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Bläck Fööss

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Bläck Fööss
Datei:Übergabe einer Bläck Fööss-Gondel an das Kölnische Stadtmuseum-4334.jpg
Die Bläck Fööss 2020 vor dem Kölnischen Stadtmuseum (v. l. n. r.) Ralph Gusovius, Mirko Bäumer, Bömmel Lückerath, Erry Stoklosa, Pit Hupperten, Hanz Thodam

Die Bläck Fööss 2020 vor dem Kölnischen Stadtmuseum (v. l. n. r.) Ralph Gusovius, Mirko Bäumer, Bömmel Lückerath, Erry Stoklosa, Pit Hupperten, Hanz Thodam

Allgemeine Informationen
Herkunft Köln, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Genre(s) Rock, Pop, Karneval
Aktive Jahre
Gründung 1970
Auflösung
Website www.blaeckfoeoess.de
Gründungsmitglieder
Tommy Engel (bis 1994)
Ernst „Erry“ Josef Stoklosa (bis 2022)
Gitarre, Banjo, Mandoline, Violine, Bouzouki, Gesang
Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath (bis 2022)
Bass, Gitarre, Mandoline
Hartmut Priess (bis 2018)<ref name="ksta">Abschied von Hartmut Priess: Der stille Fooss es fott. 30. Dezember 2018, abgerufen am 1. März 2025.</ref>
Gesang, Gitarre, Percussion
Franz Peter Schütten (bis 2017)
Piano, Akkordeon, Gesang
Dieter „Joko“ Jaenisch  (bis 1974, 1977–1980) († 1998)
Aktuelle Besetzung
Mirko Bäumer (seit 2017)
Bass, Gesang
Hanz Thodam (seit 2019)
Gesang, Gitarre
Pit Hupperten (seit 2017)
Schlagzeug, Gesang
Alex Vesper (seit 2023)
Piano, Synthesizer, Akkordeon, Gesang
Andreas Wegener (seit 2005)
Gitarre, Mandoline, Gesang
Christoph „Raudi“ Granderath (seit 2020)
Ehemalige Mitglieder
Akkordeon, Keyboard, Gitarre, Gesang
Wilhelm „Willy“ Schnitzler (1980–2005) (* 1951; † 2019)<ref>Christine Bähr: Tod durch Band-Management bestätigt: Ex-Mitglied der Kölner „Bläck Fööss“ gestorben. In: General-Anzeiger Bonn. 1. Juli 2019, abgerufen am 1. März 2025.</ref><ref>Lokalzeit Köln Bericht zum Tod von Willy Schnitzler (Bläck Fööss) 01.07.2019 auf YouTube</ref><ref>Bastian Ebel: Wir denken an Euch: 20 verstorbene Kölner Lieblinge in 20 Jahren. In: express.de. 17. Januar 2021, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref>
Keyboard
Rolf Lammers (1974–1977)
Karl Friedrich „Kafi“ Biermann (1995–2016)
Ralph „Gus“ Gusovius (1994–2023)

Die Bläck Fööss (Kölsch für nackte Füße) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈbɭæk ˌføːs] (<phonos file="Ksh-M-de Bläck Fööss.ogg">hören</phonos>/?) sind eine Kölner Mundartband. Sie gehören zu den langlebigsten und erfolgreichsten Kölner Gruppen und haben ein weit über Karnevalslieder hinausgehendes, stilistisch vielseitiges Repertoire, in dem Schlager, Popmusik, Jazz, Blues, Rockmusik, Rock & Roll, Disco, Funk oder Reggae ebenso vertreten sind wie Krätzchengesang. Zu ihren bekanntesten Titeln zählen Drink doch eine met (1971<ref>F. Hoock: Drink noch eine met| Bläck Fööss. In: https://www.blaeckfoeoess.de. BLÄCK FÖÖSS, 1971, abgerufen am 24. Mai 2024.</ref>), En unserem Veedel<ref>Bei Veröffentlichung noch In unserem Veedel, Discogs, abgerufen am 6. Mai 2023</ref> und Mer losse d’r Dom en Kölle (beide 1973).

