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Brașov

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Brasov)
Brașov
Kronstadt
Brassó
Datei:Stema Municipiului Brașov 2024.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(237589) 45° 39′ N, 25° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(237589) 45° 39′ 10″ N, 25° 36′ 43″ O
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dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 600 m
Fläche: 267,2 km²
Einwohner: 237.589 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie. (XLSX; 398 kB) In: recensamantromania.ro, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 889 Einwohner je km²
Postleitzahl: 500001 – 500670
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Primar. In: prezenta.roaep.ro. Autoritatea Electorală Permanentă, 9. Juni 2024, abgerufen am 22. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister : George Scripcaru (PSD-PNL)
Postanschrift: Bulevardul Eroilor, nr. 8
loc. Brașov, jud. Brașov, RO–500007
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Kronstadt von der Zinne.JPG
Die Altstadt, Blick von der Zinne (Berg Tâmpa)

Brașov ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />braˈʃov]; <phonos file="Ro-Brașov.ogg">Aussprache</phonos>/?; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Kruunen oder Kruhnen, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Kronstadt/Braşov/Brassó. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 30. Juli 2024, abgerufen am 2. April 2025.</ref> ist eine Großstadt in Rumänien mit 237.589 Einwohnern (Stand 2021).<ref name="vz2021" /> Historisch war sie eines der Zentren der Siebenbürger Sachsen und die wirtschaftlich stärkste Stadt Siebenbürgens.

Namen

Die Stadt wurde historisch Stephanopolis<ref>Orbis Latinus – Letter S. In: columbia.educolumbia.edu. Abgerufen am 7. Oktober 2021.</ref>, abgeleitet von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), sowie Cronstadt, Corona und Krunen genannt.<ref>Robert Offner: Kronstadt, der Stadtarzt Paulus Kyr und Ferrara. In: Robert Offner (Hrsg.): Paulus Kyr, Die Gesundheit ist ein köstlich Ding. Ein ins Deutsche, Rumänische und Ungarische übersetzter und mit zeitgenössischen Bildern versehener und kommentierter Nachdruck des Gesundheitslehrbuches des Kronstädter Arztes Paulus Kyr: Sanitatis studium ad imitationem aphorismorum compositum item alimentorum uires breuiter et ordine alphabetico positae Autore Paulo Kyr medico. Impressum in Inclyta Transylvaniae Corona anno 1551. Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn 2010, ISBN 978-3-941271-33-3, S. 9–20, hier: S. 9.</ref><ref>J. G. Th. Graesse: Orbis Latinus. G. Schönfeld, Dresden 1861, urn:nbn:de:s2w-3093 (columbia.edu mit alphabetischer Suchfunktion).</ref> Laut Orbán Balázs wird der Name Corona – das lateinische Wort für „Krone“ – erstmals 1235 im Catalogus Ninivensis erwähnt, mit der Anmerkung, dass auf dem Gebiet der römisch-katholischen Diözese von Kumanien ein Klosterviertel existiert.<ref>Carmen Florea: The Late Medieval Cult of the Saints: Universal Developments within Local Contexts. Routledge, London 2021, ISBN 978-1-00-046085-8, doi:10.4324/9781003130635 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 7. Oktober 2021]).</ref> Anderen Vermutungen zufolge leitet sich der Name von einem alten Wappen der Stadt ab. Die beiden Stadtnamen Kronstadt und Corona wurden im Mittelalter zusammen mit dem mittellateinischen Brassovia gleichzeitig verwendet.

Nach Dragoș Moldovanu stammt Brașov von dem Namen des in einer Urkunde von 1211 erwähnten Flusses Bârsa, dessen Name von eingewanderten Slawen zu „Brasov“ umgewandelt wurde.<ref>Dragoș Moldovanu: Toponimie de origine romană în Transilvania și în sud-vestul Moldovei, Anuarul de lingvistică și istorie literară. In: diacronia.ro. Abgerufen am 7. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut Pál Binder leitet sich der ungarische Name Brassó ([ˈbrɒʃʃoː]) vom türkischen Wort „barasu“ („weißes Wasser“) ab, woran das slawische Suffix -ov gehängt wurde.<ref></ref> Andere Linguisten schlugen Etymologien wie das altslawische Anthroponym „Brasa“ vor. Die erste beglaubigte Erwähnung dieses Namens befindet sich in einem 1252 von Béla IV. von Ungarn ausgestellten Dokument der Terra Saxonum de Barasu („Sächsisches Land von Baras“).<ref>Paul Philippi: Beiträge zur Geschichte von Kronstadt in Siebenbürgen (= Siebenbürgisches Archiv. Folge 3, Band 17). Böhlau, Köln/Wien 1984, ISBN 3-412-01782-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 7. Oktober 2021]).</ref>

Von 1950 bis 1960 hieß die Stadt Orașul Stalin (Stalinstadt), benannt nach dem sowjetischen Diktator Josef Stalin.<ref>John Everett-Heath: Place Names of the World. Europe. Historical Context, Meanings and Changes. Macmillan, New York, NY 2000, ISBN 0-333-77759-X, S. 245 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 7. Oktober 2021]).</ref>

Geographische Lage

Datei:Brasov-sign hollywood.jpg
Brașov-Schriftzug über der Stadt an der Zinne (Berg Tâmpa). Der Berg wird von der deutschsprachigen Bevölkerung als Zinne oder Kapellenberg bezeichnet.

Die „Stadt unter der Zinne“ liegt im gleichnamigen Kreis im Burzenland im Südosten Siebenbürgens, Rumänien. Im Süden und Osten ist die Stadt von den Karpaten umgeben. Die nächstgelegenen größeren Nachbarorte sind (im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend) Sfântu Gheorghe, Ploiești, Târgoviște, Pitești, Hermannstadt und Mediaș.

Geschichte

Datei:Brasov Piata Sfatului.jpg
Die „Piața Sfatului“, der Marktplatz mit Rathausturm (2003)

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet (später auch Krunen genannt). 1225 mussten die Deutschordensritter ihre Komturei Kronstadt verlassen und ließen sich im Baltikum nieder (siehe auch: Deutscher Orden: Gescheiterte Staatsbildung in Siebenbürgen). Kronstadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten. Im 13. Jahrhundert fielen die Mongolen und seit dem 14. Jahrhundert immer wieder Türken in die Stadt ein. Um 1500 hatte Kronstadt etwa 10.000 bis 12.000 Bewohner und war die größte Stadt Siebenbürgens, die ihren Reichtum und damit auch ihre Selbständigkeit<ref>Maja Philippi: Von der Gründung der Stadt bis zur Erringung der Autonomie um 1500. In: Harald Roth (Hrsg.): Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadtgeschichte. Universitas, München 1999, ISBN 3-8004-1375-2.</ref> dem Handel verdankte. Nebst den Sachsen lebten auch Ungarn, Rumänen, Roma, Armenier und Griechen hier. Die Schwarze Kirche, die gotische Stadtpfarrkirche, war die größte südöstlich von Wien. Mit vielen Schulen war die Stadt ein wichtiges Zentrum des siebenbürgisch-sächsischen Humanismus.

Ab 1523 kamen erste evangelische Schriften von Martin Luther und Philipp Melanchton in die Stadt.<ref>Ulrich Andreas Wien: Siebenbürgen – Pionierregion der Religionsfreiheit: Luther, Honterus und die Wirkungen der Reformation. Schiller Verlag, Hermannstadt/Bonn 2017, ISBN 978-3-946954-05-7, S. 9–16.</ref> Der bekannteste Humanist Kronstadts war der Schulmann und spätere Kirchenreformator Johannes Honterus (1498–1549), der zuerst Philologe, Pädagoge, Geograph und Buchdrucker war. Nach seiner Ausbildung in Wien und weiteren Stationen kehrte er 1533 als Anhänger des Basler Reformators Johannes Oekolampad zurück. Er reformierte das Schulwesen, um humanistische Bildungsziele zu erreichen. Er eröffnete eine Druckerei und gab zahlreiche Schriften heraus. 1542 konnte die seit 1541 als autonomes Fürstentum unter türkischer Oberhoheit stehende Stadt und das Umland dank dem neuen Stadtrichter Johannes Fuchs (Nachfolger von Lukas Hirscher)<ref>Robert Offner: Kronstadt, der Stadtarzt Paulus Kyr und Ferrara. 2010, S. 10 f.</ref> für die Reformation gewonnen werden. 1543 gab Honterus die Bekenntnisschrift „Reformationsbüchlein für Kronstadt und das Burzenland“ heraus, worin er sich an die Reformationsordnung Nürnbergs anlehnte, das er 1529 besucht hatte. Damit galt die Reformation der Kronstädter Stadtbevölkerung als vollzogen und es folgten bald weitere Städte. Ebenfalls 1543 gründete Honterus (nach Vorbildern in Nürnberg und Basel) das die alte Lateinschule erneuernde Studium Coronense als humanistisches Gymnasium, worauf sich das spätere Honterusgymnasium gründet.<ref>Robert Offner: Kronstadt, der Stadtarzt Paulus Kyr und Ferrara. 2010, S. 11 f.</ref> 1544 wurde er Stadtpfarrer, und die Reformation lutherischer Ausprägung konnte sich weiter durchsetzen. 1550 wurde die „Kirchenordnung aller Deutschen in Siebenbürgen“ von der Universität für die deutschen sächsischen Siedlungen verbindlich erklärt. 1560 wurden andere Bekenntnisse als die lutherische Konfession verboten.<ref name="Reformation" />

Noch bis ins 17. Jahrhundert hinein waren Stadt und Region durch ihre Lage an der Grenze zum osmanischen Machtbereich immer wieder bedroht. Kronstadt und seine Umgebung gehörten zum Königreich Ungarn, zum Fürstentum Siebenbürgen bzw. zur Habsburgermonarchie, bis sie nach dem Vertrag von Trianon von 1920 an Rumänien abgetreten werden musste.

In der Zeit von 1950 bis 1960 wurde die Stadt im Gefolge des Personenkults um Stalin in Orașul Stalin (Stalinstadt) umbenannt. Die neue Stadtbezeichnung nahm in der DDR der Verlag Volk und Wissen in seinen Schulatlas auf (hier Ausgabe 1960), die deutsche Bezeichnung Kronstadt jedoch nicht, obwohl bei Klausenburg und Hermannstadt die deutschen Bezeichnungen mit angegeben sind. Das Denkmal Stalins stand auf dem Platz vor dem Gebäude Bulevardul Eroilor Nr. 5.

Bereits 1987, zwei Jahre vor der Rumänischen Revolution von 1989, gehörte Brașov zu den ersten Städten Rumäniens, in denen sich Arbeiter im Aufstand von Brașov gegen die Ceaușescu-Diktatur erhoben. Von den etwa 300 inhaftierten Teilnehmern wurden 61 Männer für sechs Monate bis zu drei Jahren in unterschiedliche Städte des Landes wie Filiași, Târgoviște, Brăila oder Bârlad umgesiedelt. Auch deren Ehefrauen wurden unterschiedlichen Schikanen ausgesetzt.<ref>Bianca Ioniță: 15 noiembrie 1987 – ziua în care Braşovul a cântat „Deșteaptă-te, române!” Radio România, 15. November 2014, abgerufen am 24. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1996 ernannte die Stadt etwa 50 Todesopfer<ref>Lista eroilor din judetul Brasov. In: portalulrevolutiei.ro, abgerufen am 1. September 2020 (rumänisch; deutsch: Liste der Todesopfer der Revolution von 1989 in Brașov).</ref> der Revolution von 1989 zu Ehrenbürgern der Stadt.<ref>Cetățeni de onoare ai municipiului Braşov 1992 – 2017. (PDF; 219 kB) In: brasovcity.ro. Abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2017 wurde Brașov der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.<ref name="Reformation">Reformationsstadt Kronstadt (Brasov). Rumänien. Ein feste Burg. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 2. September 2020.</ref>

