Bill Stewart (Eishockeyspieler)
Datei:Flag of Canada and Italy.svg Bill StewartVorlage:SportPicto
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| Datei:2022-04-20 Eisbären Berlin gegen Adler Mannheim (Deutsche Eishockey-Liga 2021-22, Playoff-Halbfinale) by Sandro Halank–136.jpg | |
| Geburtsdatum | 6. Oktober 1957 |
| Geburtsort | Toronto, Ontario, Kanada |
| Größe | 185 cm |
| Gewicht | 81 kg |
| Position | Verteidiger |
| Schusshand | Rechts |
| Draft | |
| NHL Amateur Draft | 1977, 4. Runde, 68. Position Buffalo Sabres |
| WHA Amateur Draft | 1977, 5. Runde, 46. Position Winnipeg Jets |
| Karrierestationen | |
| 1974–1975 | Kitchener Rangers |
| 1975–1976 | St. Catharines Black Hawks |
| 1976–1977 | Niagara Falls Flyers |
| 1977–1978 | Hershey Bears |
| 1978–1979 | Buffalo Sabres |
| 1979–1980 | Rochester Americans |
| 1980–1983 | St. Louis Blues |
| 1983–1985 | Toronto Maple Leafs |
| 1985–1986 | Minnesota North Stars |
| 1986–1988 | HC Pustertal |
| 1988–1992 | HC Milano Saima |
| 1992–1993 | HC Devils Milano |
| 1993–1994 | HC Gherdëina |
| 1994–1995 | HC Courmaosta |
William Donald „Bill“ Stewart (* 6. Oktober 1957 in Toronto, Ontario) ist ein ehemaliger italo-kanadischer Eishockeyspieler und -trainer. In seiner aktiven Karriere stand Stewart von 1977 bis 1986 für die Buffalo Sabres, St. Louis Blues, Toronto Maple Leafs und Minnesota North Stars in der National Hockey League auf dem Eis. Sein Sohn Jesse Stewart war ebenfalls Eishockeyspieler.
Karriere
Als Spieler
Als Jugendlicher spielte Stewart für die Kitchener Rangers in der OHA. In dieser Liga wechselte er zu den St. Catharines Black Hawks und später zu den Niagara Falls Flyers. Hier wurde er dann auch von den Buffalo Sabres beim NHL Amateur Draft 1977 in der vierten Runde als 68. ausgewählt. Auch in der World Hockey Association wurde er 1977 gedraftet. Die Winnipeg Jets wählten ihn in Runde 5 als 46. aus.
Er wechselte zur Saison 1977/78 nach Buffalo, spielte jedoch die meiste Zeit bei den Hershey Bears in der American Hockey League. Das kommende Jahr spielte er überwiegend in der NHL, doch ein Jahr später spielte er nur für die Rochester Americans in der AHL.
Zu Beginn der Saison 1980/81 wechselte er zu den St. Louis Blues. Auch in den drei Jahren dort musste er oft ins Farmteam zu den Salt Lake Golden Eagles in der Central Hockey League. Es folgten zwei Jahre bei den Toronto Maple Leafs mit Abstechern zu den St. Catharines Saints in die AHL.
Die Saison 1985/86 war seine letzte als Spieler in Nordamerika. Meist wurde er in der AHL bei den Springfield Indians eingesetzt. Nur acht Spiele bestritt er in der NHL für die Minnesota North Stars.
Er wechselte nach Italien und war dort zwischen 1987 und 1995 als Spieler aber auch als Trainer tätig. Stationen waren unter anderem der EV Bruneck, den HC Milano Saima, den HC Devils Milano, der HC Gröden und der HC Courmaosta.
International
Für Italien nahm Stewart an den Weltmeisterschaften 1992 und 1993 sowie den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville und 1994 in Lillehammer teil.
