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Bremen (Schiff, 1982)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Bremen
Datei:Fregatte Bremen F207 7938.jpg
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDatei:Naval ensign of Germany.svg Deutschland
Schiffstyp Fregatte
Klasse Bremen-Klasse
Bauwerft Bremer Vulkan, Bremen
Kiellegung 9. Juli 1979
Stapellauf 27. September 1979
Indienststellung 7. Mai 1982
Verbleib Abgewrackt
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 128 m (Lüa)
121,80 m (KWL)
Breite 14,60 m
Tiefgang (max.) 6,50 m
Verdrängung 3700 t maximal:3800 t
 
Besatzung 219 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine CODOG-Antrieb:
2 × Gasturbine General Electric LM2500
2 × Dieselmotor
Maschinen­leistung 51.000 PS (37.510 kW)
Höchst­geschwindigkeit 30 kn (56 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren

Die Bremen war eine Fregatte der Deutschen Marine und Typschiff der Bremen-Klasse. Sie war nach der 1915 gesunkenen Bremen das zweite Kriegsschiff einer deutschen Marine, welches diesen Namen trug und nach der Freien Hansestadt Bremen benannt war.

Geschichte

Die spätere Bremen wurde am 9. Juli 1979 für die Bundesmarine auf der Bremer-Vulkan-Werft auf Kiel gelegt. Ihre Indienststellung erfolgte am 7. Mai 1982 und sie wurde dem 4. Fregattengeschwader zugeteilt. Ihre Hauptaufgabe sollte die Bekämpfung von U-Booten sein. Die Stadt Bremen übernahm am 29. Mai 1982 die Patenschaft für das Schiff. Taufpatin war die Frau von Bremens Bürgermeister Hans Koschnick, Christine Koschnick.

Die Bremen war das erste Schiff der Baureihe F-122 und erste Schiff der Bundesmarine, das Hubschrauber mitführte. Über 50.000 PS Leistung, die über zwei Wellen auf zwei Sieben-Blatt-Propeller übertragen wurden, ermöglichten ihr Geschwindigkeiten bis zu 30 Knoten. Mehr als 200 Mann Besatzung befanden sich an Bord.

Die Bremen nahm an vielfältigen Einsätzen teil. Dazu gehören neben häufigen Teilnahmen an ständigen Verbänden der NATO Überwachungsaufgaben im Mittelmeer während des Zweiten Golfkriegs 1991 weitere Einsätze:

Nach 32 Dienstjahren und rund 1,5 Millionen Kilometern zur See wurde die Bremen im Marinearsenal in Wilhelmshaven am 28. März 2014 außer Dienst gestellt und aufgelegt.<ref name="Rente">Pressestelle des Senats vom 28. März 2014: Fregatte „Bremen“ geht in Rente</ref> Die Fregatte war bereits seit dem 30. September 2013 aus der Fahrbereitschaft genommen worden.<ref>Presse- und Informationszentrum Marine: Fregatte „Bremen“ außer Dienst gestellt. Bundeswehr, 28. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. April 2014; abgerufen am 28. März 2014.</ref> 16 Kommandanten befehligten in dieser Zeit das Schiff.<ref name="Rente" />

Im März 2020 wurde die Bremen über die Vebeg zum Abwracken angeboten. Am 13. Oktober 2021 begann im Schlepp der Onyx<ref>IMO 9752400</ref> die Überführung von Wilhelmshaven zu den Abwrackwerften von Aliağa.<ref>Letzte Fahrt der Fregatte „Bremen“. 15. Oktober 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. September 2023; abgerufen am 18. Oktober 2021.</ref>

Kommandanten

Nr. Name<ref>Die Einsatzflottille 2. (PDF) 4. Fregattengeschwader, Juli 2014, S. 99, abgerufen am 5. November 2017.</ref> Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
1. Kapitän zur See Dieter Weigel<ref>Klaus Lehmann: Fregatten Bremen-Klasse. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-8801-9, S. 32.</ref> Mai 1982 September 1983
2. Fregattenkapitän Klaus Peter Giesecke Oktober 1983 September 1985
3. Fregattenkapitän Volker Klein Oktober 1985 Juni 1987
4. Fregattenkapitän Klaus-Uwe Wolff Juli 1987 Dezember 1988
5. Fregattenkapitän Detlev Schuth Dezember 1988 März 1992
6. Fregattenkapitän Rolf Schmitz April 1992 September 1993
7. Fregattenkapitän Rainer Mayer Oktober 1993 Juli 1996
8. Fregattenkapitän Hans Joachim Rutz Juli 1996 August 1996
9. Fregattenkapitän Hans-G. Gandyra September 1996 Juni 1997
10. Fregattenkapitän André Hetke Juli 1997 August 2000
11. Fregattenkapitän Peter Görg August 2000 Februar 2003
12. Fregattenkapitän Dietrich Donker Februar 2003 Mai 2005
13. Fregattenkapitän Thorsten Wiedemann Mai 2005 Februar 2007
14 Fregattenkapitän Andreas Jedlicka Februar 2007 Mai 2009
15. Fregattenkapitän Götz Eichberg Mai 2009 März 2012
16. Fregattenkapitän Ingolf Schlobinsky<ref>Fregattenkapitän Ingolf Schlobinsky übernimmt das Kommando. In: Jeversches Wochenblatt. 30. März 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2017; abgerufen am 5. November 2017.</ref> März 2012 November 2013<ref>Dietmar Bökhaus: Der Kommandant geht von Bord. In: Weser-Kurier. 23. November 2013, abgerufen am 5. November 2017.</ref>

Weblinks

Commons: Bremen – Sammlung von Bildern

Fußnoten

<references />

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