Zum Inhalt springen

Bromberger Blutsonntag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Bromberger Blutsonntag war ein Ereignis am 3. und 4. September 1939, bei dem eine beträchtliche Zahl der in der seit 1920 zu Polen gehörenden Stadt Bromberg (polnisch: Bydgoszcz) ansässigen Deutschen, aber auch viele Polen zu Tode kamen. Dies fand zwei Tage nach dem deutschen Überfall auf Polen statt. Die Angaben der Historiker über die Zahl der Toten schwanken beträchtlich; auch werden die Ereignisse unterschiedlich erklärt.

Die Ereignisse in Bromberg am 3. und 4. September 1939

In den ersten Kriegstagen näherte sich die deutsche 3. Infanteriedivision durch den Raum Bromberg der Weichsel. Große Teile der polnischen Armee Pomerellen wurden in der Schlacht in der Tucheler Heide zerschlagen. Die polnischen Behörden in der Stadt Bromberg fürchteten eine schnelle Besetzung der Stadt und stellten mit Freiwilligen, darunter Angehörige paramilitärischer Einheiten und Pfadfinder, eine Art „Bürgerwehr“ auf. Am 3. September bewegten sich bereits polnische Soldaten und Zivilisten in großer Zahl durch die Stadt. Auf der zentralen Danziger Straße entstand eine Panik. In dieser Situation verbreiteten sich Gerüchte, denen zufolge deutsche Saboteure von den Türmen der evangelischen Kirchen auf Polen geschossen hätten. Die Gerüchte lösten eine Hetzjagd auf einheimische Deutsche aus.<ref>Markus Krzoska: Der „Bromberger Blutsonntag“ 1939. Kontroversen und Forschungsergebnisse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 60, 2012, Nr. 2, S. 238 f.</ref> Polnische Soldaten und bewaffnete polnische Zivilisten unternahmen Aktionen gegen Volksdeutsche, die der Zusammenarbeit mit den deutschen Truppen verdächtigt wurden. Nachdem sich die Situation gegen Nachmittag beruhigt hatte, setzte die „Bürgerwehr“ die Aktionen während der Nacht und des folgenden Tages fort, bis am Morgen des 5. September deutsche Truppen in die Stadt einmarschierten.<ref name="R1">Volker Rieß: Bromberger Blutsonntag. In: Wolfgang Benz, Hermann Graml und Hermann Weiß (Hrsg.). Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1998, ISBN 9783608918052, S. 404.</ref> Häuser wurden geplündert und eine Kirche in Brand gesteckt. Die einzelnen Taten lassen sich jedoch im Nachhinein nicht mehr rekonstruieren.<ref name="Ru2">Jürgen Runzheimer: Bromberger Blutsonntag; in: Wolfgang Benz: Legenden, Lügen, Vorurteile. Ein Wörterbuch zur Zeitgeschichte. dtv, München 1992, ISBN 3-423-03295-2, S. 48.</ref> Ob tatsächlich eingeschleuste deutsche Provokateure oder lokale Volksdeutsche das Feuer eröffneten oder ob aus Hysterie eine Panik entstand, ist ungeklärt.<ref>Markus Krzoska: Der „Bromberger Blutsonntag“ 1939. Kontroversen und Forschungsergebnisse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 60, 2012, Nr. 2, S. 239.</ref>

NS-Propaganda

Datei:Bundesarchiv Bild 183-E10593, Bromberg, Leichen getöteter Volksdeutscher.jpg
Fotografie der Leichen von Gewaltopfern in Bromberg und Umgebung durch Angehörige der Propagandakompanie 689

Sofort nach dem Bekanntwerden erster Nachrichten ordnete Heinrich Himmler auf Befehl von Adolf Hitler an, die Ereignisse propagandistisch auszunutzen und zum offiziellen Anlass für – lange zuvor geplante – „Säuberungsaktionen“ zu nehmen.<ref>Carsten Schreiber: Elite im Verborgenen. Studien zur Zeitgeschichte. Band 77 Hrsg. Institut für Zeitgeschichte Oldenbourg Verlag, München 2008, S. 44.</ref> Die nationalsozialistische Propaganda begann umgehend damit, die „Leiden der Volksdeutschen“ auszuschlachten. Seit Beginn des Jahres 1939 war bereits eine Pressekampagne über angebliche Verbrechen von Polen an Volksdeutschen im Gange, die vom Reichspropagandaministerium gesteuert wurde. Die Ereignisse in Bromberg wurden als Fortsetzung antideutscher Politik der Polen seit 1919 dargestellt.<ref>Markus Krzoska: Der „Bromberger Blutsonntag“ 1939. Kontroversen und Forschungsergebnisse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 60, 2012, Nr. 2, S. 240 f.</ref> Den Begriff „Bromberger Blutsonntag“ prägte die Deutsche Rundschau am 8. September 1939.<ref name="R1" />

Die Propagandakompanie 689 hielt sich vom 4. bis 15. September 1939 hauptsächlich in der Gegend von Bromberg auf. Sie berichtete über die Ereignisse und machte zahlreiche Fotos von Leichen. Am 7. September verbreitete das Deutsche Nachrichtenbüro die ersten Meldungen über „Bromberg – Stadt des Grauens“. Die Fotografien sollten dabei den behaupteten Sadismus der Polen illustrieren.<ref>Miriam Y. Arani: Wie Feindbilder gemacht wurden. Zur visuellen Konstruktion von „Feinden“ am Beispiel der Fotografien der Propagandakompanien aus Bromberg 1939 und Warschau 1941. In: Rainer Rother und Judith Prokasky (Hrsg.). Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs. edition text + kritik, München 2010, ISBN 9783869167244, S. 150–163, hier S. 151–153.</ref> Das Propagandaministerium lud am 7. September zehn ausgewählte ausländische Journalisten zu einer Pressefahrt nach Bromberg ein, wo sie zu den Leichen weiblicher Opfer geführt wurden und sich mit ausgewählten Zeugen unterhielten. Ob die gezeigten Opfer wirklich ermordete Volksdeutsche waren, ist jedoch nicht sicher, da Wehrmacht, Feldgendarmerie und Polizei in Bromberg und Umgebung vom 5. bis zum 9. September ihrerseits 200 bis 400 Zivilisten erschossen hatten, darunter auch Frauen.<ref>Miriam Y. Arani: Wie Feindbilder gemacht wurden. Zur visuellen Konstruktion von „Feinden“ am Beispiel der Fotografien der Propagandakompanien aus Bromberg 1939 und Warschau 1941. In: Rainer Rother und Judith Prokasky (Hrsg.). Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs. edition text + kritik, München 2010, ISBN 9783869167244, S. 154.</ref> Während die Bilder der Propagandakompanie Opfer von Gewalttaten zeigten, sprachen die nationalsozialistischen Begleittexte von „polnischen Horden“ als Tätern.<ref>Miriam Y. Arani: Wie Feindbilder gemacht wurden. Zur visuellen Konstruktion von „Feinden“ am Beispiel der Fotografien der Propagandakompanien aus Bromberg 1939 und Warschau 1941. In: Rainer Rother und Judith Prokasky (Hrsg.). Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs. edition text + kritik, München 2010, ISBN 9783869167244, S. 156.</ref> Nicht zuletzt gestützt auf die Publikation von „Greuelbildern“ zweifelhafter Authentizität etablierte die Propaganda ein Selbstbild der Deutschen als Opfer polnischer Übergriffe und der Polen als bestialischer Täter.<ref>Miriam Y. Arani: Fotografische Selbst- und Fremdbilder von Deutschen und Polen im Reichsgau Wartheland 1939–45. Unter besonderer Berücksichtigung der Region Wielkopolska. in zwei Teilbänden. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2008, ISBN 9783830030058, S. 175–225, 773 f.</ref> Unter den deutschen Soldaten wurde eine Partisanenpsychose geschürt, die Gewaltakte als „vorauseilende Vergeltung“ erscheinen ließ.<ref>Jürgen Heyde: Geschichte Polens. 3. Auflage. C. H. Beck, München 2011, ISBN 9783406508851, S. 104.</ref>

Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-0415-505, Bromberg, Leichen getöteter Volksdeutscher.jpg
Ausländische Journalisten nehmen am 7. September weibliche Leichen in der Umgebung von Bromberg in Augenschein; Fotografie von Heinz Fremke

Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle, Kriegsrichter und Gerichtsmediziner führten in Bromberg Untersuchungen durch.<ref name="Ru2" /> In Posen wurde eine „Gräberzentrale“ eingerichtet. Der Leiter, Kurt Lück, sprach im Oktober 1939 von ungefähr 1.000 in Bromberg ermordeten Volksdeutschen.<ref>Markus Krzoska: Der „Bromberger Blutsonntag“ 1939. Kontroversen und Forschungsergebnisse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 60, 2012, Nr. 2, S. 242.</ref> Für ganz Polen wurde die Zahl der volksdeutschen Opfer im November 1939 mit 5.437 angegeben.<ref name="R1" /> Auf Anweisung des Reichsinnenministeriums vom 7. Februar 1940 wurde fortan offiziell immer von 58.000 deutschen Opfern gesprochen.<ref name="R1" />

