Zum Inhalt springen

Burgruine Granegg (Egesheim)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burgruine Michelstein-Granegg
Datei:Ruine Michelstein, Burgturm.jpg
Ruine des Burgturms

Ruine des Burgturms

Alternativname(n) Burg Graneck, Michelstein
Staat Deutschland
Ort Egesheim
Entstehungszeit um 1100
Burgentyp Höhenburg, Felslage
Erhaltungszustand Ruine
Ständische Stellung Adlige
Bauweise Bruchstein- und Buckelquadermauerwerk
Geographische Lage 48° 7′ N, 8° 51′ OKoordinaten: 48° 6′ 46,8″ N, 8° 50′ 46,7″ O
 {{#coordinates:48,113|8,8463|primary
dim=200 globe= name=Burgruine Michelstein-Granegg region=DE-BW type=building
  }}
Höhenlage 921 m ü. NN
Burgruine Granegg (Baden-Württemberg)
Burgruine Granegg (Baden-Württemberg)

Die Burgruine Michelstein-Granegg, auch Graneck oder ehemals Michelstein genannt, ist die Ruine einer Felsenburg auf dem Schlossfelsen bei 921 m ü. NN westlich von der Gemeinde Egesheim im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg.

Geschichte

Datei:Ruine Michelstein (Granegg).jpg
Die Burgruine vom gegenüberliegenden Berghang aus gesehen

Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den Herren von Michelstein erbaut und wird 1102 erstmals erwähnt. In diesem Jahr wird ein Reginhard von Michelstein als Zeuge bei einer Schenkung genannt. 1305 wird mit Agnes von Michelstein diese Familie letztmals erwähnt, die Burg trug den Namen Michelstein noch bis ins 16. Jahrhundert. Die Burg wird 1356 angeblich durch ein Erdbeben teilweise zerstört. 1377 zerstört die Reichsstadt Rottweil im ersten großen Städtekrieg Burg Michelstein und das Dorf Bubsheim, wobei Mauerreste (Bruchstein- und Buckelquadermauerwerk) und ein Teil des Bergfrieds erhalten bleiben.

1483 wird Bertold von Balgheim durch Herzog Sigmund von Österreich mit der Ruine belehnt. 1489 geht das Lehen an die Stain von Steinegg über. Von 1536 bis 1792 befindet sich das Lehen im Besitz der Ifflinger von Granegg, von denen Burg Michelstein dann auch seinen neuen Namen erhielt. 1792 verkauft Karl-Alexander seinen Fridinger Besitz mit der Burgruine Michelstein um 95000 Gulden an Emanuel und Michael Levi aus Hechingen. 1831 wird die Ruine durch Karl von Ifflinger zurückerworben.

1923 ist die Turmruine im Eigentum der Katholischen Kirchenpflege in Rottweil und geht 1931 an den Schwäbischen Albverein, der die Sicherung der Ruine übernimmt.

Literatur

  • Christoph Bizer: Oberflächenfunde von Burgen der Schwäbischen Alb – Ein Beitrag zur Keramik- und Burgenforschung. Herausgegeben vom Regierungspräsidium Stuttgart – Landesamt für Denkmalpflege, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2038-7, S. 292–294.
  • Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb. Band 5: Westalb. Wandern und entdecken zwischen Reutlingen und Spaichingen. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1993, ISBN 3-924489-65-3, S. 387–394.

Weblinks

Commons: Burgruine Granegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Schlösser: Jagdschloss Bachzimmern | Schloss Balgheim | Schloss Bronnen | Schloss Emmingen | Schloss Ensisheim | Ifflinger Schloss (Schloss Fridingen) | Schloss Geisingen | Unteres Schloss (Immendingen) | Oberes Schloss (Immendingen) | Schloss Möhringen (Altes und Neues Schloss) | Hinteres Schloss Mühlheim | Vorderes Schloss Mühlheim | Schloss Neuhohenberg (Granegg’sches Schloss) | Schloss Rietheim (Oberes Schloss) | Schloss Wartenberg | Schloss Wurmlingen

Burgen und Ruinen: Burgstall Aixheim | Burgreste Altfridingen | Burg Altrietheim | Burg Amtenhausen | Burgstelle Bachtal | Burg Baldenberg | Burgreste Bärenthal | Burgreste Bräunisburg (Neuwartenberg) | Burghalde Dürbheim | Burghalde Kolbingen | Burgruine Burgstall | Burgreste Burgstallhöhle | Burg Darrendobel | Burg Durchhausen | Ehrenburg | Burgstelle Espach (Freudeneck) | Burg Fürstenstein | Burg Geisingen (Gisingen) | Burg Gerichtszoller | Burgruine Granegg | Heidenburg (Geisingen) | Heidenburg (Bachzimmern) | Heidenburg (Ippingen) | Burg Hewenegg | Burgrest Hewenegg | Burg Hohenkarpfen | Burg Hohenlupfen | Homburg | Burgruine Honberg | Abschnittsbefestigung Hörnekapf | Burg Immendingen | Burghöhle Kaiserstandsfelsen (Höhle beim Scheuerlehof) | Burgruine Kallenberg | Burg Klingenberg | Burg Kolbingen | Burg Konzenberg | Burgruine Kraftstein | Burg Krinnerfels | Burg Lehenbühl | Burg Leipferdingen | Burgreste Lengenfels | Burgruine Luginsfeld | Burgstelle Möhringen | Burg Neuhausen | Burg Neu-Sunthausen | Burg Reifenberg | Burg Rietheim | Burgreste Rockenbusch | Burgstelle Schallon | Abschnittsbefestigung Schänzle | Schänzle | Burg Schenkenberg | Burg Schlößlesbühl | Burgreste Schwandorf | Burg Spaltfels | Burgstall Stein | Burgruine Stiegelesfels | Burg Trossingen (Sattlersbühl) | Burgstelle Wallenburg | Burg Walterstein | Burgruine Wartenberg | Burg Wartenberg (Alt-Wartenberg) | Burgreste Wasserburg | Burgruine Wehingen (Harrasburg) | Burg Westätten | Burg Wurmlingen (Schanze auf dem Aienbuch) | Burgruine Ziegelhöhlenburg

Vorlage:Klappleiste/Ende