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Mark (Hamm)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mark
Stadt Hamm
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Mark 51° 41′ N, 7° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 40′ 33″ N, 7° 52′ 31″ O
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Eingemeindung: 1. April 1939
Postleitzahl: 59071
Vorwahlen: 02381, 02384, 02385, 02388

Mark ist ein Ortsteil der westfälischen Stadt Hamm.

Geographie

Lage

Mark liegt östlich des Zentrums der Stadt Hamm.

Nachbargemeinden

Mark grenzte im Jahr 1938 im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Stadt Hamm und an die Gemeinden Werries, Braam-Ostwennemar und Berge (alle heute zu Hamm).

Geschichte

Der Siedlungsname leitet sich von der Burg Mark ab. Erstmals wurde die Burg urkundlich um 1155–1159 mit dem Ritter Rabodo de Marke erwähnt. 1256 und 1265 urkundlich (castrum) Marcha genannt. Das Dorf Mark wurde erstmals 1226 mit Volmarus sacerdos de Marca urkundlich erwähnt sowie 1308 mit Marka cum capella in Hamme.<ref>Willy Timm: Die Ortschaften der Grafschaft Mark in ihren urkundlichen Früherwähnungen und politischen Zuordnung bis zu Gegenwart, Unna 1991, S. 83.</ref>

Mark gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit in eigener Bauerschaft (Buyrschap Marke) im Amt Hamm zur Grafschaft Mark. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 hatten die 8 Steuerpflichtigen in der Bauerschaft zwischen 2 oirt und 6 Goldgulden an Abgabe zu leisten. Größter Steuerzahler war Schult van der Marke mit 6 Goldgulden.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark. Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 42 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Mark).</ref> Im Jahr 1705 waren in der Bauerschaft Marck 17 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Hamm im Kataster verzeichnet.<ref>Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister, Band 6, Münster 1980. Darin: Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705, bearb. von Willy Timm, S. 32/33.</ref> An der Feldmark/Bauerschaft Mark hatten Einzelhöfe Anteile als Hudeflächen. Daneben wurden die Flächen von den Bauern gemeinschaftlich auch für Mast oder Holzwirtschaft genutzt. Die Bezeichnung Bauerschaft Mark bezieht sich auf neuangesiedelte Bauern innerhalb der Mark.<ref>Birgit Meineke: Die Ortsnamen der Stadt Hamm und des Kreises Unna, in: Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 15, Bielefeld 2021, S. 248–251.</ref>

Im 19. Jahrhundert gehörte Mark bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Rhynern im Kreis Hamm. Im Jahr 1885 gab es in der Landgemeinde Mark auf 509 ha Fläche, davon 335 ha Ackerland, 24 ha Wiesen, 21 ha Holzungen, 1 Wohnplatz, 126 Wohnhäuser mit 165 Haushaltungen und 922 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Berlin 1887, S. 76/77, Online-Ausgabe.[1]</ref> Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.<ref></ref> Mark hatte im Jahr 1849 insgesamt 657 Einwohner.<ref></ref> Im Jahr 1910 waren es 1567<ref>Landkreis Hamm. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2023; abgerufen am 14. Februar 2026.</ref> und im Jahr 1931 1683 Einwohner.<ref>Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.</ref>

Am 1. April 1939 wurde die Gemeinde Mark aufgelöst. Von den 5,09 km² wurden 2,38 km² der Stadt Hamm zugesprochen. Braam-Ostwennemar erhielt 1,89 km², Westtünnen 0,83 km².<ref></ref>

Verkehr

Straßen

Die Kreisstraße 2 verbindet Mark mit Hamm, Werries und Uentrop.

Öffentlicher Personennahverkehr

Braam-Ostwennemar wird hauptsächlich von den Linien 6 und 18 erschlossen. Beide führen im Westen nach Hamm und im Osten nach Werries.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende