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Bahnstrecke Murnau–Oberammergau

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Murnau–Oberammergau
Datei:Bahnhof Oberammergau 2007 - jetzt HP.jpg
2007 war der ehemalige BahnhofOberammergau nur noch Haltepunkt
2007 war der ehemalige Bahnhof
Oberammergau nur noch Haltepunkt
Datei:Ammergaubahn.png
Streckenverlauf
Streckennummer (DB):5451
Kursbuchstrecke (DB):963
Kursbuchstrecke:402a (1946)
Streckenlänge:23,671 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:B2
Stromsystem:5,5 kV 16 Hz
5 kV 16 ⅔ Hz bis 1954
15 kV 16 ⅔ Hz<ref name="luciaclemens">Bahnbetriebswerk Freilassing. (PDF; 11,4 MB) In: flr.luciaclemens.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Mai 2014; abgerufen am 23. Februar 2013.</ref> ~
Minimaler Radius:180 m
Streckengeschwindigkeit:60 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
<templatestyles src="BS/styles.css" />
von München Hbf
0,000 Murnau 692 m
Murnau Lokalbahnhof (bis 1960)
(Verbindungsgleis)
0,411 Murnau Ort
0,476 nach Garmisch-Partenkirchen (31 m)
1,600 Ramsachleite
3,261 Seeleiten-Berggeist
5,568 Grafenaschau (ehem. Bf) 686 m
9,392 Jägerhaus (bis 2016) 752 m
11,680 Bad Kohlgrub (früher Kohlgrub Ort) 819 m
13,130 Bad Kohlgrub Kurhaus (früher Bad Kohlgrub)
14,263 Saulgrub 859 m
16,623 Altenau (Bay) (ehem. Bf)
19,000 Scherenau
20,412 Unterammergau (ehem. Bf) 830 m
20,672 Ammer (22 m)
23,671 Oberammergau (ehem. Bf) 834 m

Quellen: <ref>Infrastrukturregister. In: geovdbn.deutschebahn.com. DB InfraGO AG, abgerufen am 5. August 2024.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geo-Brücke (Stand 01/2019) (Memento vom 29. November 2023 im Internet Archive; ZIP-Datei). Geoinformationen zu Brücken des Schienenverkehrsnetzes. DB Netz AG, 20. März 2020.</ref><ref>Eisenbahnatlas Deutschland. 11. Auflage. Schweers + Wall, Köln 2020, ISBN 978-3-89494-149-9.</ref>

Die Bahnstrecke Murnau–Oberammergau, auch Ammergaubahn oder Ammertalbahn – bis 1938: Lokalbahn Murnau–Oberammergau – ist eine eingleisige, elektrifizierte Nebenbahn in Bayern. Sie zweigt in Murnau von der Hauptbahn München–Garmisch-Partenkirchen ab und führt nach Oberammergau. In der zweiten Streckenhälfte folgt sie dabei dem Tal der Ammer.

Die Strecke gilt als erste elektrifizierte Vollbahn in Deutschland.

Geschichte

Datei:LAG-Triebwagen in Oberammergau.jpg
Ein LAG-Triebwagen im Frühjahr 1905 im Bahnhof Oberammergau
Datei:E 69 04 (1975).jpg
Betrieb Mitte der 1970er Jahre
Datei:III.5.19-68 Murnau Oberammergau Hund.webp
Hundefahrkarte

