Blaulach (Naturschutzgebiet)
Naturschutzgebiet Blaulach
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Naturschutzgebiet Blaulach | ||||||
| Lage | Deutschland, Baden-Württemberg, Landkreis Tübingen, Kusterdingen, Kirchentellinsfurt | |||||
| Fläche | 12 ha | |||||
| WDPA-ID | 162449 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 48° 32′ N, 9° 7′ O
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| Einrichtungsdatum | 23.03.1990 | |||||
| Verwaltung | Regierungspräsidium Stuttgart | |||||
Das Gebiet Blaulach ist ein mit der Verordnung vom 23. März 1990 durch das Regierungspräsidium Tübingen ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 4.164) im Norden der Gemeinde Kusterdingen und im Osten der Stadt Tübingen im Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg, Deutschland.
Lage
Das rund 12 Hektar (ha) große Naturschutzgebiet Blaulach gehört naturräumlich zum mittleren Neckartal. Es liegt unterhalb der Härten – einer Hochfläche zwischen Neckar-, Steinlach- und Echaztal, auf der sich auch der Ort Kusterdingen befindet. Das Gebiet befindet sich auf einer Höhe von 310 m ü. NN. Am Gebiet entlang verlaufen die Gleise der Bahnstrecke Plochingen–Immendingen.
Schutzzweck
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung des Neckaraltarms mit seinen seltenen und bedrohten Wasser-, Sumpf- und Uferpflanzengesellschaften und deren Tierbestände, der vorgelagerten Wiesenfläche und eines Streifens natürlichen Hangwaldes mit kleinen Hangrutschungen und Quellaustritten.
Zusammenhängende Schutzgebiete
Im Norden grenzt das Naturschutzgebiet an das Landschaftsschutzgebiet Mittleres Neckartal. Als schützenswert gilt hier das Neckartal mit seinen meist bewaldeten Hängen und der stellenweise noch auftretende alte Neckarschotter. Das Naturschutzgebiet ist zudem Bestandteil des FFH-Gebiets Schönbuch.
Benennungen
Seit Oktober 2022 ist das Evangelische Blaulach-Gymnasium Kusterdingen nach dem Naturschutzgebiet benannt.<ref>Junger innovativer Ort evangelischer Bildung - ev. Blaulach Gymnasium Kusterdingen. Abgerufen am 7. Januar 2026.</ref>
Siehe auch
- Liste der Schutzgebiete in Baden-Württemberg
- Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Tübingen
- Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Tübingen
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783799551755 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Steckbrief des Naturschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Einzelnachweise
<references />
Altwiesen | Bei der Olgahöhe | Bergrutsch am Hirschkopf | Blaulach | Bühler Tal und Unterer Bürg | Burglehen | Eisenbachhain | Espenloch-Hintere Halde | Filsenberg | Hirschauer Berg | Kapfhalde | Katzenbach-Dünnbachtal | Kochhartgraben und Ammertalhänge | Oberes Steinach | Öschenbachtal | Rappenberg | Schaichtal | Schönbuch-Westhang/Ammerbuch | Spitzberg-Ödenburg | Trichter-Ehehalde | Vollmershalde | Winterhalde