Bernreith (Gemeinde Ottenschlag)
| Bernreith (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Bernreith | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |||||
| Pol. Gemeinde | Ottenschlag | |||||
| Koordinaten | 48° 26′ 42″ N, 15° 11′ 0″ O
{{#coordinates:48,445|15,183333333333|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Bernreith | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 800 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06912 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 24206 | |||||
| Bild Ortszentrum Bernreith mit Kapelle | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Bernreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Ottenschlag im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das Dorf befindet sich nordwestlich von Ottenschlag an der Landesstraße L7180. Im Osten fließt die Große Krems am Ort vorüber, wo ihre Wasserkraft für Mühlen und Sägewerk genutzt wird.
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Bernreith insgesamt 32 Bauflächen mit 15.455 m² und 15 Gärten auf 1.259 m², 1989/1990 gab es 32 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 68 angewachsen und 2009/2010 bestanden 54 Gebäude auf 78 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>
Geschichte
Der Ort wird 1240 erstmals schriftlich als Pernreut erwähnt, der Name deutet auf eine Rodung des „Perno“ hin.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Ottenschlag eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ottenschlag besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Nach der Entstehung der Ortsgemeinden 1849 wurde der Ort eine Katastralgemeinde der Gemeinde Neuhof, zu dieser zählte auch der nördlich liegende Ort Oedwinkel<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 66</ref>.
1858 wird kleine Betkapelle im Ort errichtet.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Bernreith ein Holzwarenerzeuger, zwei Mühlen, ein Sägewerk, ein Viehhändler und mehrere Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 212</ref>
Im Zuge der Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung wurde der Ort durch die Auflösung der Gemeinde Neuhof am 1. Januar 1968 ein Teil von Ottenschlag<ref>LGBL. NÖ. Nr. 468/1967, Seite 264</ref>.
-
Ortskapelle Bernreith
-
Ortskapelle Bernreith, Innenansicht
-
Blick auf Bernreith
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 206 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 194 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 195 Hektar Landwirtschaft betrieben und 200 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 184 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 205 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Bernreith beträgt 28 (Stand 2010).
Weblinks
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Ottenschlag. Eine Gemeinde in Wort und Bild, Paul Lenauer, 2010, Seite 335
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ottenschlag