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Cornelia Dörr (Schauspielerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Cornelia Dörr (2022)

Cornelia Dörr (* 1977 in Mainz) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Cornelia Dörr studierte von 1998 bis 2002 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum.<ref>Cornelia Dörr bei Crew United, abgerufen am 18. Januar 2022.</ref> 2002 absolvierte sie den Filmschauspielkurs an der Filmakademie Baden-Württemberg, sowie die „Sat.1 Actors Class“. Ihre Dozenten waren u. a. Tom Toelle, Dominic Raacke und MK Lewis. Nach Engagements am Schauspielhaus Bochum und den Wuppertaler Bühnen spielte Cornelia Dörr von 2002 bis 2007 am Theater Aachen zahlreiche Hauptrollen. Seit 2007 ist Cornelia Dörr als freischaffende Schauspielerin sowie als Synchronsprecherin tätig. Sie spielte als Gast am Theater Koblenz, auf Kampnagel in Hamburg, sowie am Schauspielhaus Hamburg, am Theater Bremen, am Theater Lübeck, am Theater Freiburg und am Staatstheater Mainz. Cornelia Dörr ist regelmäßig in hochwertigen Fernsehproduktionen zu erleben, wurde mehrfach für den Kölner Tatort engagiert, arbeitete mit Johannes Fabrick, Stefan Krohmer, Züli Aladag, Matthias Koßmehl, Sebastian Ko, sowie Tobias Schönenberg und stand mehrfach für ambitionierte Filmprojekte von Willy Hans und Kinospielfilme von Ingo Haeb vor der Kamera. Für Theaterproduktionen arbeitete sie wiederholt unter der Regie von Michael Helle, Lydia Bunk, Gintersdorfer/Klaßen, Gero Vierhuff und Gernot Grünewald. Cornelia Dörr lebt in Hamburg.

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Cornelia Dörr in „Othello – c’est qui“

Auszeichnungen

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Cornelia Dörr (2009) als Vampir Ana in „Conrad“

Cornelia Dörr hat eine Reihe von Auszeichnungen bekommen, die wichtigsten sind der Kurt-Sieder-Preis im Jahr 2006 (für die Darstellung der Johanna in Jungfrau von Orléans) sowie eine Nominierung als beste Schauspielerin des gleichen Stücks (durch NRW-Kritiker).

2009 gewann das Zwei-Personen-Stück „Othello – c’est qui“ (mit Cornelia Dörr und Franck Edmond Yao) auf dem Theater Festival Impulse als „beste Produktion deutschsprachiger freier Bühnen 2009“ den Impulse-Preis und war damit 2010 beim Internationalen Theater Festival Rotterdam, dem Berliner Theatertreffen und den Wiener Festwochen zu sehen. Es folgten weitere Gastspiele in Deutschland, Schweiz, Irland, Italien, Kanada und Australien.

Am 30. März 2011 gewann das Drei-Personen-Stück Dreileben – Ein Stück übers Sterben (ein Stück von Cornelia Dörr, Marie Seiser und José Barros in der Regie von Gernot Grünewald) den Preis des „Körber Studios Junge Regie“ für 2011.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 3. April 2011 im Internet Archive)</ref>

Am 17. Oktober 2011 gewann die Produktion Verbrennungen (von Wajdi Mouawad, unter der Regie von Lydia Bunk) des Euro-Studios Landgraf, in der Cornelia Dörr in den Jahren 2009, 2011, 2013 und 2014 auf Deutschlandtournee die Rolle der Sawda spielte, den Inthega-Preis „Neuberin 2011“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Auf den 60. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen erhielt Das satanische Dickicht: Eins (Regie: Willy Hans) eine „Lobende Erwähnung“.<ref>http://www.3sat.de/page/?source=/film/news/festivals/176506/index.html</ref>

2023 wurde die von Tobby Holzinger initiierte philosophisch politische Gesellschaftssatire Die Q ist ein Tier (Regie: Tobias Schönenberg) nach ihrer Weltpremiere<ref>Die Q ist ein Tier. Fauna Tepoztlán Animal Festival, abgerufen am 21. Juni 2023.</ref> in Mexiko von Filmfestivals in Argentinien, Brasilien, China, Deutschland, Ecuador, England, Finnland, Frankreich, Indien, Indonesien, Kanada, Neuseeland, Österreich, Polen, der Schweiz, der Türkei den USA und Venezuela eingeladen, erhielt den "Award of Excellence" auf dem Nature Without Borders Int. Film Festival (USA), den "Domingo Award" auf dem Fauna Tepoztlán Animal Festival (Mexiko), den "Best Feature Film" Award auf dem Toronto Beaches Film Festival (Kanada), den "Social Impact Award" auf dem A Show For A Change Film Festival (USA) und den "Audience Award" auf dem Intern. Environmental Film Festival of Patagonia (Argentinien). Der deutsche Kinostart war am 16. Mai 2024.

