Zum Inhalt springen

Christi-Auferstehungs-Kathedrale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:B-Wilmersdorf Okt12 RussKirche.jpg
Christi-Auferstehungs-Kathedrale
Datei:RussOrthodoxWilmersdorf.jpg
Russisch-Orthodoxe Kirche in Berlin-Wilmersdorf

Die Christi-Auferstehungs-Kathedrale ist ein Kirchenbau der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Berliner Ortsteil Wilmersdorf des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.

Baugeschichte

Die Kirche wurde zwischen 1936 und 1938 von der preußischen Bau- und Finanzdirektion durch Karl Schellberg am Hohenzollerndamm 166 auf dem heutigen Hoffmann-von-Fallersleben-Platz als Ersatz für einen Vorgängerbau am Hohenzollerndamm 33 Ecke Ruhrstraße errichtet, nachdem der Raum von der NSDAP beansprucht worden war.<ref name="Reclam">Eva Börsch-Supan, Helmut Börsch-Supan, Günther Kühne, Hella Reelfs: Kunstführer Berlin. Vierte, neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Philiipp Reclam jun., Stuttgart 1991, ISBN 3-15-010366-5, S. 316, Nr. 25.</ref>

Architektur

Die Kirche hat die Form einer dreischiffigen Basilika im russisch-byzantinischen Stil mit Dachkuppel, runder Laterne und auffälliger blauer Zwiebelhaube, sowie vier kleinen Zwiebeltürmchen in den Dachzwickeln errichtet. Sie wurde am 13. Mai 1938 eingeweiht.<ref name="Lexikon">Lexikon: Charlottenburg-Wilmersdorf von A bis Z. Russisch-Orthodoxe Christi-Auferstehungskathedrale. In: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. 11. Mai 2013, abgerufen am 5. Juni 2017.</ref>

Die Ikonostase stammt aus dem Vorgängerbau, ursprünglich aus einer alten Garnisonskirche in Mińsk Mazowiecki bei Warschau.<ref name="Reclam" />

Im Jahr 2011 erwarb die Russisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats das Grundstück, für das sie bis dahin ein Erbbaurecht hatte.<ref name="Lexikon" />

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 29′ 17″ N, 13° 18′ 28,2″ O

 {{#coordinates:52,488055555556|13,307833333333|primary
   |dim=50
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BE
   |type=landmark
  }}