Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt außenpolitisch Interessen und Ziele, die sich aus geografischen, historischen, kulturellen und weltpolitischen Gegebenheiten ableiten. In den ersten zwei Jahrzehnten des Bestehens der Bundesrepublik war die Außenpolitik der Regierung in Bonn ganz auf die Wiedererlangung der Souveränität und die staatliche Einheit ausgerichtet, indem alle zur Erfüllung des Wiedervereinigungsgebots erforderlichen Regelungen getroffen wurden; dies stand in Spannung zum politischen Willen der Deutschen Demokratischen Republik und der Besatzungsmacht Sowjetunion. Dem Erreichen dieses Ziels ordnete die Bundesregierung alle anderen Interessen unter, auch die Integration in die EWG und die NATO sind letztlich als Mittel zum Erreichen der Wiedervereinigung anzusehen.<ref>Werner Kilian: Die Hallstein-Doktrin – Der diplomatische Krieg zwischen der BRD und der DDR. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10371-8, S. 22–25.</ref>
Erst nachdem sich in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre in Bonn die Einsicht durchsetzte, dass die Vereinigung mit der DDR allenfalls langfristig zu erreichen sei und die Bundesrepublik mit den Ostverträgen in den Jahren 1970 bis 1973 die interalliierten Grenzziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg ausdrücklich als rechtlich verbindlich sowie deren Unverletzlichkeit bestätigte,<ref>„Mit der Wiedervereinigung und dem Deutsch-Polnischen Grenzvertrag vom 14. November 1990 wurde die im Görlitzer Abkommen anerkannte Grenzziehung endgültig bestätigt.“ Zit. nach Görlitzer Abkommen. Görlitz/Zgorzelec, 6. Juli 1950: Die Oder-Neiße-Linie, Webseite des Auswärtigen Amtes, 16. November 2009.</ref> konnte die Außenpolitik der Bundesrepublik neue Prioritäten setzen. Hierzu gehörten in erster Linie das weitere Vorantreiben der europäischen Integration und die Förderung außenwirtschaftlicher Interessen, später aber auch Ziele wie die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte und der Umweltschutz.<ref>Philipp Rock: Macht, Märkte und Moral – Zur Rolle der Menschenrechte in der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland in den sechziger und siebziger Jahren. Peter Lang, Frankfurt a. M. 2010, ISBN 978-3-631-59705-7, S. 270.</ref>
Seit 1990 bemüht sich die deutsche Außenpolitik verstärkt darum, in multilateralen Entscheidungsprozessen wie denen der Vereinten Nationen, der OSZE, der Europäischen Union und den G 20 einen ihrem Finanzierungsanteil an diesen Organisationen entsprechenden politischen Einfluss zu gewinnen. Daneben wurde das Instrumentarium der deutschen Außenpolitik seit dem Ende der 1990er Jahre durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr erweitert.
Die Außenpolitik wurde und wird erheblich geprägt durch die jeweiligen Außenminister der jeweiligen Regierungskoalitionen (1949–1966: Schwarz-Gelb; 1966–1969: Große Koalition; 1969–1982: Sozialliberale Koalition; 1982–1998: Schwarz-Gelb; 1998–2005: Rot-Grün; 2005–2009: Große Koalition; 2009–2013: Schwarz-Gelb; 2013–2021: Große Koalition; 2021–2025: Ampelkoalition; ab 2025: Schwarz-Rot). Der Außenminister gehörte meist der kleineren Koalitionspartei an und war seit 1966 in der Regel Vizekanzler.
Normative Vorgaben für die deutsche Außenpolitik
Vorgaben des Grundgesetzes
Wahrung des Friedens und Verbot eines Angriffskrieges
Das deutsche Grundgesetz äußert sich an gleich vier unterschiedlichen Stellen zur Wahrung des Friedens. Schon in der Präambel heißt es, das deutsche Volk sei vom Willen beseelt, „dem Frieden der Welt zu dienen“. Gleich darauf in Art. 1 GG Abs. 2 wird weiter ausgeführt, dass die Menschenrechte als Grundlage des Friedens gelten sollen. Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 GG sind Handlungen verfassungswidrig, „die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten“. Als vierte Stelle des Grundgesetzes ist Art. 24 Abs. 2 GG zu nennen, der es der Bundesrepublik erlaubt, einem System der kollektiven Sicherheit beizutreten, wenn dieses der „Wahrung des Friedens“ dient, um „eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeizuführen und zu sichern“.<ref>Das Bundesverfassungsgericht konstruiert dabei eine Rechtspflicht hinsichtlich einer aktiven Teilnahme an der Friedenspolitik (vgl. BVerfGE 5, 85 [127] und BVerfGE 36, 1 [17]). So Martina Haedrich, Friedensgebot und Grundgesetz, in: Hans J. Gießmann, Bernhard Rinke (Hrsg.): Handbuch Frieden, 1. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 340 Fn. 5.</ref>
Für den Beitritt zu einem solchen System gilt, dass die Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNO als einem System kollektiver Sicherheit offensichtlich problemlos mit Art. 24 Abs. 2 GG übereinstimmt. Allerdings sind selbst die Mitgliedschaften in NATO und WEU als Systemen der kollektiven Verteidigung darin eingeschlossen, denn die dort enthaltenen Grundsätze sind auch dann erfüllt, wenn sich die Bündnisse strikt auf die Friedenswahrung verpflichten. Nach der Staatsrechtslehre ist das übereinstimmend bei NATO und WEU der Fall.<ref>Alexander Siedschlag: Die aktive Beteiligung Deutschlands an militärischen Aktionen zur Verwirklichung Kollektiver Sicherheit. Frankfurt a. M. [u. a.] 1995.</ref>
Bereitschaft zu kooperativem Internationalismus
Das Grundgesetz erläutert ebenfalls schon in der Präambel, dass das deutsche Volk seinen Willen zum Ausdruck bringe, „als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“. Art. 24 GG ermöglicht darüber hinaus die Möglichkeit, Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen zu übertragen. Absatz 3 stellt sogar die Aufforderung dar, einem System der internationalen Streitschlichtung beizutreten. Damit regt das Grundgesetz also aktiv zur internationalen Einbindung der Bundesrepublik an.
Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte
Nach Art. 1 GG bekennt sich das deutsche Volk zur Wahrung der Menschenrechte als einer der Grundlagen des Friedens. Da Frieden nach dem Grundgesetz nach herrschender Meinung nur die Abwesenheit von Krieg bedeutet und nicht etwa einer breiteren Definition von z. B. sozialem Frieden hat, kann Art. 1 GG als Aufforderung interpretiert werden, die Menschenrechte nicht nur innerstaatlich umzusetzen, sondern auch nach außen hin zu fördern.<ref>Gunther Hellmann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung. 2006, S. 16.</ref>
Völkerrechtliche Verpflichtungen
Deutschland unterwirft sich nach Art. 25 GG dem Völkerrecht. Dabei ist bemerkenswert, dass die Bundesrepublik das Völkerrecht auch als unmittelbar im internen Rechtsraum anerkennt und nicht etwa von einer Dualität von nationalem und Völkerrecht ausgeht, wie es andere Staaten tun.
Des Weiteren verzichtet die Bundesrepublik auf atomare, biologisch und chemische Waffen (ABC-Waffen). Im Zuge des Beitritts zur NATO und zur WEU war es Konrad Adenauers eigene Entscheidung, freiwillig auf ABC-Waffen zu verzichten.<ref>Gunther Hellmann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung. 2006, S. 19.</ref> Allerdings bezog sich dieser Verzicht zunächst nur auf die Herstellung dieser Art von Waffen innerhalb der Bundesrepublik. Erst später mit der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags im Jahr 1969 galt der Verzicht auch für den Besitz und die Verfügungsgewalt über Nuklearwaffen. Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag im Zuge der Wiedervereinigung bestätigte die Bundesrepublik diesen Verzicht.
Institutionen und Akteure der deutschen Außenpolitik
Bundesregierung
Innerhalb der Bundesregierung sind das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Bundesministerium der Verteidigung primär außenpolitisch tätig. Da es allerdings heute kaum noch Politikbereiche gibt, in denen keine internationale Abstimmung stattfindet, haben praktisch auch alle anderen Bundesministerien außenpolitische Kontakte. Die Geschäftsordnung der Bundesregierung (GOBReg) weist dem Auswärtigen Amt hierbei aber eine koordinierende Funktion zu. Nach § 11 GOBReg dürfen andere Ministerien ausländische Gäste nur nach Rücksprache mit dem Auswärtigen Amt empfangen und internationale Verhandlungen nur mit Zustimmung des Amtes führen. Zudem ist das Bundeskanzleramt über seine entsprechenden Spiegelreferate stets über die außenpolitischen Aktivitäten der einzelnen Ressorts informiert und kann koordinierend wirksam werden.
Deutscher Bundestag
Dem Deutschen Bundestag kommt vor allem die Rolle eines Kontrolleurs der Außenpolitik der Bundesregierung zu. Diese Kontrolle findet zuallererst in den entsprechenden Fachausschüssen, allen voran dem Auswärtigen Ausschuss statt. Nach Art. 59 GG ist eine Zustimmung des Bundestags zu internationalen Verträgen notwendig, daran muss auch der Bundesrat beteiligt werden, sofern ein Vertrag Zuständigkeiten der Länder berührt.
Bundesrat
Der Bundesrat beeinflusst die deutsche Außenpolitik, in dem er Aufgaben und Verpflichtungen auf internationaler Ebene wahrnimmt. Er pflegt Beziehungen zu anderen Parlamenten<ref>Interparlamentarische Zusammenarbeit. In: Bundesrat. Bundesrat, Leipziger Straße 3–4, 10117 Berlin, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref>. Dazu unterhält er z. B. die drei Freundschaftsgruppen Deutsch-Französische Freundschaftsgruppe, Deutsch-Polnische Freundschaftsgruppe und Deutsch-Russische Freundschaftsgruppe (am 8. April 2022 aufgelöst). Die Mitglieder des Bundesrates wirken in Gremien der Europäischen Union und in europäischen Netzwerken mit und nehmen an internationalen Konferenzen teil.
Nichtregierungsorganisationen
In Deutschland beschäftigen sich eine ganze Reihe von Nichtregierungsorganisationen auf verschiedenste Weise mit Themen der Außenpolitik und den auswärtigen Beziehungen der Bundesrepublik. Bei diesen Organisationen kann es sich um reine Think Tanks wie die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Lobbying-Gruppen für spezielle Themen wie Amnesty International oder Organisationen zur Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Staaten (z. B. die Atlantik-Brücke) handeln. Die Arbeitsmethoden und die Ressourcen der Organisationen sind höchst unterschiedlich, den meisten ist aber gemein, dass sie versuchen, den politischen Entscheidungsträgern im Bereich der auswärtigen Politik alternative Informationsquellen zur Verfügung zu stellen und bemüht sind, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen.<ref>Gero Erdmann: Kirchen und NRO. In: Siegmar Schmidt, Gunther Hellmann, Reinhard Wolf (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Außenpolitik, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-13652-3, S. 303–312, hier S. 311 f.</ref>
Geschichte
Westintegration
Die ersten Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren vom Verlust der Souveränität und Staatlichkeit bestimmt, aus der sich als einziger Ausweg die Kooperation mit den Alliierten anbot. Zur Bekämpfung der Not leisteten die Amerikaner im Rahmen des Marshallplans ab 1947 Aufbauhilfe für die Kohle- und Stahlindustrie. Nach der von den Amerikanern vorbereiteten Währungsreform 1948 konnte der Wiederaufbau beginnen. 1948 drängte die Londoner Sechsmächtekonferenz auf die Gründung eines westdeutschen Staates. Vom Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 dauerte die Berlin-Blockade durch die sowjetische Besatzungsmacht, gegen die von den Westmächten eine Luftbrücke eingerichtet wurde, um die Bevölkerung der Stadt mit Lebensmitteln und Kohle zu versorgen. Nachdem die Westalliierten die Deutschen aufgefordert hatten, eine Verfassung zu konzipieren, tagten zunächst in der Rittersturz-Konferenz die Ministerpräsidenten der Länder in der Trizone und dann der Verfassungskonvent. Infolgedessen wurde 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet.
Der westliche Teil Deutschlands wurde dafür staatsrechtlich neu organisiert, im Grundgesetz vom 23. Mai 1949 ein Entscheidungsspielraum für nationale Politik gewonnen und bei der Gründung der NATO am 4. April 1949 in Washington eine deutsche Teilnahme diskutiert. Zudem wurden aus den ausländischen Militärgouverneuren Hochkommissare. Im Rahmen der Abkommen wurde am 21. September 1949 das Besatzungsstatut zur Kontrolle über Abrüstung, Entmilitarisierung, Außenpolitik, Außenhandel, Devisenverkehr und Anwendung des Grundgesetzes veröffentlicht. Im Petersberger Abkommen am 22. November 1949 behielten sich die Alliierten konsularische Beziehungen, Demontagen und Entscheidungen über den Beitritt Deutschlands zu Internationalen Organisationen vor.<ref>Petersberger Abkommen. Bonn, 22. November 1949: Eine Chance für die junge Bundesrepublik, auswaertiges-amt.de, 16. November 2009.</ref> Am 24. Oktober 1950 schlug Frankreich eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft vor, um den Aufbau einer deutschen Armee zu verhindern, konnte sich aber nicht durchsetzen. So entstand im Oktober desselben Jahres die Dienststelle Blank im Bundeskanzleramt zur Vorbereitung der Wiederbewaffnung. Das Amt des Außenministers übernimmt am 15. März 1951 der amtierende Bundeskanzler Konrad Adenauer.
Nur einen Monat danach, am 18. April 1951, wurde die EGKS Basis für die Grundstoffindustrie (Montanunion); die internationale Kontrolle über das Ruhrgebiet wurde aufgehoben. Ebenfalls 1951 wurde der Bundesgrenzschutz geschaffen, aus dem 1956 die Hälfte der Beamten in die Bundeswehr eintrat. Im Jahre 1952 werden vor allem Folgen des Zweiten Weltkrieges bearbeitet: So sah das Luxemburger Abkommen mit Israel vom 10. September 3 Milliarden DM für die Eingliederung von 500.000 Flüchtlingen vor; Adenauer sah in diesen Vereinbarungen eine Verbesserung der moralischen Position Deutschlands in der Welt. Schließlich wurden die internationalen Beziehungen durch die Mitgliedschaft in der UNHCR und eine eigene Mission bei den Vereinten Nationen in New York vorangetrieben. Unterstützt wurde dies durch das Londoner Schuldenabkommen vom 27. Februar 1953, das die Voraussetzung für die deutsche Kreditwürdigkeit und somit für internationale Geschäfte und Außenhandel schuf.
