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Damir Džumhur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Damir Džumhur Tennisspieler
Damir Džumhur
Damir Džumhur
Damir Džumhur 2023 in Wimbledon
Nation: Bosnien und Herzegowina[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bosnien und Herzegowina
Geburtstag: 20. Mai 1992
(33 Jahre)
Größe: 175 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 2011
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Petar Popović
Preisgeld: 5.292.384 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 131:146
Karrieretitel: 3
Höchste Platzierung: 23 (2. Juli 2018)
Aktuelle Platzierung: 89
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 3R (2014, 2018)
French Open 3R (2015, 2018, 2025)
Wimbledon 2R (2016–2018)
US Open 3R (2017)
Doppel
Karrierebilanz: 15:44
Höchste Platzierung: 117 (13. August 2018)
Aktuelle Platzierung: 396
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open 2R (2025)
French Open 2R (2018)
Wimbledon 1R (2015, 2018, 2019, 2025)
US Open 1R (2017, 2018, 2025)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
3. Februar 2025
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Damir Džumhur (* 20. Mai 1992 in Sarajevo) ist ein bosnischer Tennisspieler.

Tenniskarriere

Erfolge als Junior

Von 2008 bis 2010 trat Damir Džumhur auf der ITF Junior Tour an. Er konnte mehrere Titel gewinnen und erreichte Platz 3 der Junioren-Weltrangliste. Seine größten Erfolge als Junior waren der Titelgewinn bei den Junioren-Europameisterschaften 2010, der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2010 in Singapur sowie das Erreichen des Viertelfinals in Wimbledon 2010.

Erste Jahre als Profi und Davis-Cup-Debüt

Von 2009 bis 2013 nahm er an Turnieren der drittklassigen ITF Future Tour teil und konnte dort 12 Titel im Einzel sowie 8 Titel im Doppel gewinnen. Im Jahr 2010 spielte Džumhur erstmals für Bosnien und Herzegowina im Davis Cup und gewann dabei das entscheidende letzte Einzel gegen Estland. 2014 qualifizierte er sich für das Hauptfeld der Australian Open und damit erstmals für ein Grand-Slam-Turnier. Er ist der erste Spieler aus seinem Land, dem dies gelang. Er erreichte sogleich die dritte Runde. Auch für die French Open gelang ihm die Qualifikation, er scheiterte jedoch in der Auftaktrunde.

Für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro erhielt Džumhur von der Tripartie Commission einen direkten Startplatz.<ref>Tennis: Qualified Athlete List Released. In: olympicqualifiers.wordpress.com. 30. Juni 2016, abgerufen am 24. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er schied in der ersten Runde aus. In der Saison 2017 gewann er als erster Bosnier in St. Petersburg einen Titel auf der ATP Tour.

Top 30 der Welt

Nach dem Turnier in Rotterdam im Februar 2018 zählte Džumhur erstmals zu den besten 30 Spielern der Welt laut Weltrangliste. Bei den French Open, bei denen er an Position 26 gesetzt war, scheiterte er nach Siegen gegen Denis Kudla und Radu Albot in der dritten Runde in fünf Sätzen an Alexander Zverev. Džumhur vergab dabei einen Matchball.<ref>French Open: Alexander Zverev nach Krimi gegen Dzumhur im Achtelfinale. In: sport1.de. 2. Juni 2018, abgerufen am 3. Juni 2018.</ref> Ende Juni gewann er die Antalya Open 2018, wonach er mit Rang 23 seine bisher höchste Platzierung im ATP-Ranking erreichte. An den Los Cabos Open scheiterte er erst im Halbfinal an Juan Martín del Potro.

Abstieg und Erkrankung

In der Saison 2019 gelangte Džumhur bei keinem Turnier über das Viertelfinale hinaus. Bei den Slovak Open auf der Challenger Tour unterlag er im Finale dem Österreicher Dennis Novak. Im Februar 2020 fiel er wieder aus den Top 100 und pausierte für ein halbes Jahr. Im Oktober erreichte er das Finale eines Challenger-Turniers in Barcelona, wo er sich dem 17-jährigen Carlos Alcaraz nach gewonnenem Startsatz geschlagen geben musste. Auch im folgenden Jahr schaffte er einzig den Einzug ins Finale der Serbia Challenger Open, verlor jedoch gegen Roberto Carballés Baena.

