Zum Inhalt springen

Baven (Südheide)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Baven
Gemeinde Südheide (Gemeinde)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1638)&title=Baven 52° 51′ N, 10° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1638) 52° 50′ 39″ N, 10° 4′ 49″ O
 {{#coordinates:52,844166666667|10,080277777778|primary
dim=10000 globe= name=Baven region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 51–79 m ü. NN
Einwohner: 1638<ref>Ortsteil Baven. In: Webauftritt. Gemeinde Südheide, abgerufen im September 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Hermannsburg
Postleitzahl: 29320
Vorwahl: 05052
Lage von Baven in Niedersachsen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:KriegerdkmBaven (1).jpg
Kriegerdenkmal 1914–1918 und 1939–1945
Datei:TreppenspchBaven1767.jpg
Treppenspeicher von 1767

Baven ist eine zur Gemeinde Südheide gehörende Ortschaft im nördlichen Landkreis Celle. Sie liegt am westlichen Rand des Naturparks Südheide, in der Lüneburger Heide und hat derzeit 1638 Einwohner.

Geschichte

Erste Siedlungen sind für die ältere Bronzezeit nachweisbar. Im Jahre 1932 wurde von Hans Piesker, einem Archäologen aus Hermannsburg, das „Totenhaus von Baven“ ausgegraben. Unter einer starken Brandschicht im Nordwestsektor eines Hügels fanden sich die Reste eines Ost-West-orientierten Hauses und verschiedene Grabbeigaben, die aus der Frühen Bronzezeit (2200 v. Chr.–1600 v. Chr.) datierten. Einzelne Ausgrabungsfunde hiervon sind im Landesmuseum Hannover Abteilung „Menschenwelten“ ausgestellt.

Bis ins 19. Jahrhundert bestand Baven über Jahrhunderte aus 15 Gehöften, bis durch Verkauf und Teilung einer Hofstelle neue Siedlungsmöglichkeiten entstanden und die Bevölkerungszahl deutlich anstieg. Am 1. Januar 1973 wurde Baven im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen ein Teil der Einheitsgemeinde Hermannsburg.<ref>Zur Gebiets- und Verwaltungsreform vgl. Blazek, Matthias: Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen, 2. Aufl., Stuttgart 2014, ISBN 978-3-89821-357-8.</ref>

Politik

Mit der Fusion von Hermannsburg mit der Nachbargemeinde Unterlüß zum 1. Januar 2015 kam der Ort zur Gemeinde Südheide.

Der Ortsrat von Baven besteht aus fünf Ortsratsmitgliedern. Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ortsrat der Gemeinde Baven</ref>

  • Unabhängige Wählergemeinschaft Baven (UWB): 5 Sitze

Ortsbürgermeister ist Norbert Nehrig.

Baudenkmäler

Siehe auch Baudenkmale in Baven

Totenhaus von Baven

Literatur

  • Gerhard Röhrs (Hrsg.): Chronik Baven. Hermannsburg 1993.
  • Hartmut Rißmann (Hrsg.): Bavener Dorf-Chronik. Hermannsburg 1995.
  • Matthias Blazek: 100 Jahre organisiertes Feuerlöschwesen in Baven 1907–2007. Hermannsburg 2007, ISBN 978-3-00-019848-9.

Weblinks

Commons: Baven (Landkreis Celle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ortsteile: Altensothrieth | Baven | Beckedorf | Bonstorf mit Barmbostel und Hetendorf | Hermannsburg | Lutterloh | Neu-Lutterloh | Neuschröderhof | Oldendorf | Schröderhof | Theerhof | Unterlüß | Weesen

Forsthäuser: Lünsholz | Neuensothrieth | Schafstall | Siedenholz Vorlage:Klappleiste/Ende