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Chiemgauer Alpen

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Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Datei:Geigelstein Gipfel HQ.jpg
Blick vom Gipfel des Geigelsteins auf das Kaisergebirge
Datei:AVE Ostalpen.png
Chiemgauer Alpen =
Nummer 11 auf Karte

Die Chiemgauer Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Ostalpen nach der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen mit einer Höhe bis Vorlage:Höhe. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und zu einem kleineren Teil auch Österreich mit den Bundesländern Tirol und Salzburg.

Abgrenzung

Die Chiemgauer Alpen werden begrenzt durch das Alpenvorland von Rosenheim über den ChiemseeTraunsteinTeisendorf bis Bad ReichenhallSaalach bis LoferStrubtal (Lofer Bach) – WaidringGriesbachErpfendorfGroßache bis Kössen – Weißenbach – WalchseeDurchholzenAschentaler BachJennbachInn bis Rosenheim.<ref>Mathias Zehring: Ostalpen. Grundlage: Alpenvereinseinteilung der Ostalpen im Alpenvereins-Jahrbuch Berg ’84. Auf Bergalbum.de, abgerufen am 19. April 2023.</ref>

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Chiemgauer Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:

Im Norden grenzen die Chiemgauer Alpen an das Alpenvorland.

Gipfel

Der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen ist das Sonntagshorn (Vorlage:Höhe) an der Grenze zwischen Bayern und Salzburg südlich von Ruhpolding und nördlich von Unken.

Im zentralen Teil zwischen Prien und Traun südlich des Chiemsees erheben sich die touristisch gut erschlossenen Aussichtsgipfel Kampenwand (Vorlage:Höhe), Geigelstein (Vorlage:Höhe), Hochgern (Vorlage:Höhe), Hochfelln (Vorlage:Höhe) und Rauschberg (Vorlage:Höhe). Ganz im Osten der Chiemgauer Alpen, nördlich von Bad Reichenhall, befindet sich der markante Hochstaufen (Vorlage:Höhe), ebenfalls ein beliebter Aussichtsgipfel, der durch einen Felsgrat mit dem etwas höheren Zwiesel (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort Zwiesel im Bayerischen Wald) und dem Gamsknogel verbunden ist.

Die Gipfelformen sind in der Regel nicht besonders schroff und laden insbesondere zu Wandertouren ein. Allerdings gibt es auch zwei bekannte Kletterberge: die Kampenwand und die Hörndlwand (Vorlage:Höhe). Auch an der Steinplatte (Vorlage:Höhe), in den südlichen Chiemgauer Alpen am Dreiländereck zwischen Bayern, Tirol und Salzburg gelegen, finden sich zahlreiche Kletterrouten. An Bergbahnen gibt es die Hochriesbahn, die Kampenwandbahn, die Hochfellnbahn, die Geigelsteinbahn (außer Betrieb), die Hochplattenbahn sowie die Rauschberg- und Unternbergbahn. Größtes Skigebiet ist das Skigebiet Winklmoos-Steinplatte im bayrisch-tirolerischen Grenzgebiet. Es gibt daneben zahlreiche kleinere Skilifte. Die meisten Gipfel der Chiemgauer Alpen lassen sich im Winter auch mit Schneeschuhen oder mit Tourenskiern besteigen (besonders beliebt sind Spitzstein, Hochgern, Sonntagshorn oder Geigelstein unter anderem).

Die eigenständigsten Berge der Chiemgauer Alpen mit einer Schartenhöhe über 600 Meter sind:

Bild Name Land Höhe Schartenhöhe
Datei:Sonntagshorn von Norden.jpg Sonntagshorn Bayern/Salzburg Vorlage:Höhe 1182 m
Datei:Waidringer Steinplatte von Nordwesten.JPG Steinplatte Salzburg/Tirol Vorlage:Höhe 873 m
Datei:Geigelstein.jpg Geigelstein Bayern Vorlage:Höhe 1140 m
Datei:Staufen mountain germany.jpg Staufen (Zwiesel) Bayern Vorlage:Höhe 1060 m
Datei:Dürrnbachhorn Nordansicht.jpg Dürrnbachhorn Bayern/Salzburg Vorlage:Höhe 630 m
Datei:Hochgern 18062006.JPG Hochgern Bayern Vorlage:Höhe 967 m
Datei:Gurnwandkopf.JPG Gurnwandkopf Bayern Vorlage:Höhe 811 m
Datei:Hochfelln 2.jpg Hochfelln Bayern Vorlage:Höhe 661 m
Datei:Rauschberg-ansicht.jpg Rauschberg Bayern Vorlage:Höhe 705 m
Datei:Spitzstein und Geigelstein vom Kranzhorn-1.jpg Spitzstein Bayern/Tirol Vorlage:Höhe 853 m
Datei:REI Muellnerhorn 02.jpg Müllnerberg Bayern Vorlage:Höhe 754 m

Der zwischen Inzell, Siegsdorf und Teisendorf gelegene Teisenberg ist mit Vorlage:Höhe der nördlichste Berg im deutschen Teil der Alpen.

Hütten

Fern-/Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Chiemgauer Alpen.

Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit sechs Etappen durch die Chiemgauer Alpen wie folgt:

  • Etappe A45 verläuft von Unken im Saalachtal nach Ruhpolding
  • Etappe A46 verläuft von Ruhpolding nach Marquartstein
  • Etappe A47 verläuft von Marquartstein zur Kampenwand Bergstation
  • Etappe A48 verläuft von der Kampenwand Bergstation zur Priener Hütte
  • Etappe A49 verläuft von der Priener Hütte zum Spitzsteinhaus
  • Etappe A50 verläuft vom Spitzsteinhaus nach Oberaudorf im Inntal

Literatur

  • Michael Mertel: Chiemgauer Alpen – Gipfel und Wege. 1. Auflage. 2020, ISBN 3-7519-5846-0.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Nördliche Ostalpen nach AVE Vorlage:Normdaten