Als Trainer
Im Sommer 1996 wurde Stewart in der Colonial Hockey League, wo er bei den Muskegon Fury beschäftigt war, zum Trainer des Jahres gewählt. 1997 gewann er mit dem Juniorenteam der Oshawa Generals in der Ontario Hockey League die Meisterschaft. Danach wechselte Stewart zu den Saint John Flames in die AHL und wurde dort ebenfalls Trainer des Jahres. In der Saison 1998/99 betreute er als Cheftrainer für 37 Spiele das NHL-Team der New York Islanders, konnte aber mit diesen nicht die Play-offs erreichen. Die folgende Saison holte Stewart mit den Barrie Colts erneut die Meisterschaft in der kanadischen Nachwuchsliga OHL.<ref>Bill Stewart Assistant Coach, Guelph Storm, abgerufen am 4. Januar 2016</ref> In dieser Zeit versuchte er, den im Mannschaftsbus zwischen Taschen versteckten ukrainischen Spieler Wladimir Schernenko über die US-kanadische Grenze zu schmuggeln.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ukrainian player smuggled into U.S. ( vom 24. Juli 2008 im Internet Archive)</ref> Dies fiel allerdings auf und so bekam Stewart ein zeitliches Berufsverbot in den USA.
Trainerstationen in Deutschland und Österreich
In der Saison 2000/01 wechselte er zu den Adler Mannheim in die DEL. Das Team belegte den ersten Tabellenplatz nach der Vorrunde und wurde Deutscher Meister. Allerdings sorgte Stewart während der Meistersaison für Aufregung und Schlagzeilen: Im dritten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie zwischen Mannheim und den Berlin Capitals kam es zu einer Massenschlägerei, an der auch Stewart und Pavel Gross, der damalige Trainer der Hauptstädter, beteiligt waren. Die Polizei musste einschreiten. Die Berliner, die Stewart vorwarfen, Urheber des Vorfalls gewesen zu sein und Gross eine Platzwunde zugefügt zu haben, forderten ein Berufsverbot für den Italo-Kanadier. Auch Stewart trug bei den Auseinandersetzungen Gesichtsverletzungen davon.<ref>Klaus Wolf: Mannheimer Adler und Berlin Capitals bezichtigen sich gegenseitig der groben Unsportlichkeit: Die Taktik des Nasenbruchs. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 13. April 2017]).</ref> Die Mannheimer wiederum warfen den Berlinern illegale Methoden sowie Provokationen vor<ref>Ring frei auf Mannheims Eis: - WELT. Abgerufen am 13. April 2017.</ref> und erklärten, Stewart sei von Capitals-Verantwortlichen beleidigt, bespuckt und tätlich angegriffen worden.<ref>Eishockey: Nach Skandalspiel: Berlin fordert Berufsverbot für Adler-Coach. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. März 2001, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 13. April 2017]).</ref> Strafanzeigen und zivilrechtliche Klagen wurden letztlich zurückgezogen.<ref>Piep, piep, piep - wir haben uns jetzt alle wieder lieb... In: Berliner-Kurier.de. (berliner-kurier.de [abgerufen am 13. April 2017]).</ref> Das DEL-Schiedsgericht verurteilte Stewart zu einer Sperre von zwei Spielen (plus zwei weitere Spiele auf Bewährung) sowie zu einer Geldbuße in Höhe von 15.000 DM.<ref>RP Online: 15.000 Mark Geldstrafe: Adler-Trainer zwei Spiele gesperrt. Abgerufen am 13. April 2017.</ref>
