Berliner Postbezirke zwischen 1862 und 1920
Die Berliner Postbezirke entwickelten sich aus den ersten Stadtpost-Expeditionen,<ref>Stadtpost-Expeditionen / Eisenbahn-Post-Ämter. In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1860, (IV. Nachweis sämtlicher Behörden …), S. 295.</ref> die mit römischen Ziffern gekennzeichnet waren.
Mit dem schnellen Wachstum der Bevölkerung wurden Post-Zustellbezirke und Postämter gebildet, die eine fortlaufende Nummerierung, mit der Mitte der Stadt beginnend, erhielten. Ab den 1870er Jahren setzte die Postverwaltung die Nummerierung, die anfangs mit „99“ endete, bis „115“ fort. Eine Anweisung des Kaiserlichen Generalpostamtes im Jahre 1873 verband die frühere Nummer mit der Angabe der Himmelsrichtung zu einer neuen Postbezirksbezeichnung: Ausgehend vom Hofpostamt Königstraße Ecke Spandauer Straße wurde damit das damalige Stadtgebiet von Berlin in neun Postbezirke eingeteilt, die nach Himmelsrichtungen (C, O, SO, S, SW, W, NW, N, NO) oder der Richtung der jeweiligen Kopfbahnhöfe benannt wurden.
Diese Kennzeichnungen waren vom 15. Mai 1862 bis zur Einführung der vierstelligen Postleitzahlen im Jahr 1962 in West-Berlin und 1965 in Ost-Berlin die postalischen Ortsbezeichnungen innerhalb der Berliner Innenstadt.
Teilweise war Gebiet außerhalb der damaligen Berliner Stadtgrenze in diese Postbezirke einbezogen, etwa Teile von (Berlin-)Schöneberg in Berlin W 30, Teile von (Berlin-)Treptow in Berlin SO 36.<ref>Großer Verkehrsplan Berlin 1906 auf landkartenarchiv.de</ref> Erst 1920 wurden diese postalisch schon als Teil von Berlin geltenden Gebiete dann tatsächlich Teil von Groß-Berlin.
Die Regelung wurde nach der Bildung von Groß-Berlin nicht auf die darüber hinaus eingemeindeten neuen Stadtteile ausgedehnt. Sie führten als postalische Bezeichnung weiterhin ihre bisherigen Ortsnamen mit vorangestelltem Berlin, beispielsweise Berlin-Charlottenburg oder Berlin-Köpenick.
Die folgende Liste enthält gelegentlich auch Hinweise zu Posteinrichtungen nach 1920.
Legende
Die Buchstaben in der ersten Spalte geben die Himmelsrichtung vom Zentrum Alt-Berlins (ehemalige Königstraße/Alexanderplatz) aus an und bedeuten:
C=Zentrum, N=Norden, NO=Nordosten, NW=Nordwesten, O=Osten, S=Süden, SO=Südosten, SW=Südwesten, W=Westen. Diese Buchstaben vergab die Kaiserliche Post ab dem Jahr 1862.
Außerdem wurde nach Größe und Bedeutung in Postagentur, Postamt und ASE=alte Stadtpost-Expedition (mit römischen Ziffern gekennzeichnet, die bereits vor 1862 vorhanden waren) unterschieden.
Kursiv gesetzte Straßennamen wurden seither umbenannt und werden auf die Liste ehemaliger Straßen und Plätze in Berlin-Mitte verlinkt.
| Buch- stabe |
lfd. Nummer | Straße | Ortsteil histor. Name |
Bemerkung ggf. Bild |
|---|---|---|---|---|
| C | 1 (ehemaliges Hofpostamt) |
Spandauer Straße 19–22<ref>Spandauerstraße 19–22 > Postgebäude. In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1862, T. II, S. 151.</ref> | Mitte |
Hier befand sich in den 1870er Jahren die Oberpostdirektion für den Bezirk Berlin.<ref name="adress1873" /> In der ehemaligen Königsstraße 60 (ab 1951 Rathausstraße) befand sich eine Filiale.<ref name="Stadtpostämter" /> |
| C | 2 | Dircksenstraße 29/30 nur Briefpostamt (um 1900) |
Mitte | Briefpostamt, im 19. Jh. ohne Straßenangabe<ref name="adress1873">Postaemter der Ober-Post-Direction. In: Berliner Adreßbuch, 1873, Teil 3, S. 11.Reichspostamt und Stadtpost-Anstalten. In: Berliner Adreßbuch, 1873, IV, S. 27ff.</ref> Erst seit 1902 heißt der Verkehrsweg parallel zur Stadtbahn Dircksenstraße. |
| C | 3 | nur Paketpostamt (um 1873)<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| C | 14 | Dresdener Straße | Mitte | |
| C | 22 ASE I |
Weinmeisterstraße 8; um 1873 Rosenthaler Straße 56<ref name="adress1873" /> | Mitte | später Schönhauser Allee 2 |
| C | 23 | Lessingstraße 7/8<ref name="adress1873" /> | Mitte | später Kurstraße, mit W 38 vereinigt |
| C | 25 | (Am) Königsgraben 20,<ref name="adress1873" /> seit Beginn des 20. Jh. Alexanderplatz | Mitte | Das Postamt wird im Berliner Adressbuch unter Am Königsgraben 17 angegeben. Das Postgebäude samt einer späteren Rohrposteinrichtung steht an der Ecke Dircksenstraße 29.<ref>Königsgraben, Am > Postfiskus, Postamt 25. In: Berliner Adreßbuch, 1909, III, S. 411.</ref> |
| C | 43 | Neue Königstraße 67<ref name="adress1873" /> (heutige Otto-Braun-Straße) |
Mitte | |
| C | 45 | Grünstraße, um 1873 Scharrenstraße 12/13<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| C | 53 | Seydelstraße | Mitte | ab um 1873 Wilmsstraße 6 |
| C | 63 | Gerichtsgebäude Neue Friedrichstraße 14<ref name="adress1873" /> (heutige Littenstraße) |
Mitte | (ohne Postbezirk) |
| C | 76 | Neue Promenade / Hackescher Markt 4<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| C | 77 | Linienstraße 34 | Mitte | mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 22“<ref name="adress1873" /> |
| C | 78 | Alexanderstraße 33 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 25“<ref name="adress1873" /> | Mitte | später Kaiserstraße |
| C | 87 | Fischerstraße, seit den 1950er Jahren Fischerinsel | Mitte | |
| C | 102 | Neue Schönhauser Straße 1 | „gehört zum Postamt 22“ | |
| C | 106 | Niederwallstraße 33 | Mitte | „gehört zum Postamt 19“ |
| C | 107 | Mohrenstraße 63/64 | Mitte | „gehört zum Postamt 41“ |
| N | 3 | Oranienburger Straße 70 bis zur Ziegelstraße | Mitte | (ehemaliges Paketpostamt N 3) Dieses Postamt bezog 1927 einen Neubau an gleicher Stelle, Tucholskystraße 6–14. Das Klinker-verblendete Gebäude ist 134 Meter lang, fünf Etagen hoch und verfügt über ein ausgebautes Dachgeschoss. Die Fassade ist durchgängig senkrecht durch Mauervorsprünge gegliedert. Waagerecht unterbrechen in gleichmäßigen Abständen eingearbeitete schwarze geriefelte Klinker die Flächen. Ein charakteristischer ornamentaler Schmuck, der aus dem verwendeten Klinkermaterial entwickelt wurde, ziert Portale und Fensterbrüstungen. Mit dem Einzug in den Neubau entfiel die Aufgabe Paketpost, in die Räumlichkeiten zog das Fernsprechamt Berlin Nord ein. |
| N | 4 ASE IV |
Am Nordbahnhof 3–5 / Stettiner Bahnhof | Mitte | Seit um 1900 Invalidenstraße 23 (westlicher Eingang). Das monumentale Postamt N 4 entstand 1935–1938 nach Plänen und unter Leitung des in dieser Zeit im Reichspostministerium angestellten Berliner Architekten Hans Wolff-Grohmann anstelle eines Vorgängerbaus. |
| N | 19 ASE XIX |
Stadtpost-Expedition in der Stadt Pankow, Breite Straße 35 | Pankow (Stadt) | ab 1910 verlegt zur Berliner Straße 12/13