Archäologische Funde

Auf dem inzwischen teilweise abgetragenen Gesprengberg (Dealul Șprenghi), zwischen der Bartholomäuskirche und dem Stadion am Rande der Bartholomae-Vorstadt, stand im frühen Mittelalter eine Befestigung, die vermutlich im 12.–13. Jahrhundert als Burg mit Erdwall und Graben errichtet und im 14.–15. Jahrhundert in Stein ausgebaut und mit einem sechseckigen Turm versehen wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Die Grenzverteidigung Siebenbürgens im Mittelalter (10.–14. Jahrhundert). Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde Heidelberg, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-929848-64-9, [ Repertorium der siebenbürgischen Wehrbauten (9.–14. Jahrhundert)], S. 266–289, hier S. 267–268 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 6. Juni 2025]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bevölkerung

Um 1500 hatte Kronstadt etwa 11.000 Einwohner und war die bevölkerungsreichste, wirtschaftlich mächtigste und somit bedeutendste Stadt Siebenbürgens.<ref>Robert Offner: Kronstadt, der Stadtarzt Paulus Kyr und Ferrara. 2010, S. 9 f.</ref><ref>Vgl. auch Maja Philippi: Von der Gründung der Stadt bis zur Erringung der Autonomie um 1500. In: Harald Roth (Hrsg.): Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadtgeschichte. Universitas, München 1999, ISBN 3-8004-1375-2.</ref> Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Deutschen (Siebenbürger Sachsen) die zahlreichste Volksgruppe in Kronstadt. Bei der österreichischen Volkszählung von 1850 wurden 21.782 Einwohner gezählt, davon 8.874 Deutsche (Siebenbürger Sachsen; 40,8 %), 8.727 Rumänen (40 %) und 2.939 Magyaren (13,4 %). Im Jahr 1880 lebten in Brașov 29.584 Einwohner, die etwa je zu einem Drittel Deutsche, Magyaren und Rumänen waren. Bis in die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen weisen die Volkszählungen eine leichte zahlenmäßige Dominanz der Magyaren aus. 1941 wurde mit 16.210 die größte absolute Zahl der Deutschen registriert; wegen der stärkeren Zunahme insbesondere der rumänischen Bevölkerung betrug der Anteil der Deutschen jedoch nur noch 19 %. In den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg lebten noch etwa 10.000 Deutsche in der Stadt. Seit den 1970er Jahren nahm ihre Zahl durch Auswanderung nach Deutschland kontinuierlich ab und liegt heute unter 2.000. Die Gesamtbevölkerung von Brașov stieg bis auf 324.000 im Jahr 1992 und ist seitdem rückläufig. Zur Volkszählung 2002 wurden noch etwa 285.000 Bewohner registriert, darunter 258.000 Rumänen, 23.200 Magyaren, 1.700 Deutsche, 800 Roma und je 100 Juden und Russen bzw. Lipowaner.<ref>Varga E. Árpád: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Volkszählungen in Siebenbürgen 1850–2002. (Memento vom 22. Mai 2011 im Internet Archive) (PDF; 512 kB). In: kia.hu, abgerufen am 10. August 2009 (ungarisch).</ref><ref>Rumänien: Kreise und größere Städte. In: citypopulation.de, abgerufen am 31. Mai 2018 (Zensus ab 1977).</ref> Bei der Volkszählung 2011 bekannten sich von den 253.200 registrierten Menschen, 219.019 als Rumänen, 16.551 als Magyaren, 1.188 als Deutsche, 845 als Roma, je 75 als Lipowaner und Italiener, 70 als Juden, 69 Griechen, 65 als Türken und noch einige andere Ethnien.<ref>Volkszählung, 1852–2011. In: adatbank.ro, abgerufen am 21. Dezember 2023 (ungarisch).</ref>

In einer Statistik der Generaldirektion für Sozialhilfe und Kinderschutz (DGASPC) Brașov wurden laut einem Bericht von 2020 492 obdachlose Minderjährige in Brașov gezählt, und für 31 von ihnen wurde eine Sondermaßnahme eingeleitet. 2021 waren es fast 600 Straßenkinder und Mitte 2022 waren es 214, von denen 42 eine besondere Schutzmaßnahme erhielten.<ref>Liliana Jighira: Brașov. Adăpost de noapte pentru copiii străzii. mytex.ro, 1. Juli 2022, abgerufen am 5. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Politik

Mandatsverteilung
Mandate im Lokalrat:
(Wahlen 2020):
USR (12), PNL (11),
PSD (4)
Datei:Brasov2010Video.ogv
Impressionen aus Brașov (2010)
Datei:Kronstadt-Ortsschild 2016.jpg
Dreisprachiges amtliches Ortseingangsschild mit dem rumänischen, deutschen und ungarischen Stadtnamen

Dem Lokalrat von Brașov gehören 27 Mitglieder an. Bürgermeister ist George Scripcaru (PNL). Politische Interessenvertretung der deutschsprachigen Minderheit ist das Demokratische Forum der Deutschen (DFDR/FDGR) im Kreis Kronstadt.

Städtepartnerschaften

Angaben der offiziellen Homepage von Brașov:<ref>Stadt Brașov: Raportul Primarului Municipiului Brașov privind activitatea din anul 2020. (PDF; 6,0 MB) In: brasovcity.ro. 2021, abgerufen am 1. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadt Land seit Typ
Bijeljina Datei:Grb Bijeljine.png Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 2018 Partnerstadt
Burgas Datei:Burgas-coat-of-arms.svg Bulgarien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bulgarien 2013 Partnerstadt
Gent Datei:Wapen van Gent.svg BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 1993 Städtefreundschaft
Győr Datei:HUN Győr Címer.svg UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 1992 Partnerstadt
Holstebro Datei:Holstebro våben.png Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dänemark 2005 Zusammenarbeit
Kastoria Datei:Kastoria Logo.png GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 1999 Zusammenarbeit
Kemer TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei 1999 Zusammenarbeit
Leeds Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigtes Königreich Städtefreundschaft
Limassol Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern Städtefreundschaft
Linz Datei:Wappen Linz.svg OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 2012 Partnerstadt
Minsk Datei:Coat of arms of Minsk.svg Belarus Belarus 2005 Partnerstadt
Musashino Datei:Flag of Musashino, Tokyo.svg Japan[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Japan 1991 Städtefreundschaft
Netanja Datei:Coat of arms of Netanya.svg IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel 1999 Partnerstadt
Nürnberg [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2006/
2023
Städtefreundschaft/
Städtepartnerschaft<ref>Braşov wird Nürnbergs neue Partnerstadt. In: nuernberg.de, abgerufen am 21. Dezember 2023 (Beschluss des Nürnberger Stadtrats vom 25. Oktober 2023).</ref>
Rischon LeZion Datei:Rishon leZion Coat of Arms.svg IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel 1996 Partnerstadt
Tampere Datei:Tampere.vaakuna.svg FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 1981 Partnerstadt
Tours Datei:Blason tours 37.svg Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Frankreich 1990 Partnerstadt
Trikala Datei:Trikala Logo.png GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 2006 Partnerstadt

Wappen

Wappen der Stadt Brașov
Wappen der Stadt Brașov
Blasonierung: „In blauem Schild goldne Krone mit einer silbernen oder braunen Wurzel.“<ref name="Wappen">Robert Sonnleitner: Wappen von Kronstadt. In: siebenbuerger-bw.de. Robert Sonnleitner, 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2016; abgerufen am 28. November 2018 (private Webseite).</ref>
Wappenbegründung: Der Wahlspruch lautet {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>What exactly is the meaning of “deo vindici patriae”? In: reddit.com, 2. Juni 2017, abgerufen am 31. Mai 2018 (englisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Historische Bauwerke

Datei:Brasov black church winter 2006-03-08.jpg
Die Schwarze Kirche im Winter
Datei:Schnurgasse Brasov 01.jpg
Eingang der „Strada Sforii“ (Schnurgasse)
Datei:Kronstadt Stadtmauer.jpg
Stadtmauerpromenade am Fuß der Zinne (Berg Tâmpa)

Bedeutendes geschichtliches Bauwerk und markantes Wahrzeichen der Stadt ist die 1477 gebaute evangelische Schwarze Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) mit ihrer Buchholz-Orgel. Die ebenfalls evangelische St.-Bartholomäus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, offiziell Pfarrkirche St. Bartholomae, erhebt sich in der Bartholomae-Vorstadt und ist das älteste Bauwerk von Kronstadt. Weitere bedeutende, jedoch orthodoxe Sakralbauten sind die 1858 gebaute orthodoxe Kathedrale und die St.-Nikolaus-Kirche ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), die 1292 errichtet und 1495 aus Stein neu gebaut wurde. Hinzu kommen zwei jüdische Gotteshäuser, die Neologe Synagoge und die Orthodoxe Synagoge.<ref>Brașov – Attractions. In: traveltoromania.com, abgerufen am 31. Mai 2018 (englisch).</ref>

Das Alte Rathaus am Rathausplatz gilt als weiteres markantes Zeichen der Stadt. Die historische Altstadt ist geprägt von spätmittelalterlichen Bürgerhäusern (so zum Beispiel das Hirscherhaus am Rathausplatz) und großzügigen, stilvollen Bauten des 19. Jahrhunderts.

Gut erhalten haben sich die mittelalterlichen Stadtbefestigungen, darunter das Katharinentor aus dem Jahr 1559, die Weberbastei, der Weiße Turm und der Schwarze Turm. Alle sind heute restauriert und als Museum zugänglich.

Das Museum Erste rumänische Schule ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) auf dem Gelände der Nikolauskirche in der alten Vorstadt Șchei (Belgerei, Obere Vorstadt), stellt u. a. das erste Buch aus, das in rumänischer Sprache gedruckt wurde (siehe Coresi).

Die „Strada Sforii“ (Schnurgasse;

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   |globe=
   |name=Strada Sforii
   |region=RO-BV
   |type=landmark
  }}) ist mit 1,11 bis 1,35 Metern Breite und 80 Metern Länge die drittengste Gasse Europas. Sie wurde erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt und diente als Abkürzung zur Feuerbekämpfung zwischen der Waisenhausgasse (Poarta Schei) und der Neugasse (Str. Cerbului). Unter dem Projekt „Sfoara Brașovului“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist seit 2018 die künstlerische Bemalung der Rahmen der 27 Straßenfenster an junge Künstler freigegeben. Ende 2025 lösten sich Teile vom Putz eines Hauses, so dass der Zugang gesperrt wurde (Stand: November 2025).<ref>Elise Wilk: Schnurgässchen gesperrt. ADZ, 20. November 2025, abgerufen am 23. November 2025.</ref>

Etwa 30 Kilometer südwestlich von Brașov entfernt befindet sich der Ort Bran (Törzburg) mit der gleichnamigen Burg (Schloss Bran).

Rundfunksender Bod

In der Nähe von Brașov bei Bod (Brenndorf) betreibt der rumänische Rundfunk den Langwellensender Bod auf der Frequenz 153 kHz mit einer Sendeleistung von 1200 Kilowatt.

Kunst und Kultur

  • Staatsoper Brașov

Die Rumänische Staatsoper Brașov gehört nach der Opera Națională București zu den führenden Opernensembles des Landes. Sie wurde erst 1953 gegründet. Aber sie setzt eine lange musikalische Tradition fort, denn schon 1794 wurde eine opera-buffa-Truppe in Brașov nachgewiesen. Cristian Mihăilescu, Regisseur und ehemals Solist der Opera Națională București, leitet die Staatsoper. Er wurde 1998 zur Musikerpersönlichkeit des Jahres gewählt.

  • Schauspielhaus
  • Philharmonisches Orchester
  • Deutsches Kulturzentrum Kronstadt

Wirtschaft

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Traktorenhersteller Uzina Tractorul Brașov aus dem seit 1925 bestehenden Flugzeugwerk Întreprinderea Aeronautică Română hervor.<ref>Marin Sorin: The Social Consequences of the 1944 Anglo-American Bombing of Ploiești: A Grassroots Perspective. Central European University, Budapest 2008, S. 44 (ungarisch; etd.ceu.hu [mit Link zum PDF; 2,3 MB]).</ref> 2007 wurde das Unternehmen liquidiert.<ref>ÎN RUINĂ Demolarea uzinei Tractorul, o rană care nu se vindecă. In: adevarul.ro, 8. Februar 2011, abgerufen am 2. September 2020 (deutsch: Die Tractoru-Werke in Trümmern, eine Wunde, die nicht heilt).</ref>

Im Jahr 1921 wurde das ROMLOC-Werk als Schienenfahrzeughersteller gegründet, im Zweiten Weltkrieg wurden dort Waffen und Munition hergestellt. Nach verschiedenen Umbenennungen wurden ab 1954 Lastwagen produziert, zunächst Kopien von sowjetischen Fahrzeugen. 1969 wurde eine Lizenz zur Produktion von MAN-Fahrzeugen erworben. Später wurde die Fabrik in ROMAN umbenannt.

Seit Ende 1999 stellt die Firma Autoliv aus Schweden Airbags für BMW und ab 2005 auch Sicherheitsgurte her. Danach folgte ein Werk für Gasgeneratoren für Airbags.<ref>Ionuț Bonoiu: Suedezii de la Autoliv fac o a treia fabrica de 13 mil. de dolari la Brasov. In: „Ziarului Financiar“.ro. 8. Juli 2005, abgerufen am 2. September 2020 (rumänisch; deutsch: Die schwedische Firma Autoliv eröffnet ein drittes Werk in Brașov).</ref> Neben der Kfz-Industrie ist der Maschinenbau der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt. Dazu zählt auch die Schaeffler-Gruppe, die ein großes Produktionswerk in Brașov aufgebaut hat.<ref>Simona Suciu: Fabricile din Braşov produc componente şi ornamente auto pentru cele mai cunoscute mărci de automobile din lume. In: adevarul.ro, 29. Mai 2013, abgerufen am 31. Mai 2018 (rumänisch; deutsch: Fabriken in Brașov stellen Kfz-Teile und Verzierungen für die beliebtesten Automobilmarken der Welt her).</ref> Im Jahr 2007 eröffnete die österreichische JAF-Gruppe hier das Säge- und Furnierwerk J.F.Furnir<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />J.F.Furnir Säge- und Furnierwerk. (Memento vom 30. Oktober 2020 im Internet Archive) In: jffurnir.com, abgerufen am 2. September 2020 (deutsch, englisch, rumänisch).</ref> (2023 als Filiale der Fa. Holver SRL<ref>Filiala Brașov. In: holver.ro, abgerufen am 24. März 2023.</ref>). Seit 2014 unterhält die Firma Varta Microbattery ein Werk für Mikrobatterien in Brașov.

In Brașov existiert außerdem die Universität Transilvania Brașov sowie die Universität George Barițiu. Durch die Präsenz gut ausgebildeter Universitätsabsolventen werden auch ausländische Firmen angezogen. So hat z. B. Siemens einen Standort in Brașov, der stetig ausgebaut wird, ebenso wie die Miele & Cie. KG. Der Verlag Directmedia Publishing GmbH, der Textsammlungen elektronisch publiziert, hat 2009 seinen Sitz von Berlin nach Brașov verlegt.

Die Airbus-Tochtergesellschaft Premium Aerotec betreibt seit Ende 2010 ein Werk in Brașov.

Fauna

Beinahe täglich werden in den Randbezirken der Stadt Bären gesichtet, welche die dortigen Mülleimer nach Essbarem durchsuchen und sich sogar von Menschen füttern lassen. In den Wäldern rund um Brașov leben noch Bären (Brauner Karpatenbär) in freier Natur. Damit ist es eine der wenigen Gegenden in Südosteuropa, wo das noch der Fall ist.

Zum Schutz von Wölfen und Bären wurde in Kooperation mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) das Carpathian Large Carnivore Project (CLCP) ins Leben gerufen.

Medien

Verkehr

Die Stadt ist Eisenbahnknoten mit dem Rangierbahnhof Brașov Triaj und hat seit 1959 ein Oberleitungsbussystem. Daneben wird Brașov von zahlreichen Taxis und Linienbussen befahren. Von 1892 bis 1927 und erneut von 1987 bis 2006 verkehrte die Straßenbahn Brașov. Ein internationaler Flughafen nahe Brașov in Ghimbav (Weidenbach) ist seit dem 15. Juni 2023 in Betrieb.<ref>Kronstädter Flughafen offiziell eingeweiht. In: Kronstädter Zeitung. 22. Juni 2023, abgerufen am 25. Juni 2023: „Der Kronstädter Internationale Flughafen wurde am 15. Juni offiziell eingeweiht.“</ref> Die Autobahn 3 von Bukarest nach Borș an der ungarischen Grenze wird durch Brașov führen.

Sport

Der Fußballverein FC Brașov spielt in der zweiten rumänischen Liga. Der Eishockeyverein ASC Corona 2010 Brașov nimmt an der rumänischen Eishockeyliga und der MOL Liga teil. Erfolgreich spielt die Handball-Damenmannschaft, Rulmentul Brașov, die 2006 rumänischer Meister und Pokalmeister war.

Persönlichkeiten

Panoramabild

Panoramablick von der Zinne (Berg Tâmpa) auf den westlichen Teil der Stadt

Siehe auch

Literatur

  • Arne Franke: Kronstadt – Brașov. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt unter der Zinne (= Große Kunstführer. Band 236; Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa. Band 2). Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Schnell & Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2058-1 (48 S.).
  • Arnold Huttmann, George Barbu: Medicina în Orașul Stalin ireri și astăzi (Die Medizin in Stalinstadt gestern und heute). Editura societății științelor medicale din R.P.R., Filiala regională Stalin, 1959, OCLC 721295450.
  • Erich Jekelius (Hrsg.): Kronstadt (= Das Burzenland. Band III,1). Verlag Burzenländer Sächsisches Museum, Kronstadt 1928, OCLC 1070946022.
  • Maja Philippi: Kronstadt. Historische Betrachtungen über eine Stadt in Siebenbürgen. Aufsätze und Vorträge. Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde, Heidelberg 1996, ISBN 3-929848-06-6; Kriterion-Verlag, Bukarest 1995, ISBN 973-26-0460-3.
  • Harald Roth (Hrsg.): Kronstadt. Eine siebenbürgische Stadtgeschichte. Universitas, München 1999, ISBN 3-8004-1375-2.
  • Harald Roth: Kronstadt in Siebenbürgen. Eine kleine Stadtgeschichte. Böhlau, Köln 2010, ISBN 978-3-412-20602-4.
  • Friedrich Wilhelm Stenner: Die Beamten der Stadt Brassó (Kronstadt) von Anfang der städtischen Selbstverwaltung bis auf die Gegenwart (= Quellen zur Geschichte der Stadt Brassó (Kronstadt). Band 7, Beiheft 1). Buchdruckerei Brüder Schneider & Feminger, Kronstadt 1916, OCLC 1111751881.
  • Klaus T. Weber, Monika Jekel: Das Schloss von Kronstadt. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde. 23. Jg., Nr. 1, 2000, ISSN 0344-3418, S. 64–81 (ceeol.com Summary/Abstract).
  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste der Stadtverwalter und Bürgermeister von Kronstadt ab 1360. (Memento vom 24. August 2009 im Internet Archive) (PDF; 108 kB; Daten aus: Gernot Nussbächer: Kronstadt. München 1999; Beschreibung rumänisch)

Weblinks

Commons: Brașov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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