Im Auftrag von Propagandaminister Joseph Goebbels schrieb Edwin Erich Dwinger das Buch Der Tod in Polen. Die volksdeutsche Passion (1940). Dwinger beschrieb den „Bromberger Blutsonntag“ als ein seit langem in Warschau befohlenes Pogrom der polnischen Armee gegen die deutsche Bevölkerung, dem sich polnische Zivilisten angeschlossen hätten. Er zog Vergleiche mit den Proskriptionen des Sulla, der Bartholomäusnacht und Dschingis Khan und sprach von angeblich folgenden „Todesmärschen“. Mit seiner groben Verzerrung der historischen Tatsachen wollte er eine rassische Minderwertigkeit der polnischen Nation belegen.<ref>Jay W. Baird: Hitler's War Poets. Literature and Politics in the Third Reich. Cambridge University Press, Cambridge 2008, ISBN 9780521876896, S. 151–153.</ref>

Offizielle polnische Untersuchungen

Nach einer englischen Zeugin wurden gegen 16 Uhr auf dem Rückzug befindliche Teile einer polnischen Artillerieabteilung beim Durchmarsch aus dem „Deutschen Haus“ in Bromberg heraus beschossen. Sie erwiderten das Feuer, wurden jedoch kurz darauf auch vom Turm der Jesuitenkirche aus unter Beschuss genommen. Jeder Zivilist, bei dem eine Waffe gefunden wurde, soll von den Soldaten anschließend erschossen worden sein. Teile der deutschen und polnischen Zivilbevölkerung seien in die Wälder geflüchtet. Der Ort habe währenddessen unter ständigen deutschen Luftangriffen gelegen.<ref>Erich Kuby: Als Polen deutsch war. 1939–1945. Hueber, Ismaning bei München 1986, ISBN 3-19-005503-3, S. 64–65.</ref>

Offizielle polnische Quellen erklärten später, es seien 238 polnische Soldaten und 223 „Angehörige einer Fünften Kolonne“ getötet worden. Bei späteren Vergeltungsaktionen durch die Nationalsozialisten seien 10.500 Polen getötet und 13.000 in Konzentrationslager verschleppt worden.

Das polnische Institut für Nationales Gedenken (IPN) nahm im Juni 2004 eine Untersuchung der Vorgänge in Bromberg zwischen dem 3. und dem 5. September 1939 auf.<ref name="Böhler">Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, S. 136, Anm. 577, ISBN 3-596-16307-2. Neue Dokumente und Archivquellen sollen belegen, dass polnische Truppen von Abwehr-Agenten und Angehörigen der deutschen Minderheit beschossen wurden. Dabei seien zwischen 40 und 50 polnische Soldaten getötet worden. Im folgenden Pogrom seien auf dem Bromberger Stadtgebiet geschätzt zwischen 100 und 300 deutsche Einwohner ums Leben gekommen.</ref><ref>siehe auch z. B. Jan C. Behrends: Rezension zu Böhlers Buch</ref> 2008 gab das IPN ein Weißbuch heraus, in dem es Indizien zusammenstellte. Jochen Böhler schrieb dazu 2009:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || <ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref> }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || <ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref> }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || <ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref> }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}<ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref>
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}<ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref>
}}
}}

{{#if: <ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref> |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|<ref>Jochen Böhler: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939. Fischer TB, Frankfurt 2006, ISBN 3-596-16307-2, S. 118–120.</ref>}}

        | }} }}{{#if: Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden. | {{
   #if: Großes Gewicht wurde dabei auf Berichte des polnischen Heeres und auf Aussagen von Soldaten gelegt, die einhellig von in Bromberg gesichteten deutschen Freischärlern berichteten. Doch muss die Aussagekraft solcher Dokumente bezweifelt werden. […] Mit letzter Sicherheit lässt sich auch anhand der jüngst veröffentlichten Indizien – wie die Autoren selber einräumen – nicht nachweisen, dass Deutsche am 3. September auf polnische Truppen schossen und damit die als ‚Bromberger Blutsonntag‘ bezeichneten Übergriffe provozierten. Es lässt sich aber auch nicht ausschließen. Nachdem mittlerweile alle einschlägigen Archive […] gesichtet worden sind, wäre es an der Zeit, die Akte zu schließen. Die Übergriffe in Bromberg trafen […] weitgehend Unbeteiligte, was nun auch die polnische Seite einräumt. Dies wäre ein guter Ansatzpunkt, um endlich zu einer gemeinsamen Form des Gedenkens an die Opfer des ‚Bromberger Blutsonntags‘ zu finden. | {{#if:  |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Opferzahlen und verschiedene Erklärungen

