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Crișcior

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Crișcior
Kreischquell
Kristyór
Datei:ROU HD Criscior CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Hunedoara
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3389) 46° 7′ N, 22° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3389) 46° 7′ 26″ N, 22° 51′ 52″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 300 m
Fläche: 40,19 km²
Einwohner: 3.389 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 337200
Telefonvorwahl: (+40) 02 54
Kfz-Kennzeichen: HD
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Crișcior, Barza, Valea Arsului, Zdrapți
Bürgermeister : Ovidiu-Ilie Furdui (PSD)
Postanschrift: Str. Plopilor, nr. 6
loc. Crișcior, jud. Hunedoara, RO–337200
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Crișcior [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈcriʃtʃior] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Paul Niedermaier (Hrsg.): Städte, Dörfer, Bauwerke: Studien zur Siedlungs- und Baugeschichte Siebenbürgens. Böhlau, Köln Weimar Wien 2008, ISBN 978-3-412-20047-3, S. 470.</ref>) ist eine Gemeinde im Kreis Hunedoara in Siebenbürgen, Rumänien.

Der Ort ist auch unter den veralteten Bezeichnungen Criscior, Criștior oder Cristior und den ungarischen Zarándkristyor und Körösfalva bekannt.<ref>Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographische Lage

Datei:Criscior jud Hunedoara.png
Lage der Gemeinde Crișcior im Kreis Hunedoara

Die Gemeinde Crișcior liegt in der Brad-Senke (Depresiunea Brad), nördlich des Siebenbürgischen Erzgebirges, an der Mündung des Flusses Bucureșci – ein linker Nebenfluss des Crișul Alb (Weiße Kreisch) –, im Norden des Kreises Hunedoara. An der Nationalstraße Drum național 74 (BradAbrud, Kr. Alba) gelegen, befindet sich der Ort 7 Kilometer östlich von Brad; die Kreishauptstadt Deva (Diemrich) liegt ca. 40 Kilometer südlich entfernt. Von Crișcior nach Brad führt eine schmalspurige Industriebahn.

Geschichte

Im Mittelalter war Crișcior ein Hörigendorf und Sitz rumänischer Woiwoden der Zaránder Region. Einer dieser Woiwoden (Stefan Bălea) stiftete im 13. Jahrhundert die steinerne, orthodoxe Kirche. Beim Horea-Aufstand von 1784 wurde der Ort niedergebrannt, wobei die ungarische Bevölkerung die ersten Opfer waren.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Die Geschichte der Besiedlung der Region reicht jedoch auf Grund der Funde beim Weiler Valea Arsului (ca. 6 km nordöstlich von Crișcior) – nach Berichten von J. M. Ackner (1851), C. Gooss, G. Téglás (1889) und P. Király – bis in die Römerzeit zurück.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Crișcior, abgerufen am 5. April 2023 (rumänisch).</ref>

Neben den Einrichtungen des Goldkombinats gibt es auch ein Reparaturwerk für Bergwerksausrüstung, ein Wärmekraftwerk; Crișcior ist auch ein bedeutendes Zentrum der Töpferei.<ref name="hsrs" /> Im Werk der S.C. Calea Ferata Ingusta SRL werden Eisenbahnfahrzeuge hergestellt und gewartet,<ref>Eisenbahnwerk CFI (abgerufen am 15. August 2013).</ref> so z. B. 2012–2013 die Lokomotive 764.411R der Stainzerbahn.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 1.426 1.269 32 32 93
1900 2.648 2.149 375 108 16
1941 3.758 3.428 145 163 22
1977 5.107 4.965 47 27 68
2002 4.277 4.182 28 10 57
2011 3.841 3.701 13 - 127
2021 3.389 3.138 7 - 244 (16 Roma)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl (6.243) 1966 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumänen (6.003) wurde 1966, die der Deutschen (341) 1920, der Ungarn (636) 1910 und die der Roma (93) 1850 registriert. Des Weiteren bekannten sich einige Einwohner als Ukrainer (einer im Jahr 1992), als Serben (höchste Einwohnerzahl 2 im Jahr 1930) und bei fast jeder Volkszählung als Slowaken (höchste Einwohnerzahl 7 im Jahr 1966).

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Crișcior – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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