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Beetzendorfer Bruchwald und Tangelnscher Bach

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Koordinaten: 52° 41′ 37″ N, 11° 3′ 23″ O

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Reliefkarte: Sachsen-Anhalt
Beetzendorfer Bruchwald und Tangelnscher Bach

Das Naturschutzgebiet (NSG) Beetzendorfer Bruchwald und Tangelnscher Bach liegt im Westen des Altmarkkreises Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geographie

Das Naturschutzgebiet liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Beetzendorf und Rohrberg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verordnungskarte des Gebiets (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei)</ref> Es umfasst 139 Hektar.<ref name="lvwa"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NSG Beetzendorfer Bruchwald und Tangelnscher Bach beim LVWA Sachsen-Anhalt (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)</ref> Das Gebiet liegt innerhalb des Vierecks der Ortschaften Tangeln, Rohrberg, Beetzendorf und Jeeben. Es ist in Nordost-Südwest-Richtung etwa zwei Kilometer lang. Es liegt am Mittellauf des Tangelnschen Bachs etwa 33 bis 42 Meter über Normalhöhennull und umfasst ein ausgedehntes Feuchtbiotop.

Geschichte

Datei:NSG Tangeln Schild.JPG
Hinweisschild auf das NSG
Datei:NSG Tangeln Wald.JPG
Bruchwald im Naturschutzgebiet

Das Gebiet wurde am 5. Juli 1978 durch den Rat des Bezirks Magdeburg vom Landschaftsschutzgebiet zum Naturschutzgebiet aufgewertet<ref name="verordnung"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verordnung des Rats des Bezirks Magdeburg (Memento vom 3. Juli 2012 im Internet Archive) (PDF-Datei; 15 kB)</ref> und ist heute als NSG 0042 ausgewiesen. Träger ist der Altmarkkreis Salzwedel.<ref name="lvwa" />

Ökologie, Flora und Fauna

Datei:NSG Tangeln Sumpf.JPG
Feuchtgebiet nach der Schneeschmelze

Das NSG dient zu „Schutz, Erhaltung und Förderung der Vegetationsdynamik und Wassergüte sowie der daran gebundenen Arten und Lebensgemeinschaften, insbesondere der Niederungswaldgesellschaften“.<ref name="lvwa" />

Das NSG Beetzendorfer Bruchwald und Tangelnscher Bach entspricht in seiner Ausdehnung dem FFH-Gebiet „Tangelnscher Bach und Bruchwälder“. Neben dem Flusslauf mit Röhricht und Großseggenrieden gibt es unter anderem Bruchwälder mit Bestand an Erlen, Eschen und Stiel-Eiche sowie Grünlandflächen, etwa Fuchsschwanzwiesen. Am Südostrand sind mehrere Eichen als Naturdenkmal ausgewiesen.

Das Gebiet ist Lebens- und Nahrungsraum zahlreicher bedrohter Arten. Zahlreiche Vogelarten wie Trauerschnäpper, Eisvogel und Gebirgsstelze brüten dort. An Fischarten finden sich Bachforelle und Bachneunauge. Daneben gibt es Feuersalamander.<ref name="lvwa" />

Die eingeschränkte Nutzung des Gebietes, etwa zur Jagd, war nach dem Landeskulturgesetz der DDR vom 14. Mai 1970 und der dazugehörigen Durchführungsverordnung gestattet.<ref name="verordnung" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Altmarkkreis Salzwedel
Wappen Altmarkkreis Salzwedel

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