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Baldingen (Nördlingen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Baldingen
Große Kreisstadt Nördlingen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1976)&title=Baldingen 48° 51′ N, 10° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1976) 48° 51′ 30″ N, 10° 28′ 36″ O
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Höhe: 429 m ü. NHN
Fläche: 5,57 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 1976 (1. Jan. 2026)<ref>Stadtteile. Abgerufen am 11. April 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 355 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86720
Vorwahl: 09081
Datei:Baldingen St. Gallus 003.jpg
Kirche St. Gallus

Baldingen ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Nördlingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Baldingen hat eine Fläche von 5,568 km². Sie ist in 1368 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4070,35 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Baldingen (096736). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. April 2026.</ref>

Geographie

Das Pfarrdorf im Nördlinger Ries grenzt im Nordwesten an die Nördlinger Kernstadt, aus deren nahem Baldinger Tor kommend die alte Trasse der Würzburger Straße den Ort in Richtung Nordwesten durchquert. Durch den Ort fließt ost- bis nordostwärts der Eger-Zufluss Goldbach. Der größte Teil des Ortskerns und der Siedlungsgebiete aus dem 20. Jahrhundert liegen linksseits des Baches.<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Baldingen wurde 769 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>StiASG, Urk. I 39. Online auf e-chartae, abgerufen am 12. Juni 2020.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Baldingen in die Stadt Nördlingen eingegliedert.<ref> </ref>

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Baldingen

Bildung

In Baldingen gibt es eine städtische Kindertageseinrichtung und eine Außenstelle der Nördlinger Grundschule Mitte.

Verkehr

Die Bundesstraße 29, dort ein Abschnitt der Romantischen Straße, begrenzt den Ort im Westen.

Persönlichkeiten

Der blinde lutherische Theologe Johann Schmidt (1639–1689), der zunächst an Universitäten lehrte und zeitweise Geistlicher in Nördlingen war, musste aufgrund seiner großen Familie eine andere Einkunftsquelle suchen. Er betrieb in Baldingen einen Gasthof, der wegen der Blindheit Schmidts „das blinde Eck“ genannt wurde.

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 539–541 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
  • Bernd Vollmar, Catharina Kociumaka: Stadt Nördlingen: Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Denkmäler. (Denkmäler in Bayern, VII. 90/2) Karl M. Lipp Verlag, München 1998, S. 244–245, ISBN 3-87490-578-0.

Weblinks

Commons: Baldingen (Nördlingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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