Bärbel Bas
Bärbel Bas (* 3. Mai 1968 in Walsum, heute Duisburg) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit Mai 2025 Bundesministerin für Arbeit und Soziales im Kabinett Merz und seit Juni 2025 gemeinsam mit Lars Klingbeil Bundesvorsitzende der SPD.
Bas ist seit der Bundestagswahl 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und gehört dort der Parlamentarischen Linken an.<ref name=":1">Bärbel Bas im Munzinger-Archiv, abgerufen am 26. September 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Außerdem war sie von Oktober 2021 bis März 2025 Präsidentin des Deutschen Bundestages.
Leben und Beruf
Bärbel Bas ist die Tochter eines Bus- und LKW-Fahrers und einer Hausfrau.<ref>Laura Himmelreich, Jochen Gaugele: Bärbel Bas über Armut, Geld und Frauen in der Politik. In: Berliner Morgenpost. 19. Dezember 2024, abgerufen am 2. März 2025.</ref> Sie hat fünf Geschwister.<ref name="FAZ 21.10.21">Peter Carstens: Mit Sinn für Witz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. Oktober 2021, ISSN 0174-4909, S. 8.</ref><ref name=":2">Bastian Brinkmann, Roland Preuß: Bärbel Bas und die Macht: „Ich schwurbel nicht rum“. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Oktober 2025, abgerufen am 28. Oktober 2025.</ref>
Von 1978 bis 1984 besuchte sie die Hauptschule in Voerde, die sie mit dem Hauptschulabschluss Typ 10 B (Fachoberschulreife) abschloss.<ref name=":1" /> Da sie keinen Ausbildungsplatz in ihrem damaligen Wunschberuf als Technische Zeichnerin fand, besuchte sie für ein Jahr die Höhere Berufsfachschule für Technik in Dinslaken. Dort erlernte sie unter anderem das Schweißen.<ref name=":1" /><ref name="baerbelbas-biografie">Bärbel Bas: Über mich. In: baerbelbas.de. Bärbel Bas, abgerufen am 26. Oktober 2024.</ref>
Von 1985 bis 1987 absolvierte sie eine Ausbildung zur Bürogehilfin bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), wo sie von 1987 bis 2001 als Sachbearbeiterin tätig war und später zur betriebseigenen Krankenkasse wechselte.<ref name=":1" /> In den Jahren von 1994 bis 1997 absolvierte sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten.<ref name=":0">Bärbel Bas. In: Brockhaus Enzyklopädie Online. NE GmbH Brockhaus, abgerufen am 26. September 2024.</ref> Von 2000 bis 2002 folgte eine berufsbegleitende Fortbildung zur Krankenkassenbetriebswirtin,<ref name=":0" /> und 2003 erwarb sie die Ausbildereignung. Von 2002 bis 2006 war sie stellvertretendes Vorstandsmitglied der Betriebskrankenkasse EVS; von 2005 bis 2007 folgte eine weitere Fortbildung zur Personalmanagement-Ökonomin (VWA) an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Essen.<ref name=":1" /> Anschließend war Bas von 2007 bis 2009 als Leiterin der Abteilung für Personalservice bei der BKK futur tätig.<ref name="bundestag-biographie">Biografie: Bärbel Bas, SPD. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, abgerufen am 26. Oktober 2024.</ref>
In den Jahren von 1986 bis 1988 war sie Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei der DVG und von 1988 bis 1998 Mitglied des Betriebsrates und als Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat der DVG.<ref name="bundestag-biographie" />