2022 erkrankte er während der Qualifikation zu den French Open an einer akuten Pankreatitis und fiel für vier Monate aus.<ref> Arthur Millot: Dzumhur blickt emotional auf seine Krankheit zurück: „Ich dachte wirklich, das wäre das Ende meiner Karriere“. In: tennistemple.com. 29. April 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.</ref>

Seit 2023

Für die Srpska Open 2023 in seiner bosnischen Heimat erhielt Džumhur eine Wildcard und erreichte dort das Viertelfinale. Nach drei Erfolgen bei Challenger-Turnieren erlangte er im August 2024 erstmals wieder einen Platz unter den Top 100, bis Jahresende kamen drei weitere Challenger-Titel hinzu. Bei den French Open 2025 unterlag er in der dritten Runde dem Titelverteidiger Alcaraz.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (3)
ATP Challenger Tour (14)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (2)
Sand (0)
Rasen (1)

Einzel

Turniersiege

ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 24. September 2017 Russland St. Petersburg Hartplatz (i) Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Fabio Fognini 3:6, 6:4, 6:2
2. 22. Oktober 2017 Russland Moskau Hartplatz (i) Litauen Ričardas Berankis 6:2, 1:6, 6:4
3. 30. Juni 2018 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Antalya Rasen Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Adrian Mannarino 6:1, 1:6, 6:1
ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. April 2014 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Mersin Sand Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Pere Riba 7:64, 6:3
2. 8. Juni 2014 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Arad Sand Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Pere Riba 6:4, 7:63
3. 13. Juli 2014 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  San Benedetto Sand Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Andreas Haider-Maurer 6:3, 6:3
4. 15. Februar 2015 Dominikanische Republik Santo Domingo (1) Sand Argentinien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Renzo Olivo 7:5, 3:1 aufgg.
5. 13. September 2015 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Alphen aan den Rijn Sand NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Igor Sijsling 6:1, 2:6, 6:1
6. 17. Oktober 2015 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Casablanca Sand Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Daniel Muñoz de la Nava 3:6, 6:3, 6:2
7. 25. Juni 2017 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Blois Sand Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Calvin Hemery 6:1, 6:3
8. 10. September 2023 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Istanbul (1) Hartplatz SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Lukáš Klein 7:65, 6:3
9. 7. April 2024 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Barletta Sand Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Harold Mayot 6:1, 6:3
10. 28. April 2024 Tschechien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Ostrava Sand DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Henri Squire 6:2, 4:6, 7:5
11. 9. Juni 2024 Kroatien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Zagreb Sand Kroatien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Luka Mikrut 7:5, 6:0
12. 17. August 2024 Dominikanische Republik Santo Domingo (2) Sand EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Andrés Andrade 6:4, 6:4
13. 8. September 2024 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Istanbul (2) Hartplatz Serbien Hamad Međedović 6:4, 6:2
14. 1. Dezember 2024 Portugal[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Maia Sand Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Francesco Passaro 6:3, 6:4

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 26. August 2017 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Winston-Salem Hartplatz Spanien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Roberto Bautista Agut 4:6, 4:6

Doppel

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 22. Oktober 2017 Russland Moskau Hartplatz (i) Kroatien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antonio Šančić BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Maks Mirny
Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philipp Oswald
3:6, 5:7

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

Einzel

Vorlage:TennisGrandSlamResultate-Herreneinzel

Schauspielkarriere

Erste Erfahrungen beim Film sammelte Džumhur als Statist im Film Esmas Geheimnis – Grbavica (2006). Im Film Mörderischer Frieden des deutschen Regisseurs Rudolf Schweiger spielte er als Sniper „Durcan“ seine erste Hauptrolle.

Weblinks

Commons: Damir Džumhur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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