Souveränität und Hallstein-Doktrin
Den Status als besetztes Land konnte die Bundesrepublik mit dem Beitritt zur NATO im selben Jahr 1955 ablegen. Dabei wurden aus den alliierten Hochkommissaren Botschafter verbündeter Staaten und im Folgejahr 1956 die Bundeswehr als Armee innerhalb der NATO gegründet.
1957 unterzeichnete die Bundesrepublik zusammen mit Frankreich, Italien und den Benelux-Staaten die Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), aus der später die Europäische Union hervorgehen sollte.
In den Jahren 1957 und 1961 gründete die Bundesrepublik zwei Organisationen zur Unterstützung von bedürftigen Gruppierungen, den zwölf Millionen Flüchtlinge vertretenden Bund der Vertriebenen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um sein praktisches Engagement in der Welt zu zeigen.
Auch nach Osten wurden Beziehungen angestrebt. So war Adenauer Anfang September 1955 zu Besuch in Moskau, um mit der UdSSR diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Hierbei wurde vor allem um die Freilassung und „Heimkehr der Zehntausend“ verhandelt; man beschäftigte sich mit der Repatriierung von 2 der 3,3 Mio. deutschen Kriegsgefangenen. Der Weg zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den übrigen Ostblockstaaten wurde indes durch das Dogma der Hallstein-Doktrin versperrt. Erst in den späten 1960er Jahren begann man, diese Haltung zu revidieren, was schließlich zu einer Annäherung zwischen Ost und West führte.
Mit der gegen starke Widerstände vorangetriebenen deutsch-französischen Aussöhnung und der im Élysée-Vertrag vom 22. Januar 1963 vereinbarten Partnerschaft verschaffte Konrad Adenauer der deutschen Außenpolitik ein zweites Standbein zwecks Ausgleich der seit dem Mauerbau empfundenen Ungleichgewichte in der transatlantischen Beziehung. Das Unverständnis des zweiten Kanzlers Ludwig Erhard gegenüber dieser Konstruktion führte nach dem Rücktritt Adenauers zum Streit zwischen den so genannten Atlantikern und Gaullisten. In den folgenden Jahren prägten diese Gegensätze die politische Debatte und beeinflussten maßgeblich die Entwicklung der deutschen Außenpolitik im Kalten Krieg. Die deutsch-französische Freundschaft blieb jedoch ein zentrales Element, das dazu beitrug, die europäische Einigung voranzutreiben und einen wichtigen Beitrag zur Stabilität in Europa zu leisten. Dennoch blieb die deutsche Haltung gegenüber Griechenland im Zusammenhang mit der Wiedergutmachung aus dem Zweiten Weltkrieg von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Während Deutschland offiziell Entschuldigungen aussprach, bleibt eine abschließende bilaterale Einigung aus, z. B. die Rückzahlung der Deutschen Zwangsanleihe. Die wirtschaftliche Ausbeutung des Landes wurde als Kriegsmittel legitimiert und Forderungen als Reparationsforderungen abgewiesen. Bürokratische und juristischen Argumente haben eine Lösung bisher vereitelt.
Von der Ostpolitik zur Wiedervereinigung
Nachdem die Hallstein-Doktrin von der Großen Koalition stillschweigend aufgegeben worden war, war der nächste Schritt ab 1969 der Ausgleich mit Polen, der Tschechoslowakei und anderen Ländern im Machtbereich der UdSSR. Durch die Ostverträge mit der UdSSR (12. August 1970) und Polen (7. Dezember 1970) wurden wichtige Abkommen zum Verhältnis mit den ehemals besetzten Nachbarländern geschlossen.
Die auf diese Weise entstandenen Spielräume im europäischen Dialog wurden anschließend genutzt, um die Beziehung mit der Deutschen Demokratischen Republik auf eine neue Grundlage zu stellen. Zunächst wurde am 3. September 1971 das Vier-Mächte-Abkommen über Deutschland und Berlin geschlossen, das den Status Berlins klären sollte, dann am 21. Dezember 1972 der Grundlagenvertrag, der der DDR einen Transitverkehr für West-Berlin garantierte.
Die Jahre 1973 und 1975 waren dann vornehmlich wieder den anderen internationalen Beziehungen gewidmet. So war die Bundesrepublik am 3. Juli 1973 bei der Eröffnung der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in Helsinki präsent und konnte am 18. September desselben Jahres zusammen mit der DDR die UN-Vollmitgliedschaft erwirken. Die Schlussakte von Helsinki vom 1. August 1975 eröffnete schließlich auch der bundesdeutschen Außenpolitik größere Spielräume, um gutnachbarliche Beziehungen mit den osteuropäischen Staaten anzustreben und so die vorhandenen Widerstände gegen eine Wiedervereinigung Deutschlands abzubauen.
Situation seit 1989/1990
Die Wiedererlangung der vollen Souveränität durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag und die damit verbundene Wiedervereinigung Deutschlands – zum 3. Oktober 1990 ist das Wiedervereinigungsgebot als erfüllt angesehen und zusammen mit Art. 23 GG a.F. aus dem Grundgesetz gestrichen worden – markierten den Anfang eines erneuten Wandels in der deutschen Außenpolitik. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem Ende des bipolaren Machtgefüges in der Welt war Deutschland nun auch nicht mehr existentiell bedroht. Es folgten unter den Kanzlern Helmut Kohl und Gerhard Schröder sowohl eine Anpassung der Ziele deutscher Außenpolitik an eine veränderte weltpolitische Lage als auch Schritte, die eine deutliche Abkehr von alten Prinzipien darstellten.
In der Frage der europäischen Einigung wurde der auch schon vor der Wende aufgenommene Kurs beibehalten und an vielen Stellen verstärkt. So etablierte sich Deutschland als klarer Befürworter der EU-Ost-Erweiterung und ergriff immer öfter Partei für die osteuropäischen Staaten wie auch für Russland, was freilich auf die sehr freundschaftlichen Verhältnisse Jelzin/Kohl und Putin/Schröder zurückzuführen war. Weitere Eckpfeiler der EU-Politik nach der Wiedervereinigung waren die Einführung des Euro als gemeinsames Zahlungsmittel (ab 1. Januar 2002) und die Erstellung einer EU-Verfassung. Im Hinblick auf die letzten Jahre lässt sich feststellen, dass die Außenpolitik der deutschen Bundesregierung in EU-Fragen überwiegend mehr zur EU-Innenpolitik geworden ist, da die Europäische Union immer dichter in die Außenpolitik ihrer Mitgliedsländer eingreift und auch die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik immer stärker betrieben wird.
Ein Novum in der Außenpolitik seit 1945 war jedoch in jedem Fall die Abkehr von der „Scheckbuch-Diplomatie“, also der bloßen finanziellen Unterstützung militärischer Konflikte wie im Zweiten Golf-Krieg. Man spricht in diesem Bezug auch von einem Wandel Deutschlands vom Sicherheitsimporteur zum Sicherheitsexporteur. Obwohl im genannten Golfkrieg noch Parolen wie „Kein Blut für Öl“ die scheinbar einhellige Meinung charakterisierten, nahm Mitte 1993 die Bundeswehr das erste Mal an einem sogenannten „out-of-area“-Einsatz in Somalia teil und beschloss so, sich von einer Verteidigungsarmee zu einer internationalen Eingreiftruppe zu wandeln. 1999 wurde ein weiterer Schritt getan, als sich die Bundeswehr an Luftangriffen auf Serbien beteiligte. Dies stellte einen Präventivschlag zur Abwehr einer humanitären Katastrophe im Kosovo dar und war völkerrechtlich hart umstritten. Auch nach dem 11. September 2001 beteiligten sich die Deutschen an der „Operation Enduring Freedom“ in Afghanistan, nachdem zuvor die NATO das erste Mal in ihrer Geschichte den Bündnisfall ausgerufen hatte. Heute stehen alle Parteien (mit Ausnahme der Linken) hinter den Auslandseinsätzen der Bundeswehr; im Vorfeld einer solchen Maßnahme diskutierten die Ausschüsse teils heftig, bis letzten Endes die notwendige Zustimmung des Bundestages vorlag.
Eine Kursänderung der deutschen Außenpolitik zeigte sich auch in der Abkühlung der transatlantischen Beziehungen im Vergleich zu den Zeiten des Kalten Kriegs. Schon während der Amtszeit von Helmut Kohl wurde vermehrt auf deutsche Kritikpunkte wie die Anwendung der Todesstrafe oder die Nicht-Teilnahme am Kyoto-Protokoll zum Umweltschutz hingewiesen. Einen absoluten Tiefpunkt erlebte das deutsch-amerikanische Verhältnis während des Irak-Konflikts 2002–2003, als Bundeskanzler Schröder schon Mitte 2002 einer militärischen Intervention vielleicht auch aus wahltaktischen Gründen eine absolute Absage erteilte und somit einer Entscheidung des UN-Sicherheitsrates und der UN-Vollversammlung blind vorausgriff. In dieser Situation stellte die deutsch-französische Partnerschaft einmal mehr ihre Bedeutung als zweites Standbein der deutschen Außenpolitik unter Beweis.
Noch unter Schröder und seit 2005 unter Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das transatlantische Verhältnis wieder eine Aufhellung erlebt, speziell seitdem nach den Präsidentschaftswahlen 2008 Barack Obama US-Präsident wurde.
Eine Eintrübung des transatlantischen Verhältnisses fand wiederum in Folge der NSA-Affäre 2013 statt.
Die deutsch-russischen Beziehungen änderten sich abrupt mit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022.
Multilaterales Engagement
Deutschland ist Mitglied vieler internationaler Organisationen. Die Bundesrepublik unterstützt diese Organisationen nicht nur finanziell, sondern beteiligt sich auch aktiv an der Erarbeitung ihrer Strategien, der Gestaltung ihrer Programme und an der Umsetzung ihrer Ziele.
UN-Mitgliedschaft
Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 18. September 1973 als Vollmitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen.
Zuvor hatte die Bundesrepublik 1950 zunächst die Vollmitgliedschaft der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und in den folgenden Jahren aller weiterer Sonderorganisationen erworben. Seit dem 3. Oktober 1990 übt das vereinigte Deutschland unter der Bezeichnung „Deutschland“ die Mitgliedschaft in der Weltorganisation und dem gesamten „System der Vereinten Nationen“ aus. Heute strebt die Bundesrepublik einen ständigen Sitz in einem zu reformierenden Weltsicherheitsrat an.<ref>Vor 45 Jahren: Aufnahme der beiden deutschen Staaten in die UNO. Bundeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 2. Juli 2020.</ref> Vorlage:Hinweisbaustein 2019 und 2020 war Deutschland zum sechsten Mal als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Im Juli 2020 führte Deutschland nach April 2019 erneut den Vorsitz im wichtigsten Gremium der UN. Neben der Befassung mit aktuellen Krisen in Syrien, Jemen und Libyen setzte Deutschland eigene Schwerpunkte: die Themen globale Gesundheit, Klima und Sicherheit, Menschenrechte und sexualisierte Gewalt in Konflikten aber auch die Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie standen auf der Agenda.
Bilaterale Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland
Afrika
| Staat | Beginn der offiziellen Beziehungen | Anmerkungen | Karte |
|---|---|---|---|
| Datei:Flag of Egypt.svg Ägypten Arabische Republik Ägypten |
16. Oktober 1952 bis 22. Februar 1958 (von 1958 bis 1961 Teil der VAR) 28. September 1961 bis 13. Mai 1965 (von 1965 bis 1972 abgebrochen) 8. Juni 1972 (wiederhergestellt) |
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| Datei:Flag of Algeria.svg Algerien Demokratische Volksrepublik Algerien |
3. Juli 1962 bis 14. Mai 1965 (von 1965 bis 1971 abgebrochen) 12. Dezember 1971 (wiederhergestellt) |
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| Datei:Flag of Angola.svg Angola Republik Angola |
16. August 1979 |
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| Datei:Flag of Equatorial Guinea.svg Äquatorialguinea Republik Äquatorialguinea |
6. September 2010 |
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| Datei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien Demokratische Bundesrepublik Äthiopien |
14. Januar 1954 |
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| Datei:Flag of Benin.svg Benin Republik Benin |
15. Oktober 1962 |
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| Datei:Flag of Botswana.svg Botswana Republik Botswana |
1. Oktober 1966 |
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| Datei:Flag of Burkina Faso.svg Burkina Faso | 31. Januar 1960 |
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| Datei:Flag of Burundi.svg Burundi Republik Burundi |
24. Januar 1963 |
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| Datei:Flag of Djibouti.svg Dschibuti Republik Dschibuti |
27. Juni 1977 |
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| Datei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Elfenbeinküste Republik Côte d’Ivoire |
7. August 1960 |
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| Datei:Flag of Eritrea.svg Eritrea Staat Eritrea |
3. August 1993 |
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| Datei:Flag of Eswatini.svg Eswatini Königreich Eswatini |
15. November 1968 |
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| Datei:Flag of Gabon.svg Gabun Gabunische Republik |
13. April 1962 |
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| Datei:Flag of The Gambia.svg Gambia Republik Republik Gambia |
26. April 1965 |
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| Datei:Flag of Ghana.svg Ghana Republik Ghana |
24. Juni 1957 |
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| Datei:Flag of Guinea.svg Guinea Republik Guinea |
30. Juli 1959 bis 30. Januar 1971 (von 1971 bis 1975 abgebrochen) 9. Mai 1975 (wiederhergestellt) |
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| Datei:Flag of Guinea-Bissau.svg Guinea-Bissau Republik Guinea-Bissau |
17. April 1974 |