Partei
Im Oktober 1988 trat Bas in die SPD ein.<ref>Benjamin Köster: Bärbel Bas, Bundestagspräsidentin, MdB. In: https://www.spd.de/. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), abgerufen am 6. November 2024.</ref> Ein Jahr später wurde sie Beisitzerin im Juso-Unterbezirksvorstand Duisburg, dessen Vorsitzende sie von 1990 bis 1998 war.<ref>Bärbel Bas: Über mich. In: https://www.baerbelbas.de/. Bärbel Bas, MdB, abgerufen am 6. November 2024.</ref> Von 1997 bis 2018 war sie Mitglied im Unterbezirksvorstand der Duisburger SPD, dessen stellvertretende Vorsitzende sie von 2006 bis 2018 war.<ref>Maika Jachmann: Bas, Bärbel. In: https://www.mitmischen.de/. Deutscher Bundestag, abgerufen am 11. Juni 2024.</ref> Von 2004 bis 2018 war sie Mitglied im Regionalvorstand der SPD Niederrhein, von 2009 bis 2018 Mitglied im Sprecherkreis der SPD im Ruhrgebiet. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des SPD-Landesparteirats in NRW.<ref name="baerbelbas-biografie" />
Nachdem Saskia Esken am 12. Mai 2025 auf ihre Wiederwahl als Parteivorsitzende verzichtet hatte, wurde Bas als Nachfolgerin vorgeschlagen.<ref>Bas, Klüssendorf, Esken: Fast alles neu bei der SPD. 12. Mai 2025, abgerufen am 12. Mai 2025.</ref> Am 27. Juni wurde sie mit dem bisherigen Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil zur Parteivorsitzenden in Doppelspitze gewählt. Sie erhielt 95 % der Stimmen, Klingbeil knapp 65 %.<ref>SPD: Bärbel Bas und Lars Klingbeil zu SPD-Vorsitzenden gewählt. In: Der Spiegel. 27. Juni 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. Juni 2025]).</ref>
Politische Ämter
Von 1994 bis 2002 war Bärbel Bas Mitglied im Rat der Stadt Duisburg. Bei der Bundestagswahl 2009 wurde Bas mit 42,2 % der Erststimmen im Wahlkreis Duisburg I für die SPD als Abgeordnete in den 17. Deutschen Bundestag gewählt.<ref name="bundeswahlleiter-2009-wk116">Bundestagswahl 2009: Wahlkreis 116 – Duisburg I. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Mai 2015; abgerufen am 31. Juli 2015.</ref> Bei der Bundestagswahl 2013 konnte sie ihr Direktmandat mit 46,6 % verteidigen.<ref name="bundeswahlleiter-2013">Bundestagswahl 2013: Wahlkreis 115 – Duisburg I. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015; abgerufen am 31. Juli 2015.</ref> 2017 wurde sie mit 38,3 %, 2021 mit 40,3 % der Erststimmen wiedergewählt.<ref>115: Duisburg I – Bundestagswahl 2017 Ergebnisse. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, 2017, abgerufen am 20. Oktober 2021.</ref><ref>115: Duisburg I – Bundestagswahl 2021 Ergebnisse. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, 2021, abgerufen am 20. Oktober 2021.</ref> Auch bei der Bundestagswahl 2025 zog sie mit 39,0 % der Erststimmen direkt in den Bundestag ein.<ref>Ergebnisse Duisburg I - Die Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 8. März 2025.</ref>
Im 17. Bundestag war sie ordentliches Mitglied des Ausschusses für Gesundheit, dem sie seit dem 18. Bundestag weiter als stellvertretendes Mitglied angehört. Im 18. Bundestag gehörte sie dem Ältestenrat als ordentliches und dem Gemeinsamen Ausschuss von Bundesrat und Bundestag als stellvertretendes Mitglied an.<ref name="bundestag-biographie" /> Von Dezember 2013 bis September 2019 war Bas Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion.<ref name=":1" /> Am 24. September 2019 wählte die Fraktion sie zur stellvertretenden Vorsitzenden mit dem Aufgabenbereich Gesundheit, Petitionen, Bildung und Forschung. Zudem war Bas im 19. Bundestag ordentliches Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss des Deutschen Bundestags und gehörte als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Bildung, Forschung, Technikfolgenabschätzung, dem Petitionsausschuss, der Enquete-Kommission Berufliche Bildung sowie dem Ausschuss für Gesundheit an. Ab März 2021 war sie ordentliches Mitglied im Vermittlungsausschuss. Innerhalb der Fraktion ist sie dem linken Flügel, der Parlamentarischen Linken, zugehörig.<ref>Mitglieder der Parlamentarischen Linken, Parlamentarische Linke in der SPD-Bundestagsfraktion, abgerufen am 25. Oktober 2021</ref>
Präsidentin des Deutschen Bundestages (2021–2025)
Nach der Bundestagswahl 2021 wurde sie von ihrer Fraktion, die als stärkste Kraft hervorging, als Präsidentin des 20. Deutschen Bundestages nominiert.<ref>Bas soll Bundestagspräsidentin werden. In: Tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 20. Oktober 2021, abgerufen am 20. Oktober 2021.</ref><ref>Bärbel Bas soll Bundestagspräsidentin werden. In: welt.de. 20. Oktober 2021, abgerufen am 20. Oktober 2021.</ref><ref>Cornelia Schmergal: »Das wandelnde Kontrastprogramm«. In: spiegel.de. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 25. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2021.</ref> Am 26. Oktober 2021 wurde sie schließlich in der konstituierenden Sitzung des 20. Deutschen Bundestages mit 576 von 724 abgegebenen Stimmen zur Bundestagspräsidentin gewählt und löste ihren Vorgänger Wolfgang Schäuble (CDU) in diesem Amt ab, der gleichzeitig als Alterspräsident diese konstituierende Sitzung eröffnete.<ref>SPD-Politikerin Bärbel Bas zur Bundestagspräsidentin gewählt. In: spiegel.de. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 26. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2021.</ref>
Als Bundestagspräsidentin kritisierte Bas mehrfach offiziell das Auftreten der von ihrer Partei geführten Bundesregierung, unter anderem das mangelhafte Antwortverhalten gegenüber Anfragen des Bundestages sowie übereilt eingebrachte Gesetzesentwürfe ohne ausreichende Beratungszeit. Sie setzte sich für die Kontrollrechte des Bundestages ein.<ref>Sarah Lena Grahn, dpa: Bundestagspräsidentin: Bärbel Bas ermahnt Ampel-Fraktionen wegen zu kurzer Fristen. In: Die Zeit. 3. März 2023, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 7. August 2024]).</ref><ref>Bundestagspräsidentin kritisiert eigenen Kanzler Scholz: "Entwicklung nicht akzeptabel". 6. August 2024, abgerufen am 7. August 2024.</ref><ref>Opposition kritisiert Bundesregierung von Scholz: "Unterirdisches Antwortverhalten". 7. August 2024, abgerufen am 7. August 2024.</ref>
Als Bundestagspräsidentin amtierte sie über die gesamte Wahlperiode bis zur Wahl ihrer Nachfolgerin Julia Klöckner (CDU) am 25. März 2025.
Bundesministerin für Arbeit und Soziales (seit 2025)
Am 6. Mai 2025 wurde Bas durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Bundesministerin für Arbeit und Soziales im Kabinett Merz ernannt.<ref>admin: BMAS - Bärbel Bas ist neue Bundesministerin für Arbeit und Soziales. 6. Mai 2025, abgerufen am 10. Mai 2025.</ref> Damit ist sie die erste Person, die, nachdem sie Bundestagspräsidentin war, Bundesministerin wurde.<ref>Deutscher Bundestag - Bundestagspräsidenten seit 1949. Abgerufen am 25. Mai 2025.</ref><ref name=":2" />
Anfang Mai 2025 schlug sie vor, auch Beamte in die Rentenversicherung einzahlen zu lassen.<ref>Rente: Ministerin Bas will auch Beamte einzahlen lassen. 10. Mai 2025, abgerufen am 10. Mai 2025.</ref>
Bei einer Rede auf dem Deutschen Arbeitgebertag im November 2025 erntete Bas Gelächter für ihre Aussage, dass das geplante Rentenpaket ihres Ministeriums die Beitragszahler nicht belasten würde.<ref>Welt.de: Auftritt in Berlin: Arbeitsministerin Bärbel Bas wird für Satz über Rentenpaket ausgelacht. 27. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.</ref> Das Rentenpaket sah eine Stärkung der gesetzlichen Rente vor. Auf einem Kongress der Jungen Sozialdemokraten (Jusos) wenige Tage später erklärte sie, ihr sei bei der Veranstaltung „deutlich geworden, gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen“. Die Trennlinie verlaufe „nicht zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die Sicherheit brauchen und denen, die sie für verhandelbar halten“. Der Tag sei für sie ein Schlüsselerlebnis gewesen und sie wolle „in der Tat diesen Kampf aufnehmen“.<ref>focus.de: Irritierende Aussage auf Juso-Kongress - Beim Arbeitgebertag wurde für Bas "besonders deutlich, gegen wen wir kämpfen müssen". 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.</ref><ref>deutschlandfunk.de: Nach Rede auf Juso-Kongress - Kritik aus der Wirtschaft an Kampfansage von Arbeitsministerin Bas. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Mehrere Industrieverbände wiesen Bas Vorwurf scharf zurück.<ref>Deutscher Mittelstand schickt Brandbrief an Bärbel Bas. In: spiegel.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>"Respektlos": Scharfe Kritik der Arbeitgeber an Bärbel Bas. In: tagesschau.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> „Ein Aufruf zum Kampf gegen Arbeitgeber ist in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellos“, kritisierte etwa Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger.<ref>Bärbel Bas: Kritik an SPD-Chefin nach Aussagen zu Arbeitgebern. 1. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Kritik kam auch von den Koalitionspartnern CDU und CSU.<ref>Babett Gumbrecht: Nach Arbeitgeber-Eklat: CSU watscht „Klassenkampfparolen“ von Bas ab – „Verstörend“. In: merkur.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Äußerungen der SPD-Chefin als „inakzeptabel“.<ref>Stefan Huber: "Inakzeptabel": In Unions-Sitzung knöpft sich Kanzler Merz Bärbel Bas vor. In: focus.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Die Jusos und die Parlamentarische Linke verteidigten Bas hingegen. In der Zeit wurden ihre Aussagen als bemerkenswert beschrieben, da man Klassenkampf-Rhetorik von ihr bisher nicht gekannt habe.<ref>Michael Schlieben: Bärbel Bas: Gemobbt von den Bossen. In: Die Zeit. 3. Dezember 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 4. Dezember 2025]).</ref>