|
| N | 20 ASE XVIII |
Prinzenallee<ref name="adress1873" /> | Gesundbrunnen | In den 1870er Jahren besaß diese Postexpedition einen Anschluss an das Berlinsche Telegrafennetz.<ref name="Telegraf">Stadt-Telegraphenstationen. In: Berliner Adreßbuch, 1874, Teil 4, S. 12.</ref> Eine Filial-Niederlassung befand sich in der Prinzenallee und um 1900 in der Stettiner Straße 55. Bis 1962 Zustellpostamt, seitdem Berlin 65<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| N | 24 ASE III |
Oranienburger Straße 35/36<ref name="adress1873" /> | Mitte | Der Klinkerverblendbau an der Ecke Tucholskystraße wurde als Kaiserliches Postfuhramt 1875–1881 nach Plänen von Carl Schwatlo von Tuckermann erbaut. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es repariert und bis 1973 für seinen ursprünglichen Zweck genutzt. Danach diente es anderen Bereichen der Deutschen Post wie dem Postzeitungsbetrieb (bis 1990) und später verschiedenen Gastronomen und als Kunstgalerie C/O Berlin. Das denkmalgeschützte Gebäude sollte zu Anfang der 2010er Jahre zu einem Hotel umgebaut werden, gehört aber inzwischen dem Medizinunternehmen Biotronik, das hier seine Firmenrepräsentanz einrichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neuer Eigentümer Biotronik beginnt mit Sanierung. ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Juli 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Berliner Woche, 9. Januar 2014</ref> |
| N | 28 | Anklamer Straße 27<ref name="adress1873" /> später Hausnummer 19<ref name="Stadtpostämter">Stadtpostämter, gelistet in Kiesslings Berliner Baedeker. S. 39 ff.</ref> |
Mitte | |
| N | 31 | Usedomer Straße 9 | Gesundbrunnen | (Bestell-Postamt). Bis 1962 Zustellpostamt, seitdem Berlin 65<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| N | 37 | Schwedter Straße 263<ref name="adress1873" /> | Prenzlauer Berg | |
| N | 39 | Reinickendorfer Straße 2<ref name="adress1873" /> | Wedding | später Reinickendorfer Straße |
| N | 54 | Lothringer Straße 62;<ref name="adress1873" /> heutige Torstraße | Mitte | |
| N | 55 | Invalidenstraße 111<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| N | 58 | Eberswalder Straße 8/9 Ecke Danziger Straße 3<ref name="adress1873" /> | Prenzlauer Berg | Das ehemalige Hauptpostamt Eberswalder Straße 6–9 ist ein neobarockes Gebäude, dessen zwei untere Etagen in Rustica-Formen verputzt sind. Das Haus wurde um 1910 errichtet, sein Sandstein-Portal mit ionischen Kolossalpilastern an den Obergeschossen dominiert die Fassade. Auf dem Mansarddach sind ovale Türmchen mit einer Gitterbrüstung platziert.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 370–372.</ref> |
| N | 65 | Schulstraße 7<ref name="adress1873" /> | Wedding | (ohne Postbezirk)Zustellpostamt für Berlin N 65, 1962 vergrößerter Zustellbezirk Berlin 65<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| N | 90 | Brunnenstraße | Mitte | ab um 1873 Veteranenstraße 24 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 28“<ref name="adress1873" /> |
| N | 91 | Ackerstraße | Mitte | ab um 1873 Elsässer Straße 72 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 24“<ref name="adress1873" /> |
| N | 101 | Elsasser Straße 43 | „gehört zum Postamt 24“ | |
| N | 103 | Senefelderstraße | Prenzlauer Berg | später Putbusser Straße 20; „gehört zum Postamt 31“ |
| N | 106 | Schönhauser Allee | Prenzlauer Berg | |
| N | 113 | Bornholmer Straße 6 | Prenzlauer Berg | |
| N | 115 | Berliner Allee | Weißensee | |
| NO | 18 ASE XIV |
Landsberger Straße 93 | Friedrichshain | später Waßmannstraße und Lichtenberger Straße |
| NO | 26 | Adalbertstraße | Mitte | (Bestell-Postamt) |
| NO | 43 | Neue Königstraße (heutige Littenstraße) | Mitte | |
| NO | 47 | Albertinenstraße | Weißensee | auch NO-Weißensee genannt<ref group="Anm" name="weißensee">Postamt Weißensee: Vor 1890 wurde das „Post- und Telegraphenamt Weißensee“ nahe Antonplatz im Privathaus des Geh.Kanzlei Rath Benske unter Königs Chaussee 31/32 betrieben. In der Amalienstraße 6 befand sich das „Amts- und Gemeindebüro Neu-Weißensee“ (Postamt Weißensee. In: Berliner Adreßbuch, 1890, Teil 5, S. 147.) 1891 zog die Post-Einrichtung südlich vom Antonplatz zur Königs Chaussee 13. Es gab die Posthilfstelle in der Gustav-Adolf-Straße 17, die 1891 als „Postamt II“ in das gegenüberliegende Eckhaus Langhansstraße 93 / Gustav-Adolf-Straße 16 wechselte. Das „Postamt I“ war 1900 in den Privat-Neubau König-Chaussee 84 umgezogen (Neu-Weißensee. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1901, Teil 5, S. 259.), die Adresse wechselte wegen Straßenumbenennung um 1905: Berliner Allee 54 (seit 1938→Berliner Allee 116). Das „Kaiserliche Postamt Weißensee 2“ („gehört zu Postamt 1“) zog 1910 (Weißensee. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil 5, S. 618.) in die Goethestraße 13 (seit 1965→Goethestraße 40). Die vereinigte Gemeinde Weißensee schuf mehrere Institutionen, um den Status als Stadtgemeinde zu erhalten: vom Postfiskus wurde 1914 der Neubau Charlottenburger Straße 169/170 an der Ecke Tassostraße 17 errichtet. 1915 wurde darin das Postamt „Berlin-Weißensee 1“ untergebracht. Für Groß-Berlin übernahm 1920 der Reichspostfiskus die Immobilie Charlottenburger Straße 140 (1918 wurde die Charlottenburger Straße umnummeriert) mit dem „Postamt Berlin-Weißensee 1“. Bis 1923 ist noch das „Postamt 2“ in der Goethestraße 13 notiert, danach zog das Polizeirevier 272 ein (Postamt Berlin-Weißensee 2. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 4, S. 1770.) Ab 1924 wurde in Weißensee das „Hauptpostamt“ geführt, es ist das immer noch aktiv genutzte Postgebäude (DDR - 1120 Berlin) im Ortsteil. Ein Postamt 2 wurde in den 1930er Jahren mit dem Bau des Moselviertels in der Bernkastler Straße 6 eingerichtet. Als Zweigpostamt 2 zu Weißensee 1 zog es in den 1950er Jahren in die Rennbahnstraße 4.</ref> |
| NO | ? | Charlottenburger Straße 140 Ecke Tassostraße | Weißensee | |
| NO | 55 | Marienburger Straße 18/19 | Prenzlauer Berg | |
| SW | 60 | Junkerstraße 11<ref name="adress1873" /> | Prenzlauer Berg (?) | |
| NO | 63 | Dorotheenstraße | Mitte | (mit C 63) |
| NO | 74 | Woldenberger Straße (heutige Dietrich-Bonhoeffer-Straße) | Prenzlauer Berg | später Umzug zur Fürstenwalder Straße 2 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 18“<ref name="adress1873" /> |
| NO | 92 | Danziger Straße | Prenzlauer Berg | später Landsberger Allee 5 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 18“<ref name="adress1873" /> |