Im letzten Spiel der Finalserie 2001 gegen die München Barons brach Stewart im ersten Drittel zusammen. Ihm wurde vorgeworfen, den Schwächeanfall simuliert zu haben, um dem Mannheimer Topspieler Jan Alston Zeit zu geben, seine Kufen zu schleifen.<ref name="welt-699466">Eike Radszuhn: "Bill Stewart ist ein charakterloser Lügner". In: welt.de. 30. November 2006, abgerufen am 4. Januar 2016.</ref> Die Adler widersprachen dieser Sichtweise und erklärten in einer Pressemitteilung in Berufung auf ihren Physiotherapeuten, „eine momentane Kreislaufschwäche während des Spiels in München“ habe Stewart zu einer Pause in der Mannschaftskabine gezwungen.<ref>RP Online: Adler Mannheim stellen richtig: Eishockey: Stewart täuschte Kreislaufschwäche nicht vor. Abgerufen am 13. April 2017.</ref> Doch Stewart gab zu, den Kollaps vorgetäuscht zu haben: „Manchmal braucht man auch mal eine unkonventionelle Auszeit. Das war ein spontaner Einfall, er war nötig“, wurde der Kanadier zitiert, der die Adler letztlich zum Titelgewinn führte.<ref>Eishockey: "Sudden Death"-Triumph über Münch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2017; abgerufen am 13. April 2017.</ref><ref>Stewart täuscht Kollaps vor. In: badische-zeitung.de. Abgerufen am 3. April 2023.</ref> Stewart versuchte mit weiteren ungewöhnlichen und bisweilen zweifelhaften Methoden, Höchstleistungen aus seinen Spielern herauszukitzeln: Nach Schilderung von Gordon Hynes, der für Stewart in Mannheim spielte, schloss er sich mit seiner Mannschaft in der Umkleidekabine ein und erläuterte den Spielern stundenlang taktische Spielzüge,<ref>Spion Hynes: So ist Mannheim zu knacken. (bz-berlin.de [abgerufen am 5. Dezember 2017]).</ref><ref>Dino Reisner: Meister Mannheim profitiert von Trainer Stewarts Psychotricks. In: Die Welt. 21. Oktober 2001 (welt.de [abgerufen am 5. Dezember 2017]).</ref> Stewart selbst bestritt in einem Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt im Dezember 2006, „dass ich mal ein Team bis morgens um drei in der Kabine eingeschlossen haben soll, weil es schlecht gespielt hat.“<ref name=":0">Hamburger Abendblatt - Hamburg: "Mein Image stört mich sehr". (abendblatt.de [abgerufen am 5. Dezember 2017]).</ref> Er ließ seinen Spieler einmal in einer Drittelpause Kaffee und Kuchen servieren, weil er mit ihrer Einstellung auf dem Eis nicht zufrieden war.<ref>„Arbeiten, Jungs!": Kaffee und Kuchen als Motivationshilfe. (handelsblatt.com [abgerufen am 5. Dezember 2017]).</ref> Dass er ebenfalls zu Mannheimer Zeiten eine Flasche durch den Mannschaftsbus warf und damit die Vorderscheibe zertrümmerte,<ref>Eskapaden pflastern "Kill Bills“ Weg | Nordbayerischer Kurier. Abgerufen am 5. Dezember 2017.</ref> sei ein Unfall gewesen, betonte Stewart rückblickend.<ref name=":0" />
In der Saison 2001/02 scheiterten die Adler Mannheim an den Kölner Haien im Finale, nachdem sie die Vorrunde als Tabellenzweiter beendet hatten. Während dieser Saison gewann sein Team zwischen dem 27. November 2001 und dem 18. Januar 2002 15 Spiele in Folge, was bis heute DEL-Rekord ist.<ref>Eishockey News Sonderheft 17/18, Seite 201 (Rekordbuch)</ref> Nach zwei wenig erfolgreichen Jahren verließ Stewart die Adler Mannheim im Januar 2004 mit sofortiger Wirkung, als ihm die Clubführung eröffnet hatte, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.<ref>http://www.hockeyweb.de/del/bill-stewart-verlaesst-die-adler-2800</ref> Er wechselte zum Ligarivalen Krefeld Pinguine und bewahrte diese vor einem möglichen Abstieg. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Lausanne wechselte er während der Saison 2005/06 zu den Graz 99ers nach Österreich und löste dort den erfolglosen Mike Zettel als Trainer ab. Obwohl bereits konkrete mündliche Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit für die folgende Saison bestanden, verließ Stewart die 99ers und unterschrieb für die kommende Saison bei den Black Wings Linz als neuer Cheftrainer.
