Bahnhof Berlin Schichauweg
| Berlin Schichauweg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| S-Bhf Schichauweg 3.jpg | ||||||
| Daten | ||||||
| Betriebsstellenart | Bahnhofsteil | |||||
| Bahnsteiggleise | 2 | |||||
| Abkürzung | BSC | |||||
| IBNR | 8089038 | |||||
| Preisklasse | 5<ref>Stationspreisliste 2020. In: Deutsche Bahn. Deutsche Bahn, 1. Januar 2020, abgerufen am 11. Juli 2020.</ref> | |||||
| Eröffnung | 1. Dezember 1990 | |||||
| Webadresse | sbahn.berlin | |||||
| Profil auf bahnhof.de | Schichauweg | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Berlin | |||||
| Ort/Ortsteil | Berlin-Marienfelde, Berlin-Lichtenrade | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Berlin | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 52° 23′ 55″ N, 13° 23′ 22″ O
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dim=2000 | globe= | name=Berlin Schichauweg | region=DE-BE | type=railwaystation
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| Eisenbahnstrecken | ||||||
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| Bahnhöfe in Berlin | ||||||
Der Bahnhof Schichauweg ist ein Bahnhof der S-Bahn Berlin an der Berlin-Dresdner Eisenbahn. Er befindet sich im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg und wurde am 1. Dezember 1990 zur Anbindung von Lichtenrade-Nord eröffnet.
Es ist der einzige Neubau eines S-Bahnhofs durch die Berliner Verkehrsbetriebe, die zum Zeitpunkt der Eröffnung die Betriebsrechte der S-Bahn in West-Berlin innehatte.<ref>S-Bahnhof Schichauweg auf stadtschnellbahn-berlin.de</ref>
Er besteht aus zwei Seitenbahnsteigen, die jeweils sowohl nördliche als auch südliche Ausgänge zum Straßenzug Schichauweg/Barnetstraße haben. Am 25. November 1991 wurden von beiden Bahnsteigen zusätzliche Nordausgänge zum Miethepfad und zur Kettinger Straße eröffnet.<ref name="jmk361">Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe / Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra verlag, Berlin 1998. ISBN 3-930863-25-1, S. 253</ref>
Geschichte
Die Bahnstrecke wurde 1875 ebenerdig durch unbebautes Gebiet eröffnet. Es entstand ein Bahnwärterhäuschen südwestlich des heutigen Bahnhofs.
Im Jahre 1938 wurde die Strecke auf Dammniveau angehoben. Gleichzeitig wurde der ebenerdige, die Strecke querende Güteraußenring erbaut, dessen Trasse nördlich des heutigen Bahnhofs verlief. Eine Verbindungskurve verlief zwischen Süd und Ost, zusätzlich wurde 1944 eine Kurve von Süd nach West erbaut. Mit dem Neubau des parallelen Berliner Außenrings 1951 verlor der Güteraußenring seine Funktion und wurde nur noch für lokalen Güterverkehr genutzt. Inzwischen ist er stillgelegt, im Bereich nördlich des Bahnhofs Schichauweg wurde er abgebaut.
Mitte der 1980er Jahre wurde die eingleisige S-Bahn-Brücke von 1938 über die Straße durch einen zweigleisigen Neubau ersetzt.<ref>Die geplante neue Dresdener Bahn, Planfeststellungsabschnitt 1 Säntisstr.-Schichauweg</ref>
Seit August 2015 erfolgt die Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer mittels Führerraum-Monitor (ZAT-FM).<ref>Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Oktober 2015, S. 197.</ref>
Anbindung
| Linie | Verlauf | Takt |
|---|---|---|
| Datei:Berlin S2.svg | Bernau – Bernau-Friedenstal – Zepernick – Röntgental – Buch – Karow – Blankenburg – Pankow-Heinersdorf – Pankow – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen – Humboldthain – Nordbahnhof – Oranienburger Straße – Friedrichstraße – Brandenburger Tor – Potsdamer Platz – Anhalter Bahnhof – Yorckstraße – Südkreuz – Priesterweg – Attilastraße – Marienfelde – Buckower Chaussee – Schichauweg – Lichtenrade – Mahlow – Blankenfelde | 10 min |
Weblinks
- Bahnhof Schichauweg auf stadtschnellbahn-berlin.de
Einzelnachweise
<references />