Filmografie

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Bühne (Auswahl)

Schauspielhaus Bochum

  • 2001: „Früchte des Nichts“ (Ferdinand Bruckner), Regie: Christian Schlüter

Wuppertaler Bühnen

Theater off Bochum

  • 2002: „Gebrüllt vor Lachen“ (Christopher Durang), Regie: Roland Riebeling

Theater Aachen

Leitung des Jugendclub-Theaters Aachen

  • 2004: „Die 5 Samurai“ (nach Kurosawas „Die 7 Samurai“), Regie: Laurens Walter/Cornelia Dörr (UA)
  • 2005: „Peanuts“ (Fausto Paravidino), Regie: Laurens Walter/Cornelia Dörr
  • 2007: „Reigen“ (Arthur Schnitzler), Regie: Samuel Zumbühl/Cornelia Dörr

Theater der Stadt Koblenz

  • 2007: „Maria Stuart“ (Friedrich Schiller), Rolle: Elisabeth, Regie: Annegret Ritzel

Freie Produktion Hamburg

(März 2009: Festival 150 % Hamburg)

Tourneetheater Landgraf

  • 2009/2011/2013/2014: „Verbrennungen“, Rolle: Sawda, Regie: Lydia Bunk

Abidjan Mouvement

(Goethe-Institut Côte d’Ivoire, Gintersdorfer/Klaßen)

Ballhaus Ost Berlin

Schauspielhaus Hamburg

Theater Bremen

  • 2013: „War da was?“ (Gernot Grünewald), Hauptrolle, Regie: Gernot Grünewald
  • 2014: „Brüder Löwenherz“ (Astrid Lindgren), Rolle: Sophia, Regie: Frank Abt

Theater Lübeck

Grenzenlos Kultur: Staatstheater Mainz

Ruhrtriennale

  • 2018: „Diamante“ (Mariano Pensotti), Rolle: Sophia, Regie: Mariano Pensotti

Kunstfest Weimar

  • 2019: „Redcäppchen“, Hauptrolle, Regie: Paulina Neukampf

Flinn Works

  • 2020: „Learning Feminism from Rwanda“, Rolle: Cornelia Dörr, Regie: Sophia Stepf Gastspiele: Sophiensäle Berlin, sowie in Frankreich und der Schweiz

Fundus Theater Hamburg

  • 2020: „Wenn mein Mond deine Sonne wäre“, Rolle: Frl. Schneider (HR), Regie: Gero Vierhuff, Produktion: men in eMotion
  • 2023: „Petra Pan, Oma Hook und Wendy“, Rolle: Petra Pan (HR), Regie: Christopher Weiß / Kai Fischer, Produktion: Die Azubis

Kampnagel Hamburg

Berliner Theatertreffen 2010, Wiener Festwochen 2010, sowie Gastspiele 2008 bis 2011: FFT Düsseldorf, Sophiensäle Berlin, Ringlokschuppen Mülheim a.d. Ruhr, Showburg Rotterdam, LOFT Leipzig, Aua-wir-leben Bern, WUK Wien, Impulse Festival, Festival delle Colline Torinesi<ref>http://www.festivaldellecolline.it/edizione/showView/294</ref>, Dublin Theater Festival<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dublintheatrefestival.com</ref>, Theater Bremen<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.theaterbremen.deArchivlink (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>, Worldstage 2013 (Toronto, Kanada)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.harbourfrontcentre.com</ref>, Sydney Festival 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 27. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref>, Territori - Festival di Teatro 2013 (Bellinzona, Schweiz)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
  • 2009/2010: „Très, très fort“, Rolle: Cornelia Dörr, Regie: Gintersdorfer/Klaßen
  • 2010: „wund.es.heim“ (Jelinek/Schleef), Hauptrolle, Regie: Gernot Grünewald
  • 2011: „Dreileben - Ein Stück übers Sterben“ (von Cornelia Dörr, Marie Seiser und José Barros in der Regie von Gernot Grünewald) Thalia Theater Hamburg: "Körber Studio Junge Regie"
  • 2013: „Die europäischen Medien: ein Schauprozess“ (Nielsen), Regie: Nielsen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kampnagel.de</ref>
  • 2024: “Oh, a visitor”, Elisabeth I, Regie: Antje Pfundtner, Produktion: APIG

