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Grießbach (Großache)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Grießbach
Griesbach<ref name="TIRIS"/>
Datei:Griessbachklamm.jpg
Die Grießbachklamm

Die Grießbachklamm

Daten
Lage Bezirk Kitzbühel, Tirol
Flusssystem Donau
Abfluss über Großache → Chiemsee → Alz → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Ranggengraben
47° 32′ 35″ N, 12° 31′ 21″ O
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Quellhöhe 1187 m ü. A.<ref name="TIRIS"/>
Mündung bei Erpfendorf in die GroßacheKoordinaten: 47° 35′ 12,9″ N, 12° 28′ 33″ O
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Mündungshöhe 626 m ü. A.<ref name="TIRIS"/>
Höhenunterschied 561 m
Sohlgefälle 75 ‰
Länge 7,5 km<ref name="tiris" />
Einzugsgebiet 41,6 km²<ref name="tiris">TIRIS – Tiroler Raumordnungs‐ und Informationssystem</ref>
Linke Nebenflüsse Grödinggraben, Hienbach
Rechte Nebenflüsse Blaikenbach, Waldbach
Gemeinden Kirchdorf in Tirol
Datei:Kirchdorf in Tirol.JPG
Blick von Kirchdorf i.T. nordostwärts über das Großachental und Erpfendorf in die Wald und den Griesbachunterlauf (hinten, Oberlauf hinter dem zweiten Bergfuß rechts), fern Fellhorn und Steinplatte

Blick von Kirchdorf i.T. nordostwärts über das Großachental und Erpfendorf in die Wald und den Griesbachunterlauf (hinten, Oberlauf hinter dem zweiten Bergfuß rechts), fern Fellhorn und Steinplatte

Der Grießbach (auch Griesbach) ist ein rechter Nebenbach der Großache/Kössener Ache/Tiroler Achen im Bezirk Kitzbühel, Tirol, in den Waidringer Alpen bzw. einer Nebengruppe der Loferer und Leoganger Steinberge.

Lauf und Landschaft

Der etwa 5 Kilometer lange Bach entspringt im Kirchbergstock, im Ranggengraben, zwischen dem Kirchberg (1678 m ü. A.) und der Hochbreitaualm (auch Breitaualm, um 1440 m ü. A.).

Der Mittellauf ist ein kleines bewaldetes Tal, das den Kirchbergstock in Nordostrichtung gliedert. Rundum liegen die zentralen Gipfel des Kirchbergstocks, Kirchberg, Kalkstein (1506 m ü. A., nach dem die Gruppe auch Kalksteingruppe heißt) und Hochgründberg (1495 m ü. A.), und plateauartige Almen. Der Wald ist Fichten-Tannenwald und Buchen-Tannenwald, und Schutzwald im Ertrag. Hier münden links der Grödinggraben von der Grödingalm (um 1160 m ü. A.) mit Gerstgraben (Unreingastgraben) von der Almregion Kalksteinalm (Bruggwirtsalm 1356 m ü. A.), und der Blaikenbach rechts vom Hochgründberg und der (Hoch-)Breitaualm. Das Tal verengt sich dann zur Klamm und bildet den Grießbachgraben, mit einem reizvollen Wasserfall.

Der Unterlauf des Grießbachs ist die besiedelte Region Innerwald in der Gemeinde Kirchdorf in Tirol, die natürliche Fortsetzung des Strubtals ab der Talwasserscheide in Waidring.<ref name="Waidringer">Historisch finden sich für Grießbachunterlauf und Waldbach auch der Name Waidringer Bach: „[…] das langwellige Thal Innerwald, aus welchem der Waidringer-Bach, auch Waldbach genannt, hervorrauscht, um sich mit der Großache bei der Wohlmuthinger-Brücke zu vereinigen.“ Johann Jakob Staffler: Tirol und Vorarlberg: in 2 Theilen. Thl. 2 Tirol und Vorarlberg, topographisch. Band 1. Rauch, 1841, Ldg. Bezirk Kitzbühel, S. 895 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> Hier liegen die kleinen Orte Schwaben und Völkl (beim Golfplatz Hannesgut)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Golfen am Gut Hanneshof (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gut-hanneshof.at, Webseite</ref>, an der Einmündung des Waldbachs von der Steinplatte und Waidring-Hausergasse (Verlängerung des Strubtals), und des Hienbachs von der Angeralm im Kalkstein (1102 m ü. A.). Der Bach mündet nördlich Erpfendorf, schon als weite Talung – als Randbereich des (Tiroler) Sankt Johanner Beckens<ref name="Anm Becken">nicht zu verwechseln mit dem Sankt Johann–Bischofshofener Becken der Salzach im Salzburger Pongau</ref> – bei der Wolmutinger Brücke in die Großache . Der Mündungsbereich wurde 1996–2001 im Rahmen des Hochwasserschutzprojekt Kirchdorf umgebaut und renaturiert.<ref name="lebensministerium">Großache - Hochwassersicherheit im Einklang mit der Natur. In: WASSERnet > Unsere Gewässer > Flüsse. Lebensministerium VII/5, 4. März 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Januar 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/wasser.lebensministerium.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) Erlebnisweg Großache. (pdf 0,4 MB) Folder. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Januar 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/wasser.lebensministerium.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref name="avt">Siegfried Siegele, AVT ZT.-GmbH (Hrsg.): Die Referate der Verantwortlichen für das Naturnahe Hochwasserschutzprojekt Grossache Kirchdorf. Fachtagung Sicherheit und Natur vom 23. September 1999 in Kirchdorf in Tirol. St. Johann in Tirol 1999 (web.archive.org [PDF; 957 kB; abgerufen am 3. November 2021]).</ref>

Das Einzugsgebiet des Grießbaches beträgt 41,6 km², die höchste Erhebung darin ist die Steinplatte mit 1869 m ü. A.

Der größte Zubringer ist der Waldbach, der bei seiner Einmündung ein mehr als doppelt so großes Einzugsgebiet wie der Grießbach entwässert.

Weblinks

  • Radpanorama Pillerseetal. (pdf; 469 kB) Ferienwohnungen Mitterer, abgerufen am 17. Januar 2011 (gemaltes Panorama der Waidringer Alpen und angrenzender Berge, von Südosten, Kirchbergstock links mit Blick in das Grießbachtal).

Einzelnachweise

<references> <ref name="TIRIS"> WIS-Tirol. Wasserinformationssystem Tirol, Tiroler Landesregierung – Abteilung Wasserwirtschaft (Wasserbuch online bei TIRIS → Wasser → Gewässer) </ref> </references>