Rückkehr nach Deutschland
Nachdem beim DEL-Club Hamburg Freezers im November 2006 deren Cheftrainer Mike Schmidt wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde, präsentierten die Freezers schon einen Tag später Stewart als dessen Nachfolger, obwohl Stewart noch einen laufenden Vertrag in Linz hatte und die Klubführung nicht von seinen Absichten informiert hatte. Der gelernte Jurist und Linz-Präsident Wilfried Wetzl reichte daraufhin wegen Vertragsbruch eine Klage ein, um durch eine einstweilige Verfügung ein Arbeitsverbot für Stewart zu erreichen. Das Landgericht in Linz lehnte die Klage der Black Wings Linz am 8. Januar 2007 ab, wonach der Wechsel legal vollzogen wurde. Parallel zu Stewarts überraschendem Wechsel kamen Vorwürfe, dass Stewart angeblich rassistische Äußerungen gegen Chris Hamilton, den Mentaltrainer der Vienna Capitals, von sich gegeben haben soll.<ref>Schwere Vorwürfe gegen Freezers-Führung und den neuen Trainer: - WELT. Abgerufen am 13. April 2017.</ref> In dieser Angelegenheit gab es jedoch kein offizielles Verfahren, laut Angaben von Stewart entschuldigte er sich bei Hamilton, dieser nahm die Entschuldigung an. Zum Ende der Saison führte Stewart die Freezers durch die Play-off-Qualifikation bis ins Viertelfinale.<ref>Bill Stewart ist ein charakterloser Lügner, Die Welt, 30. November 2006, abgerufen am 3. Januar 2016</ref>
Nach einer Niederlagenserie wurde Stewart am 13. Dezember 2008 von den Hamburg Freezers entlassen. Knapp ein Jahr später, am 2. Dezember 2009, löste er den wegen Erfolglosigkeit beurlaubten Igor Pawlow als Trainer der Kölner Haie ab und führte den KEC noch auf Platz 10. In der ersten Play-off-Runde scheiterten die Haie jedoch am ERC Ingolstadt. Aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit auch mit seiner von ihm zusammengestellten Mannschaft am Anfang der Saison 2010/11, wurde er am 6. November 2010 in seiner Funktion als Trainer und Manager der Kölner Haie entlassen. Die Haie standen da auf dem letzten Tabellenplatz.<ref>Kölner Haie feuern Trainer Bill Stewart, Rheinische Post, 6. November 2010, abgerufen am 4. Januar 2016</ref>
Wechsel nach Kanada
Nach seiner Entlassung ging er nach Nordamerika zurück und wurde noch während der laufenden Saison 2010/11 als Berater bei den Guelph Storm in der Ontario Hockey League angestellt. Ab der Saison 2011/12 betreute er die Mannschaft als Assistenztrainer von Scott Walker. Nach dem Rücktritt von Walker im Januar 2015 übernahm Stewart die Position des Cheftrainers, trat aber im Dezember 2015 nach einer Niederlagenserie und nur zwei Siegen in der laufenden OHL-Saison ebenfalls zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Guelph Coach resigns ( vom 4. Januar 2016 im Internet Archive), Peterborough Examiner, 9. Dezember 2015, abgerufen am 4. Januar 2016</ref>
Erneute Rückkehr nach Deutschland
Im Januar 2016 wurde der umstrittene<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eislöwen holen Skandal-Trainer Bill Stewart ( vom 3. Januar 2016 im Internet Archive), Morgenpost, 3. Januar 2016, abgerufen am 4. Januar 2016</ref> Stewart von den Dresdner Eislöwen aus der DEL2 als neuer Cheftrainer verpflichtet.<ref>Dresdner Eislöwen: Bill Stewart ist neuer Cheftrainer der Eislöwen - Gegen Frankfurt erstmals hinter der Bande. In: eishockey.info. 3. Januar 2016, abgerufen am 3. April 2023.</ref> Er führte die Sachsen im Frühjahr 2016 ins Playoff-Halbfinale sowie in der Saison 2016/17 ins Viertelfinale.
