Zum Inhalt springen

Buzet-sur-Baïse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Buzet-sur-Baïse
Datei:Blason ville fr Buzet-sur-Baïse (Lot-et-Garonne).svg
Staat Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Lot-et-Garonne (47)
Arrondissement Nérac
Kanton Lavardac
Gemeindeverband Albret Communauté
Koordinaten 44° 15′ N, 0° 18′ OKoordinaten: 44° 15′ N, 0° 18′ O
 {{#coordinates:44,258055555556|0,29916666666667|primary
dim=20000 globe= name=Buzet-sur-Baïse region=FR-47 type=city
  }}
Höhe 22–143 m
Fläche
Einwohner 1.245 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 47160
INSEE-Code 47043
Datei:MAIRIE BUZET-SUR-BAISE SUD-EST.jpg
Mairie Buzet-sur-Baïse

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Buzet-sur-Baïse ist eine französische Gemeinde mit 1245 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Kanton Lavardac im Arrondissement Nérac.

Geografie

Die Gemeinde Buzet-sur-Baïse liegt in der früheren Guyenne am linken Ufer der Baïse, vier Kilometer vor deren Einmündung in die Garonne. Da die Garonne mit größeren Schiffen nicht befahrbar ist, wurde der Garonne-Seitenkanal erbaut, der ebenfalls durch Buzet führt.

Die Gemeinde erstreckt sich über drei Zonen:

  • die Terrasse (wo sich das Dorf befindet),
  • die Anhöhe (die die Terrasse im Westen überragt),
  • die Ebene (das Überschwemmungsgebiet von Baïse und Garonne).

Die Böden der Terrasse und der Anhöhe sind für den Weinbau besonders günstig, während in der Ebene Obst, Gemüse und Getreide angebaut werden.

Geschichte

  • Im Mittelalter wurde auf einer Felsklippe eine Burg errichtet, die das Tal des Baches Bénac und das Tal der Baïse beherrschte. Nach und nach entwickelten sich Marktflecken rund um das Schloss.
  • Wahrscheinlich nach Ende der Französischen Religionskriege entwickelte sich das kleine Weinbauerndorf Lagravère, das am Ufer des Baches Bénac gelegen war, mehr und mehr, während der Marktflecken rund um die Burg schrittweise verlassen wurde. Die Einwohner errichteten ein Rathaus (1838) und eine Kirche mit Pfarrhaus (1858) am neuen Standort, der schließlich zu Buzet-sur-Baïse wurde.
  • Die Haupteinnahmequelle der Gemeinde war die Landwirtschaft und besonders der Weinbau. Es gab mehrere kleine Mühlen am Bach von Bénac, besonders aber eine imposante Mühle an der Baïse, die zum Besitz des Grafen von Flamarens gehörte.
  • Der Bau des Garonne-Seitenkanals, der 1856 eröffnet wurde, hat die Landschaft von Buzet zwar ein wenig geändert, hat aber vor allem die Entwicklung des Handels gefördert, der besonders entlang der Baïse eine wesentliche Bedeutung errungen hatte.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016 2022
Einwohner 1264 1453 1345 1317 1353 1236 1238 1297 1246
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft

Datei:VENDANGES A L'ANCIENNE A BUZET-SUR-BAISE.JPG
Weinlese in Buzet-sur-Baïse
  • Flusstourismus
    Da heute die Binnenschifffahrt in dieser Region keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat, wurde sie für den Tourismus entdeckt. Aus diesem Grund wurde hier neuerdings ein Hafen für Sport- und Hausboote erbaut und 2001 eingeweiht.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Notre-Dame aus dem 19. Jahrhundert
  • Schloss und Burgfeste der Herren von Buzet, auf einem Felszacken errichtet, sind in Privatbesitz und können nicht besichtigt werden (Monument historique).
  • Die Doppelschleuse des Garonne-Seitenkanals hinunter zur Baïse erlaubt seit ihrer Errichtung 1852, den Kanal in das Flussnetz des Südwestens einzubinden (Baïse, Garonne, Lot) und machte aus Buzet-sur-Baïse einen Schifffahrtsknotenpunkt.

Weblinks

Commons: Buzet-sur-Baïse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Allons | Ambrus | Andiran | Anzex | Barbaste | Beauziac | Boussès | Bruch | Buzet-sur-Baïse | Calignac | Casteljaloux | Caubeyres | Damazan | Durance | Espiens | Fargues-sur-Ourbise | Feugarolles | Fieux | Francescas | Fréchou | Houeillès | Lamontjoie | Lannes | La Réunion | Lasserre | Lavardac | Leyritz-Moncassin | Mézin | Moncaut | Moncrabeau | Montgaillard-en-Albret | Monheurt | Montagnac-sur-Auvignon | Montesquieu | Nérac | Nomdieu | Pindères | Pompiey | Pompogne | Poudenas | Puch-d’Agenais | Razimet | Réaup-Lisse | Sainte-Maure-de-Peyriac | Saint-Laurent | Saint-Léger | Saint-Léon | Saint-Martin-Curton | Saint-Pé-Saint-Simon | Saint-Pierre-de-Buzet | Saint-Vincent-de-Lamontjoie | Sauméjan | Saumont | Sos | Thouars-sur-Garonne | Vianne | Villefranche-du-Queyran | Xaintrailles Vorlage:Klappleiste/Ende