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Astrid Gloria

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Astrid Gloria, Oktober 2013

Astrid Gloria Irmer (* 19. April 1966 in Göttingen<ref name="GA">@1@2Vorlage:Toter Link/www.giessener-allgemeine.de»Traumstern« Lich: Aus Kino wurde Kochstudio (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, in: Gießener-Allgemeine vom 9. April 2009</ref>), auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Hertha Schwätzig, ist eine deutsche Kabarettistin, Zauberkünstlerin, Sängerin und Bühnenkünstlerin.

Leben

Kindheit, Jugend, Studium & Ausbildung

Astrid Gloria verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Oppenrod; die Grundschule besuchte sie in Buseck und ihr Abitur machte sie auf der Liebigschule in Gießen.<ref name="GA"/> Als Jugendliche spielte sie Theater und schrieb Beiträge für eine Schülerzeitung.<ref name="ZauR"/> Zum Wintersemester 1987/88 zog sie zum Studium nach Hamburg.<ref name="ZauR">Gesamtkunstwerk Hertha Exklusiv-Interview mit “Hertha Schwätzig” Astrid Gloria Irmer; in: Zauberreport Ausgabe November/Dezember 1999</ref> Nach Abschluss ihres Studiums der Germanistik, Journalistik und Geschichte an den Universitäten Bonn, Norwich (1991 als Master of Arts) und Hamburg (1993 als Magister Artium) nahm sie Schauspiel- und Gesangsunterricht und lernte bei einem Zauberkünstler die Kunst des Showzauberns.<ref name="HS">@1@2Vorlage:Toter Link/www.untermain.deHertha Schwätzig in der Kochsmühle Obernburg: "Jetzt kommt's Hertha" (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Biografie von Astrid Gloria. UNTERMAIN.de; abgerufen am 3. November 2013</ref> Sie absolvierte die Köln Comedy Schule für Profi-Comedians, die sie mit dem „Großen Lachdiplom“ abschloss.<ref name="NGZ">"Das Leben ist hart, aber ich bin Hertha" Aufführungskritik vom 24. Februar 2002 auf NWZ online; abgerufen am 3. November 2013</ref>

Bühnenkarriere

1990 trat Astrid Gloria gemeinsam mit Uschi Linke als „Hertha und Berta, die zaubernden Putzfrauen“ erstmals als Kabarettistin auf. Ab 1992, nach der Trennung von Linke, entwickelte sie erste eigene kleine Solo-Programme. Im Mai 1993 debütierte sie mit ihrem ersten abendfüllenden Solo-Programm an der Hamburger Kleinkunstbühne Fools Garden bei Hanne Mogler.<ref name="ZauR"/> Sie trat in den Mitternachtsshows des Hamburger Schmidt Theaters auf. Gemeinsam mit anderen Kabarettistinnen und Komikerinnen war sie 1993 Mitbegründerin der FrontFrauen.<ref name="NGZ"/> Erste Auftritte hatte sie auch an der Kleinkunstbühne Traumstern in Lich.<ref name="GA"/> Im Mai 1994 lernte sie im Bürgerhaus Stollwerck Köln den Komponisten Zeus J. Borrmann kennen. Borrmann übernahm die Licht- und Soundeffekte für Astrid Glorias Bühnenprogramme und wurde später auch ihr Lebenspartner.<ref name="ZauR"/>

Als Kabarettistin und Komikerin erlangte Astrid Gloria insbesondere Bekanntheit mit der von ihr im Jahre 1993 kreierten Kunstfigur „Hertha Schwätzig“, mit welcher sie nicht nur solo, sondern auch zusammen mit Krissie Illing und Nessi Tausendschön auf Tour war.<ref>Ladys Night mit strippender Queen. In: Westfälische Rundschau. Funke Mediengruppe, 21. Oktober 2007, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Als Hertha Schwätzig bildete sie auch mehrere Jahre lang gemeinsam mit der britischen Komikerin Krissie Illing, die zuvor mit ihrem Partner Mark Britton unter dem Namen Nickelodeon bekannt geworden war, das Duo wilde Weiber.<ref>Simone Wiegand: Blumenelfe futtert in der Pubertät zu viel Schokolade. „Nacht der wilden Weiber“ erfreut auch Männer – Hertha von Schwätzig und Krissi Illing, Beitrag vom 30. Januar 2006 auf NWZ online</ref> Unter diesem Namen veranstalteten Astrid Gloria und Krissie Illing auch zeitweise das Programm Comedy Ladies Night.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ladies Night mit Hertha Schwätzig und Krissie Illing (Memento vom 4. November 2013 im Internet Archive)</ref><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inge von den Bruck: Frauen-Power und Slapstick pur (Memento vom 3. November 2013 im Internet Archive) auf Grenzland-Nachrichten-online</ref> Später absolvierte Astrid Gloria eine vegetarische Kochausbildung im BioGourmetClub in Köln sowie eine weitere Ausbildung zur Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt auf der Traditionellen chinesischen Medizin. Heute verbindet sie dies alles in ihren Bühnenauftritten, die sie „magisch-vegetarische Kochshows“<ref>Astrid Gloria: Die magische Kochshow, WDR-Fernsehen-Tipp auf YouTube</ref> nennt und in denen sie als „Zauberköchin“ auftritt.<ref>Astrid Gloria: Die verhexte Kürbis-Kochshow, Ausschnitt aus der Sendung Blickpunkt des Belgischen Rundfunks BRF1 auf YouTube</ref>