Im April 2017 wurde er von den Straubing Tigers als Cheftrainer verpflichtet, beging also seine DEL-Rückkehr. In Hinblick auf seinen Ruf und seine Kritiker sagte Stewart anlässlich seines Wechsels nach Straubing: „Ich habe in Europa schon einiges erlebt, tolle Erfolge gefeiert, muss aber auch eingestehen, manchmal über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Besagte Momente liegen jedoch bereits einige Jahre zurück und in der Zwischenzeit habe ich dazugelernt und bin ruhiger geworden.“<ref>Straubing Tigers präsentieren Trainerteam - Bill Stewart wird Chefcoach, Rob Leask bleibt Co-Trainer. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2017; abgerufen am 13. April 2017.</ref> Mitte Oktober 2017 wurde Stewart in Straubing entlassen, da die seitens des Vereins erhoffte sportliche Weiterentwicklung nicht eintrat, wie die Straubinger anlässlich der Trennung bekannt gaben.<ref>Straubing Tigers - Aktuelles im Detail. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2017; abgerufen am 18. Oktober 2017.</ref> Zum Zeitpunkt der Entlassung lag die Mannschaft in der DEL auf dem letzten Tabellenrang.<ref>Eishockey: DEL: Straubing feuert Trainer Bill Stewart. In: Die Zeit. 18. Oktober 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 18. Oktober 2017]). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eishockey: DEL: Straubing feuert Trainer Bill Stewart ( vom 19. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref>
Am 4. Dezember 2017 übernahm Stewart das Cheftraineramt bei den Adlern Mannheim, kehrte damit also zu der Mannschaft zurück, die er 2001 zum deutschen Meister gemacht hatte.<ref>Adler trennen sich von Teal Fowler, Sean Simpson und Colin Müller. Abgerufen am 4. Dezember 2017.</ref> Er führte die Adler im Frühjahr 2018 ins Playoff-Halbfinale. Mit der Halbfinal-Niederlage gegen München endete sein Trainerengagement in Mannheim, sein Nachfolger wurde Pavel Gross.<ref>https://www.mannheim24.de/sport/adler-mannheim/del-playoffs-adler-mannheim-verlieren-deutlich-ehc-red-bull-muenchen-zieht-finale-9757934.html</ref> Stewart blieb dem Klub als Scout für den nordamerikanischen Markt erhalten.<ref>https://www.adler-mannheim.de/aktuelles/adler-erweitern-scoutingnetzwerk/</ref> Am 5. Februar 2021 verpflichteten die Heilbronner Falken ihn als neuen Trainer.<ref>https://www.heilbronner-falken.de/bill-stewart-uebernimmt-traineramt-bei-den-falken/7934/</ref> Nach Ende der Saison 2020/21 endete sein Engagement bei den Falken und Stewart arbeitete weiter als Scout für die Mannheimer Adler. Am 28. März 2022 übernahm er erneut das Traineramt bei den Adlern, da Cheftrainer Pavel Gross sowie sein Assistent Mike Pellegrims auf Grund des enttäuschenden Saisonverlaufs beurlaubt wurden.<ref>Adler beurlauben Pavel Gross und Mike Pellegrims. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. März 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Stewart stabilisierte die Mannschaft und diese schied im Playoff-Halbfinale mit 2:3 Siegen gegen den späteren Meister Eisbären Berlin aus. Am 12. Mai 2022 erhielt Stewart eine Vertragsverlängerung für die Spielzeit 2022/23<ref>DEL: Adler Mannheim machen mit Bill Stewart, Marcel Goc und Jochen Hecht weiter. 12. Mai 2022, abgerufen am 12. Mai 2022.</ref>, in welcher er mit den Adlern erneut die Playoffs erreichte.<ref>Aus im Playoff-Halbfinale: Adler Mannheim scheitern am ERC Ingolstadt. Abgerufen am 17. April 2023.</ref> Nach der Niederlage im Playoff-Halbfinale verkündete er, seine Trainerkarriere beenden zu wollen.<ref>Nach Halbfinal-Aus: Mannheim verabschiedet 17 Spieler und Cheftrainer Bill Stewart – Nigel Dawes beendet seine Karriere. In: EishockeyNews.de. 14. April 2023, abgerufen am 17. April 2023.</ref>
Am 29. Februar 2024 wurde er von den Kassel Huskies verpflichtet, um ihnen zum Aufstieg in die DEL zu verhelfen.<ref>Bill Stewart übernimmt die Huskies. Trainer bis zum Saisonende. In: eishockey.info. 29. Februar 2024, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref> Am 22. April 2024 wurde Stewart zusammen mit seinem Co-Trainer Hugo Boisvert beim Stand von 2:3 in der DEL2-Finalserie entlassen.<ref>Nach Niederlage in Spiel 5 der DEL2-Finalserie: Kassel entlässt Stewart und Boisvert – Valenti und Daniel Kreutzer übernehmen. In: eishockeynews.de. 22. April 2024, abgerufen am 22. April 2024.</ref>
Erfolge und Auszeichnungen
- 1991 Italienischer Meister mit dem HC Milano Saima
