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Landkreis Neunburg vorm Wald – Wikipedia Zum Inhalt springen

Landkreis Neunburg vorm Wald

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(Weitergeleitet von Bezirksamt Neunburg vorm Wald)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Landkreis Neunburg vorm Wald Vektor.png
Basisdaten (Stand 1972)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(17747) 49° 21′ N, 12° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(17747) 49° 21′ N, 12° 23′ O
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Bestandszeitraum: 1862–1972
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Verwaltungssitz: Neunburg vorm Wald
Fläche: 338,64 km²
Einwohner: 17.747 (27. Mai 1970)
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: NEN
Kreisschlüssel: 09 3 39
Kreisgliederung: 35 Gemeinden
Lage des Landkreises Neunburg vorm Wald in Bayern
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Bild:Neunburg vorm Wald in Bavaria 1970-05-27.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

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Der Landkreis Neunburg vorm Wald gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz. Sein ehemaliges Gebiet gehört heute größtenteils zum Landkreis Schwandorf.

Geographie

Wichtige Orte

Die einwohnerstärksten Orte waren Neunburg vorm Wald, Bodenwöhr, Schwarzhofen und Neukirchen-Balbini.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Landkreise Nabburg, Oberviechtach, Waldmünchen, Roding und Burglengenfeld.

Geschichte

Landgericht

1803 wurde im Verlauf der Verwaltungsneugliederung Bayerns das Landgericht Neunburg vorm Wald eingerichtet. Dieses wurde nach der Gründung des Königreichs Bayern dem Regenkreis zugeschlagen, dessen Hauptstadt anfangs Straubing war und ab 1810 Regensburg wurde.

1838 wurde der Regenkreis in Kreis Oberpfalz umbenannt, aus dem der gleichnamige Regierungsbezirk hervorging.

Bezirksamt

Im Jahr 1862 wurden zur Trennung von Justiz und Verwaltung die Bezirksämter geschaffen. Das Landgericht Oberviechtach und das Landgericht Neunburg vorm Wald kamen zum Bezirksamt Neunburg vorm Wald.<ref></ref>

Im Jahr 1900 musste das Bezirksamt Neunburg vorm Wald folgende Gemeinden zur Bildung des neuen Bezirksamtes Oberviechtach abtreten:<ref>Bezirksamt Neunburg vorm Wald. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2022; abgerufen am 2. März 2026.</ref><ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 891–898 (Digitalisat).</ref>

Altenschneeberg Hof Pertolzhofen Teunz
Bernhof Irlach Pirkhof Wagnern
Dietersdorf Langau Pondorf Weiding
Eigelsberg Lind Pullenried Wildeppenried
Fuchsberg Muschenried Rottendorf Wildstein
Gaisthal Niedermurach Schneeberg Winklarn
Gleiritsch Nottersdorf Schönau Zeinried
Haag Nunzenried Schönsee
Hannesried Obermurach Schwand
Heinrichskirchen Oberviechtach Stadlern

Landkreis

Am 1. Januar 1939 wurde im Deutschen Reich die einheitliche Bezeichnung Landkreis eingeführt.<ref></ref> So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Neunburg vorm Wald.

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Neunburg vorm Wald im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst. Die Gemeinden Großenzenried, Hillstett und Pillmersried kamen zum Landkreis Cham. Alle übrigen Gemeinden wurden mit Teilen der Landkreise Amberg, Burglengenfeld, Nabburg, Oberviechtach, Regensburg und Roding sowie der bis dahin kreisfreien Stadt Schwandorf zum neuen Landkreis Schwandorf zusammengefasst.<ref>Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971</ref><ref></ref>

Bezirksamtmänner/-oberamtmänner und Landräte (ab 1939)

Name von bis
Adolf Lieb 1904 1918
Bruno Böhm 1918 1922
Otto Muß 1922 1928
Franz Haertl 1928 1945
Anton Schöndorf 1940*
Gregor Hartl (CSU) 1948 1952
Max Stadlbauer (CSU) 1952 1972

*vertretungsweise

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1864 32.979 <ref>Eugen Hartmann: Statistik des Königreiches Bayern. Hrsg.: Königlich bayerisches statistisches Bureau. München 1866, Einwohnerzahlen der Bezirksämter 1864 (Digitalisat).</ref>
1885 34.047 <ref>Königlich bayerisches statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. München 1888, Einwohnerzahlen der Bezirksämter 1885 (Digitalisat).</ref>
1900 30.984 <ref name="gvz">Regierungsbezirk Oberpfalz. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>
1910 15.061 <ref name="gvz" />
1925 15.287 <ref>Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925</ref>
1939 14.907 <ref>Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1940</ref>
1950 18.939 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952</ref>
1960 16.300 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961</ref>
1971 17.600 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1973</ref>

Gemeinden

Vor dem Beginn der bayerischen Gebietsreform umfasste der Landkreis in den 1960er Jahren 35 Gemeinden:<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern 1964</ref>

Datei:Gemeindekarte NEN 1961.png
Landkreis Neunburg vorm Wald, Gemeindegrenzenkarte von 1961

Die folgenden Gemeinden wurden während des Bestehens des Landkreises eingemeindet:

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen NEN zugewiesen. Es wurde bis zum 3. August 1974 ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist es aufgrund der Kennzeichenliberalisierung wieder im Landkreis Schwandorf erhältlich.

Verkehr

Die Bahnstrecke Bodenwöhr–Rötz verlief durch das Landkreisgebiet.

Einzelnachweise

<references />

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Aichach | Alzenau i.UFr. | Amberg | Bad Aibling | Bad Neustadt a.d.Saale | Bad Tölz | Beilngries | Berchtesgaden | Bogen | Brückenau | Burglengenfeld | Dingolfing | Dinkelsbühl | Donauwörth | Ebermannstadt | Ebern | Eggenfelden | Erlangen | Eschenbach i.d.OPf. | Feuchtwangen | Friedberg | Füssen | Gemünden a.Main | Gerolzhofen | Grafenau | Griesbach i.Rottal | Gunzenhausen | Hammelburg | Haßfurt | Hersbruck | Hilpoltstein | Höchstadt a.d.Aisch | Hofheim i.UFr. | Illertissen | Ingolstadt | Karlstadt | Kaufbeuren | Kemnath | Kempten (Allgäu) | Königshofen i.Grabfeld | Kötzting | Krumbach (Schwaben) | Landau a.d.Isar | Lauf a.d.Pegnitz | Laufen | Lohr a.Main | Mainburg | Mallersdorf | Marktheidenfeld | Marktoberdorf | Mellrichstadt | Memmingen | Mindelheim | Münchberg | Nabburg | Naila | Neuburg a.d.Donau | Neunburg vorm Wald | Neustadt a.d.Aisch | Nördlingen | Nürnberg | Obernburg a.Main | Oberviechtach | Ochsenfurt | Parsberg | Pegnitz | Pfarrkirchen | Rehau | Riedenburg | Roding | Rothenburg ob der Tauber | Rottenburg a.d.Laaber | Scheinfeld | Schongau | Schrobenhausen | Schwabach | Schwabmünchen | Sonthofen | Stadtsteinach | Staffelstein | Straubing | Sulzbach-Rosenberg | Uffenheim | Viechtach | Vilsbiburg | Vilshofen | Vohenstrauß | Waldmünchen | Wasserburg a.Inn | Wegscheid | Weilheim i.OB | Weißenburg i.Bay. | Wertingen | Wolfratshausen | Wolfstein


1939–1945 angegliederte Landkreise: Bergreichenstein | Markt Eisenstein | Prachatitz 

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