olympischen Spiele qualifizieren.<ref>Anastasia Voynova (32) kondigde haar afscheid aan. In: baanwacht.nl. 17. Dezember 2025, abgerufen am 19. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Datei:2015 UEC Track Elite European Championships 350 (cropped).JPG
Nach ihrem Weltrekord bei der EM 2015 bedankt sich Anastassija Woinowa beim Publikum (links: Franco Marvulli)
Datei:2019 UEC Track Elite European Championships 110.jpg
Woinowa (r.) mit Darja Schmeljowa, ihrer Standardpartnerin im Teamsprint
Datei:UCI Track World Championships 2020-02-27 190716.jpg
Woinowa bei der Bahn-WM 2020 im Viertelfinale des Sprints gegen Simona Krupeckaitė
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021

Weblinks

Commons: Anastassija Woinowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1995–1999 Félicia Ballanger | 2001 Nancy Contreras | 2000, 2002, 2003, 2005, 2006 Natallja Zylinskaja | 2004, 2007, 2010, 2012 Anna Meares | 2008 Lisandra Guerra | 2009 Simona Krupeckaitė | 2011 Olga Panarina | 2013 Lee Wai-sze | 2014, 2018 Miriam Welte | 2015, 2016 Anastassija Woinowa | 2017, 2019 Darja Schmeljowa | 2020, 2021 Lea Sophie Friedrich | 2022 Taky Marie-Divine Kouamé | 2023 Emma Hinze | 2024 Jana Burlakowa | 2025 Hetty van de Wouw

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2007, 2008 Pendleton/Reade | 2009–2011 McCulloch/Meares | 2012–2014 Vogel/Welte | 2015 Gong/Zhong | 2016, 2017 Schmeljowa/Woinowa | 2018 Grabosch/Vogel/Welte | 2019 McCulloch/Morton | 2020–2023 Grabosch/Hinze/Friedrich | 2024 Capewell/Finucane/Marchant | 2025 Kalee/van de Wouw/van der Peet

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2010 Sandie Clair | 2011 Ljubow Schulika | 2012 Olga Panarina | 2013, 2017 Kristina Vogel | 2014, 2019, 2020 Anastassija Woinowa | 2015 Elis Ligtlee | 2016 Simona Krupeckaitė | 2017, 2018 Darja Schmeljowa | 2021 Shanne Braspennincx | 2022 Emma Hinze | 2023 Lea Sophie Friedrich | 2024, 2026 Emma Finucane | 2025 Jana Burlakowa

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bis 2024: 500 m, ab 2025: 1000 m
2014, 2015, 2019 Anastassija Woinowa | 2016, 2018, 2020, 2021 Darja Schmeljowa | 2017 Miriam Welte | 2022, 2023 Emma Hinze | 2024 Katy Marchant | 2025 Hetty van de Wouw | 2026 Mathilde Gros

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