Theater Erfurt & Altonale

  • 2024: “Amerika ist nicht so groß”, Rolle: Helene, Regie: Pouyan Ghafari

Theater Freiburg

  • 2023: „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“, Rolle: Nina Jakowlewna Wischnewskaja (HR), Regie: Malgorzata Warsicka
  • 2024: „Peer Gynt“, Rolle: Peer Gynt (AR), Regie: Yair Sherman

Arbeiten als Sprecherin (Auswahl)

  • 2007: „Ideal Urbanity“, Videokunstlesung, Regie: Ulrike Syha/Schloss Solitude
  • 2007: „Nichts geht mehr“, Kinospielfilm, Regie: Florian Mischa Böder
  • 2007: Lokalfunkspot, Hörfunk, Sprachlabor Düsseldorf
  • 2007: „Miriam, Mitglied der Mara 18“, Hörfunk, Rolle: Miriam (Hauptrolle), Regie: Tobias Krebs, Produktion: SWR2/Stuttgart
  • 2007/2008: zahlreiche Funkspots, Hörfunk, Studiofunk Düsseldorf
  • 2007/2008: Synchronisationen für Games, Rain Productions Köln, G&G Studios/Kaarst
  • 2008: Synchronisation, Studio Hamburg
  • 2009: Synchronisation für Computerspiele, Toneworx Hamburg
  • 2008/2009: diverse Funkspots, Studiofunk Hamburg
  • 2009: Hörspiele „Die Schwarze Sonne“, „Hellboy“, Lausch
  • 2010: Hörspiele „Filly Elves“, „Barbie WM“, Fährhauston
  • 2012: Hörspiel „Dreileben“, Deutschlandradio Kultur/RBB
  • 2012: Synchronisation Real Humans, arte Serie, Hamburger Synchron
  • 2013: Erzählerrolle im Filmhörspiel „Ostwind“, der Hörverlag München<ref>http://www.randomhouse.de/Autor/Cornelia_Doerr/p524218.rhd</ref>
  • 2013: Erzählerrolle im Filmhörspiel „Rubinrot“, der Hörverlag München<ref>http://www.randomhouse.de/Autor/Cornelia_Doerr/p524218.rhd</ref>
  • 2013/2014: Hörbücher „Rush of love I+II+III“, Hörbuch Hamburg<ref>http://www.hoerbuch-hamburg.de/katalog/sprecher/cornelia-doerr-1322/</ref>
  • 2014/2015: Synchronisationen bei Hamburger Synchron, DMT, Studio Hamburg
  • 2014: Synchronisationen für Computerspiele, Synthesis Deutschland
  • 2015: Erzählerrolle im Filmhörspiel „Saphirblau“, der Hörverlag München<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 12. März 2015 im Internet Archive)</ref>
  • 2015: Erzählerrolle im Filmhörspiel „Ostwind 2“, der Hörverlag München
  • 2015: Hörbuch Trilogie: „Totenhauch“, „Totenlichter“ und „Totenstimme“, Audible
  • 2015: Hörbuch „Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert“, Radioropa<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 2. Februar 2016 im Internet Archive)</ref>
  • 2015: Hörbuch "Bis ans Ende der Geschichte", Jodi Picoult, der Hörverlag
  • 2017: Hörbuch: "Die Frauen von La principal", Luis Llach, audible studios
  • 2017: Hörbuch "Die andere Schwester", Kristin Hannah, audible studios
  • 2020: Hörbuch "12 - Das erste Buch der Mitternacht", Rose Snow, Hörbuch Hamburg
  • 2020: Hörbuch "12 - Das zweite Buch der Mitternacht", Rose Snow, Hörbuch Hamburg
  • 2020: Hörbuch "Age of Darkness", Katy Rose Pool, der Hörverlag
  • 2020–25: Synchronisation Games bei Keywords
  • 2023: Hörbuch "Dragon Princess 1 und 2", Teresa Sporrer, Hörbuch Hamburg
  • 2023: Filmhörspiel "Wow. Nachricht aus dem All", Penguin Random House Verlagsgruppe
  • 2024–25: Hörbuch "Gilded 1-2", Hörbuch Hamburg
  • 2025: Hörbuch "Olympia magica", Anne Bodinka, Hörbuch Hamburg
  • 2023–25: Hörbuch "Lady Sherlock", Band 1–3, Sherry Thomas, Lausch Medien
  • 2022–25: Voice-over-Stimme für ARTE-Kurzschluss, das Kurzfilm-Magazin

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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