| NO | 96 | Greifswalder Straße 8 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 43“<ref name="adress1873" /> |
Prenzlauer Berg | später Umbenennung in NO 55 |
| NW | 5 ASE V |
Hamburger Bahnhof | Moabit | seit um 1873 Rathenower Straße 74<ref name="adress1873" /> |
| NW | 6 ASE VI |
L(o)uisenstraße | Mitte | seit um 1873 Marienstraße 10<ref name="adress1873" /> |
| NW | 7 ASE VII |
Dorotheenstraße 27,<ref name="adress1873" /> um 1900 Umzug zur Dorotheenstraße 62 | Mitte | Das in der Dorotheenstraße (in der DDR-Zeit Clara-Zetkin-Straße) stehende Postgebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der deutschen Spätrenaissance erbaut. Es ist ein Klinker-Verblendbau mit einem hohen Satteldach und mit aus Werkstein gearbeiteten Fenstereinfassungen, Portalen und reich verzierten Treppenhauserkern. Das vieretagige Bauwerk verfügt über eine langgestreckte Fassade mit leicht vorgezogenen äußeren Achsen. In der Gebäudemitte befindet sich ein Rundbogen-Portal, gerahmt von zwei ionischen Säulen. Auf diesen ruht figürlicher Schmuck, in der dritten Etage betont ein Balkon mit einer Sandsteinbalustrade das Äußere.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 198/199.</ref> Das Gebäude wurde nach der Wende an den rumänischen Staat verkauft und beherbergt jetzt das Botschaftsgebäude. |
| NW | 21 ASE XVII |
Turmstraße 23<ref name="adress1873" /> | Moabit | In den 1870er Jahren besaß diese Postexpedition einen Anschluss an das Berlinische Telegrafennetz.<ref name="Telegraf" /> zeitweilig Stromstraße. Zustellpostamt Berlin NW 21, ab 1962 vergrößerter Zustellbezirk Berlin 21<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| NW | 23 | Lessingstraße 6 | Moabit | |
| NW | 40 | Lehrter Bahnhof<ref name="adress1873" /> | Mitte | Zustellpostamt bis 1962, danach Zustellbezirk Berlin 21<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| NW | 52 | Kriminalgericht Berlin-Moabit, Werftstraße 7<ref name="adress1873" /> | Moabit | Das Amtsgebäude wie auf der Zeichnung samt Posteinrichtung gibt es seit dem Zweiten Weltkrieg so nicht mehr. |
| NW | 64 | im Bahnhof Friedrichstraße | Mitte | um 1873 Unter den Linden 12 |
| NW | 67 | Zentralvieh- und Schlachthof Eldenaer Straße<ref name="adress1873" /> |
Prenzlauer Berg | (Bestell-Postamt und Postamt für dortige Empfänger) |
| NW | 87 | Alt-Moabit, Beusselstraße | Moabit | Zustellpostamt, ab 1962 Teil von Zustellbezirk Berlin 21<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| NW | 94 | Mittelstraße | Mitte | |
| NW | 100 | L(o)uisenstraße 6 | Mitte | mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 6“<ref name="adress1873" /> |
| O | 17 ASE XIII |
Schlesischer Bahnhof<ref name="adress1873" /> Mühlenstraße 39/40 (nach 1945) | Friedrichshain | |
| O | 27 | Wallnertheaterstraße 10<ref name="adress1873" /> (spätere Wallnerstraße) | Mitte | seit um 1900 Blumenstraße 64a/65 |
| O | 30 auch O-Lichtenberg genannt Postamt 1 |
Magdalenenstraße 3/4 und 10 | Lichtenberg (Stadt), im Jahr 1938 zum Verwaltungsbezirk Friedrichshain, nach 1945 wieder zu Lichtenberg | nach 1925 Dottistraße 12–16 |
| O | 31 auch O-Friedrichsfelde genannt (Nr. 31) |
Berliner Straße 105 (die heutige Straße am Tierpark)<ref name="adress1910">Post- und Telegraphenamt. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil 4, Friedrichsfelde mit Karlshorst, S. 207.</ref> |
Friedrichsfelde (Gemeinde) | |
| O | 34 | Frankfurter Allee 102,<ref name="adress1873" /> um 1900 Umzug zur Petersburger Straße 89 | Friedrichshain | später Frankfurter Allee und Boxhagener Straße 111 (um 1960)<ref>Postämter. In: Branchen-Fernsprechbuch zum Fernsprechbuch für die Hauptstadt der DDR, 1964, S. 270.</ref> |
| O | 51 | Andreasstraße 32 | Friedrichshain | |
| O | 67 | Petersburger Straße | Friedrichshain | (mit NW 67) |
| O | 93 | Große Frankfurter Straße (später Frankfurter Allee) | Friedrichshain | später Ostbahnhof und Rüdersdorfer Straße 31 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 34“<ref name="adress1873" /> |
| O | 94 | Frankfurter Allee | Friedrichshain | ab um 1873 Mittelstraße 8 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 3424“<ref name="adress1873" /> |
| O | 98 | Stralauer Allee, auch (Kleine) Andreasstraße 10<ref name="Stadtpostämter" /> | Friedrichshain | (bis 1881) |
| O | 99 | Holzmarktstraße 73 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 27“<ref name="adress1873" /> | Mitte | später Umzug in die Schicklerstraße |
| O | 112 | Gabelsbergerstraße 16 | Friedrichshain | |
| S | 14 ASE XII |
zuerst Neue Roßstraße 6 | Kreuzberg | seit um 1900 Dresdner Straße 55 und Neue Roßstraße |
| S | 15 ASE XIII |
Sebastianstraße 14 | Kreuzberg | zeitweilig Prinzenstraße |
| S | 32 | Kottbusser Damm 42 | Kreuzberg | um 1900 mit dem Zusatz: „gehört zu Postamt 59“ |
| S | 42 | Ritterstraße 7<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | |
| S | 59 | Boeckhstraße 11<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | |
| S | 73 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 14“ |
Wallstraße 76 (ab 1. Oktober 1883), Annenstraße 3 (ab 1. Oktober 1885) und Wallstraße 70/71 (ab 1. April 1899) | Mitte | |
| S | 86 | Wassertorstraße 22 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 42“<ref name="adress1873" /> |
| S | 88 | Alte Jakobstraße 87/88 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 14“<ref name="adress1873" /> |
| SO | 16 ASE V |
Köpenicker Straße 122 u. 132 | Mitte | |
| SO | 26 | Oranienstraße | Kreuzberg | um 1873 später Adalbertstraße 94<ref name="adress1873" /> |
| SO | 32 | Richardstraße 110 / Anzengruberstraße | Rixdorf (Gemeinde) | auch SO-Rixdorf genannt; Postamt Neukölln 1 (Berlin-Neukölln) |
| SO | 33 | Skalitzer Straße 74 | Kreuzberg | um 1900: Skalitzer Straße 74 |
| SO | 36 | Görlitzer Bahnhof<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | |
| SO | 79 | Elisabeth-Ufer 42 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 26<ref name="adress1873" />“ | Mitte | später Kaiserstraße |
| SO | 82 | Pücklerstraße | Kreuzberg | später Köpenicker Straße 98 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 16“ |
| SO | 83 | Schlesische Straße | Kreuzberg | später Pücklerstraße 57 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 33“ |
| SO | 89 | Reichenberger Straße 150 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 36“<ref name="adress1873" /> |
| SO | 93 | Bouchéstraße | Alt-Treptow | Das Postamt erhielt nach Plänen von Kurt Engel in den Jahren 1929/1930 in der Fennstraße 9–11 ein neues Gebäude und zog dorthin um.
