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Landkreis Hofheim in Unterfranken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Landkreis Hofheim in Unterfranken.svg
Basisdaten (Stand 1972)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(18900) 50° 8′ N, 10° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(18900) 50° 8′ N, 10° 32′ O
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Bestandszeitraum: 1900–1972
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Hofheim in Unterfranken
Fläche: 301,23 km²
Einwohner: 18.900 (31. Dez. 1971)
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HOH
Kreisschlüssel: 09 6 41
Kreisgliederung: 49 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
8729 Hofheim i.UFr.
Lage des Landkreises Hofheim i.UFr. in Bayern
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Bild:Hofheim in Bavaria 1970-05-27.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

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Der Landkreis Hofheim in Unterfranken, amtlich Landkreis Hofheim i.UFr., gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken.

Geographie

Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an den Kreis Hildburghausen im Bezirk Suhl der Deutschen Demokratischen Republik sowie an die Landkreise Ebern, Haßfurt, Schweinfurt, Bad Kissingen und Königshofen im Grabfeld.

Namen

1900–1924: Hofheim 1924–1938: Hofheim in Unterfranken 1938–1946: Hofheim in Mainfranken 1946–1972: Hofheim in Unterfranken

Geschichte

Bezirksamt

Das bayerische Bezirksamt entstand zum 1. Oktober 1900 aus Teilen des Bezirksamtes Königshofen im Grabfeld.<ref>Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern 1904 - S. LV</ref>

Am 1. Juli 1920 wurde das Bezirksamt Hofheim in Unterfranken um die unmittelbare Stadt Königsberg in Franken sowie die Gemeinden Altershausen, Dörflis, Erlsdorf, Hellingen, Köslau, Kottenbrunn und Nassach des Landratsamts Coburg vergrößert. Hierbei handelte es sich um Exklaven des nach Bayern eingegliederten Freistaates Coburg.

Landkreis

Am 1. Januar 1939 wurde die reichseinheitliche Bezeichnung Landkreis eingeführt.<ref></ref> So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Hofheim in Unterfranken.

Durch die Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis am 1. Juli 1972 aufgelöst. Die Gemeinden Altenmünster, Birnfeld, Fuchsstadt, Mailes, Oberlauringen, Stadtlauringen, Sulzdorf, Wettringen und Wetzhausen wurden in den Landkreis Schweinfurt eingegliedert. Alle übrigen 41 Gemeinden kamen zum neuen Haßberg-Kreis, der am 1. Mai 1973 in Landkreis Haßberge umbenannt wurde.<ref></ref><ref>Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1900 13.935 <ref name="gvz">Der Regierungsbezirk Unterfranken im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2024; abgerufen am 14. Februar 2026.</ref>
1910 13.610 <ref name="gvz" />
1925 15.946 <ref>für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925</ref>
1939 15.397 <ref>Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1940</ref>
1950 21.727 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952</ref>
1960 18.500 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961</ref>
1971 18.900 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1973</ref>

Gemeinden

Dem Landkreis Hofheim in Unterfranken gehörten 49 Gemeinden an:

Datei:Gemeindekarte HOH 1961.png
Landkreis Hofheim in Unterfranken, Gemeindegrenzenkarte von 1961

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Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen HOH zugewiesen. Es wurde bis zum 31. Mai 1974 ausgegeben. Seit dem 1. April 2014 ist es im Landkreis Haßberge wieder erhältlich.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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1939–1945 angegliederte Landkreise: Bergreichenstein | Markt Eisenstein | Prachatitz 

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