Am 24. Januar 1897 erhielt die Actiengesellschaft Elektrizitätswerke, vormals O. L. Kummer & Co., Dresden, Sitz München, vom bayerischen Prinzregenten Luitpold die Konzession für den Bau einer elektrisch betriebenen einspurigen Bahnlinie von Murnau nach Oberammergau. In den folgenden Jahren bis 1900 wurde die Strecke dann zusammen mit dem Wasserkraftwerk Kammerl erbaut, sodass am 13. Januar 1900 der erste Probezug die Strecke befahren konnte. Wenige Monate später am 5. April 1900 wurde die Eröffnung der Strecke schließlich genehmigt. Allerdings schloss diese Genehmigung nur den Betrieb der Bahnlinie ein, nicht aber den elektrischen Betrieb.<ref name="Specht">Ralf Specht: Geschichte und Technik des Wasserkraftwerks Kammerl. In: Elektrische Bahnen. 99 (2001), 11, S. 444–452.</ref><ref>Peter Blath: Schienenverkehr im Werdenfelser Land. Sutton Verlag, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-886-7, S. 51.</ref> Der geplante Zugbetrieb mit Dreiphasenwechselstrom mit 800 Volt und 40 Hz scheiterte jedoch an den damals noch nicht beherrschten elektrotechnischen Problemen<ref>Ralf Roman Rossberg: "Bahnstrom" als geniale Notlösung. In: schule.de. 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Februar 2013; abgerufen am 23. Februar 2013.</ref> und kam nie über Probefahrten hinaus. Stattdessen wurden zu den Oberammergauer Passionsspielen 1900 ab 5. April elf von der Lokomotivfabrik Krauss & Comp. gelieferte Dampflokomotiven der Gattung D XI mit der Achsfolge C1'n2t auf der neuen Strecke eingesetzt.<ref>Hermann Bürnheim: Localbahn A.-G. München 13. Localbahn Murnau-Oberammergau. Zeunert, Gifhorn, ISBN 3-921237-21-1, S. 72.</ref>

Nach dem Konkurs des Betreibers erwarb die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) im November 1903<ref name="Specht" details="1903 laut Ralf Specht, 19.11.1900 laut der Bronzetafel am Eingang des Kraftwerks." /> die Bahnstrecke und das Kraftwerk, das sie in der Zeit von März bis November 1904 mit 280 kW 350 kVA Bahnstromgeneratoren für die Erzeugung von Einphasenwechselstrom mit 5500 Volt und 16 Hz umrüsten ließ und erhielt die Betriebskonzession am 31. Dezember 1903.<ref>ungenau wohl: Deutsche Reichsbahn: Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken; Eröffnungsdaten 1835–1935. Berlin 1935; Nachdruck Dumjahn, Mainz 1984, ISBN 3-921426-29-4 Nr. 1900/12</ref> Am 1. Januar 1905 wurde der elektrische Planbetrieb mit den Triebwagen LAG Nr. 674 bis 677 aufgenommen. Gespeist wurde der Betrieb aus dem 1899 gebauten und 1904–1905 umgebauten Wasserkraftwerk Kammerl. Damit war die Ammergaubahn die erste Eisenbahn Deutschlands, die mit Einphasen-Wechselstrom niedriger Frequenz betrieben wurde, dem bis heute in Mittel- und Nordeuropa gebräuchlichen Stromsystem. Frühere Bahnen hatten Gleichstrom, Drehstrom oder (wie die wenige Monate zuvor eröffnete Stubaitalbahn) hochfrequenten Wechselstrom verwendet.

Am 2. Juni 1921 kollidierten zwischen Bad Kohlgrub und Grafenaschau ein Güterzug in Richtung Murnau und ein Personenzug frontal. Das Unglück führte zu drei Schwerverletzten und circa acht Leichtverletzten. Außerdem entstand ein größerer Sachschaden an den betroffenen Lokomotiven der Baureihe E 69 und an den Wagen.<ref>Peter Blath: Schienenverkehr im Werdenfelser Land. Sutton Verlag, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-886-7, S. 62–63.</ref>

Mit Wirkung zum 1. August 1938 ging die LAG in der Deutsche Reichsbahn auf. Während diese schon längst mit 15 000 Volt 16 2/3 Hz fuhr, wurde der Inselbetrieb der vom Kraftwerk Kammerl mit 5500 Volt 16 Hz versorgten Ammergaubahn bis zu den Umbauten in den Jahren 1951 bis 1953 beibehalten, als die Strecke und das Kraftwerk auf den allgemein verwendeten Bahnstrom umgestellt und im Kraftwerk für jeden der drei Generatoren ein Einphasentransformator sowie eine Schaltanlage installiert wurden.