Der vieretagige Putzbau ist im Stil des Expressionismus ausgeführt. Jede Etage fällt durch unterschiedliche Formgebung der Fenster auf: im Erdgeschoss Rundbögen, erste Etage zeigt fast quadratische Fenster, die zweite Etage besitzt breite großflächige Fenster und der oberste Stock verfügt über schmal-rechteckige Fenster, die zusammenhängend bogenförmig überwölbt sind. Die Fassadenfläche ist durch vortretende senkrechte und waagerechte Wandelemente gegliedert.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 396.</ref> |
| SO | 105 | Waldemarstraße 17 | „gehört zum Postamt 26“ | |
| SW | 11 ASE X |
Anhalter Bahnhof<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | später Bahnhofstraße (Güstener Straße) |
| SW | 12 ASE XI |
Zimmerstraße 26/27<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| SW | 13 ASE IV |
Alte Jakobstraße 170<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | später Hollmannstraße |
| SW | 19 ASE I |
Standorte: Sparwaldsbrücke, Krausenstraße, Beuthstraße 17–21 (um 1873)<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | |
| SW | 29 | Belle-Alliance-Straße, späterer Mehringdamm | Kreuzberg | später Umzug zur Baruther Straße 4,<ref name="Stadtpostämter" /> Nostizstraße 52 (um 1873)<ref name="adress1873" /> und zum Marheinekeplatz. Bis 1962 Zustellpostamt, dann zum Zustellbezirk Berlin 61<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| SW | 32 | Hasenheide | Kreuzberg | (Postagentur) |
| SW | 33 auch SW-Tempelhof genannt |
Berliner Straße 134/135<ref name="adress1925Post">Postämter. In: Berliner Adreßbuch, 1925, Teil 3, S. 247.</ref> | Tempelhof (Gemeinde) | |
| SW | 46 | Hallesche Straße 11<ref name="adress1873" /> | Mitte | (ohne Postbezirk) |
| SW | 47 | Hagelberger Straße 49 | Kreuzberg | |
| SW | 48 | Friedrichstraße 227<ref name="adress1873" /> | Kreuzberg | |
| SW | 60 | Junkerstraße | Kreuzberg | (ohne Postbezirk) |
| SW | 61 | Tempelhofer Ufer 1 | Kreuzberg | |
| SW | 68 | Ecke Ritterstraße | Kreuzberg | auch Alte Jacobstraße 115/116<ref name="adress1873" /> |
| SW | 72 | Hedemannstraße | Mitte | später Wilhelmstraße 124 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 9“ |
| SW | 75 | Beuthstraße | Mitte | später Krausenstraße 31 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 19“ |
| SW | 77 | Luckenwalder Straße | Schöneberg | |
| SW | 80 | Solmsstraße | Kreuzberg | später Friesenstraße 22 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 29“<ref name="adress1873" /> |
| SW | 81 | Hagelberger Straße | Kreuzberg | später Bülowstraße 92 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 57“ |
| SW | 95 | Teltower Straße 53 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 61“<ref name="adress1873" /> |
| SW | 97 | Kochstraße 75 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 12“<ref name="adress1873" /> |
| SW | 98 | Luckenwalder Straße | Kreuzberg | später Tempelhofer Ufer 35 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 46“<ref name="adress1873" /> |
| W | 1 | Leipziger Straße | Mitte | nach 1945 |
| W | 8 ASE VIII |
Taubenstraße 17<ref name="adress1873" /> | Mitte | Das vieretagige Postgebäude auf der Parzelle 9–12 entstand 1908–1912 nach Plänen der Architekten Wilhelm Walter und Ludwig Meyer im Stil des holländischen Barock. Es ist seit den 1970er Jahren ein gelistetes Baudenkmal.<ref>Postgebäude Französische Straße 9–12</ref> |
| W | 9 ASE IX |
Potsdamer Bahnhof<ref name="adress1873" /> | Tiergarten | später Linkstraße |
| W | 10 ASE X |
Grabenstraße | Tiergarten | seit um 1873 Königin-Augusta-Straße 44<ref name="adress1873" /> und danach Reichpietschufer |
| W | 22 ASE XVI |
Botanische-Garten-Straße | Schöneberg (Stadt) | auch W-Schöneberg genannt (Nr. 22) |
| W | 30 | Winterfeldtplatz,<ref name="adress1873" /> um 1900 Gleditschstraße 47 | Schöneberg | (ohne Postbezirk) |
| W | 35 | Potsdamer Straße 36<ref name="adress1873" /> | Schöneberg | bis 1962 Zustellpostamt, seitdem Teil des Zustellbezirks Berlin 30<ref>Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West) 1963, Seite 5; digitalisiert von der Zentralen Landesbibliothek Berlin</ref> |
| W | 38 | Jägerstraße 44 | Mitte | später mit dem Postamt C 23 in der Taubenstraße vereinigt Das ehemalige Postamt in der Jägerstraße (in der DDR-Zeit Otto-Nuschke-Straße) wurde 1877/1878 nach Plänen des Postrats Carl Schwatlo im Stil der italienischen Hochrenaissance errichtet. Es diente als erstes Haupttelegrafenamt Berlins. Das Gebäude ist in elf Achsen gegliedert, verfügt über dreieinhalb Etagen und seine Fassade ist mit Sandstein verkleidet. Zur Verzierung wurden Risalite, Säulenpaare, Puttengruppen und Rundbogenfenster verwendet.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 234.</ref> |
| W | 41 | Mauerstraße 61/62<ref name="adress1873" /> | Mitte | Das Reichspostamt (unter anderem mit den Abteilungen I und III und dem Post-Zeitungs-Amt) auf dem Grundstück Leipziger Straße 15<ref name="adress1873" /> in den Jahren 1871–1874 nach Plänen von Carl Schwatlo errichtet, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Erweiterungsbau auf dem Nachbargrundstück entstand 1892–1897 nach Entwurf von Ernst Hake und ist in Teilen erhalten. Zusammen mit dem Eckbau dient es seit dem 20. Jahrhundert als Museum. |
| W | 44 | Kronenstraße 39/40<ref name="adress1873" /> | Mitte | (ohne Postbezirk) |
| W | 49 | Behrenstraße 52 in der Kaisergalerie<ref name="adress1873" /> | Mitte | (ohne Postbezirk) |
| W | 50 | Hotel Kaiserhof | Mitte | Das Hotel wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach Kriegsende enttrümmert. |
| W | 56 | Französische Straße 33c<ref name="adress1873" /> | Mitte | |
| W | 57 | Bülowstraße | Schöneberg | (Bestell-Postamt); ab um 1873 Steinmetzstraße 21<ref name="adress1873" /> |
| W | 62 | Schillstraße | Tiergarten | (Bestell-Postamt) später Kurfürstenstraße 70<ref name="adress1873" /> |
| W | 64 | Unter den Linden | Mitte | (Bestell-Postamt) |
| W | 66 | Mauerstraße 69–75 | Mitte | um 1873 Georgenstraße 25<ref name="adress1873" /> |
| W | 69 | Burggrafenstraße 13 | Tiergarten | um 1873 „gehört zum Postamt 62“ später Kurfürstenstraße |
| NW | 70 | Schiffbauerdamm 4 | Mitte | |
| W | 71 | Schöneberger Ufer 25<ref name="adress1873" /> | Tiergarten | |
| W | 73 | Elßholzstraße 30<ref name="adress1873" /> | Schöneberg | ab 1913 Zweigstelle vom Postamt Berlin W 57. Postanstalt im Kammergericht; 1943 geschlossen. |
| W | 84 | Krausenstraße 6/7 | Mitte | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 41“ |
| W | 85 | Oranienstraße 72 | Kreuzberg | ab um 1873 mit dem Zusatz „gehört zum Postamt 42“ |
1920: Postämter im Weichbild Berlins
Als Weichbild wurden seinerzeit Ortschaften und Städte in der Umgebung von Berlin bezeichnet, die etwa in einem Umkreis von 20 Kilometern hinter der Stadtgrenze angesiedelt waren. Die alphabetische Auflistung verwendet die damaligen Ortsbezeichnungen, in der zweiten Spalte sind die seit 2001 geltenden Ortsteile oder Namen gesetzt. Hier nicht genannte Postämter 1 von Lichtenberg, Pankow, Neukölln und Schöneberg sind in der oberen Liste enthalten, weil sie bereits vor 1920 eröffnet wurden. Einige Orte wurden nicht oder nur zu Teilen nach Berlin eingemeindet.
Zur Situation nach 1920 siehe Berliner Postbezirke 1920 bis 1993.
| Ort, Vorort von Berlin Bezeichng. vor 1920 |
Ortsteil (seit 2001) |
ggf. Nr., Standort oder Art |
Straße | Bemerkung und ggf. Bild |
|---|---|---|---|---|
| Adlershof | Berlin-Adlershof | Post-, Telegraphen- und Fernsprechamt | Roonstraße 18<ref>Adlershof. In: Berliner Adreßbuch, 1920, Teil 5, S. 3.</ref> (seit 1951 Moissistraße) |
<ref name="adress1940Post">Postämter und Amtsstellen. In: Berliner Adreßbuch, 1940, Teil 3, S. 322 ff..</ref> |
| Ahrensfelde b. Berlin | Marzahn-Nord nicht der gesamte frühere Ort ging in Berlin auf, amtlich gehört das Wohnviertel seit 2001 zum Ortsteil Berlin-Marzahn |
Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | Dorfstraße 17 | im 21. Jh. wurde das PA aufgelöst, an seine Stelle sind zwei Postfilialen getreten, eine befindet sich im früheren Postgebäude |
| Alt-Glienicke | Berlin-Altglienicke | |||
| Baumschulenweg | Berlin-Baumschulenweg | Postamt Baumschulenweg<ref group="Anm" name="Treptow">Im Ort Treptow sind von der Weichbildgrenze Berlins bis Ringbahn und hinter der Ringbahn von der Cöpenicker Land- bis Puderstraße die Berliner Postämter 38 und 33 zuständig.</ref> | Baumschulenstraße 17 | siehe Berlin-Treptow |
| Biesdorf b. Berlin | Berlin-Biesdorf | |||
| Blankenburg b. Berlin | Berlin-Blankenburg | Postagentur | ||
| Blankenfelde b. Berlin | Berlin-Blankenfelde | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Borsigwalde | Berlin-Borsigwalde | siehe Wittenau | ||
| Britz | Berlin-Britz | Post- und Telegraphenamt<ref>Britz. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 10.</ref> | Chausseestraße 48 (im Amtshaus) | |
| Buchholz | Berlin-Buchholz | Postamt und öffentliche Fernsprechstelle<ref>Buchholz. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 19.</ref> | ||
| Buckow b. Berlin | Berlin-Buckow | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 1 | Berliner Straße 62/64 (seit Sept. 1957 Otto-Suhr-Allee) | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 2 | Goethestraße 2/3 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 3 | Bismarckstraße 3 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 4 | Kantstraße 50 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 5 | Schloßstraße 24/25 | |
| Charlottenburg | Poststelle Charlottenburg 5A<ref name="adress1930Post">Postämter. In: Berliner Adreßbuch, 1930, Teil 3, S. 2115 ff..</ref> | Riehlstraße 6A | ||
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 6 | Neue Kantstraße 1 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 7 | Leibnizstraße 56 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 8 | Keplerstraße 43 | |
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 9 | Kaiserdamm 33 später Umzug in die Soorstraße 61/62<ref name="adress1930Post" /> |
|
| Charlottenburg | Berlin-Charlottenburg | Postamt Charlottenburg 10 | Spandauer Berg 18 | |
| Dahlem | Berlin-Dahlem | Post und Telegraphenamt<ref>Dahlem. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 19.</ref> | Königin-Luise-Straße 31 | |
| Falkenberg b. Berlin | Falkenberg (Mark) | Postagentur | Dorfstraße 34<ref>Dorfstraße 34. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 5, Falkenberg, S. 1758.</ref> | |
| Friedenau | Berlin-Friedenau | Post und Telegraphenamt Friedenau 1 mit öffentlicher Fernsprechstelle und Rohrpostamt<ref name="Adress21Fried">Friedenau. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 58.</ref> | Handjerystraße 33–36 | |
| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Post und Telegraphenamt Friedenau 2<ref name="Adress21Fried" /> | Cranachstraße 8/9 | |
| Friedenau | Berlin-Friedenau | Poststelle Friedenau 1A<ref name="adress1930Post" /> | Lefèvrestraße 13 | |
| Friedenau | Berlin-Friedenau | Poststelle Friedenau 1B<ref name="adress1930Post" /> | Südwestcorso 9 Offenbacher Straße 25 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Friedrichsfelde | Berlin-Friedrichsfelde | Post- und Telegraphenamt (Filiale) | Magerviehhof Friedrichsfelde<ref name="adress1910" /> | |
| Frohnau (Mark) | Berlin-Frohnau | Postamt | Ludolfingerplatz 1–3 | |
| Geltow b. Berlin | Geltow (Mark) 14548 Schwielowsee Geltow |
Postagentur später Postfiliale |
Hauffstraße 55a | |
| Glienicke b. Berlin | Glienicke/Nordbahn | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | Im Jahr 1925 wurde hier die erste Postagentin im Großraum Berlin genannt. |
|
| Großbeeren | 14979 Großbeeren | Postamt<ref name="adress1925Post" /> | Berliner Straße 96 | |
| Groß-Ziethen b. Berlin | Groß Ziethen 2529 Schönefeld Großziethen |
Postamt | Karl-Marx-Straße 152 | |
| Grunewald | Berlin-Grunewald | Post- und Telegraphenamt<ref>Grunewald. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 75.</ref> | Bismarckallee 22–24 | |
| Halensee | Berlin-Halensee | |||
| Haselhorst | Berlin-Haselhorst | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Heinersdorf | Berlin-Heinersdorf | Postagentur<ref>Heinersdorf. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 79.</ref> | Kaiser-Wilhelm-Straße 69 | |
| Heiligensee (Havel) | Berlin-Heiligensee | Postagentur | ||
| Hermsdorf b. Berlin | Berlin-Hermsdorf | Postamt<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Hohenschönhausen, Gemeinde | Berlin-Alt-Hohenschönhausen | Postamt, öffentliche Fernsprechstelle, Telegraphenamt<ref>Hohenschönhausen. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 80.</ref> | Orankestraße 13 | |
| Hönow (Krs. Niederbarnim) | Hönow seit 2003 zum Landkreis Märkisch-Oderland gehörend |
Postagentur | nur der Endbahnhof der S-Bahn wurde nach Berlin umgemeindet | |
| Hoppegarten b. Berlin | Hoppegarten | Postamt<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Johannisthal | Berlin-Johannisthal | Postamt, Telegraphenamt, öffentliche Fernsprechstellen (Reichsbehörden)<ref>Johannisthal. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 86.</ref> | Parkstraße 2 Königsheideweg 266 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Carlshorst (ab 1901 Karlshorst) |
Berlin-Karlshorst | Post- und Telegraphenamt | Wildensteiner Straße 21<ref name="adress1921" /> | |
| Cöpenick | Berlin-Köpenick | Post- und Paketamt Köpenick 1 | Lindenstraße 42<ref name="adress1935Post">Postanstalten. In: Berliner Adreßbuch, 1935, Teil 3, S. 19.</ref> | Das Kaiserliche Post- und Paketamt wurde 1892/1893 nach Entwurf von E. W. J. Zimmermann im Barock-Stil gebaut, im Jahr 1906 bereits erweitert. Der Putzbau mit zweieinhalb Etagen ist mit Sandstein-Elementen und einem Voluten-Giebel versehen. Die Hofzufahrt wird von kräftigen Säulen mit geschwungenem Vordach flankiert. Mittig an der Fassade ragt ein über zwei Etagen reichender Erker aus der Front heraus.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 295.</ref> Nach 1999 erwarb die Privatschule Best Sabel das Gebäude, ließ es denkmalgerecht sanieren und unterhält nun die BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design mit Fachoberschule für Technik darin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BEST-Sabel-Berufsfachschule für Design mit Fachoberschule für Technik zum Denkmaltag anno 2009 ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 17. März 2017.</ref> |
| Köpenick | Berlin-Köpenick | Poststelle Köpenick 1A<ref name="adress1940Post" /> | Müggelheimer Straße 13/14 | vor 1940 |
| Cöpenick | Berlin-Köpenick | Postagentur Köpenick 2<ref name="adress1930Post" /> Umwandlung in eine Poststelle (nach 1935) | Kaulsdorfer Straße 145/147<ref name="adress1935Post" /> | |
| Köpenick | Berlin-Köpenick | Postamt Köpenick 3<ref name="adress1940Post" /> | Grünauer Straße 29 | |
| Köpenick | Berlin-Köpenick | Poststelle Köpenick 5<ref name="adress1940Post" /> | Grüne Trift 96 | vor 1940 |
| Lankwitz | Berlin-Lankwitz | Postamt, Telegraphenamt und öffentliche Fernsprechstelle, Lankwitz 1<ref>Lankwitz. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 91.</ref> | Viktoriastraße 22–28 Kaiser-Wilhelm-Straße 60–62 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Lankwitz | Berlin-Lankwitz | Postagentur Lankwitz 2,<ref name="adress1935Post" /> nach 1935 Umwandlung zu einem Postamt<ref name="adress1940Post" /> | Calandrellistraße 31–33 | |
| Lankwitz | Poststelle Lankwitz 3<ref name="adress1940Post" /> | Marienfelder Straße, Heimstättensiedlung | ||
| Lankwitz | Poststelle Lankwitz 4<ref name="adress1940Post" /> | Apoldaer Straße 38 | ||
| Lankwitz | Poststelle Lankwitz 5<ref name="adress1940Post" /> | Alt-Lankwitz 26 | ||
| Lichtenberg, Bereich Wilhelmsberg | Berlin-Fennpfuhl | Postamt<ref name="Adress1921Lichtbg">Lichtenberg > Vororte. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil V, S. 100.</ref> | Hohenschönhauser Straße 47/48 | Gebäude nicht erhalten |
| Lichtenberg | Berlin-Lichtenberg | Postamt III. | Möllendorffstraße 87 | ((Eine Filiale des Postamts als Lichtenberg 2 wurde in den 1960er Jahren in einem Neubau an der Buchberger Straße Ecke Frankfurter Allee eröffnet.)) |
| Lichtenberg | Berlin-Rummelsburg | Postamt 4<ref name="Adress1921Lichtbg" /> | Margaretenstraße 22 Friedrichstraße 10 (nach 1930)(die spätere Weitlingstraße)<ref name="adress1935Post" /> Wönnichstraße 10 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Lichtenrade | Berlin-Lichtenrade | Postamt Lichtenrade 1 | Bahnhofstraße 5/6<ref name="adress1935Post" /> | |
| Lichtenrade | Postagentur Lichtenrade 2<ref name="adress1935Post" /> umgewandelt in eine Poststelle<ref name="adress1940Post" /> |
Berliner Straße 34 | ||
| Lichterfelde | Berlin-Lichterfelde | Postamt 1 und Fernsprechvermittlungsstelle<ref name="AB1921Lichtf">Lichterfelde. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 139.</ref> | Bismarckstraße 2/3 Hindenburgdamm 1 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Lichterfelde | Berlin-Lichterfelde | Postamt 2<ref name="AB1921Lichtf" /> | Zehlendorfer Straße 52 Bismarckstraße 2/3 (nach 1930) |
|
| Lichterfelde | Berlin-Lichterfelde | Postamt 3<ref name="AB1921Lichtf" /> | Drakestraße 32 | |
| Lichterfelde | Berlin-Lichterfelde | Postamt 4<ref name="AB1921Lichtf" /> | Hindenburgdamm 40 Gélieustraße 1<ref name="adress1935Post" />(nach 1930) |
|
| Lichterfelde | Berlin-Lichterfelde | Postagentur<ref name="AB1921Lichtf" /> Umwandlung in die Poststelle Lichterfelde 5<ref name="adress1940Post" /> | Feldstraße 1 | |
| Lichterfelde | Postagentur Lichterfelde 5<ref name="adress1935Post" /> |
Müllerstraße 32 | nicht weitergeführt | |
| Lichterfelde | Poststelle 1A<ref name="adress1935Post" /> | Holbeinstraße 1 | ||
| Mahlsdorf b. Berlin 1 | Berlin-Mahlsdorf | Postamt Mahlsdorf 1<ref name="adress1925Post" /> | Bahnhofstraße 89<ref name="adress1935Post" /> | |
| Mahlsdorf b. Berlin 2 | Berlin-Mahlsdorf | Postagentur Mahlsdorf 2<ref name="adress1925Post" /> Umwandlung in die Poststelle Mahlsdorf 2<ref name="adress1940Post" /> |
Kohlisstraße 8 | |
| Mahlsdorf | Poststelle Mahlsdorf 3<ref name="adress1940Post" /> | Hultschiner Damm 143 | ||
| Mahlsdorf | Poststelle Mahlsdorf 4<ref name="adress1940Post" /> | Am Schlehdorn 24 | ||
| Malchow b. Berlin | Berlin-Malchow | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | Dorfstraße 13<ref>Dorfstraße 13. In: Berliner Adreßbuch, 1922, 5, Malchow, S. 1763.</ref> später (ab um 1940) Dorfstraße 16<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Mariendorf | Berlin-Mariendorf | Post- und Telegraphenamt Mariendorf 1<ref name="AB1921Marfelde">Mariendorf mit Südende. In: Berliner Adreßbuch, 1921, 5, Vororte, S. 169.</ref> | Chausseestraße 45 Königstraße 27/28 (nach 1930) |
|
| Mariendorf mit Südende | Berlin-Mariendorf | Post- und Telegraphenamt Südende<ref name="AB1921Marfelde" /> | Denkstraße 8 Lange Straße 25 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Mariendorf | Poststelle Mariendorf 2<ref name="adress1940Post" /> | Chausseestraße 203 | ||
| Marienfelde | Berlin-Marienfelde | Post- und Telegraphenamt 1<ref>Marienfelde. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 182.</ref> | Kaiserallee 32 | |
| Marienfelde | Poststelle Marienfelde 2<ref name="adress1940Post" /> | Pansfelder Weg 41 | ||
| Marienfelde | Poststelle Marienfelde 3<ref name="adress1940Post" /> | Emilienstraße 30 | ||
| Marzahn b. Berlin | Berlin-Marzahn | Postagentur Umwandlung in ein Postamt<ref name="adress1940Post" /> |
Dorfaue 4 | |
| Marzahn | Posthilfstelle Marzahn Süd<ref name="adress1940Post" /> | Pekrunstraße | ||
| Mühlenbeck b. Berlin | Mühlenbeck (Mühlenbecker Land) | Postamt | ||
| Rixdorf | Berlin-Neukölln | Postamt Neukölln 1 | Richardstraße 119/120<ref name="adress1935Post" /> | bis zur Bildung des Bezirks Neukölln unter Rixdorf geführt, heute Karl-Marx-Straße (vormals: Berliner Straße) |
| Rixdorf | Berlin-Neukölln | Postamt Neukölln 2 | Leykestraße 110 Leykestraße 18<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Rixdorf | Berlin-Neukölln | Postamt Neukölln 3 | Herthastraße 21/22 | |
| Rixdorf | Berlin-Neukölln | Postamt Neukölln 4 | Hobrechtstraße 66/67 | |
| Neukölln | Berlin-Neukölln | Postamt Neukölln 5 | Johann-Hus-Straße 6<ref name="adress1925Post" /> | |
| Niederschöneweide | Berlin-Niederschöneweide | Post- und Telegraphenamt Niederschöneweide 1<ref>Niederschöneweide. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 184.</ref> | Flutstraße 2 Fennstraße 9–11 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Niederschönhausen mit Gutsbezirk Schönholz | Berlin-Niederschönhausen | Post- und Telegraphenamt<ref name="AB1921NhsSh">Niederschönhausen mit Schönholz. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 191.</ref> | Treskowstraße 67 | |
| Nikolassee | Berlin-Nikolassee | Post- und Telegraphenamt<ref name="Nikolas">Nikolassee. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 834.</ref> | Alemannenstraße 12 | |
| Oberschöneweide | Berlin-Oberschöneweide | Post- und Telegraphenamt Oberschöneweide 1<ref>Oberschöneweide. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 203.</ref> | Rathausstraße (später Griechische Allee) 22 (9) Ecke Schillerpromenade 1 | Das dreietagige Amtshaus ist ein Putzbau in klassizistischen Formen und mittels Kunststeinelementen geschmückt. Betont wird die Fassade mit einem dreiachsigen Mittelrisalit und Pilastergliederung.<ref>Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 325.</ref> |
| Pankow | Berlin-Pankow | Postamt 2 | Berliner Straße 111, ab um 1925 Pichelswerder Straße 12<ref name="adress1925Post" /> (gehört zum PA Pankow 1) |
|
| Pichelsdorf | Berlin-Pichelsdorf | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> Umwandlung in eine Poststelle<ref name="adress1940Post" /> | Dorfstraße 11<ref name="adress1935Post" /> | |
| Plötzensee | Berlin-Plötzensee | Post- und Telegraphenamt<ref>Plötzensee. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, S. 837.</ref> | Saatwinkler Damm | |
| Plötzensee | Postagentur<ref name="adress1935Post" /> | Westhafenstraße (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> | ||
| Reinickendorf | Berlin-Reinickendorf | Post- und Telegraphenamt Reinickendorf (Ost) 1<ref name="AB1921Reini">Reinickendorf. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 246.</ref> | Residenzstraße 43 Residenzstraße 24/25 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Reinickendorf | Poststelle Reinickendorf Ost 1A<ref name="adress1940Post" /> | Gesellschaftstraße 9 | ||
| Reinickendorf | Berlin-Reinickendorf | Post- und Telegraphenamt Reinickendorf (Ost) 2<ref name="AB1921Reini" /> | Herbststraße 10 Herbststraße 7 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
|
| Reinickendorf | Poststelle Reinickendorf (West) 3A<ref name="adress1940Post" /> | Auguste-Viktoria-Allee 45 | ||
| Reinickendorf | Berlin-Reinickendorf | Post- und Telegraphenamt Reinickendorf (West) 3<ref name="AB1921Reini" /> | Scharnweberstraße 25/26 | |
| Reinickendorf | Postamt Reinickendorf (West 4)<ref name="adress1940Post" /> | Spandauer Weg | ||
| Rosenthal | Berlin-Rosenthal | Post-, Telegraphenamt und öffentliche Fernsprechstelle<ref name="AB1921Rose">Rosenthal. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 246.</ref> | Niederstraße 16 | wahrscheinlich ab den 1930er Jahren verlegt |
| Rosenthal | Berlin-Rosenthal | Postagentur Rosenthal 2<ref name="AB1921Rose" /> geändert in Poststelle Rostheal<ref name="adress1940Post" /> |
Hauptstraße 94 Hauptstraße 157 A (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Rosenthal | Berlin-Rosenthal | Postamt Rosenthal 3<ref name="AB1921Rose" /> | Berlin-Niederschönhausen, Treskowstraße 67 | |
| Rudow | Berlin-Rudow | Post- und Telegraphenamt<ref>Rudow. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 837.</ref> | Kaiser-Wilhelm-Straße 35 Neuköllner Straße 389 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Rummelsburg | Berlin-Rummelsburg | Prinz-Albert-Straße 26/27Postamt<ref name="Adress1921Lichtbg" /> (nach 1945 Nöldnerstraße) |
||
| Schildow/Mönchmühle | Schildow | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Schmargendorf | Berlin-Schmargendorf | keine Angabe<ref name="AB1921Schmar">Schmargendorf. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 273.</ref> später als Postamt kategorisiert<ref name="adress1940Post" /> | Kolberger Platz 5<ref name="adress1935Post" /> | |
| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Postamt Schöneberg 1<ref name="BAB21Schbg">Schöneberg. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 283.</ref> | Hauptstraße 27 | Die Architekten Otto Spalding und Louis Ratzeburg planten und errichteten 1901/1902 im Auftrag der Deutschen Reichspost auf einem ehemaligen Privatgrundstück ein viereinhalb etagiges Gebäude im Stil der italienischen Neorenaissance. Nach späteren mehrfachen Umnutzungen ist im 21. Jahrhundert der Aus- und Umbau zu einem Gewerbezentrum vorgesehen. |
| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Postamt Schöneberg 2, mit Paketannahme und Fernsprechautomat<ref name="BAB21Schbg" /> | Geneststraße 7/8 | |
| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Postamt Schöneberg 3<ref name="BAB21Schbg" /> | Hauptstraße 96 Wexstraße 1 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
|
| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Postamt Schöneberg 4<ref name="BAB21Schbg" /> | Kriemhildstraße 7 Naumannstraße 6 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Schöneberg | Berlin-Schöneberg | Postamt Schöneberg 5 mit Fernsprechstelle und Rohrpost<ref name="BAB21Schbg" /> | Grunewaldstraße 42 Meraner Straße 1 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Schönfließ (Bezirk Berlin) | Schönfließ (Mühlenbecker Land) | Postagentur<ref name="adress1925Post" /> | ||
| Schönwalde (Mark) | Schönwalde | Postagentur | ||
| Siemensstadt b. Berlin | Berlin-Siemensstadt | Post- und Telegraphenamt<ref>Siemensstadt. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 246.</ref> | Nonnendammallee 96 Goebelstraße 117 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Spandau | Berlin-Spandau | Hauptpostamt Spandau 1<ref name="adress1925Post" /> | Potsdamer Straße 52/53 Carl-Schurz-Straße 13–19 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Spandau | Poststelle Spandau 1A<ref name="adress1935Post" /> | Rauchstraße 2 | ||
| Spandau | Berlin-Spandau | Postamt Spandau 2 | Hamburger Bahnhof Wansdorfer Platz (nach 1930)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Spandau | Berlin-Spandau | Postamt Spandau 3<ref name="adress1925Post" /> | Schönwalder Straße 9 Elisabethstraße 17–19 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Spandau | Berlin-Spandau | Postamt Spandau 4 | Pichelsdorfer Straße 37 später Brüderstraße 37<ref name="adress1925Post" /> |
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| Spandau | Posthilfstelle<ref name="adress1925Post" /> geändert in Poststelle Spandau 5<ref name="adress1940Post" /> |
Tannenweg 1 Weinmeisterhornweg 41 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Spandau | Postelle Spandau 6<ref name="adress1940Post" /> | Eschenweg 60 | ||
| Spandau-Ruhleben | Berlin-Spandau | Posthilfsstelle Ruhleben<ref name="adress1925Post" /> | Charlottenburger Chaussee<ref name="adress1925Post" /> | |
| Staaken | Berlin-Staaken | Postamt<ref name="adress1925Post" /> | Nennhauser Damm 32034<ref name="adress1935Post" /> | |
| Steglitz | Berlin-Steglitz | Postamt Steglitz 1 | Bergstraße 1 | |
| Steglitz | Poststelle Steglitz 1A<ref name="adress1935Post" /> | Arndtstraße 19 | ||
| Steglitz | Poststelle Steglitz 1C<ref name="adress1935Post" /> | Breitenbachplatz 7–9 | ||
| Steglitz | Poststelle Steglitz 1D<ref name="adress1935Post" /> | Klingsorstraße 62 Birkbuschstraße 20 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Steglitz | Berlin-Steglitz | Postamt Steglitz 2 | Feldstraße 24/25 | |
| Steglitz | Berlin-Steglitz | Postamt Steglitz 3 | Albrechtstraße 88 | |
| Steglitz | Postamt Steglitz 4<ref name="adress1935Post" /> | Sachsenwaldstraße 9 | ||
| Stralau | Berlin-Stralau | Post- und Telegraphenamt<ref>Stralau. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 404.</ref> | Alt-Stralau 54 | |
| Tegel mit Gutsbezirk Schloss Tegel | Berlin-Tegel | Post- und Telegraphenamt Tegel 1 sowie öffentliche Fernsprechstelle<ref>Tegel. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 407.</ref> | Bahnhofstraße 3 | |
| Tegel | Postagentur Tegel 2<ref name="adress1935Post" /> geändert in Poststelle Tegel 2<ref name="adress1940Post" /> |
Egidystraße 43 | ||
| Tegel | Postagentur Tegel 3<ref name="adress1925Post" /> | Siedlung St. Joseph, Hermsdorfer Straße<ref name="adress1935Post" /> | ||
| Tegel | Postagentur Tegel 4<ref name="adress1935Post" /> geändert in Poststelle Tegel 4<ref name="adress1940Post" /> | Breiter Weg 27 Kamener Weg (nach 1935) |
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| Tegelort b. Berlin | Berlin-Tegel | Postagentur | Walderseestraße<ref name="adress1935Post" /> | |
| Tempelhof | Berlin-Tempelhof | Postamt Tempelhof 1<ref name="adress1925Post" /> | Berliner Straße 133/134 | |
| Tempelhof | Berlin-Tempelhof | Poststelle Tempelhof 1A | Braunschweiger Ring 4<ref name="adress1925Post" /> | |
| Tempelhof | Berlin-Tempelhof | Poststelle Tempelhof 1B<ref name="adress1925Post" /> | Gottlieb-Dunkel-Straße 59 Berliner Straße 33 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Tempelhof | Poststelle Tempelhof 1C<ref name="adress1935Post" /> | Domnauer Straße 20 | ||
| Tempelhof | Poststelle Tempelhof 1E<ref name="adress1935Post" /> | Werderstraße 11 | ||
| Tempelhof | Postamt Tempelhof 2<ref name="adress1935Post" /> | Hohenzollernkorso 12 Manfred-von-Richthofen-Straße 24 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Tempelhof | Postamt Tempelhof 3<ref name="adress1935Post" /> | Mittelbacherkorso 88 Bölckestraße 88 (nach 1935)<ref name="adress1940Post" /> |
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| Tempelhof | Postagentur Tempelhof 4<ref name="adress1935Post" /> geändert in Postamt Tempelhof 4 |
Germaniastraße 67 Germaniastraße 99<ref name="adress1940Post" /> |
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| Tempelhof | Postamt Tempelhof 5<ref name="adress1940Post" /> | Attilastraße 178 | ||
| Treptow | Berlin-Alt-Treptow | Postamt Treptow 1<ref name="AB1921Trept">Treptow. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 273.</ref> | Am Treptower Park 53 | Im Adressbuch findet sich folgender Hinweis: „Für den Teil des Ortes von der Berliner Weichbildgrenze bis zur Ringbahn und die Cöpenicker Landstraße […] sind die Berliner Postämter Nr. 36 und Nr. 33 zuständig.“ |
| Treptow | Berlin-Baumschulenweg | Postamt Treptow 2 Baumschulenweg<ref name="AB1921Trept" /> | Baumschulenstraße 17 | |
| Waidmannslust | Berlin-Waidmannslust | Postamt<ref name="adress1925Post" /> | Kurhausstraße 4<ref name="adress1935Post" /> | |
| Nikolassee, Wannsee-Dreieck |
Berlin-Wannsee | Post Wannsee<ref name="Nikolas" /> | ||
| Wannsee | Postamt Wannsee 1<ref name="adress1925Post" /> | Friedrich-Karl-Straße Am Sandwerder 6 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Wannsee | Postamt Wannsee 2<ref name="adress1935Post" /> | Chausseestraße 8 | (vor 1930 Postagentur) | |
| Wannsee | Poststelle Wannsee 1A<ref name="adress1935Post" /> | Königstraße 54 | ||
| Wannsee | Postamt Wannsee 3<ref name="adress1940Post" /> | im Strandbad | nur während der Badesaison | |
| Weißensee | Berlin-Weißensee | Postamt Weißensee 1 | Charlottenburger Straße 140 | Das Post-Gebäude entstand 1914/15 nach Plänen des Verwaltungsarchitekten und Postbaurats Karl Buddeberg (1856–1934). |
| Weißensee (Gutsbezirk) | Berlin-Weißensee | Postamt Weißensee 2 | Goethestraße 13 in einem Mehrfamilienwohnhaus Bernkastler Straße (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Wilhelmsberg | Berlin-Fennpfuhl | |||
| Wilmersdorf | Berlin-Wilmersdorf | Post- und Telegraphenamt Wilmersdorf 1<ref name="AB1921Wilmd">Wilmersdorf. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 476.</ref> | Uhlandstraße 85 | |
| Wilmersdorf | Berlin-Wilmersdorf | Postamt Wilmersdorf 2<ref name="AB1921Wilmd" /> | Mainzer Straße 16 | |
| Wilmersdorf | Postamt Wilmersdorf 3<ref name="adress1935Post" /> | Johannisberger Straße 18 | ||
| Wilmersdorf | Postamt Wilmersdorf 4<ref name="adress1935Post" /> | Brandenburgische Straße 19 | ||
| Wilmersdorf | Poststelle Wilmersdorf 1A<ref name="adress1935Post" /> | Nassauische Straße 62 | ||
| Wittenau mit Kolonie Borsigwalde | Berlin-Wittenau | Postamt Wittenau<ref name="AB1921Witt">Wittenau. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 552.</ref>, telefonisch zu Tegel | Rosenthaler Straße 43 Roedernallee 92 (nach 1930)<ref name="adress1935Post" /> |
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| Wittenau mit Kolonie Borsigwalde | Berlin-Borsigwalde | Postamt Borsigwalde<ref name="AB1921Witt" /> | Spandauer Straße 117 | |
| Zehlendorf mit Schlachtensee | Berlin-Zehlendorf | Post- und Telegraphenamt Zehlendorf 1<ref name="AB1921Zehlen">Zehlendorf. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, Vororte, S. 552.</ref> | Kaiserstraße 22/23 | |
| Zehlendorf | Postamt Zehlendorf 2<ref name="adress1935Post" /> | Lessingstraße 1 | ||
| Zehlendorf | Postamt Zehlendorf 3<ref name="adress1935Post" /> | U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte | ||
| Zehlendorf Klein-Machnow |
Postagentur Zehlendorf 4<ref name="adress1935Post" /> | Meiereifeld 38 | ||
| Zehlendorf mit Schlachtensee | Berlin-Schlachtensee | Post- und Telegraphenamt Schlachtensee<ref name="AB1921Zehlen" /> | Viktoriastraße 7 |
Siehe auch
Literatur
- Buchplan von Groß-Berlin. VEB Landkartenverlag Berlin, Berlin 1959.
- Fritz Steinwasser: Berliner Post. VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, Berlin 1988.
Die Berliner Adressbücher sind nach dem Herausgabejahr bezeichnet und geben den Stand des Vorjahres wieder.
- 1873: Postämter mit Adresse (Standort) und Vorstehern: Von der Ober-Post-Direction resortierte Ämter. In: Berliner Adreßbuch, 1873, Teil 3, S. 11 (Das Kaiserliche General-Post-Amt ist I. Abtheilung im Reichskanzler-Amt).
- 1874: Stadtpostanstalten (SW 1 bis NO 18), Postverwaltungen (NO 19 bis O 51) auf Kaiserliche Ober-Post-Direction. In: Berliner Adreßbuch, 1874, Teil 4, S. 11.
- 1875: Alphabetisches Verzeichnis der Straßen und Plätze Berlins mit Angabe der Lage nach den Himmelsrichtungen und der Bestellungs-Postanstalt: Städtische Behörden. In: Berliner Adreßbuch, 1875, Teil 4, S. 95 (Die umgebenden Vororte sind alphabetisch einsortiert.).
- Die Ober-Postdirektion (für den Bezirk Berlin) mit allen Stadt-Postanstalten Nr. 1 bis Nr. 112 und Postanstalten außerhalb des Weichbildes: Reichs-Postamt. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1899, Teil 2, S. 20 f. (ergänzt durch Telegraphen-Ämter und Rohrpostämter).
- Reichs-Postamt. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1900, Teil 2, S. 21 (Stadtpostämter Berlins).
- Stadtpostanstalten im Jahr 1910 Stadtpostanstalten. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil 2, S. 30.
- Postämter bis zur Bildung von Groß-Berlin: Vororte. In: Berliner Adreßbuch, 1921, Teil 5, S. 2 (noch nach den (Alt-)Berliner Stadtteilen und den jeweiligen Vororten aufgeteilt. Eine Gesamtliste ist 1921 noch nicht vorhanden.).
- Stadtpostanstalten. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil 3, S. 12 (getrennt in Stadtpostanstalten und Postanstalten außerhalb des Weichbildes).
- Postämter. In: Berliner Adreßbuch, 1925, Teil 3, S. 247 (Verzeichnis aller Postämter nach der Bildung von Groß-Berlin; gegliedert in Verwaltungsbezirke Alt-Berlin 1–6 und 7–20).
- (322) Postämter/ -stellen. In: Berliner Adreßbuch, 1943, Teil 3, S. 20 f.. „Eine Reihe von Postämtern sind während des Krieges geschlossen.“.
- Postämter Mitte der 1950er Jahre
- Deutsche Post: Postämter. In: Fernsprechbuch für Gross-Berlin (DDR), 1955, S. 30.
- Post. In: Amtliches Fernsprechbuch für Berlin, 1954, S. 445 (Postämter und Ost-Postämter).
- Postämter (nach 1961 wurden Postleitzahlen eingeführt)
- Post. In: Amtliches Fernsprechbuch Berlin (West), 1980, S. 622.
- Deutsche Post. In: Fernsprechbuch für die Hauptstadt der DDR, 1965, S. 71 (Postämter einschließlich Poststellen).
Anmerkungen
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Einzelnachweise
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