Astrid Gloria hatte zahlreiche Auftritte auf diversen Kleinkunstbühnen im gesamten Bundesgebiet. Sie wurde wegen ihres schrillen Auftretens und ihrer bunten Outfits mit Künstlerinnen wie Hella von Sinnen und Sissi Perlinger verglichen.<ref name="NGZ"/> Zu ihren bisher bekanntesten Auftrittsorten zählen das Kölner Senftöpfchen und der Quatsch Comedy Club in Berlin und Hamburg. Im Kölner Senftöpfchen stand sie 1999 bei der Gala zum 40-jährigen Bestehen gemeinsam mit Hanns-Dieter Hüsch, Konstantin Wecker, Götz Alsmann, Konrad Beikircher und den Bläck Fööss auf der Bühne.<ref name="ZauR"/> 1997 trat sie in Berlin in der ufaFabrik auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hausfrau ohne Kleinlichkeit (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berliner-zeitung.de Aufführungskritik in: Berliner Zeitung vom 14. Februar 1997</ref> Sie gastierte mit ihren Programm mehrfach (u. a. September/Oktober 1999, Oktober 2012) im Unterhaus Mainz.<ref>Nach Kabarett folgt Hommage an Kitsch in: Mainzer Rhein-Zeitung vom 21. September 1999</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Astrid Gloria. Die Zauber-Köchin. Die verhexte Kürbis-Kochshow (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unterhaus-mainz.de Veranstaltungshinweis (Offizielle Internetpräsenz Unterhaus Mainz); abgerufen am 3. November 2013</ref> Der Deutschlandfunk sendete im November 2002 ein Radioporträt über Astrid Gloria mit Sketchen und Ausschnitten aus ihren Bühnenprogrammen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Die Zeiten werden Hertha“ - Ein Porträt der Zauberin und Kabarettistin Astrid Irmer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dradio.de; Playlist; Deutschlandfunk vom 6. November 2002.</ref>

Sie gehört dem Magischen Zirkel an und ist Mitglied der International Brotherhood of Magicians.<ref name="NGZ"/><ref>»Genieß dein Leben!« Gespräch mit Astrid Gloria Irmer, in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt vom 3. Juli 2000</ref>

Astrid Gloria wohnt in Köln.<ref name="HS"/>

Hörspiel

Bühnenprogramme (Auswahl)

  • 2012–2013: Die verhexte Kürbiskochshow (Mainz: Unterhaus, Köln: Bürgerhaus Stollwerck, Leipzig: Haus der Geschichte)
  • 2013: Talk in der Zauberküche (Köln: Bürgerhaus Stollwerck)
  • 2013: Club Mix (Berlin: Quatsch Comedy Club)
  • 2013: Zauber-Kräuter-Kochshow (Köln: Senftöpfchen-Theater)
  • 2013: Apfelkuss & Mandelstern. Eine fröhliche Weihnachts-Kochshow (Köln: Senftöpfchen-Theater, Köln: Bürgerhaus Stollwerck)
  • 2013–2014: Liebe, Lust & Sellerie. Ein magischer Ausflug in Aphrodites Küchengarten (Köln: Bürgerhaus Stollwerck, Senftöpfchen-Theater; Nürnberg: Wundermanufaktur)
  • 2014: Ladies Night (Landau: Gloria-Kulturpalast)

Literatur

  • Marianne Rogler (Hrsg.): Frontfrauen: 28 Kabarettistinnen legen los, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1995, ISBN 3-462-02474-4.

Rundfunksendungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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