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| Datei:Flag of Cameroon.svg Kamerun Republik Kamerun |
1. Januar 1960 |
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| Datei:Flag of Cape Verde.svg Kap Verde Republik Cabo Verde |
5. August 1975 |
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| Datei:Flag of Kenya.svg Kenia Republik Kenia |
18. Dezember 1963 |
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| Datei:Flag of the Comoros.svg Komoren Union der Komoren |
2. Februar 1978 |
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| Datei:Flag of the Democratic Republic of the Congo.svg Demokratische Republik Kongo | 30. Juni 1960 |
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| Datei:Flag of the Republic of the Congo.svg Republik Kongo | 15. August 1960 |
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| Datei:Flag of Lesotho.svg Lesotho Königreich Lesotho |
15. Februar 1968 |
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| Datei:Flag of Liberia.svg Liberia Republik Liberia |
23. Juli 1953 |
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| Datei:Flag of Libya.svg Libyen Staat Libyen |
3. Juni 1955 |
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| Datei:Flag of Madagascar.svg Madagaskar Republik Madagaskar |
26. Juni 1960 |
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| Datei:Flag of Malawi.svg Malawi Republik Malawi |
24. September 1965 |
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|
| Datei:Flag of Mali.svg Mali Republik Mali |
23. September 1960 |
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| Datei:Flag of Morocco.svg Marokko Königreich Marokko |
26. März 1957 |
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| Datei:Flag of Mauritania.svg Mauretanien Islamische Republik Mauretanien |
8. August 1963 |
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| Datei:Flag of Mauritius.svg Mauritius Republik Mauritius |
23. März 1968 |
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| Datei:Flag of Mozambique.svg Mosambik Republik Mosambik |
25. Juni 1975 |
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| Datei:Flag of Namibia.svg Namibia Republik Namibia |
21. März 1990 |
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| Datei:Flag of Niger.svg Niger Bundesrepublik Nigeria |
11. Januar 1963 |
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| Datei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Republik Niger |
1. Oktober 1960 |
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| Datei:Flag of Rwanda.svg Ruanda Republik Ruanda |
13. Dezember 1963 |
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| Datei:Flag of Zambia.svg Sambia Republik Sambia |
24. Oktober 1964 |
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| Datei:Flag of São Tomé and Príncipe.svg São Tomé und Príncipe Demokratische Republik São Tomé und Príncipe |
12. Juli 1975 |
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| Datei:Flag of Senegal.svg Senegal Republik Senegal |
23. September 1960 |
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| Datei:Flag of Seychelles.svg Seychellen Republik Seychellen |
18. Januar 1977 |
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| Datei:Flag of Sierra Leone.svg Sierra Leone Republik Sierra Leone |
27. August 1961 |
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| Datei:Flag of Zimbabwe.svg Simbabwe Republik Simbabwe |
18. April 1980 |
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| Datei:Flag of Somalia.svg Somalia Bundesrepublik Somalia |
1. Juli 1960 |
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| Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika Republik Südafrika |
14. August 1951 |
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| Datei:Flag of Sudan.svg Sudan Republik Sudan |
12. März 1956 bis 16. Mai 1965 (von 1965 bis 1971 abgebrochen) 23. Dezember 1971 (wiederhergestellt) |
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|
| Datei:Flag of South Sudan.svg Südsudan Republik Südsudan |
9. Juli 2011 |
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| Datei:Flag of Tanzania.svg Tansania Vereinigte Republik Tansania |
26. April 1964 (Rechtsnachfolger von Tanganjika) |
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| Datei:Flag of Togo (3-2).svg Togo Republik Togo |
27. April 1960 |
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| Datei:Flag of Chad.svg Tschad Republik Tschad |
11. August 1960 bis 12. Juni 1974 (von Juni bis November 1974 abgebrochen) 28. November 1974 (wiederhergestellt) |
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| Datei:Flag of Tunisia.svg Tunesien Tunesische Republik |
7. Dezember 1956 |
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| Datei:Flag of Uganda.svg Uganda Republik Uganda |
9. Oktober 1962 |
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| Datei:Flag of the Central African Republic.svg Zentralafrikanische Republik | 1. Dezember 1960 |
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Amerika
| Staat | Beginn der offiziellen Beziehungen | Anmerkungen | Karte |
|---|---|---|---|
| Datei:Flag of Antigua and Barbuda.svg Antigua und Barbuda | 11. März 1982 | ||
| Datei:Flag of Argentina.svg Argentinien Argentinische Republik |
30. Dezember 1951 | ||
| Datei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas Commonwealth der Bahamas |
10. Juli 1973 | ||
| Datei:Flag of Barbados.svg Barbados | 30. November 1966 | ||
| Datei:Flag of Belize.svg Belize | 1. März 1982 | ||
| Datei:Flag of Bolivia.svg Bolivien Plurinationaler Staat Bolivien |
30. Dezember 1952 | ||
| Datei:Flag of Brazil.svg Brasilien Föderative Republik Brasilien |
10. Juli 1951 | ||
| Datei:Flag of Chile.svg Chile Republik Chile |
14. Februar 1952 | ||
| Datei:Flag of Costa Rica.svg Costa Rica Republik Costa Rica |
7. Oktober 1952 | ||
| Datei:Flag of Dominica.svg Dominica Commonwealth Dominica |
9. Dezember 1980 | ||
| Datei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik | 11. September 1953 | ||
| Datei:Flag of Ecuador.svg Ecuador Republik Ecuador |
14. Juli 1952 | ||
| Datei:Flag of El Salvador.svg El Salvador Republik El Salvador |
25. August 1952 | ||
| Datei:Flag of Grenada.svg Grenada Staat Grenada |
6. Februar 1974 | ||
| Datei:Flag of Guatemala.svg Guatemala Republik Guatemala |
9. Oktober 1959 | ||
| Datei:Flag of Guyana.svg Guyana Kooperative Republik Guyana |
14. März 1967 | ||
| Datei:Flag of Haiti.svg Haiti Republik Haiti |
23. September 1953 | ||
| Datei:Flag of Honduras (1949–2022, 2026–present).svg Honduras Republik Honduras |
20. Januar 1960 | ||
| Datei:Flag of Jamaica.svg Jamaika | 6. August 1962 | ||
| Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada | 8. November 1951 | ||
| Datei:Flag of Colombia.svg Kolumbien Republik Kolumbien |
13. Januar 1953 | ||
| Datei:Flag of Cuba.svg Kuba Republik Kuba |
30. Juni 1955 bis 14. Januar 1963 (von 1963 bis 1975 abgebrochen) 18. Januar 1975 (wiederhergestellt) |
|
|
| Datei:Flag of Mexico.svg Mexiko Vereinigte Mexikanische Staaten |
29. August 1952 | ||
| Datei:Flag of Nicaragua.svg Nicaragua Republik Nicaragua |
10. April 1952 | ||