- 1993 Italienischer Meister mit dem HC Devils Milano
Als Trainer
- 1997 J.-Ross-Robertson-Cup-Gewinn mit den Oshawa Generals
- 1998 Louis A. R. Pieri Memorial Award
- 2000 J.-Ross-Robertson-Cup-Gewinn mit den Barrie Colts
- 2001 Deutscher Meister mit den Adler Mannheim
- 2014 J.-Ross-Robertson-Cup-Gewinn mit den Guelph Storm (als Assistenztrainer)
NHL-Statistik
| Saisons | Spiele | Tore | Assists | Punkte | Strafminuten | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Reguläre Saison | 8 | 260 | 7 | 64 | 71 | 424 |
| Playoffs | 3 | 13 | 1 | 3 | 4 | 11 |
Weblinks
- Bill Stewart bei legendsofhockey.net (Memento im Internet Archive)
- Bill Stewart bei eliteprospects.com (englisch)
- Bill Stewart bei eurohockey.com
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Lance Nethery (1994–1999) | Chris Valentine (1999–2000) | Bill Stewart (2000–2004) | Helmut de Raaf (2004) | Stéphane Richer (2004–2005) | Greg Poss (2005–2007) | Dave King (2007–2009) | Teal Fowler (2009) | Doug Mason (2009–2010) | Teal Fowler (2010) | Harold Kreis (2010–2013) | Hans Zach (2014) | Geoff Ward (2014–2015) | Greg Ireland (2015–2016) | Craig Woodcroft (2016) | Sean Simpson (2016–2017) | Bill Stewart (2017–2018) | Pavel Gross (2018–2022) | Bill Stewart (2022–2023) | Johan Lundskog (2023) | Dallas Eakins (seit 2023) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Cheftrainer: Phil Goyette (1972–1973) | Earl Ingarfield (1973) | Al Arbour (1973–1986) | Terry Simpson (1986–1988) | Al Arbour (1988–1994) | Lorne Henning (1994–1995) | Mike Milbury (1995–1997) | Rick Bowness (1997–1998) | Mike Milbury (1998–1999) | Bill Stewart (1999) | Butch Goring (1999–2001) | Lorne Henning (2001) | Peter Laviolette (2001–2003) | Steve Stirling (2003–2006) | Brad Shaw (2006) | Ted Nolan (2006–2008) | Al Arbour (2008) | Scott Gordon (2008–2010) | Jack Capuano (2010–2017) | Doug Weight (2017–2018) | Barry Trotz (2018–2022) | Lane Lambert (2022–2024) | Patrick Roy (2024–2026) | Peter DeBoer (seit 2026)
General Manager: Bill Torrey (1972–1992) | Don Maloney (1992–1995) | Darcy Regier (1995) | Mike Milbury (1995–2006) | Neil Smith (2006) | Garth Snow (2006–2018) | Lou Lamoriello (2018–2025) Mathieu Darche (seit 2025)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stewart, Bill |
| ALTERNATIVNAMEN | Stewart, William Donald |
| KURZBESCHREIBUNG | italo-kanadischer Eishockeyspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 6. Oktober 1957 |
| GEBURTSORT | Toronto, Ontario, Kanada |
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- Eishockeynationalspieler (Italien)
- Eishockeyspieler (Kitchener Rangers)
- Eishockeyspieler (St. Catharines Black Hawks)
- Eishockeyspieler (Niagara Falls Flyers, 1976–1982)
- Eishockeyspieler (Salt Lake Golden Eagles, CHL)
- Eishockeyspieler (St. Louis Blues)
- Eishockeyspieler (Hershey Bears)
- Eishockeyspieler (Rochester Americans)
- Eishockeyspieler (Buffalo Sabres)
- Eishockeyspieler (St. Catharines Saints)
- Eishockeyspieler (Toronto Maple Leafs)
- Eishockeyspieler (Springfield Indians, 1975–1994)
- Eishockeyspieler (Minnesota North Stars)
- Eishockeyspieler (HC Gherdëina)
- Eishockeyspieler (HC Courmaosta)
- Eishockeyspieler (HC Pustertal)
- Eishockeyspieler (HC Milano Saima)
- Eishockeyspieler (HC Devils Milano)
- Eishockeytrainer (New York Islanders)
- Eishockeytrainer (Italien)
- Eishockeytrainer (Kanada)
- Eishockeytrainer (Dresdner Eislöwen)
- Eishockeytrainer (Graz 99ers)
- Eishockeytrainer (Adler Mannheim)
- Eishockeytrainer (Hamburg Freezers)
- Eishockeytrainer (Straubing Tigers)
- Eishockeytrainer (Kassel Huskies)
- Olympiateilnehmer (Italien)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1992
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1994
- Person (Muskegon Fury)
- Person (Guelph Storm)
- Person (Barrie Colts)
- Person (Saint John Flames)
- Person (Oshawa Generals)
- Deutscher Meister (Eishockey)
- Italienischer Meister (Eishockey)
- Kanadier
- Italiener
- Geboren 1957
- Mann