Nach einem Bericht über Ausbeutung, erzwungene Schwarzarbeit und Gewalt durch Arbeitgeber in der Branche der Essenslieferdienste forderte Bas, den Sektor stärker zu regulieren und den Einsatz von Subunternehmen zu verbieten.<ref>Jan Wiese und Fabian Grieger rbb: Uber Eats, Wolt und Co.: Bas will Verbot von Subunternehmern. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Im Zuge der von der CDU-SPD-Koalition im April 2026 angestrebten Gesundheitsreform vertrat sie ihren Standpunkt mit den Worten: „Ich blockiere da, wenn es darum geht, Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzubauen“.<ref>Fokuhl, J. Greive, M. Specht, F.: Politiker des Tages / BÄRBEL BAS / Die Blockiererin, Die SPD-Chefin nährt mit eigenen Aussagen das Bild der Reformbremse - und gerät weiter unter Druck. In: Handelsblatt vom 30. April 2026, Seite 15</ref>
Mitgliedschaften
Bas ist Schirmherrin des Malteser-Hospizes St. Raphael in Duisburg-Huckingen<ref name="malteser-straphael-schirmherrin">Redaktion: Bärbel Bas Schirmherrin. In: malteser-straphael.de. Malteser Hospizes St. Raphael, 6. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. November 2014; abgerufen am 31. Juli 2015.</ref> und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen.<ref name="bundestag-biographie" /> Seit Juli 2015 ist sie Mitglied des Aufsichtsrates der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM).<ref name="baerbelbas-biografie" /> Bis zum 15. März 2013 war sie Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Duisburg.<ref name="derwesten-wehrt-sich">Ulf Meinke: Duisburger Abgeordnete wehrt sich gegen Vorwurf Kohle-Lobbyismus. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 12. April 2013, abgerufen am 31. Juli 2015.</ref> Sie war Schatzmeisterin der Parlamentarischen Linken (PL), ist Mitglied bei ver.di und – seit 2017 – im Sozialverband VdK Deutschland.<ref>Heike Vowinkel: „Hingehen, Gesicht zeigen, zuhören“. In: VdK Zeitung. Dezember 2021/Januar 2022, S. 4.</ref> In Duisburg unterstützt sie außerdem den Sportverein TuS Viktoria 06 Buchholz im südlich gelegenen Stadtteil Duisburg-Buchholz<ref>https://viktoria06buchholz.de/partner-der-viktoria/</ref> sowie die AWO und die SJD – Die Falken mit ihrer Mitgliedschaft.<ref name="baerbelbas-biografie" /> Sie war in ihrer Funktion als Bundestagspräsidentin Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.<ref>https://www.stiftung-denkmal.de/stiftung/gesetz-und-gremien/</ref> Im Jahr 2023 war Bas „Orange The World“-Schirmfrau der Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen von UN Women Deutschland.<ref>Orange The World - Gemeinsam Aktiv. Abgerufen am 30. November 2023.</ref>
Ehrungen und Auszeichnungen
- 2022: Großkreuz des Ordens de Isabel la Católica
- 2022: Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen (3. Klasse)<ref>Bärbel Bas: Ukraine verleiht ihr eine der höchsten Auszeichnungen des Landes. In: rnd.de. Redaktions Netzwerk Deutschland, 22. Oktober 2022, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
- 2023: Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland<ref>Ordensverleihung an Bärbel Bas. In: bundespraesident.de. 22. September 2023, abgerufen am 22. September 2023.</ref>
Privates
Als Hobbys gibt Bärbel Bas Motorradfahren auf ihrer Harley-Davidson<ref>Interview der Woche Bas (SPD): „Sanktionen beim Bürgergeld werden nicht zu Einsparungen führen“. In: Deutschlandfunk Online. 21. Juni 2025, abgerufen am 26. Juni 2025.</ref> und Fußball an.<ref>Neue Bundestagspräsidentin: Wer ist Bärbel Bas (SPD)? In: kreiszeitung.de. Kreiszeitung, 22. Oktober 2021, abgerufen am 22. Oktober 2021.</ref> In ihrer Jugend spielte sie selbst beim Sportverein Glückauf Möllen 1952 e. V. Fußball.<ref>Chantal Louis: "Guck ma, unsre Bärbel!" In: EMMA. 10. Mai 2022, abgerufen am 15. Mai 2025.</ref> Sie ist bis heute Anhängerin des MSV Duisburg.<ref>Catharina Liesenberg: Sie bekam 80 Job-Absagen Zehn Fakten über Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. In: https://www.t-online.de/. Telekom, 1. Februar 2022, abgerufen am 8. Februar 2025.</ref>