| Datei:Flag of Panama.svg Panama Republik Panama |
17. Dezember 1951 | ||
| Datei:Flag of Paraguay.svg Paraguay Republik Paraguay |
1. Oktober 1952 | ||
| Datei:Flag of Peru.svg Peru Republik Peru |
28. Juni 1951 | ||
| Datei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg St. Kitts und Nevis Föderation St. Kitts und Nevis |
27. August 1984 | ||
| Datei:Flag of Saint Lucia.svg St. Lucia | 1. August 1980 | ||
| Datei:Flag of Saint Vincent and the Grenadines.svg St. Vincent und die Grenadinen | 13. Juni 1980 | ||
| Datei:Flag of Suriname.svg Suriname Republik Suriname |
25. November 1975 | ||
| Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Republik Trinidad und Tobago |
28. August 1963 | ||
| Datei:Flag of Uruguay.svg Uruguay Republik Östlich des Uruguay |
9. Januar 1952 | ||
| Datei:Flag of Venezuela.svg Venezuela Bolivarische Republik Venezuela |
28. April 1952 | ||
| Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten von Amerika |
2. Juli 1951 |
|
Asien
| Staat | Beginn der offiziellen Beziehungen | Anmerkungen | Karte |
|---|---|---|---|
| Datei:Flag of Afghanistan (2013–2021).svg Afghanistan | 22. Dezember 1954 | ||
| Datei:Flag of Armenia.svg Armenien Republik Armenien |
31. Januar 1992 | ||
| Datei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan Republik Aserbaidschan |
20. Februar 1992 | ||
| Datei:Flag of Bahrain.svg Bahrain Königreich Bahrain |
17. Mai 1972 | ||
| Datei:Flag of Bangladesh.svg Bangladesch Volksrepublik Bangladesch |
4. Februar 1972 | ||
| Datei:Flag of Bhutan.svg Bhutan Königreich Bhutan |
25. November 2020 | ||
| Datei:Flag of Brunei.svg Brunei Darussalam | 30. Januar 1984 | ||
| Datei:Flag of the People's Republic of China.svg China Volksrepublik China |
11. Oktober 1972 |
|
|
| Datei:Flag of Georgia.svg Georgien | 13. April 1992 | ||
| Datei:Flag of India.svg Indien Republik Indien |
7. März 1951 |
|
|
| Datei:Flag of Indonesia.svg Indonesien Republik Indonesien |
25. Juni 1952 | ||
| Datei:Flag of Iraq.svg Irak Republik Irak |
19. September 1953 bis 12. Mai 1965 (von 1965 bis 1974 abgebrochen) 28. Februar 1974 bis 17. März 2003 (von 2003 bis 2004 de facto ausgesetzt) 28. Juni 2004 (wiederhergestellt) |
||
| Datei:Flag of Iran.svg Iran Islamische Republik Iran |
26. Februar 1952 | ||
| Datei:Flag of Israel.svg Israel Staat Israel |
10. Mai 1965 | ||
| Datei:Flag of Japan.svg Japan | 19. April 1952 | ||
| Datei:Flag of Yemen.svg Jemen Republik Jemen |
22. Mai 1990 (als Rechtsnachfolger von Nord- und Südjemen) | ||
| Datei:Flag of Jordan.svg Jordanien Haschemitisches Königreich Jordanien |
17. November 1952 | ||
| Datei:Flag of Cambodia.svg Kambodscha Königreich Kambodscha |
19. Februar 1964 bis 11. Juni 1969 (von 1969 bis 1993 abgebrochen) 3. Oktober 1993 (wiederhergestellt) |
||
| Datei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan Republik Kasachstan |
11. Februar 1992 | ||
| Datei:Flag of Qatar.svg Katar Staat Katar |
15. Januar 1973 | ||
| Datei:Flag of Kyrgyzstan.svg Kirgisistan Republik Kirgisistan |
3. Februar 1992 | ||
| Datei:Flag of Kuwait.svg Kuwait Staat Kuwait |
20. Mai 1964 | ||
| Datei:Flag of Laos.svg Laos Demokratische Volksrepublik Laos |
31. Januar 1958 | ||
| Datei:Flag of Lebanon.svg Libanon Libanesische Republik |
20. Mai 1953 | ||
| Datei:Flag of Malaysia.svg Malaysia | 31. August 1957 | ||
| Datei:Flag of Maldives.svg Malediven Republik Malediven |
10. Oktober 1966 | ||
| Datei:Flag of Mongolia.svg Mongolei Mongolischer Staat |
31. Januar 1974 | ||
| Datei:Flag of Myanmar.svg Myanmar Republik der Union Myanmar |
4. Dezember 1954 | ||
| Datei:Flag of North Korea.svg Nordkorea Demokratische Volksrepublik Korea |
1. März 2001 | ||
| Datei:Flag of Oman.svg Oman Sultanat Oman |
16. Mai 1972 | ||
| Datei:Flag of East Timor.svg Osttimor Republik Timor-Leste |
20. Mai 2002 | ||
| Datei:Flag of Pakistan.svg Pakistan Islamische Republik Pakistan |
15. Oktober 1951 | ||
| Datei:Flag of the Philippines.svg Philippinen Republik der Philippinen |
8. Oktober 1954 | ||
| Datei:Flag of Russia.svg Russland Russische Föderation |
13. September 1955 (Sowjetunion), 26. Dezember 1991 (Russland) |
||
| Datei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien Königreich Saudi-Arabien |
10. November 1954 | ||
| Datei:Flag of Singapore.svg Singapur Republik Singapur |
24. Dezember 1965 | ||
| Datei:Flag of Sri Lanka.svg Sri Lanka Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka |
9. Dezember 1953 | ||
| Datei:Flag of South Korea.svg Südkorea Republik Korea |
25. Mai 1957 | ||
| Datei:Flag of Syria (2025-).svg Syrien Arabische Republik Syrien |
14. Oktober 1952 bis 22. Februar 1958 (von 1958 bis 1961 Teil der VAR) 22. Oktober 1961 bis 13. Mai 1965 (von 1965 bis 1974 abgebrochen) 7. März 1974 (wiederhergestellt) |
||
| Datei:Flag of Tajikistan.svg Tadschikistan Republik Tadschikistan |
28. Februar 1992 | ||
| Datei:Flag of Thailand.svg Thailand Königreich Thailand |
28. Mai 1952 | ||
| Datei:Flag of Turkey.svg Türkei Republik Türkei |
21. Juni 1952 | ||
| Datei:Flag of Turkmenistan.svg Turkmenistan | 6. März 1992 | ||
| Datei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan Republik Usbekistan |
6. März 1992 | ||
| Datei:Flag of the United Arab Emirates.svg Vereinigte Arabische Emirate | 17. Mai 1972 | ||
| Datei:Flag of Vietnam.svg Vietnam Sozialistische Republik Vietnam |
2. Juli 1976 (als Rechtsnachfolger von Nord- und Südvietnam) | ||
| Datei:Flag of Cyprus.svg Zypern Republik Zypern |
20. August 1960 |
Australien und Ozeanien
Europa
| Staat | Beginn der offiziellen Beziehungen | Anmerkungen | Karte |
|---|---|---|---|
| Datei:Flag of Albania.svg Albanien Republik Albanien |
2. Oktober 1987 | ||
| Datei:Flag of Belarus.svg Belarus Republik Belarus |
13. März 1992 |
|
|
| Datei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Königreich Belgien |
27. Juni 1951 | ||
| Datei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina | 13. November 1992 | ||
| Datei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien Republik Bulgarien |
21. Dezember 1973 | ||
| Datei:Flag of Denmark.svg Dänemark Königreich Dänemark |
27. Juni 1951 | ||
| Datei:Flag of Estonia.svg Estland Republik Estland |
28. August 1991 | ||
| Datei:Flag of Finland icon.svg Finnland Republik Finnland |
7. Januar 1973 | ||
| Datei:Flag of France.svg Frankreich Französische Republik |
11. Juli 1951 | ||
| Datei:Flag of Greece.svg Griechenland Hellenische Republik |
12. Juli 1951 | ||
| Datei:Flag of Ireland.svg Irland | 26. Juli 1951 | ||
| Datei:Flag of Iceland.svg Island | 16. Dezember 1952 | ||
| Datei:Flag of Italy.svg Italien Italienische Republik |
2. Dezember 1950 | ||
| Datei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan Republik Kasachstan |
11. Februar 1992 | ||
| Datei:Flag of Kosovo.svg Kosovo Republik Kosovo |
20. Februar 2008 | ||
| Datei:Flag of Croatia.svg Kroatien Republik Kroatien |
15. Januar 1992 | ||
| Datei:Flag of Latvia.svg Lettland Republik Lettland |
28. August 1991 | ||
| Datei:Flag of Liechtenstein.svg Liechtenstein Fürstentum Liechtenstein |
6. Mai 1952 | ||
| Datei:Flag of Lithuania.svg Litauen Republik Litauen |
28. August 1991 | ||
