Benno Zierer (Politiker, 1934)
Benno Zierer (* 24. März 1934 in Lintach, Bezirksamt Amberg; † 27. April 2021<ref>Die CSU Obertraubling nimmt Abschied von Benno Zierer MdB a. D. In: CSU – Ortsverband Obertraubling. 28. April 2021, abgerufen am 6. Juli 2021.</ref><ref>Fritz Winter: Benno Zierer war ein Polit-Schwergewicht. In: Mittelbayerische Zeitung. Mittelbayerischer Verlag KG, 28. April 2021, abgerufen am 6. Juli 2021.</ref>) war ein deutscher Politiker (CSU), unter anderem Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis 219 (Regensburg).
Leben
Nach dem Abitur an einem humanistischen Gymnasium absolvierte er das Examen an der Bayerischen Beamtenfachhochschule. Er war daraufhin bei der Kommunalverwaltung der Stadt Regensburg tätig und wurde Leiter des Städtischen Fuhrparks.
1960 trat Zierer der Jungen Union (JU) und der CSU bei. Von 1965 bis 1971 war er Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Regensburg-Land, 1975 bis 1981 CSA-Kreisvorsitzender und 1975 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands Oberpfalz.
Benno Zierer war verheiratet, lebte in Obertraubling und hatte drei Töchter.
Abgeordneter
Von 1970 bis 1982 war Zierer Mitglied des Oberpfälzischen Bezirkstages, er war dort Referent für kulturelle Angelegenheiten. Von 1972 bis 2002 saß er auch im Regensburger Kreistag. Von 1980 bis 2002 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Er vertrat als direkt gewählter Abgeordneter den Bundestagswahlkreis Regensburg. Er galt als erfahrener Verteidigungspolitiker. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender des Verteidigungsausschusses und des Bundestagsunterausschusses Europapreis. Von 1984 bis 2003 war er zudem Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, von 1987 bis 1995 als Ersatzmitglied.<ref>Mr Benno ZIERER (Germany). Parlamentarische Versammlung des Europarates, abgerufen am 18. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ehrungen
Für seine Leistungen erhielt Benno Zierer mehrere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Bayerischen Verdienstorden und 2011 die Ehrenraute in Gold der CSU. Er war Ehrenmitglied des Oberpfälzer Kulturbundes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehrenmitglieder. ( vom 16. Dezember 2017 im Internet Archive) Oberpfälzer Kulturbund; abgerufen am 9. Juli 2017.</ref> 2015 erhielt er die Bayerische Denkmalschutzmedaille für die Rettung von Schloss Alteglofsheim.
Literatur
- Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 986.
- Zierer, Benno. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1385.
Weblinks
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Hanns-Seidel-Stiftung: Nachlässe und Handakten von Personen der Zeitgeschichte - Zierer Benno
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zierer, Benno |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 24. März 1934 |
| GEBURTSORT | Lintach, Bezirksamt Amberg |
| STERBEDATUM | 27. April 2021 |
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- Bundestagsabgeordneter (Bayern)
- Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Träger des Bayerischen Verdienstordens
- CSU-Mitglied
- Träger der Bayerischen Denkmalschutzmedaille
- Ehrenmitglied des Oberpfälzer Kulturbundes
- Politiker (Regensburg)
- Deutscher
- Geboren 1934
- Gestorben 2021
- Mann