Mit der Zunahme des Individualverkehrs sanken die Fahrgastzahlen auf der Ammergaubahn auf 500 bis 1000 Fahrgäste täglich. Parallel dazu verschwand auch der Güterverkehr fast völlig. Daher kam es zu einem massiven Rückbau der Infrastruktur.

1999 gab es Verhandlungen mit dem Fahrgastverband Pro Bahn und der DB Regio Bayern AG. Pro Bahn forderte unter anderem den Erhalt der Kreuzungsmöglichkeit in Altenau (Bay) und den Erhalt des zweiten Gleises in Oberammergau. Dadurch hätte man die Reisezeit um circa zehn Minuten verkürzen können. Doch die Kosten von etwa vier Millionen D-Mark waren zu hoch, und das Projekt wurde zurückgestellt.<ref>Ammergaubahn. Pro Bahn Werdenfels, abgerufen am 16. November 2013.</ref>

In jüngerer Zeit wurde die Strecke umfangreich modernisiert. Dieser Modernisierung fiel jedoch auch sämtliche im Planbetrieb nicht mehr benötigte Infrastruktur zum Opfer, was der Deutschen Bahn unter anderem massive Kritik vom Fahrgastverband Pro Bahn einbrachte. So gibt es etwa am Endpunkt Oberammergau seit der Sanierung im Herbst 2005 nur noch ein Gleis, die restliche Fläche wurde unter anderem mit einem Busbahnhof überbaut. In diesem Zusammenhang wurde die Endstation von einem Bahnhof zu einem Haltepunkt zurückgestuft. Gleichermaßen zu einfachen Haltepunkten zurückgestuft wurden die Bahnhöfe Grafenaschau und Unterammergau, dort können sich seither keine Züge mehr begegnen. Bedingt durch diese Rationalisierungsmaßnahmen sind auf der Strecke nach Oberammergau tagsüber keine Sonderfahrten mehr möglich, weil keine Kreuzungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen. Die einzig verbliebene Kreuzungsmöglichkeit in Bad Kohlgrub wird für den Planbetrieb benötigt, dort kreuzen die Züge stündlich. Ferner kann am Endpunkt Oberammergau nicht mehr umgesetzt werden, dorthin können nur noch Wendezüge oder Triebzüge eingesetzt werden.

Im Bereich Bad Kohlgrub wurden zehn Kilometer der etwa 80 Jahre alten Gleise erneuert, die neuen Schienen wurden dabei endlos verschweißt. Ferner wurde die Strecke 2005 mit dem digitalen Zugfunksystem GSM-R ausgestattet. Am 28. November 2008 ging in Bad Kohlgrub ein elektronisches Stellwerk in Betrieb, welches von Garmisch-Partenkirchen aus ferngesteuert wurde. Seit dem 21. November 2016 wird es von Weilheim aus gesteuert.<ref>Bad Kohlgrub. In: stellwerke.info. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>

Die Haltepunkte Seeleiten-Berggeist, Jägerhaus und Bad Kohlgrub Kurhaus werden bzw. wurden als Bedarfshalte betrieben. In Jägerhaus fuhren die Züge bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen durch, weil es dort keine Bahnsteigbeleuchtung gibt. Der Halt in Jägerhaus wurde zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 komplett aufgegeben. Eine Ausrüstung mit Beleuchtung und Reisendeninformation, die gesetzlich vorgeschrieben ist, wird angesichts der geringen Fahrgastzahlen von unter zehn Personen am Tag als zu teuer erachtet.<ref>Fahrplanwechsel im Bahnland Bayern. Bayerische Eisenbahngesellschaft, 9. Dezember 2016, abgerufen am 19. Mai 2023.</ref>

Elektrisches System

Während der Wechsel des Stromsystems 1951/1953<ref name="Specht" /> bzw. 1954/1955<ref>so wohl die nachstehenden Quellen</ref> auf 15.000 Volt / 16 ⅔ Hz unstrittig ist, gibt es zum ersten elektrischen Stromsystem und dem ersten Systemwechsel der damaligen Lokalbahn unterschiedliche Angaben:

Wenn der erste, erfolglose Versuch mit 800 V 40 Hz außer Acht gelassen wird, fuhr die Ammergaubahn laut Ralf Specht aber von 1905 bis zur Beendigung des Inselbetriebs 1951/1955 durchgehend und unverändert mit 5500 V und 16 Hz.

Bei der Umstellung auf 15.000 Volt und 16 ⅔ Hz wurden vier der fünf Elektrolokomotiven der Baureihe E 69 entsprechend umgebaut.

Streckenverlauf

Die Strecke verlässt den Bahnhof Murnau, indem sie die Hauptbahn am oberen Ende der Murnauer Rampe westwärts überquert und auf dem westöstlichen, gefalteten Molassehöhenzug über der Lindenbachkerbe aufwärts nach Bad Kohlgrub gelangt. Hier erreicht sie die Wurzeln des Mühlbachs, überquert die Wasserscheide zur Ammer bei Altenau und bleibt rechtsufrig am Talboden bis Unterammergau, ab dort linksufrig am Fuße des Steckenbergs nach Kreuzung des Flusses bis Oberammergau.

Fahrzeugeinsatz

Datei:DE-0414.jpg
Baureihe 141 mit n-Wagen in Oberammergau, 1992
Datei:RB63.jpg
RB63 nach Murnau am Startbahnhof Oberammergau bei Schnee

Im September 1954 wurde die Strecke von bisher 5-kV-16-Hz-Wechselstrom auf das übliche DB-System 15 kV/16 2/3 Hz umgestellt. Vier der fünf eingesetzten Lokomotiven der Baureihe E 69, die in vier verschiedenen Bauarten zwischen 1906 und 1930 gebaut worden waren, wurden bis 1955 ebenfalls umgerüstet. Lediglich die aus dem Jahr 1906 stammende E 69 01 wurde ausgemustert. Während E 69 05 und als deren Reservelokomotive E 69 04 den Güterzugdienst fortführten, wurden die beiden anderen seither in Heidelberg im Rangierdienst eingesetzt. Den Personenzugdienst übernahmen von 1954 bis 1960 Elektrotriebwagen ET 85. Auf sie folgte von 1960 bis 1964 die Baureihe E 41, bevor E 69 02 und E 69 03 aus Heidelberg zurückkehrten. Von da an versahen die vier E 69 wieder den Gesamtbetrieb auf der Strecke. Die letzten beiden Lokomotiven dieser Baureihe wurden am 29. Juli 1982 nach 72 Dienstjahren ausgemustert.<ref>Matthias Fuhrmann: Deutsche Bahnbetriebswerke und der Triebfahrzeugpark der deutschen Eisenbahnen von 1920 bis heute. Artikel Das Bw Garmisch, Abschnitt Die Fahrzeuge der Strecke Murnau – Oberammergau. Weltbild Verlag GmbH, Sammelwerk-Service</ref>

Man ersetzte sie durch Elektrolokomotiven der Baureihe 141. Am eingesetzten Wagenmaterial änderte sich dadurch nichts, es wurden weiterhin zwei n-Wagen je Zug eingesetzt. Ab 2002 wurden die lokomotivbespannten Züge schließlich durch Triebwagen der Baureihen 425 beziehungsweise 426 abgelöst,<ref>Ammergaubahn: Triebfahrzeuge. Fahrgastverband Pro Bahn, 27. November 2018, abgerufen am 7. November 2022.</ref> für den Planbetrieb wurden zwei Umläufe benötigt. Die letzten Wendezüge mit der Baureihe 141 verkehrten im Herbst 2004. Seit Sommer 2013 kommen Triebwagen des Typs Bombardier Talent 2 (Baureihe 442) der DB Regio unter der Marke der Werdenfelsbahn zum Einsatz. Im Planbetrieb werden weiterhin zwei Umläufe benötigt.

Literatur

  • Ralf Roman Rossberg: Die Lokalbahn Murnau–Oberammergau. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1970, ISBN 3-440-03731-2.
  • Ralf Roman Rossberg: Die Lokalbahn Murnau–Oberammergau. In: Eisenbahn-Kurier. Nr. 215/Jahrgang 24/1990. EK-Verlag, ISSN 0170-5288, S. 46–48.
  • Bernd Mühlstraßer: Die Baureihe E 69: Die bayerischen Localbahn-Elloks und die Strecke Murnau–Oberammergau. EK-Verlag, Freiburg 2005, ISBN 3-88255-169-0.
  • Peter Blath: Die Lokalbahn Murnau – Oberammergau. In: Schienenverkehr im Werdenfelser Land. Sutton-Verlag, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-886-7.
  • Hermann Bürnheim: Localbahn A.-G. München 13. Localbahn Murnau-Oberammergau. Zeunert, Gifhorn 1974, ISBN 3-921237-21-1, S. 76–78.

Weblinks

Commons: Ammergaubahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive=""> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Existierende Strecken (wenn keine Angabe: 15 kV 16 ⅔ Hz): Bever–Scuol-Tarasp (11 kV 16 ⅔ Hz) | Dessau–Bitterfeld–Neuwiederitzsch | Garmisch-Partenkirchen–Reutte (Außerfernbahn, ursprünglich 15 kV 15 Hz) | Leipzig-Wahren–Leipzig-Mockau–Schönefeld | Lötschbergbahn | Mariazellerbahn (6,5 kV 25 Hz) | Mittenwaldbahn (ursprünglich 15 kV 15 Hz) | Samedan–Pontresina (11 kV 16 ⅔ Hz) | Pressburger Bahn | Wehratalbahn (ursprünglich 15 kV 15 Hz) | Wiesentalbahn (ursprünglich 15 kV 15 Hz)

Später umelektrifizierte Strecken (wenn keine Angabe: 11 kV 25 Hz): Albtalbahn (ursprünglich 8 kV/650 V 25 Hz, später 8,8 kV 25 Hz) | Ammergaubahn (ursprünglich 5,5 kV 16 Hz, dann 5 kV 16 ⅔ Hz) | Cannes–Grasse (12 kV 25 Hz) | Dessau–Bitterfeld (zunächst 5 kV, dann 10 kV 15 Hz) | Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn (6,3 kV 25 Hz) | Harlem River–New Haven–Cedar Hill Yard (New York, New Haven and Hartford Railroad) | Königszelt–Gottesberg (Schlesien) (15 kV 16 ⅔ Hz) | Martigny-Orsières-Bahn (8 kV 15 Hz) | Montréjeau–Pau (12 kV 16 ⅔ Hz) | Seetalbahn (5,5 kV 25 Hz) | Stamford–New Canaan (New York, New Haven and Hartford Railroad) | New Haven Line (New York, New Haven and Hartford Railroad)

Nicht mehr elektrisch betriebene Strecken: 180th Street–Columbus Avenue–New Rochelle/White Plains-Westchester Avenue (New York, Westchester and Boston Railway, 11 kV 25 Hz) | Hoosac-Tunnel (11 kV 25 ⅔ Hz) | Nieder Salzbrunn–Halbstadt (15 kV 16 ⅔ Hz) | Rochester–Avon (Erie Railroad, 11 kV 25 Hz) | St.-Clair-Tunnel (3,3 kV 25 Hz)

Eingestellte Strecken: Chemins de fer départementaux de la Haute-Vienne (10 kV 25 Hz) | Maggiatalbahn (5 kV/800 V 20 Hz, später 1200 V =) | Avon–Mount Morris (Erie Railroad, 11 kV 25 Hz)

Versuchsbetriebe: Ringstrecke Oranienburg (6,3 kV 25 Hz) | Schöneweide–Spindlersfeld (6 kV 25 Hz) | Seebach–Wettingen (15 kV 15 Hz) | Stockholm–Järfva (5…22 kV 25 Hz) | Tomteboda–Värtan (5…22 kV 25 Hz) Vorlage:Klappleiste/Ende