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Bananatrode

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Datei:Bananatrode.svg
Schematischer Aufbau einer Bananatrode

Die sogenannte Bananatrode ist ein elektrochemischer Biosensor für Dopamin auf der Basis von Bananengewebe.<ref>J. S. Sidwell, G. A. Rechnitz (1985): „Bananatrode“ – An electrochemical biosensor for dopamine. In: Biotechnology Letters. Bd. 7, Nr. 6, S. 419–422. {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref> Die meisten zur Zeit der Entdeckung der Bananatrode durch Sidwell bekannten Sensoren dienten zum selektiven Nachweis natürlicher Aminosäuren. Die Bananatrode erweiterte diesen Anwendungsbereich auf die Gruppe der Catecholamin-Neurotransmitter, speziell Dopamin.

Die Funktion basiert auf der durch Polyphenoloxidase katalysierten und bereits 1963 von James K. Palmer entdeckten Bräunungsreaktion des Dopamins zu seinem korrespondierenden Chinon.<ref>James K. Palmer (1963): Banana Polyphenoloxidase. Preparation and Properties In: Plant Physiology. 1963 Sep., 38(5): 508–513. {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref> Der bei dieser Reaktion auftretende zur Menge vorhandenen Dopamins proportionale Sauerstoffverbrauch wird mittels einer klassischen Clark-Elektrode elektrisch detektiert und registriert.

Lineare Zusammenhänge von Dopamingehalt und Signal konnten für Scheibendicken zwischen 0,25 und 1 mm im Konzentrationsbereich von 0,1 bis 1 mmol/l gezeigt werden. Die Reaktionszeit liegt zwischen 30 und 40 Sekunden.

Einzelnachweise

<references/>