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Burgstraße (Hannover)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burgstraße
Datei:Coat of arms of Hannover.svg
Wappen
Straße in Hannover
Datei:Hannover, Häuserzeile in der Burgstraße.JPG
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Basisdaten
Ort  Hannover
Ortsteil  Mitte
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten  1750
Anschluss­straßen  Am Marstall, Holzmarkt
Querstraßen  Johann-Trollmann-Weg, Kramerstraße, Roßmühle
Plätze  Ballhofplatz, Holzmarkt
Nummern­system 
Bauwerke  Burgstraße 12, Historisches Museum Hannover
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 270 m

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Burgstraße ist einer der ältesten Straßenzüge in Hannover und liegt im Kreuzkirchenviertel. Sie war die nordwestliche Hauptstraße der Altstadt.

Geschichte

Nachdem im 12./13. Jahrhundert hier Burgmannshöfe gestanden hatten, wurde 1359 erstmals der Name „borchstrate“ dokumentiert, 1365 die „platea urbis“. Im Jahr 1360 waren sieben dieser Lehnshöfe an die Familie von Alten vergeben, während die von Lenthe mit zweien belehnt waren.<ref>Helmut Plath: Hannover im 11. Jahrhundert, in: Geschichte der Stadt Hannover, Bd. 1, Von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, hrsg. von Klaus Mlynek und Waldemar R. Röhrbein, Hannover: Schlütersche Verlagsanstalt und Druckerei GmbH & Co., 1992, ISBN 3-87706-351-9, S. 17ff.; hier: S. 19</ref>

In der Burgstraße Ecke Ballhofstraße wurde 1446 die St. Gallenkapelle errichtet. Ihre Trümmer wurden 1670 beim Bau der Neustädter Kirche wiederverwendet.<ref>Arnold Nöldeke: St. Gallenkapelle auf der Altstadt, in: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, 1932 (Neudruck Verlag Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-151-1), S. 211f.</ref>

Seit 1750 wurde die Burgstraße wohl nach dem befestigten Hof der Landesherren benannt. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Burgstraße die Verbindung über die Leine nach Westen erst durch das Brühltor, später durch das Neue Tor.

Im 18. Jahrhundert wurde am Nordende der Straße der Marstall angelegt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Burgstraße eine vornehme Wohnstraße. Durch die Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Bebauung zerstört.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch

Literatur

  • Helmut Knocke, Hugo Thielen: Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, Handbuch und Stadtführer. 4. aktualisierte und erweiterte Auflage. zu Klampen, Springe 2007, ISBN 978-3-934920-53-8, hier: S. 96, 98.
  • Helmut Knocke in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.): Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 100f.
  • Provinzialkommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler der Provinz Hannover (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. Abteilung 1: Carl Wolff (Hrsg.): Regierungsbezirk Hannover. Arnold Nöldeke: Stadt Hannover. Band 2. Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Hannover 1932, S. 480f.

Weblinks

Commons: Burgstraße (Hannover) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 22′ 21,5″ N, 9° 43′ 54,6″ O

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