| Datei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg Großherzogtum Luxemburg |
23. April 1951 | ||
| Datei:Flag of Malta.svg Malta Republik Malta |
16. Februar 1965 | ||
| Datei:Flag of Moldova.svg Moldau Republik Moldau |
30. April 1992 | ||
| Datei:Flag of Monaco.svg Monaco Fürstentum Monaco |
16. Oktober 1951 | ||
| Datei:Flag of Montenegro.svg Montenegro | 14. Juni 2006 | ||
| Datei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Königreich der Niederlande |
6. März 1951 | ||
| Datei:Flag of North Macedonia.svg Nordmazedonien Republik Nordmazedonien |
16. Dezember 1993 | ||
| Datei:Flag of Norway.svg Norwegen Königreich Norwegen |
10. Mai 1951 | ||
| Datei:Flag of Austria.svg Österreich Republik Österreich |
5. Januar 1956 | ||
| Datei:Flag of Poland.svg Polen Republik Polen |
14. September 1972 | ||
| Datei:Flag of Portugal.svg Portugal Portugiesische Republik |
10. November 1952 | ||
| Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | 31. Januar 1967<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kurze Geschichte der politischen Beziehungen.] Botschaft von Rumänien, Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. November 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> | ||
| Datei:Flag of Russia.svg Russland Russische Föderation |
13. September 1955 (Sowjetunion), 26. Dezember 1991 (Russland) |
||
| Datei:Flag of San Marino.svg San Marino Republik San Marino |
1. Oktober 1995 |
|
|
| Datei:Flag of Sweden.svg Schweden Königreich Schweden |
4. April 1951 | ||
| Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz Schweizerische Eidgenossenschaft |
6. Mai 1952 |
|
|
| Datei:Flag of Serbia.svg Serbien Republik Serbien |
3. Juni 2006 | ||
| Datei:Flag of Slovakia.svg Slowakei Slowakische Republik |
1. Januar 1993 |
|
|
| Datei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Republik Slowenien |
15. Januar 1992 |
|
|
| Datei:Flag of Spain.svg Spanien Königreich Spanien |
16. November 1952 |
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|
| Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Tschechische Republik |
1. Januar 1993 | ||
| Datei:Flag of Turkey.svg Türkei Republik Türkei |
21. Juni 1952 | ||
| Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine | 17. Januar 1992 | ||
| Datei:Flag of Hungary.svg Ungarn | 21. Dezember 1973 | ||
| Datei:Flag of Vatican City (2023–present).svg Vatikanstadt | 1. Juni 1954 | ||
| Datei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland |
20. Juni 1951 | ||
| Datei:Flag of Cyprus.svg Zypern Republik Zypern |
20. August 1960 |
Ehemalige Staaten
| Staat | Dauer der offiziellen Beziehungen | Anmerkungen | Lage | Karte |
|---|---|---|---|---|
| Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik (DDR) | 14. März 1974 bis zum 2. Oktober 1990 |
Europa | ||
| Datei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien | 18. Dezember 1951 bis 19. Oktober 1957 (von 1957 bis 1968 abgebrochen) 7. Februar 1968 bis 26. April 1992 |
Der Staat zerfiel am 26. April 1992. |
Europa | |
| Datei:Flag of the Yemen Arab Republic.svg Nordjemen Jemenitische Arabische Republik |
24. Oktober 1962 bis 14. Mai 1965 (von 1965 bis 2000 abgebrochen) 15. Juli 1969 bis 22. Mai 1990 |
Nord- und Südjemen vereinigten sich am 22. Mai 1990 zu einem neuen gemeinsamen Staat zusammen, der Republik Jemen, die die Rechtsnachfolge beider Staaten übernahm. | Asien | |
| Datei:Flag of South Yemen.svg Südjemen Demokratische Volksrepublik Jemen |
19. Dezember 1967 bis 22. Mai 1990 | |||
| Datei:Flag of Vietnam.svg Nordvietnam Demokratische Republik Vietnam |
12. September 1975 bis 2. Juli 1976 | Nord- und Südvietnam vereinigten sich am 2. Juli 1976 zu einem neuen gemeinsamen Staat zusammen, der Sozialistische Republik Vietnam, die die Rechtsnachfolge beider Staaten übernahm. | Asien | |
| Datei:Flag of South Vietnam.svg Südvietnam Republik Vietnam |
12. Juli 1957 bis 30. April 1975 (von 1975 bis 1976 de facto ausgesetzt) | |||
| Datei:Flag of Serbia and Montenegro.svg Serbien und Montenegro | 27. April 1992 bis 25. März 1999 (von 1999 bis 2000 abgebrochen) 20. November 2000 bis 3. Juli 2006 |
Der Staat brach am 3. Juni 2006 nach dem Austritt Montenegros aus der Union zusammen. Serbien übernahm alle Rechten und Pflichten und gilt seitdem als Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro. Serbien benannte sich am 5. Juni 2006 um in Republik Serbien. | Europa | |
| Datei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion | 13. September 1955 bis 26. Dezember 1991 |
Der Staat wurde am 26. Dezember 1991 aufgelöst. Die Russische Föderation (Russland) übernahm alle Rechten und Pflichten und gilt seitdem als Rechtsnachfolger der Sowjetunion. |
Asien/Europa | |
| Datei:Flag of Tanganyika (1961–1964).svg Tanganjika | 09. Dezember 1961 bis 26. April 1964 | Tanganjika vereinigte sich am 26. April 1964 mit Sansibar zum neuen Staat Tansania, der die Rechtsnachfolge beider Staaten übernahm. | Afrika | |
| Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei | 11. Dezember 1973 bis 31. Dezember 1992 | Der Staat wurde am 31. Dezember 1992 aufgelöst. Die Nachfolgestaaten sind Tschechien und die Slowakei. | Europa | |
| Datei:Flag of the United Arab Republic (1958–1971), Flag of Syria (1980–2024).svg Vereinigte Arabische Republik (VAR) | 22. Februar 1958 bis 28. September 1961 | Der Staat brach am 28. September 1961 nach dem Austritt Syriens aus der Union zusammen. Ägypten übernahm alle Rechten und Pflichten und gilt seitdem als Rechtsnachfolger der Vereinten Arabischen Republik. Ägypten behielt den Namen noch bis 1971. | Afrika/Asien |
Völkerrechtlich umstrittene Gebiete und De-Facto-Regime
| Gebiet oder De-Facto-Regime | Dauer der de facto Beziehungen | Anmerkungen | Lage | Karte |
|---|---|---|---|---|
| Datei:Flag of the Republic of Abkhazia.svg Abchasien Republik Abchasien |
|
Asien | ||
| Datei:Flag of Kurdistan.svg Autonome Region Kurdistan
Region Kurdistan |
Asien | |||
| Datei:Flag of Palestine.svg Palästinensische Gebiete Staat Palästina |
8. August 1994 |
|
Asien | |
| Datei:Flag of Somaliland.svg Somaliland Republik Somaliland |
|
Afrika | ||
| Datei:Flag of South Ossetia.svg Südossetien Republik Südossetien |
|
Asien | ||
| Datei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan Republik China |
1. Februar 2000 |
|
Asien | |
| Datei:Flag of Transnistria (state).svg Transnistrien Pridnestrowische Moldauische Republik |
|
Europa | ||
| Datei:Flag of the Turkish Republic of Northern Cyprus.svg Nordzypern Türkische Republik Nordzypern |
|
Europa | ||
| Datei:Flag of the Sahrawi Arab Democratic Republic.svg Westsahara Demokratische Arabische Republik Sahara |
|
Afrika |
Siehe auch
- Auswärtiger Dienst (Deutschland)
- Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
- Westintegration
- Neue Ostpolitik
- Deutschlands völkerrechtliche Verträge
- Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
- Liga für Völkerfreundschaft
- Liste der diplomatischen Vertretungen in Deutschland
- Liste der zwischenstaatlichen Abkommen Deutschlands
Literatur
Einführungen:
- Wolfram Hilz: Deutsche Außenpolitik. Kohlhammer, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-17-028925-3.
- Stephan Bierling: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Normen, Akteure, Entscheidungen. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2005, ISBN 3-486-57766-2.
- Wilfried von Bredow: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einführung (= Studienbücher Außenpolitik und internationale Beziehungen Lehrbuch). 2. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-16159-4.
- Lars Colschen: Deutsche Außenpolitik. Wilhelm Fink, Paderborn 2010, ISBN 978-3-7705-4709-8.
- Sven Bernhard Gareis: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik. Eine Einführung. 2. Auflage, Budrich (UTB), Opladen u. a. 2006, ISBN 978-3-8252-2843-9.
- Gunther Hellmann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung. VS Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14906-7.
- Deutsche Außenpolitik, Informationen zur politischen Bildung 304 (2009).
- Thomas Jäger, Alexander Höse, Kai Oppermann (Hrsg.): Deutsche Außenpolitik. Sicherheit, Wohlfahrt, Institutionen und Normen. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, VS Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17893-6.
- Siegmar Schmidt, Gunther Hellmann, Reinhard Wolf (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Außenpolitik. VS Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-13652-3. Rezension (englisch) (PDF; 54 kB)
- Frank-Walter Steinmeier, Breaches and Bridges: German Foreign Policy in Turbulent Times (GIGA Distinguished Speaker Lecture). WSPC Europe, London 2017, ISBN 978-1-78634-365-9.
Geschichte:
- Stefan Creuzberger: Westintegration und Neue Ostpolitik. Die Außenpolitik der Bonner Republik. be.bra Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-89809-414-6 (Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, Bd. 14).
- Franz Eibl: Politik der Bewegung. Gerhard Schröder als Außenminister 1961–1966. (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 60). Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56550-8 (Volltext digital verfügbar).
- Manfred P. Emmes, Die Außenpolitiken der USA, Japans und Deutschlands im wechselseitigen Einfluß von der Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts. Studien zur Politikwissenschaft. Schriften des Instituts für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, LIT-Verlag, Münster 2000, ISBN 3-8258-4595-8.
- Manfred P. Emmes, Geschichte der deutschen Außenpolitik und Nation. Von frühen Ansätzen über außenpolitische Grundlinien bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990, Jüchen 2024, ISBN 978-3-96229-519-6.
- Christian Hacke: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder (= Ullstein. 36391). Mit einem Vorwort von Gordon A. Craig, Ullstein, Berlin 2003, ISBN 3-548-36391-1.
- Wolfram F. Hanrieder, Hans Rühle (Hrsg.): Im Spannungsfeld der Weltpolitik. 30 Jahre deutsche Aussenpolitik (1949–1979) (= Studien zur Politik. Bd. 6). Verlag Bonn Aktuell, Stuttgart 1981, ISBN 3-87959-121-0.
- Peter Hünseler: Die aussenpolitischen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den arabischen Staaten von 1949–1980 (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 31, Politik. Bd. 143). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1990, ISBN 3-631-40837-4.
- Dirk Kroegel: Einen Anfang finden! Kurt Georg Kiesinger in der Außen- und Deutschlandpolitik der Großen Koalition. (Studien zur Zeitgeschichte, Bdand 52); Oldenbourg, München 1996, ISBN 978-3-486-56163-0 (Volltext online verfügbar).
- Ulrich Lappenküper: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1990. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2008, ISBN 978-3-486-55039-9 (Enzyklopädie deutscher Geschichte, 83).
- Gregor Schöllgen: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 3. Auflage, C.H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51093-0.
- Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Außenpolitik, 1975. (Rezension; PDF; 54 kB)
- Carlos Alberto Haas, Lars Lehmann, Brigitte Reinwald, David Simo: Das Auswärtige Amt und die Kolonien, C.H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-80713-8
Quellen: Es gibt eine umfangreiche Ausgabe Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 19xx. Sie erscheint im Oldenbourg Wissenschaftsverlag. Beispiele:
- Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland
- Bd. 2: Adenauer und die Hohen Kommissare 1952. ISBN 978-3-486-55201-0 (1. Aufl. 1952);
- Bd. 1: Das Jahr 1952. (1. Aufl. 2000).
- Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1982 (1 Band), ISBN 978-3-486-71876-8 (1. Aufl. 2013).
Weblinks
Institutionen:
- Offizielle Internetpräsenz des Auswärtigen Amts
- Offizielle Internetpräsenz der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
Presse und Publikationen:
- Volker Rittberger: Zwischen Machtpolitik und Normpolitik, Zeit Online, 26. Februar 2002
- Constanze Stelzenmüller: Die selbstgefesselte Republik, in: Internationale Politik, März/April 2010
- Gemma Pörzgen: „Die Russlandkompetenz im Deutschen Bundestag“, in: Russlandanalysen Nr. 188 (PDF; 487 kB)
- Positionspapier, Tagung der SWP zum Thema Neue Macht-Neue Verantwortung , Herbst 2013
Sonstiges
- FAZ 2. Januar 2013: Rezension der Dissertation Die außenpolitische Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland: Theoretische Grundlagen und politikwissenschaftlicher Diskurs (These: Die Bundesrepublik hegt unverändert grundsätzliche Vorbehalte gegenüber dem Einsatz militärischer Gewalt und ist damit weiterhin weit davon entfernt, eine Neubestimmung deutscher Außenpolitik in diesem Sinne vorzunehmen.)
Einzelnachweise
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Vorlage:Klappleiste/Anfang Außenpolitik in Deutschland 1848–1851 | Außenpolitik des Norddeutschen Bundes | Außenpolitik des Deutschen Kaiserreichs | Außenpolitik der Weimarer Republik | Außenpolitik des NS-Staates | Außenpolitik der DDR | Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Eswatini | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo (Dem. Rep.) | Kongo (Rep.) | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | DAR Sahara | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Afghanistan | Ägypten | Armenien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | China | Georgien | Indien | Indonesien | Irak (Region Kurdistan) | Iran | Israel | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Kuwait | Laos | Libanon | Malaysia | Malediven | Mongolei | Myanmar | Nepal | Nordkorea | Oman | Osttimor | Pakistan | Palästina | Philippinen | Russland | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Südkorea | Syrien | Tadschikistan | Taiwan | Thailand | Türkei | Turkmenistan | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate | Vietnam | Zypern
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und Heiliger Stuhl
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Bosnien und Herzegowina |
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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
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