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Berliner Erklärung (Frauen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Berliner Erklärung
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Rechtsform ehrenamtliches Bündnis
Gründung 2011 in Berlin
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Deutschlandweites Bündnis für Gleichstellung, das zentrale gleichstellungspolitische Forderungen formuliert und deren Umsetzung forciert
Vorsitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 22 Verbände, 26 verbündete Organisationen
Website www.berlinererklaerung.de

Die Berliner Erklärung ist ein gesellschaftliches Bündnis von führenden deutschen Frauenverbänden sowie Parlamentarierinnen der 2011 im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, das sich für einen Anteil von mindestens 30 % Frauen in Aufsichtsräten deutscher Unternehmen einsetzt.<ref>Bundestagsabgeordnete fordern in „Berliner Erklärung“ Frauenquote für Aufsichtsräte. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 15. Dezember 2011, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FTD Große Koalition für Frauenquote (Memento vom 12. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> Die Initiatorinnen dieses Bündnisses haben maßgeblich dazu beitragen, dass das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen im März 2015 vom Parlament verabschiedet wurde und zum 1. Mai 2015 in Kraft getreten ist.<ref>Berliner Erklärung. Abgerufen am 4. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Organisation und Unterstützer

Die parteiübergreifende Berliner Erklärung wurde am 15. Dezember 2011 und damit einige Zeit nach der Übergabe der Nürnberger Resolution an Politiker vom 17. März 2009 in Berlin ins Leben gerufen, initiiert durch sechs der führenden Frauenverbände in Deutschland – Business and Professional Women (BPW), Deutscher Juristinnenbund (djb), Deutscher LandFrauenverband (dlv), European Women’s Management Development (EWMD), FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte, Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und weibliche Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien.

Sie wird parteiübergreifend von Frauen und Männern unterstützt. Zu den Erstunterzeichnerinnen zählen z. B. Rita Süssmuth, Renate Schmidt, Renate Künast, Gesine Lötzsch, Viviane Reding, Steffi Jones und Maria Furtwängler.

Auch der IG-Metall-Vorstand hat die Berliner Erklärung unterzeichnet<ref>IG Metall-Vorstand unterzeichnet Berliner Erklärung</ref> und gehört somit zu den mehr als 22.500 Unterstützenden der Berliner Erklärung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Berliner Erklärung: UnterstützerInnen (Memento vom 10. März 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 7. November 2012.</ref>

Die Berliner Erklärung wird neben den zu den Initiatoren gehörenden Frauenverbänden noch von weiteren Frauenverbänden unterstützt: Deutscher Ärztinnenbund e.V (DÄB), Deutscher Frauenrat (DF), deutscher ingenieurinnenbund e.V. (dib), Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) in Berlin, Frauen im Management e.V. (FIM), Journalistinnenbund e.V. (jb), ProQuote Medien e.V., ProQuote Medizin, ProQuote Regie e.V., Pro Quote Bühne sowie Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e.V. (WM).<ref>Historie - Berliner Erklärung. Abgerufen am 28. Dezember 2023.</ref>

Das überfraktionelle Bündnis der „Berliner Erklärung“ ging am 5. Juli 2016 in der Bundespressekonferenz in die nächste Runde.<ref>Presse, abgerufen am 21. Februar 2017</ref> Unter der Überschrift Berliner Erklärung für Gleichheit auf dem Gehaltszettel startet die Online-Petition FairPay mit dem Ziel Entgeltgleichheit. Gemeinsam stehen die Initiatorinnen dafür ein, alle Ansätze, die zu diesem Ziel führen, im FairPay-Bündnis zu vereinen. Konkret heißt das: Transparenz für alle herstellen (Männer und Frauen), Verpflichtung der Behebung einer festgestellten ungleichen Bezahlung sowie Aufwertung sozialer Berufe.<ref>fair pay heute, abgerufen am 21. Februar 2017</ref>

Am 30. Mai 2017 veröffentlichte das Bündnis seine Forderungen für das Jahr 2017. Im Mittelpunkt steht dabei nach eigener Aussage das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen sowie Entgeltgleichheit und die verbindliche Umsetzung der Gleichstellungspolitik.<ref>Pressemitteilung Berliner Erklärung 2017. 30. Mai 2017, abgerufen am 30. Mai 2017.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />