Zum Inhalt springen

Daiki Itō

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Daiki Itō Vorlage:SportPicto
Daiki Itō 2011

Daiki Itō 2011

Nation JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Geburtstag 27. Dezember 1985 (40 Jahre)
Geburtsort ShimokawaJapan
Größe 172 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Verein Yukijirushi Nyūgyō
Pers. Bestweite 243,0 m
(Vikersund, 19. März 2017)
Status zurückgetreten
Karriereende 26. März 2022
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2014 Sotschi Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 2007 Sapporo Team
Bronze 2009 Liberec Team
Gold 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
Bronze 2017 Lahti Mixed-Team
Bronze 2019 Seefeld Team
 Skisprung-Junioren-WM
Silber 2002 Schonach Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 13. Februar 2002
 Weltcupsiege (Einzel) 04  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 04. (2011/12)
 Skiflug-Weltcup 04. (2011/12)
 Vierschanzentournee 06. (2011/12)
 Raw Air 10. (2017)
 Nordic Tournament 18. (2009)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 4 4 7
 Skifliegen 0 2 0
 Teamspringen 0 2 8
 Mixed-Teamspringen 1 0 0
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 31. Juli 2004
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 03  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 01. (2010)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 3 7 2
 Teamspringen 0 1 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 12. Januar 2001
 COC-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung COC 23. (2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 0 1
 
Datei:Daiki Ito JPN.JPG
Daiki Itō beim Weltcup in Oslo im März 2010

Daiki Itō (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Itō Daiki; * 27. Dezember 1985 in Shimokawa) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Mit der japanischen Mannschaft gewann er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 den erstmals ausgetragenen Mixed-Teamwettbewerb.

Werdegang

Am 26. Januar 2002 gewann Itō die Silbermedaille bei der Junioren-WM in Schonach hinter dem Finnen Janne Happonen. Seit Februar 2002 springt er im Weltcup. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2003 im schwedischen Sollefteå konnte er den Erfolg von Schonach nicht wiederholen und wurde im Einzel nur 23., während er mit der Mannschaft Neunter wurde. In der Saison 2003/04 holte er seine ersten Weltcuppunkte und wurde 37. in der Weltcup-Gesamtwertung, 2004/05 belegte er als bester Japaner den 13. und 2005/06 den 19. Rang. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2004 im slowenischen Planica belegte er mit der japanischen Mannschaft, zusammen mit Noriaki Kasai, Akira Higashi und Hideharu Miyahira, den fünften und im Einzel den 20. Platz.

Am 6. Januar 2005 sprang er beim Abschlussspringen der Vierschanzentournee auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen als Dritter erstmals auf das Podium bei einem Weltcupspringen. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf wurde er in den Einzelwettbewerben 31. (Großschanze) und 36. (Normalschanze), während er mit der japanischen Mannschaft Neunter im Mannschaftswettbewerb wurde. Im Folgejahr später erreichte er am 22. Januar 2006 beim Heim-Weltcup auf der Ōkurayama-Schanze in Sapporo erstmals den zweiten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin belegte er in den Einzelwettbewerben die Plätze 18 auf der Normalschanze<ref>Olympic Winter Games - Men's HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> und 42 auf der Großschanze.<ref>Olympic Winter Games - Men's HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> Mit der japanischen Mannschaft belegte er den sechsten Rang.<ref>Olympic Winter Games - Men's Team HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref>

Seine ersten Medaillengewinne bei den Herren waren zwei dritte Plätze bei Weltmeisterschaften: Bei der WM 2007 in Sapporo und bei der WM 2009 in Liberec holte er mit dem Team, zusammen mit Shōhei Tochimoto, Takanobu Okabe und Noriaki Kasai, jeweils die Bronzemedaille von der Großschanze. In den Einzelwettbewerben erreichte er in Sapporo 20 (Normalschanze) und 29 (Großschanze) bzw. in Liberec die Plätze 20 (Großschanze) und 22 (Normalschanze). Dazwischen hatte er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2008 in Oberstdorf mit der Mannschaft den siebten und im Einzel den 27. Platz belegt.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er im Springen von der Normalschanze den 15. Platz,<ref>Olympic Winter Games - Men's HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> von der Großschanze den 20. Platz<ref>Olympic Winter Games - Men's HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> sowie den fünften Rang im Mannschaftswettbewerb.<ref>Olympic Winter Games - Men's Team HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> Bei der nachfolgen Skiflug-Weltmeisterschaft 2010 im slowenischen Planica wurde er 20. im Einzelspringen.

Einen weiteren Höhepunkt erlebte Daiki Itō im Sommer 2010. In der Sommerserie des Skispringens setzte sich Itō, unter anderem durch drei Siege in Courchevel, Einsiedeln und Hakuba, frühzeitig an der Spitze ab. Obwohl er aus Gründen der Wintervorbereitung auf die letzten beiden Wettbewerbe verzichtete und damit seinen Gesamtsieg aufs Spiel setzte, konnte er doch erstmals den Sommer-Grand-Prix für sich entscheiden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Daiki Ito verzichtet auf Liberec und Klingenthal.] www.skijumping.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. September 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2011 im norwegischen Oslo wurde er 13. von der Normal- und 18. von der Großschanze. In den Mannschaftswettbewerben reichte es für die Japaner nicht zu Edelmetall und Itō belegte mit seinen Mannschaftskameraden die Plätze fünf (Normalschanze) und sechs (Großschanze).

Am 15. Januar 2012 konnte Itō beim Springen am Kulm mit Platz zwei hinter Anders Bardal seine erste Podestplatzierung im Skifliegen erreichen.<ref>Nachricht bei www.berkutschi.com, abgerufen am 15. Januar 2012.</ref> Knapp zwei Wochen später gelang ihm dann in Sapporo der erste Weltcupsieg, mit lediglich 0,1 Punkten Vorsprung konnte er sich vor dem Norweger Anders Bardal durchsetzen.<ref>Nachricht bei www.berkutschi.com, abgerufen am 28. Januar 2012.</ref> Bereits am Folgetag konnte er seinen zweiten Sieg feiern.<ref>Nachricht bei www.berkutschi.com, abgerufen am 29. Januar 2012.</ref> Insgesamt gelangen ihm in dieser Saison vier Siege und mit dem vierten Platz im Gesamtweltcup seine bis dato mit Abstand beste Platzierung. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2012 im norwegischen Vikersund errang er sowohl mit der japanischen Mannschaft, als auch im Einzel jeweils den Fünften Rang.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme gewann er gemeinsam mit Yūki Itō, Sara Takanashi und Taku Takeuchi die Goldmedaille im erstmals ausgetragenen Mixed-Teamwettbewerb.<ref>„Japan erster Mixed-Team-Weltmeister“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 25. Februar 2013.</ref> Mit der japanischen Herren-Mannschaft wurde er Fünfter von der Großschanze, während er in den Einzelwettbewerben Plätze zehn (Großschanze) und 15 (Normalschanze) belegte. Im darauffolgenden Jahr gewann er zusammen mit Reruhi Shimizu, Taku Takeuchi und Noriaki Kasai bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.<ref>„Deutschland entthront Österreich“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 18. Februar 2014.</ref><ref>Olympic Winter Games - Men's Team HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> Im Einzelwettbewerb auf der Großschanze belegte er den neunten Rang,<ref>Olympic Winter Games - Men's HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> auf der Normalschanze kam er nicht zum Einsatz. Bei den Weltmeisterschaften 2015 im schwedischen Falun verpasste er mit der japanischen Mannschaft als Vierter von der Großschanze hinter Polen nur knapp eine weitere WM-Medaille. Im Einzel erreichte er den zwölften Rang auf der Normal- und den 28. Platz von der Großschanze.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti gewann er die Bronzemedaille im Mixed-Teamwettbewerb, während er mit der Männermannschaft Siebter von der Großschanze wurde. In den Einzelwettbewerben reichte es zu den Rängen zehn (Normalschanze) und 15 (Großschanze). Am 19. März 2017 stellte er am Vikersundbakken mit einer Weite von 243 Metern einen neuen japanischen Rekord im Skifliegen auf. Im Februar nahm er in Pyeongchang zum vierten Mal an den Olympischen Winterspielen teil und startete dabei in zwei von drei Wettbewerben. Im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte er den 20. Platz<ref>Olympic Winter Games - Men's HS109 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> und mit der japanischen Mannschaft landete er auf Rang sechs auf der Großschanze.<ref>Olympic Winter Games - Men's Team HS140 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Yukiya Satō, Junshirō Kobayashi und Ryōyū Kobayashi die Bronzemedaille im Mannschaftsspringen. In den Einzelwettbewerben belegte er die Plätze 20 von der Groß- und 34 von der Normalschanze.

Am 26. März 2022 bestritt Itō beim Mannschaftsskifliegen in Planica seinen letzten Wettbewerb.<ref>Luis Holuch: Daiki Ito verkündet Karriereende. skispringen.com, 8. März 2022, abgerufen am 26. März 2022.</ref><ref>Daiki Itos Abschied in Planica. sportschau.de, 26. März 2022, abgerufen am 26. März 2022.</ref>

Erfolge

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 28. Januar 2012 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
2. 29. Januar 2012 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
3. 4. März 2012 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
4. 8. März 2012 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 6. Dezember 2013 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Normalschanze
Mixed-Team

Grand-Prix-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 13. August 2010 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze
2. 15. August 2010 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Einsiedeln Großschanze
3. 28. August 2010 JapanDatei:Flag of Japan.svg Hakuba Großschanze

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 4. Januar 2004 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Normalschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2003/04 37. 0091
2004/05 13. 0511
2005/06 19. 0267
2006/07 60. 0026
2007/08 31. 0133
2008/09 29. 0193
2009/10 16. 0359
2010/11 15. 0413
2011/12 04. 1131
2012/13 26. 0298
2013/14 21. 0335
2014/15 16. 0513
2015/16 16. 0476
2016/17 24. 0294
2017/18 63. 0008
2018/19 32. 0145
2019/20 24. 0285
2020/21 55. 0021
2021/22 39. 0088

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2004 15. 116
2005 42. 029
2006 20. 109
2007 20. 107
2008 06. 264
2009 07. 251
2010 01. 530
2011 16. 164
2013 51. 046
2015 45. 053
2016 20. 102
2017 37. 049
2018 16. 110
2019 27. 085
2021 21. 095

Schanzenrekorde

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Bischofshofen OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 143,0 m
(HS: 140 m)
6. Januar 2005 5. Januar 2017
Trondheim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 141,0 m
(HS: 140 m)
8. März 2012 6. März 2014

Weblinks

Commons: Daiki Itō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2013: Y. Itō, D. Itō, Takanashi, Takeuchi | 2015: Vogt, R. Freitag, Althaus, Freund | 2017: Vogt, Eisenbichler, Würth, Wellinger | 2019: Althaus, Eisenbichler, Seyfarth, Geiger | 2021: Althaus, Eisenbichler, Rupprecht, Geiger | 2023: S. Freitag, Geiger, Althaus, Wellinger | 2025: Strøm, Lindvik, Kvandal, Forfang Vorlage:Klappleiste/Ende