Casanova Elvo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien Casanova Elvo (piemontesisch Casanòva) ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Vercelli (VC), Region Piemont.
Lage und Einwohner
Casanova Elvo liegt 15 km nordwestlich von der Provinzhauptstadt Vercelli und hat Vorlage:EWZ Einwohner (Stand Vorlage:EWD). Es ist von ausgedehnten Reisfeldern und von zahlreichen Wasserwege durchzogen ist, darunter der Cavour-Kanal. Die Gemeinde liegt am Elvo, der kurz danach bei Quinto Vercellese sich mit dem Cervo vereint und kurz danach in die Sesia mündet.
Die Nachbargemeinden sind Collobiano, Formigliana, Olcenengo, San Germano Vercellese, Santhià und Villarboit.
Bevölkerungsentwicklung
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Verkehrsanbindung
Der nächste Autobahnanschluss liegt knapp 7 Kilometer nördlich. Dort gelangt man auf die Autostrada A4, die östlich nach Novara und Mailand und südwestlich nach Turin führt.
Der nächste Bahnanschluss ist im 12 Kilometer entfernten Santhià mit der Bahnstrecke Turin–Mailand und nach Biella. Die Strecke nach Arona ist seit 2012 eingestellt und durch Busse ersetzt worden.
Geschichte
Die ersten urkundlichen Erwähnungen Casanovas stammen aus dem 10. Jahrhundert. Ein Diplom von Kaiser Otto I. aus dem Jahr 962 bestätigt die Lehensberechtigung Casanovas für Graf Aimone von Vercelli. Das Schloss Casanova beherrschte das Zentrum des kleinen Dorfes und diente als Zufluchtsort zum Schutz der Bevölkerung, der landwirtschaftlichen Geräte und der Ernte. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts befanden sich das Anwesen und das Schloss im Besitz der Grafen von Biandrate. 1170 belegt eine Kaufurkunde vom 11. März, dass die Grafen von Biandrate, die in der Schlacht zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und den Gemeinden des Bundes unterlegen waren, das Schloss Casanova für 700 Pavia-Lire an die Familie Avogadro verkauften, um ihre Kriegsschulden zu begleichen. Das Schloss und seine Besitztümer blieben bis ins 18. Jahrhundert Lehen der Familie Avogadro und waren den politischen Wirren der Familie unterworfen.
1283 wurde das Dorf Casanova durch Kämpfe rivalisierender politischer Fraktionen verwüstet. 1335 fiel Casanova an die Familie Visconti unter Azzone Visconti, nachdem die Ghibellinen Vercelli und dessen Umgebung unter ihre Kontrolle gebracht hatten. 1355 führte der Markgraf von Monferrato ein Bündnis gegen die Visconti an, und Casanova wurde wiederholt in Kämpfen verwüstet. 1402, nach dem Tod von Gian Galeazzo Visconti, wurde die Siedlung von der Miliz Facino Canes verwüstet. 1404 unterwarf sich die Familie Avogadro aus Casanova zum Schutz ihres Besitzes Amadeus VIII. von Savoyen und erhielt von ihm die Investitur all ihrer Güter. 1406 wurde die Burg von den Truppen Galeotto del Carrettos belagert und eingenommen. Die Festung wurde während des gesamten Krieges zwischen Amadeus VIII. von Savoyen und Filippo Maria Visconti von savoyischen Truppen besetzt. 1427 geriet Casanova, wie auch andere Städte in der Region Vercelli, unter die direkte Herrschaft der Savoyer. Es begann eine Friedensperiode, die den Wiederaufbau der durch die langen Kriege schwer beschädigten Burg ermöglichte.<ref>Geschichte, auf www.preboggion.it</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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