Bas ist seit 2020 verwitwet.<ref>SPD Duisburg: Siegfried Ambrosius ist tot. In: Ruhrbarone.de. 3. Oktober 2020, abgerufen am 26. Oktober 2021.</ref><ref>Philipp Wahl: Bärbel Bas (SPD) kandidiert nach Lebenskrise mit neuem Mut, waz.de, 16. September 2021: „Am 22. September 2020 war Siegfried Ambrosius an den Folgen einer Infektion verstorben. 15 Jahre waren er und Bas ein Paar, fünf davon verheiratet.“</ref>
Weblinks
- Website von Bärbel Bas
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Bärbel Bas auf abgeordnetenwatch.de
- WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Mosaik Samstagsgespräch vom 4. Juni 2022: Bundestagspräsidentin Bärbel Bas über soziale Diversität
Einzelnachweise
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Vorsitzende: Bärbel Bas | Lars Klingbeil. Stellvertretende Vorsitzende: Alexander Schweitzer | Petra Köpping | Serpil Midyatli | Achim Post | Anke Rehlinger. Generalsekretär: Tim Klüssendorf. Schatzmeister: Dietmar Nietan. Verantwortliche für die Europäische Union: Katarina Barley. Weitere Präsidiumsmitglieder: Kaweh Mansoori | Katja Pähle | Andreas Stoch. Beisitzer: Sabine Bätzing-Lichtenthäler | Andreas Bovenschulte | Ronja Endres | Wiebke Esdar | Fabian Ferber | Timon Gremmels | Oliver Kaczmarek | Elisabeth Kaiser | Annika Klose | Thorsten Kornblum | Sarah Lahrkamp | Bettina Martin | Katja Mast | Siemtje Möller | Sarah Philipp | Boris Pistorius | Sebastian Roloff | Jessica Rosenthal | Dagmar Schmidt | Marja-Liisa Völlers | Ibrahim Yetim
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Alwin Gerisch | Paul Singer | August Bebel | Hugo Haase | Friedrich Ebert | Philipp Scheidemann | Otto Wels | Hermann Müller | Arthur Crispien | Hans Vogel | Kurt Schumacher | Erich Ollenhauer | Willy Brandt | Hans-Jochen Vogel | Björn Engholm | Rudolf Scharping | Oskar Lafontaine | Gerhard Schröder | Franz Müntefering | Matthias Platzeck | Kurt Beck | Franz Müntefering | Sigmar Gabriel | Martin Schulz | Andrea Nahles | Norbert Walter-Borjans | Saskia Esken | Lars Klingbeil | Bärbel Bas Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Erich Köhler (CDU/CSU, 1949–1950) | Hermann Ehlers (CDU/CSU, 1950–1954) | Eugen Gerstenmaier (CDU/CSU, 1954–1969) | Kai-Uwe von Hassel (CDU/CSU, 1969–1972) | Annemarie Renger (SPD, 1972–1976) | Karl Carstens (CDU/CSU, 1976–1979) | Richard Stücklen (CDU/CSU, 1979–1983) | Rainer Barzel (CDU/CSU, 1983–1984) | Philipp Jenninger (CDU/CSU, 1984–1988) | Rita Süssmuth (CDU/CSU, 1988–1998) | Wolfgang Thierse (SPD, 1998–2005) | Norbert Lammert (CDU/CSU, 2005–2017) | Wolfgang Schäuble (CDU/CSU, 2017–2021) | Bärbel Bas (SPD, 2021–2025) | Julia Klöckner (CDU/CSU, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Anton Storch (CDU, 1949–1957) | Theodor Blank (CDU, 1957–1965) | Hans Katzer (CDU, 1965–1969) | Walter Arendt (SPD, 1969–1976) | Herbert Ehrenberg (SPD, 1976–1982) | Heinz Westphal (SPD, 1982) | Norbert Blüm (CDU, 1982–1998) | Walter Riester (SPD, 1998–2002) | 2002–2005: Wolfgang Clement (SPD, Arbeit) | Ulla Schmidt (SPD, Soziales) | Franz Müntefering (SPD, 2005–2007) | Olaf Scholz (SPD, 2007–2009) | Franz Josef Jung (CDU, 2009) | Ursula von der Leyen (CDU, 2009–2013) | Andrea Nahles (SPD, 2013–2017) | Hubertus Heil (SPD, 2018–2025) | Bärbel Bas (SPD, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bas, Bärbel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (SPD), MdB, Bundesministerin |
| GEBURTSDATUM | 3. Mai 1968 |
| GEBURTSORT | Walsum |
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- Arbeitsminister (Bundesrepublik Deutschland)
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