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Berge (Hamm)

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Berge
Stadt Hamm
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Berge 51° 39′ N, 7° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 38′ 59″ N, 7° 50′ 28″ O
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Eingemeindung: 1. Januar 1968
Postleitzahl: 59069, 59063
Vorwahlen: 02381, 02385

Berge ist ein Ortsteil der westfälischen Stadt Hamm.

Geographie

Lage

Berge liegt südlich des Zentrums der Stadt Hamm.

Gliederung

Zu Berge gehört die Siedlung Ostdorf im Nordosten.

Nachbargemeinden

Berge grenzte im Jahr 1967 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Stadt Hamm und an die Gemeinden Braam-Ostwennemar, Westtünnen, Rhynern, Freiske, Weetfeld und Wiescherhöfen (alle heute zu Hamm).

Geschichte

Berge wurde erstmals urkundlich 1188 als iuxta Hammonem curia Berghen erwähnt. Der Ort in den Jahren 1258 Berige, 1265 Berge iuxta oppidum Hamme, vor 1300 curia Berghem iuxta Hammonem und um 1392 Berghe urkundlich genannt.<ref>Willy Timm: Die Ortschaften der Grafschaft Mark in ihren urkundlichen Früherwähnungen und politischen Zuordnung bis zu Gegenwart, Unna 1991, S. 30.</ref> Der Ortsname bedeutet: up deme berge (auf dem Berge).<ref>Birgit Meineke: Die Ortsnamen der Stadt Hamm und des Kreises Unna, in: Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 15, Bielefeld 2021, S. 47/48.</ref>

Berge gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit in eigener Bauerschaft (Berghen) im Amt Hamm zur Grafschaft Mark. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 hatten die 20 Steuerpflichtigen in der Bauerschaft zwischen 2 oirt und 6 Goldgulden an Abgabe zu leisten.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark. Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 39 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Berge).</ref> Im Jahr 1705 waren in der Bauerschaft Berge 22 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Hamm im Kataster verzeichnet.<ref>Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister, Band 6, Münster 1980. Darin: Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705, bearb. von Willy Timm, S. 26/27.</ref>

Im 19. Jahrhundert gehörte Berge bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Rhynern im Kreis Hamm. Im Jahr 1885 gab es in der Landgemeinde Berge auf 860 ha Fläche, davon 568 ha Ackerland, 51 ha Wiesen, 109 ha Holzungen, 1 Wohnplatz, 114 Wohnhäuser mit 159 Haushaltungen und 852 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Berlin 1887, S. 74/75, Online-Ausgabe.[1]</ref> Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.<ref></ref>

Am 1. Januar 1968 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Berge in die kreisfreie Stadt Hamm eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 64.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1849<ref></ref> 0525
1910<ref>Landkreis Hamm. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2023; abgerufen am 14. Februar 2026.</ref> 1697
1931<ref>Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.</ref> 1831
1956<ref>Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957.</ref> 3213
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 163.</ref> 3686

Verkehr

Straßen

Die Bundesstraße B 63 verbindet Berge mit Hamm, Rhynern und Werl.

Die Kreisstraße K 8 führt in den Nachbarort Westtünnen.

Öffentlicher Personennahverkehr

Berge wird von den Linien 2 und 14 der Stadtwerke Hamm und von der Regionallinie R 41 der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe bedient. Während alle Linien im Hammer Zentrum starten, enden die Linien 2 und 14 in Rhynern. Nur die R 41 fährt weiter nach Werl.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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