Unstrittig ist, dass in Bromberg geschossen wurde. Strittig ist dagegen, auf wen und ob es sich um deutsche Provokateure oder polnische Partisanen handelte. Eine nicht genau zu ermittelnde Zahl von Deutschen wurde in diesem Zusammenhang getötet.

Christian Zentner schreibt, der polnische Militärkommandant von Bromberg habe ein Massaker an mehreren Tausend deutschen Brombergern befohlen.<ref name="zentner">Christian Zentner: Der Zweite Weltkrieg. Moewig, Rastatt 1998, ISBN 3-8118-1625-X, S. 46.</ref> Hugo Rasmus – ein gebürtiger Bromberger – hat eine Liste der in der Stadt Bromberg ermordeten Deutschen erstellt. Diese Liste enthält die Namen von 358 Personen, darunter 39 Frauen und 55 alten Menschen. Nicht berücksichtigt sind dabei die Ermordeten in Bromberg umgebenden Dörfern sowie in den anderen Landesteilen Polens.

Insgesamt bewegen sich die Angaben über die Zahl der volksdeutschen Opfer dieser Ausschreitungen in der Literatur meist zwischen 700 und 1200 Menschen.<ref name="fischer">Hubert Fischer: Der deutsche Sanitätsdienst 1921–1945. Bd. 1; Osnabrück 1982, S. 236.</ref> Die Schwankungen ergeben sich unter anderem oft aus der Frage, ob nur die Opfer in der Stadt Bromberg selbst gezählt wurden oder ob man die Opfer in den umliegenden Gemeinden mit einbezog.

Da keine nationalsozialistischen Auszeichnungen oder sonstige Ehrungen an Mitglieder von Militäreinheiten oder Sondereinheiten für Aktionen im fraglichen Zeitraum im Raum Bromberg vergeben wurden und sich überhaupt die Anwesenheit oder Abwesenheit regulärer deutscher Truppen in diesem Gebiet am 3. September 1939 bislang nicht belegen ließ, wird eine Beteiligung von SS oder Wehrmacht an den Morden von den meisten Historikern ausgeschlossen. Jürgen Runzheimer stellt dazu fest, dass es für eine Provokation des deutschen SD keinerlei Anhaltspunkte gebe.<ref name="Wolfgang Benz">Jürgen Runzheimer: Bromberger Blutsonntag. In: Wolfgang Benz: Legenden, Lügen, Vorurteile. Ein Wörterbuch zur Zeitgeschichte. dtv, München 1992, ISBN 3-423-03295-2, S. 47–49.</ref> Dieser Auffassung widersprechen neuere Ergebnisse des IPN, das einen Mitarbeiter der Abwehr-Stelle Stettin unter den Opfern ausgemacht habe.<ref name="Böhler" /> Aus den gefundenen Unterlagen über geplante und mögliche Sabotageaktionen und Überfälle der deutschen Abwehr, die im Zuge der Vorkriegsspannungen entstanden waren, lässt sich das Vorhandensein deutscher Provokateure in Bromberg auch nach Erich Kuby nicht ausschließen.<ref>Erich Kuby: Als Polen deutsch war. 1939–1945. Hueber, Ismaning bei München 1986, ISBN 3-19-005503-3, S. 64 ff.</ref>

Die Ausschreitungen in Bromberg sind Teil der polnischen Übergriffe auf Volksdeutsche in Polen zu Beginn des Überfalls auf Polen. In einer Dokumentation des Auswärtigen Amtes vom November 1939 wurde die Gesamtzahl der während dieser Ereignisse ermordeten Angehörigen der deutschen Minderheit in Polen mit 5437 Toten angegeben.<ref name="Wolfgang Benz" /> Hans Roos spricht von insgesamt 7000 Toten.<ref name="roos">Hans Roos: Geschichte der polnischen Nation. 1918–1978. Kohlhammer, Stuttgart 1979, ISBN 3-17-004932-1.</ref> Christian Jansen und Arno Weckbecker resümierten 1992, dass während der Kriegshandlungen 1939 insgesamt fast 4500 Volksdeutsche umgekommen seien, auch als Angehörige des polnischen Militärs und als Opfer der deutschen Luftangriffe.<ref name="jansen">Christian Jansen, Arno Weckbecker: Der „Volksdeutsche Selbstschutz“ in Polen 1939/40. R. Oldenbourg, München 1992, S. 28.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || <ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref> }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: || <ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref> }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: || <ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref> }}

}}
{{#if: |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|{{{Autor}}}}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: | : {{#if:trim|}} }}<ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref>
|{{#if: 
|
{{#if:trim|}}<ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref>
}}
}}

{{#if: <ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref> |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|<ref name="rohde">Horst Rohde: Hitlers erster „Blitzkrieg“ und seine Auswirkungen auf Nordosteuropa. In: Klaus A. Maier, Horst Rohde, Bernd Stegemann, Hans Umbreit: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 2: Die Errichtung der Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01935-5, S. 144.</ref>}}

        | }} }}{{#if: Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen. | {{
   #if: Massenverhaftungen nach vorbereiteten Listen, planlose Märsche, auf denen vor allem die Alten und Kinder den Strapazen zum Opfer fielen, Exekutionen, Morde und Brandstiftungen waren an der Tagesordnung. Den Höhepunkt bildete der berüchtigte ‚Bromberger Blutsonntag‘ am 3. September, als etwa 1000 Deutsche unter dem Vorwand, dass sie auf polnische Truppen geschossen hätten, ermordet wurden. Insgesamt kamen rund 13.000 Volksdeutsche ums Leben. Spätere Übertreibungen der nationalsozialistischen Propaganda führten dazu, dass Berichte über das tatsächliche Geschehen international überhaupt auf Unglauben stießen. | {{#if:  |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Rezeption

Die Ereignisse bilden den Hintergrund für den polnischen Fernsehfilm Sąsiedzi („Nachbarn“) aus dem Jahr 1969.

Literatur

  • Markus Krzoska: Bromberger Blutsonntag. Unklare Fakten, klare Interpretationen. In: Hans Henning Hahn, Robert Traba (Hrsg.): Deutsch-Polnische Erinnerungsorte. Bd. 2. Geteilt / Gemeinsam. Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-77339-5, S. 351–363.
  • Markus Krzoska: Der „Bromberger Blutsonntag“ 1939. Kontroversen und Forschungsergebnisse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 60, 2012, Nr. 2, S. 237–248, (PDF; 552 kB).
  • Hans-Erich Volkmann: Der Bromberger Blutsonntag – oder von der Gegenwärtigkeit der Geschichte. In: Bernd Rill (Hrsg.): Nationales Gedächtnis in Deutschland und Polen. (= Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen. Band 73). Hanns-Seidel-Stiftung, München 2011, ISBN 978-3-88795-381-2, S. 61–70, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20140714163601
      | {{#ifeq: 20140714163601 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20140714163601}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20140714163601}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: (PDF) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|(PDF)}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20140714163601|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: (PDF)
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|(PDF)}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/AMZ-73_Polen.pdf#page=62 }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}.
  • Volker Rieß: Bromberger Blutsonntag. In: Wolfgang Benz, Hermann Graml und Hermann Weiß (Hrsg.). Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Klett-Cotta, Stuttgart 1998, ISBN 9783608918052, S. 404–405.
  • Jürgen Runzheimer: Bromberger Blutsonntag. In: Wolfgang Benz: Legenden, Lügen, Vorurteile. Ein Wörterbuch zur Zeitgeschichte. dtv, München 1992, ISBN 3-423-03295-2, S. 47–49.
  • Włodzimierz Jastrzębski: Der Bromberger Blutsonntag. Legende und Wirklichkeit. Instytut Zachodni, Poznań 1990, ISBN 83-85003-38-X.
  • Günter Schubert: Das Unternehmen „Bromberger Blutsonntag“. Tod einer Legende. Bund, Köln 1989, ISBN 3-7663-2101-3.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:Bydgoszcz Bloody Sunday of 1939|Bydgoszcz Bloody Sunday of 1939|Bromberger Blutsonntag}}|uselang=de}} Commons: {{#if:Bromberger Blutsonntag|Bromberger Blutsonntag|{{#if:Bydgoszcz Bloody Sunday of 1939|Bydgoszcz Bloody Sunday of 1939|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if: Bydgoszcz Bloody Sunday of 1939

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|bydgoszcz bloody sunday of 1939|9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: s | p | | {{#if: 4217559-8 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: 4217559-8 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: 4217559-8 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: s | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung