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Brădeni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Brădeni
Henndorf
Hégen
Datei:ROU SB Bradeni CoA1.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1368) 46° 5′ N, 24° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1368) 46° 4′ 47″ N, 24° 49′ 45″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 482 m
Fläche: 80,6 km²
Einwohner: 1.368 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Postleitzahl: 557060
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 22. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Brădeni, Retiș, Țeline
Bürgermeister : Liviu Modoi (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 31
loc. Brădeni, jud. Sibiu, RO–557060
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Brădeni (rumänisch veraltet Hendorf; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Händerf, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Bradeni jud Sibiu.png
Lage der Gemeinde Brădeni im Kreis Sibiu
Datei:RO SB Brădeni (9).jpg
Rathaus in Brădeni

Das langgestreckte Straßendorf Brădeni liegt an der Nationalstraße 106 ca. 480 m hoch am oberen Lauf des Flusses Hârtibaciu (Harbach). Die benachbarten Städte Agnita (Agnetheln), Sighișoara (Schäßburg) und Făgăraș (Fogarasch) liegen jeweils etwa 20 Kilometer von Brădeni entfernt. Durch die Lage am Heerweg von Schäßburg nach Fogarasch war der Ort in Kriegszeiten immer wieder Brand- und Plünderungsgefahren ausgesetzt.

Geschichte

Henndorf wurde erstmals 1297 als terra Heen erwähnt. Entstanden ist der Ort in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Gründung deutscher Siedler, der sogenannten Siebenbürger Sachsen. Im Jahr 1300 begann man mit dem Bau einer steinernen Kirchenburg, deren Fertigstellung noch im 14. Jahrhundert erfolgte. 1350 erhielt die „Andreaskirche von Henndorff“ einen Ablass für ihre Ausstattung. Das zugrundeliegende Schriftstück ist die älteste erhaltene Urkunde mit der deutschen Form des Ortsnamens.

1426 wurde urkundlich erwähnt, dass Henndorf eine freie Gemeinde des siebenbürgisch-sächsischen Königsbodens ist, ein Jahr später (1427) wurde die Gemeinde zum Markt erhoben. Drei Brände in den Jahren 1503, 1539 und 1566 verursachten schwere Zerstörungen. Eine Erhebung aus dem Jahr 1920 zählte 1.020 Einwohner, von denen mit 539 etwa die Hälfte evangelisch war, was gleichzeitig etwa der Anzahl deutscher Bewohner entsprach. Heute leben nur noch sehr wenige Bürger sächsischer Abstammung im Ort.

Durch die Wusch, eine Schmalspurbahn, war der Ort von 1898 bis in die 1960er Jahre an das Schienennetz angebunden.

Im Jahr 1992 zählte man im eigentlichen Ort 751 Einwohner. 2002 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde Brădeni 1741 Personen registriert. 1010 davon waren Rumänen, 416 waren Roma, 37 Magyaren und acht davon waren Deutsche.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582 kB; ungarisch).</ref>

Wirtschaft

Die Henndorfer Handwerkerzunft war auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt, vor allem das Tischlerhandwerk. Das bezeugen auch die schönen Kircheneinbauten und die gotischen Truhen auf dem Dachboden der Henndorfer Kirchenburg.<ref>Ein Bild der alten Kirchentruhen in der Kirchenburg von Henndorf.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Michael Glatz: Henndorf im Wandel der Zeit. Ein siebenbürgisches Heimatbuch. Herausgegeben und verlegt von Pfarrer Michael Seiverth, Bruck an der Leitha 1996.
  • Arne Franke: Das wehrhafte Sachsenland. Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen. Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam 2007, ISBN 978-3-936168-27-3.

Weblinks

Commons: Brădeni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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