Benzolsulfonsäure
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Benzolsulfonsäure | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Benzolsulfonsäure | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Benzensulfonsäure (IUPAC) | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C6H6O3S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
zerfließliche farblose Tafeln<ref name="Römpp">Eintrag zu Benzolsulfonsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 158,18 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Römpp"/> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,32 g·cm−3 (47 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
171 °C (bei 0,13 hPa)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
0,7 (25 °C)<ref name="CRC97_5_89">W. M. Haynes (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 97. Auflage. (Internet-Version: 2016), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Dissociation Constants of Organic Acids and Bases, S. 5-89.</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser und Ethanol, unlöslich in unpolaren Lösungsmitteln<ref name="Römpp"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Benzolsulfonsäure ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfonsäuren. Ihre Salze heißen Benzolsulfonate, pharmazeutisch auch Besilate.
Gewinnung und Darstellung
Benzolsulfonsäure kann durch Sulfonierung von Benzol mit rauchender Schwefelsäure (Schwefelsäure mit wechselnden Mengen an Schwefeltrioxid) gewonnen werden:<ref name="Buddrus">Joachim Buddrus: Grundlagen der Organischen Chemie, 4. Auflage, Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-024894-4, S. 377.</ref>
Verwendung
Benzolsulfonsäure dient als Katalysator bei chemischen Reaktionen und als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Resorcin (über m-Benzoldisulfonsäure) und Phenol (durch Alkalischmelze).<ref name="Römpp"/>
INN-Nomenklatur
Im medizinischen und pharmazeutischen Bereich lautet die international anerkannte Kurzform für das Anion der Benzolsulfonsäure (Benzolsulfonat) gemäß den INN-Regeln „Besilat“.<ref>International Nonproprietary Names (INN) for pharmaceutical substances – Names for radicals, groups & others, WHO 2012.</ref> Solche Kurzformen werden für Molekülkomponenten angelegt, wenn ihre systematische Bezeichnung zu lang ist. Durch Kombination einer Kurzform mit dem INN der wirksamen Komponente des Arzneistoffs entsteht der „modifizierte INN“ (INNm). Ein Beispiel ist der Arzneistoff Amlodipinbesilat, abgeleitet von der Stickstoffbase Amlodipin.
Derivate
Derivate der Benzolsulfonsäure sind beispielsweise die Anisolsulfonsäuren und die Toluolsulfonsäuren.
Einzelnachweise
<references />
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- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Ätzender Stoff
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- Benzolsulfonsäure
- Pharmazeutischer Hilfsstoff