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Râmnicu Vâlcea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Râmnicu Vâlcea
Datei:ROU VL Ramnicu Valcea CoA1.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Kleine Walachei
Kreis: Vâlcea
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(93151) 45° 6′ N, 24° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(93151) 45° 6′ 7″ N, 24° 22′ 19″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 89,52 km²
Einwohner: 93.151 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>)
Bevölkerungsdichte: 1.041 Einwohner je km²
Postleitzahl: 240xxx
Telefonvorwahl: (+40) 02 50
Kfz-Kennzeichen: VL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister : Mircea Gutău (PSD)
Postanschrift: Str. General Praporgescu, nr. 14
loc. Râmnicu Vâlcea, jud. Vâlcea, RO–240182
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Râmnicu Vâlcea (alte Schreibweise Rîmnicu Vîlcea [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈrɨmniku ˈvɨlt͜ʃe̯a]; )<ref>Germania Magna: [https://www.youtube.com/watch?v=yy0RjGpp3I4 Die Siebenbürger Sachsen | Die ganze Geschichte! In: YouTube. 28. Februar 2023, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> ist die Hauptstadt des Kreises Vâlcea in der historischen Landschaft Kleine Walachei in Rumänien.

Râmnicu Vâlcea liegt etwa 180 Kilometer von Bukarest entfernt und gilt als eine der ältesten Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Rumänien. Sie befindet sich an der Europastraße 81, der Nord-Süd-Linie (AradSibiuPitești–Bukarest), dem zweitwichtigsten Hauptverbindungsweg Rumäniens. Das Autokennzeichen ist VL.

Ortsname und Lage

Der Name hat einen slawischen Ursprung (Râmnicu = Weiher, kleiner Teich) und Vâlcea (von vâlc = Wolf).<ref>Agerpres (Hrsg.): Vâlcea - judeţ domnesc, judeţul celor trei necropole voievodale. Abgerufen am 23. Juli 2018.</ref> Er wird der idyllischen Lage dieser Stadt im südlichsten Tal der Südkarpaten gerecht, die bis auf ihren Süden von bewaldeten Gebirgsrücken umringt wird. In unmittelbarer Nähe liegen Kurorte wie Călimănești, Băile Govora und Băile Olănești, sowie Sehenswürdigkeiten wie z. B. ‚Masivul Cozia‘ mit dem gleichnamigen Kloster.

Durch die Stadt fließt der Olt (deutsch Alt, lateinisch Alutus), ein breiter Fluss und Zulauf der Donau. Er wird innerhalb des Stadtgebietes zweimal gestaut und liefert mit seinen Kraftwerken den notwendigen Strom für die aufstrebende Stadt. Ein weiteres Gewässer, das die Stadt durchfließt, ist der Olănești. Je nach Jahreszeit wandelt er sich zum reißenden Gewässer oder gemächlich daherfließenden Rinnsal.

Geografisch gesehen gehört Râmnicu Vâlcea zu Südrumänien, zur Walachei, genauer: Oltenien, der sog. Kleinen Walachei, dem eigentlichen rumänischen Kernland. Sie war Ausgangsort der rumänischen Revolution von 1848. Diesem Ereignis und der ersten Intonation der Nationalhymne wird am historischen Ort des Geschehens im Stadtpark Zavoy in Form eines Monumentes gedacht.<ref>Patru zile de sărbătoare: Zilele Imnului Naţional 2019 - 171 de ani de la prima intonare a cântecului ”Deşteaptă-te, române!”, la 29 iulie 1848, pe locul actualului Parc Zăvoi, Primăria Municipiului Rm. Vâlcea, Paul Balanca, 22. Juli 2019.</ref><ref>"Deşteaptă-te române"! Este Ziua imnului naţional al României, Ziarul de Iasi, 29. Juli 2019.</ref>

Wirtschaft

Wirtschaftlich gehörte Râmnicu Vâlcea lange Zeit nicht zu den bedeutendsten rumänischen Städten. Erwähnenswert waren nur die im Süden gelegene Chemie- und Lebensmittelindustrie (Oltchim, Raureni) sowie mittelständische Schuh- und Möbelfabriken.

Mehrere Jahre galt die Stadt als Hochburg des internationalen Online- und Kreditkartenbetrugs und wird seitdem oft mit dem Spitznamen Hackerville bezeichnet. Diese Entwicklung äußerte sich im Stadtbild etwa in der Existenz von über zwei Dutzend Western-Union-Filialen und der für rumänische Verhältnisse starken Verbreitung deutscher Luxuskarossen.<ref>Romania home base for EBay scammers. Beitrag von Ian Wylie in der Los Angeles Times vom 26. Dezember 2007.</ref><ref>How a Remote Town in Romania Has Become Cybercrime Central. Beitrag von Yudhijit Bhattacharjee in Wired, Februar 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Neppermetropole (Memento vom 8. Januar 2012 im Internet Archive). Beitrag von Andrzej Rybak auf der Website der Financial Times Deutschland, 5. Januar 2012 (Nur die Einleitung ist kostenfrei zugänglich).</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.chMillionengeschäft: Eine Stadt in Rumänien ist das Zentrum internationaler Hacker (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ). Beitrag des SF-Korrespondenten Erwin Schmid in 10vor10 vom 28. Februar 2012. (Flashvideo, 5 Minuten 40 Sekunden)</ref><ref>Abgezockt im Internet - Eine Kleinstadt voller Krimineller. Film von Holger Senft und Hanno di Rosa in der Reihe die story. WDR Fernsehen, 3. September 2012 (Flashvideo, 43 Minuten 47 Sekunden).</ref>

Kunst und Kultur

Sport

Erfolgreichster Sportverein der Stadt ist der ehemalige Verein CS Oltchim Râmnicu Vâlcea, dessen Handballmannschaft der Damen 19-mal rumänischer Meister sowie 14-mal Pokalsieger wurde und 2007 den Europapokal der Pokalsieger sowie die EHF Champions Trophy gewann.

Söhne und Töchter der Stadt

Bilder

Siehe auch

Rundfunk

Weblinks

Commons: Râmnicu Vâlcea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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