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Biangbiang-Nudeln

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Datei:Biang Biang Mian.jpg
Eine Schale Biángbiang-Nudeln

Biángbiáng-Nudeln (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind eine Art Nudeln, die man in der Provinz Shaanxi im Nordwesten Chinas findet. Das Besondere an diesen Nudeln ist ihre Dicke und Länge sowie das Schriftzeichen, das sie repräsentiert. Sie werden oft mit Hosengürteln verglichen und zählen zu den 8 besonderen Gerichten in Xi'an (Shaanxi Provinz).

Über die Nudel

Herkunft

Die Nudeln kommen aus der näheren Umgebung Xi’ans, genauer gesagt aus dem kleinen Dorf Kāngwáng Cún<ref>blog.sina.com.cn</ref> im ehemaligen Landkreis Hù Xiàn westlich der Provinzhauptstadt von Shaanxi. Als Rohstoff dient Weizenmehl, in alter Zeit war es eher ein Mischmehl aus Kolben- und Rispenhirse, andernorts Buchweizen.

Herstellung

Zur Herstellung der Nudel wird Teig mit einer Art Besenstiel immer wieder ausgerollt, bis er kreisrund ist und etwa die Größe einer kleinen Tischplatte und die Dicke von 1 bis 2 mm erreicht. Danach wird der Teig mit dem Messer in lange Streifen von etwa 3 bis 4 cm Breite geschnitten, durch die Kreisform kommt eine unterschiedliche Länge zustande. An anderen Orten schneidet man die Nudeln eher in Rautenform.

Zum Garen werden sie in einen großen Topf mit siedendem Wasser ohne Salz geworfen, wenn sich Schaum bildet, wird mit kaltem Wasser abgelöscht.

Verzehr

Traditionell isst man die Nudeln mit ein paar Fleischwürfeln, etwas Tofu, grünem Blattgemüse, Sojasprossen, Chiliöl, etwas Salz und Essig. Zu den Nudeln trinkt man gern das Nudelwasser.

Einst ein Armeleutegericht der Bauern, finden die Nudeln immer mehr Einzug in bessere Restaurants der Städte und gelten mittlerweile als Spezialität.

Das Schriftzeichen Biáng

Datei:Biáng (regular script).svg
Das Schriftzeichen Biáng in Regelschrift, vollständige Form
Datei:Biáng.svg
Das Schriftzeichen Biáng in Ming-Schrift, vollständige Form
Datei:Biang (简体).svg
Das entsprechende Kurzzeichen

Die traditionellen und vereinfachten Formen des Zeichens wurden im März 2020 zu Unicode Version 13.0 hinzugefügt. Die Zeichen befinden sich im Block CJK Unified Ideographs Extension G in der neu zugewiesenen tertiären ideografischen Ebene.<ref>CJK Unified Ideographs Extension G. (PDF) In: Unicode. 11. März 2020, S. 49, abgerufen am 16. Oktober 2020.</ref> Die entsprechenden Unicode-Zeichen sind traditionell U+30EDE und vereinfacht U+30EDD. Da das Schriftzeichen »Biáng« sehr selten verwendet wird, und es nicht auf allen Computern geschrieben werden kann, behilft man sich oft mit phonetischem Ersatz wie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Bàngbàng Miàn) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Bāngbāng Miàn). Noch einfacher ist die Verwendung von Pinyin in Zeitungen und Büchern.

Es gibt eine ganze Reihe von Kinderreimen, meist im Shaanxi-Dialekt, die einem helfen, sich dieses komplizierte Zeichen besser zu merken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />陕西八大怪中biangbiang面的"biang"要申遗. 三秦都市报. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. August 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/xian.qq.com, xian.qq.com, 22. Oktober 2009</ref>

Eine Version geht wie folgt:

Langzeichen Kurzzeichen Pinyin Deutsche Übersetzung
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Yì diǎn fēi shàng tiān, Ein »Punkt« fliegt zum Himmel hinauf,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Huánghé liǎng dào wān. die beiden Kurven des Gelben Flusses.
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Bā zì dà kāi kǒu, Das Zeichen »acht« ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) öffnet weit den Mund,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) yán zì wǎng jìnzǒu. das Zeichen »Wort« ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) schlüpft hinein.
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Dōng yī niǔ, xī yī niǔ, Im Osten ein »Winden«, im Westen ein »Winden«,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zuǒ yī zhǎng, yòu yī zhǎng, links ein »Lang«, rechts ein »Lang«,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zhōngjiān jiā ge mǎ dàwáng. mittendrin ein »großer Pferdekönig«.
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) xīn zì dǐ Das »Herz« ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) als Boden,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) yuè zì páng das Zeichen »Mond« ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) als Seite,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) liú ge diào dā guà má táng bleibt noch ein »Haken«, dran hängt eine Sesam-Zuckerstange,
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zuò zhe chē chē guàng xián yáng man setzt sich in den Wagen und fährt nach Xianyang spazieren.

Die Herkunft der Nudeln als auch des Zeichens Biáng sind bis heute nicht geklärt. Eine Geschichte behauptet, das Zeichen Biáng sei vom Premierminister der Qin-Dynastie Li Si erfunden worden. Zumindest kann man es nicht im umfassenden Kangxi-Wörterbuch finden, was darauf hinweist, dass es viel später als zu Lebzeiten Li Sis geschaffen wurde.

Die Biangbiang-Nudel ist vermutlich sehr alt, das Zeichen scheint aber nur einige hundert Jahre alt zu sein, eine Art Geschäftslogo, in dem ein Graphiker dem Geschäftsmann eingebaut hat, was mit einer guten Nudel zu tun haben kann: Im Schriftzeichen befindet sich zweimal das Zeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »lang«, ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Pferd«, der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Mond« ist eigentlich eine verkürzte Form des Zeichens {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Fleisch« und der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Haken mit Sesam-Zuckerstange« ist eine Kurzform des Zeichens {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Messer«, ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Herz« für den Genuss (wenn ein Herz im Zeichen enthalten ist, geht es meist um etwas, was man fühlen, riechen, schmecken kann), umrahmt vom Zeichen für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »gehen« – quasi die »Nudel für unterwegs«. Fehlt noch der Kopf des Zeichens, eine Art {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Topfdeckel, eigentlich das Zeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) »Höhlung« und darunter der obere Teil des Langzeichens biàn (»verändern«) – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), das dem gesamten Zeichen seinen Klang gibt, weil der Nudelteig mit den Händen geknetet wird, die Streifen dann mit den Händen auseinandergezogen werden und auf den Tisch geschlagen werden. Das erzeugt ein Geräusch, etwa wie »biáng - biáng - biáng«...

Literatur

Einzelnachweise

<references />