Zum Inhalt springen

Șura Mică

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Șura Mică
Kleinscheuern
Kiscsűr
Datei:ROU SB Sura Mica CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3239) 45° 50′ N, 24° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3239) 45° 49′ 55″ N, 24° 3′ 27″ O
 {{#coordinates:45,831944444444|24,0575|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 420 m
Fläche: 49,48 km²
Einwohner: 3.239 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 557270
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Șura Mică, Rusciori
Bürgermeister : Valentin Ristea (PNL)
Postanschrift: Str. Șoseaua Sibiului, nr. 174
loc. Șura Mică, jud. Sibiu, RO–557270
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Șura Mică [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈʃura mikə] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Kliischeiern, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Lage

Datei:Kleinscheuern 02.jpg
Die Ortschaft von Norden betrachtet. Im Hintergrund das Zibinsgebirge.

Die Ortschaft Șura Mică liegt acht Kilometer nordwestlich von der Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) entfernt. Der Ort befindet sich an einer Kreisstraße, die über den Kurort Ocna Sibiului (Salzburg) nach Păuca (Törnen) führt.

Geschichte

Datei:Kleinscheuern 01.jpg
Die evangelische Kirche

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Gegend um Șura Mică bereits mindestens ab dem 4. Jahrhundert besiedelt war.

1323 wird der Ort als Parvum Horeum erstmals urkundlich erwähnt. Die von Siebenbürger Sachsen gegründete Siedlung wurde im Lauf der Jahrhunderte wiederholt durch Kriege und Katastrophen verwüstet bzw. in Mitleidenschaft gezogen. So etwa durch Türkeneinfälle (1432, 1437/38 und 1493), Plünderungen durch die Truppen von Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) im Jahr 1600 und die Kuruzen (1706) sowie durch einen Großbrand im Jahr 1733 und auch durch das Erdbeben des Jahres 1977, welches Schäden an der evangelischen Kirche verursacht hat.<ref name="HOG">Die Geschichte des Ortes auf der Website der HOG Kleinscheuern.</ref>

1780 wurde die erste rumänische Holzkirche errichtet. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hielten sich der deutschsprachige und der rumänische Bevölkerungsanteil etwa die Waage. Erst durch die Auswanderung nach der politischen Wende von 1989 in Rumänien sankt der Anteil der Siebenbürger Sachsen in der Ortschaft rapide.<ref>Ungarischsprachige Website mit Infos zur Bevölkerungsstatistik.</ref>

Bildung, Wirtschaft und Soziales

Bereits 1715 ist die Errichtung einer Schule in Kleinscheuern belegt.

In dem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Ort ist seit dem Ende der 1990er-Jahre das Unternehmen „Transilvania Pack and Print S. A.“ der bedeutendste Investor und Arbeitgeber.<ref name="HOG" />

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Kreisstraße DJ 106B, etwa eineinhalb Kilometer nördlich der rumänischen A1 sowie an der Eisenbahnlinie 208 der CFR. Der internationale Hermannstädter Flughafen in Turnișor (Neppendorf) ist etwa sieben Kilometer entfernt.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Siehe auch

Weblinks

Commons: Șura Mică – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende