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Baunach (Fluss)

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Vorlage:Infobox Fluss

Die Baunach ist ein knapp 54 Kilometer langer rechter und nördlicher Nebenfluss des Mains in Bayern (Deutschland). Ein Teil der Auenlandschaft der Baunach steht unter Naturschutz.

Name

Der Erstbeleg des Flusses ist von 1321 (Bunach). Das Bestimmungswort des Namens Baunach stammt vom mittelniederdeutschen Wort Būne für 'Buhne, Uferschutzanlage', das Grundwort ach tritt in vielen Gewässernamen auf und bedeutet Wasser, Gewässer.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref> Eine alternative Herleitung setzt auf das indogermanische Wort bhu (schwellen) an. Demnach hätte Baunach also insgesamt die Bedeutung schwellendes Wasser.

Geographie

Die Baunach entspringt in den zum Fränkischen Keuper-Lias-Land gehörenden Haßbergen und trennt die eigentlichen Haßberge von den haßbergischen Zeilbergen des Itz-Baunach-Hügellandes.

Verlauf

Die Baunach entspringt im Sulzfelder Forst südlich vom Großen Breitenberg, nordöstlich des Laubhügels und östlich der Ortschaft Leinach. Die Baunach mündet in Baunach in den Main.

Einzugsgebiet

Datei:Baunach Main catchment.png
Einzugsgebiet der Baunach

Das 426 km² große Einzugsgebiet der Baunach wird durch sie über den Main und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es liegt zwischen dem der Itz im Osten und Nordosten und dem der Nassach im Westen. Im Norden grenzt es an das Einzugsgebiet der Fränkischen Saale im Grabfeld.

Das Einzugsgebiet der Baunach umfasst große Bereiche der Haßberge und einen Teil des Itz-Baunach-Hügellands. 0,5 % seiner Fläche greifen nach Thüringen aus.<ref> Verzeichnis der Fließgewässer des Bayerischen Landesamtes für Umwelt</ref> Vorlage:Absatz

Zuflüsse

Direkte und indirekte Zuflüsse

Zu den direkten Zuflüssen der Baunach gehören (flussabwärts betrachtet):

Name GKZ Zufluss­richtung Länge
in km
EZG Mündungs­höhe<ref name="TOP10">TOP 10 Bayern Nord</ref>
m ü. NHN
Mündung Bemerkung
Sambachgraben 241812Vorlage:0 links 3,84 4,51 367
Höllgraben 241814Vorlage:0 rechts 4,08 3,14 328
Rippbach 241816Vorlage:0 links 4,70 7,91 322 Bundorf Strang Auerbach → Rippbach
Kimmelsbach 241818Vorlage:0 rechts 4,69 3,55 314 Bundorf
Hainbach rechts 311 Bundorf
Serrfelder Mühlbach 24182Vorlage:0 links 7,39 30,08 306 Bundorf-Neuses Strang Tränkleinsgraben → Serrfelder Mühlbach
Stöckacher Mühlbach rechts 302 Bundorf-Schweinshaupten
Ermetz(bach) 241832Vorlage:0 links 10,84 24,37 291 Hofheim i.UFr.-Sulzbach
Dorfbach links 280 Burgpreppach-Gemeinfeld
Erlbach 241834Vorlage:0 links 4,83 9,41 278 Burgpreppach-Gemeinfeld
Heimbach 241836Vorlage:0 rechts 7,55 23,16 278 Burgpreppach-Gemeinfeld Strang Kühsee → Hainbach → Heimbach
Marbach links 275 Pfarrweisach-Lohr
Zöschgraben links 273 Pfarrweisach-Lohr
Weisach 24184Vorlage:0 links 13,86 39,90 271 Pfarrweisach
Leuzendorfer Graben rechts 270 Pfarrweisach-Kraisdorf
Albersdorfer Mühlbach 241852Vorlage:0 rechts 8,18 28,89 268 Pfarrweisach
Fischbach links 264 Ebern-Fischbach
Preppach 24186Vorlage:0 rechts 11,78 24,51 260 Ebern-Ruppach Strang Jesserndorfer Bach → Preppach
Eichelbach 241872Vorlage:0 rechts 7,27 14,50 257 Ebern-Heubach
Mühlbach 241874Vorlage:0 links 2,88 10,30 256 Ebern-Heubach Teilungslauf ab etwa Ebern-Specke, nimmt in Ebern von links den Angerbach auf
Silberbach links 256 Rentweinsdorf-Lind
Schmitzgraben rechts 254 Rentweinsdorf
Seebach rechts 254 Rentweinsdorf
Winkelgraben links 254 Rentweinsdorf-Treinfeld
Buchholzgraben rechts 253 Rentweinsdorf
Brünninggraben links 249 Reckendorf
Laimbach 241876Vorlage:0 rechts 9,46 17,79 248 Reckendorf
Röthengraben links 248 Reckendorf-Zeitzenhof
Knockgraben rechts 247 Reckendorf
Hautenbach rechts 247 Reckendorf
Seitenbach rechts 245 Reckendorf
Grundgraben links 243 Baunach-Leucherhof
Sendelbach 241878Vorlage:0 rechts 5,81 11,03 243 Baunach-Leucherhof
Lauter 24188Vorlage:0 rechts 21,47 41,02 236 Baunach

Fauna

In der Baunach kommen Aal, Aitel, Bachforelle, Bachschmerle, Barbe, Brachse, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Hecht, Karausche, Nase, Regenbogenforelle, Schleie, Schneider, Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen, Flussneunauge, Zander, Rutte, Waller, Bachsaibling, Äsche und Dreistachliger Stichling sowie in zahlreichen Nebengewässern der Steinkrebs vor.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="BfL-141">Vorlage:GeoQuelle</ref>

</references>

Vorlage:Normdaten