Geschichte

Vor 1970 spielten die Mitglieder der Bläck Fööss in diversen Kölner Beat-Gruppen. Vorläufer-Bands der Bläck Fööss waren Singing End, The Stowaways und The Beat Stones. Tommy Engel spielte bei The Luckies und den Black Birds, danach Schlagzeug bei den Tony Hendrik Five, bevor er zu den Stowaways wechselte. Diese Bands traten im Vorprogramm berühmter Beatgruppen auf, so etwa die Beat Stones am 6. November 1966 bei The Who mit The Lords in Messehalle 8. Die Beat Stones stellten ihre erste Single What? Am I in Love? im Vorprogramm des Beach-Boys-Konzerts am 17. Mai 1967 in der Kölner Sporthalle vor.<ref>Walter K. Schulz: Als die Fööss das Laufen lernten, 2010, S. 45</ref> Im September 1968 traten die Stowaways (mit Hartmut Priess, Peter Schütten und Ernst „Erry“ Stoklosa) bei einem Beatfestival in den Sartory-Sälen auf und gewannen den ersten Preis.

Auf Karnevalsbällen spielten diese Gruppen die Hits der Beatles, der Kinks oder der Hollies, jedoch gab es auch Nachfrage nach Karnevalsliedern. Daher entschloss man sich, auch auf Kölsch zu singen. Graham Bonney, mit dem die Band im Studio arbeitete, schlug ihnen vor, einen kölschen Titel aufzunehmen. Doch die Band wollte ihren guten Namen als Beat-Gruppe nicht riskieren und erfand den Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Die nackten Füße) als Pseudonym, der zwar kölsch war, aber auch englisch klang. Das Kölner Plattenlabel Electrola veröffentlichte am 22. Oktober 1970 ihre erste Single {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Da von der Platte nur 2000 Exemplare verkauft wurden,<ref>Tommy Engel/Bernd Imgrund: Du bes Kölle. 2012, o. S.</ref> produzierte Electrola vorerst keine weiteren mit der Band.<ref>Walter K. Schulz: Als die Fööss das Laufen lernten, 2010, S. 113</ref>

Das im September 1971 in den Kölner Cornet-Studios aufgenommene Stück Drink doch eine met wurde von Heinz Gietz produziert und zunächst von den Plattenlabels abgelehnt, weil diese englische Texte bevorzugten. Gietz, der Electrola 1966 verlassen und sein eigenes Plattenlabel Cornet Records gegründet hatte, besaß einen Vertriebsvertrag mit BASF und veröffentlichte 1972 den Titel, der sofort ein Publikumserfolg wurde. Cornet Records produzierte zwei Langspielplatten mit den Bläck Fööss, 1974 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und 1975 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Der Erfolg der Gruppe in den Sälen und beim regionalen Plattenverkauf ermutigte Electrola 1976, der Band erneut einen Plattenvertrag anzubieten. Bald war die Gruppe bei Karnevalssitzungen und -bällen sehr gefragt, nur die konservativen Karnevalsgesellschaften waren zunächst durch das Äußere der Gruppe irritiert: langhaarig, in Jeans und barfuß, um dem neuen Bandnamen gerecht zu werden (was man später wegen der Verletzungsgefahr durch Glasscherben wieder aufgab), tauchten die Bläck Fööss mit E-Gitarren und tragbaren Verstärkern auf den traditionellen Karnevalsveranstaltungen auf.

Repertoire

Ab den 1970er Jahren entwickelten sich die Bläck Fööss durch einfallsreiche und humorvolle Titel mit eingängigen Melodien zu musikalischen Superstars des Kölner Karnevals. Sie wurden mit über 100 Titeln zu den Hauptabnehmern der Lieder des Komponisten Hans Knipp über das kölsche Milieu, die rheinische Mentalität und Blicke hinter die Kulissen des kleinbürgerlichen Alltags. Zu Knipp entstand erstmals 1970 ein Kontakt, als die Gruppe noch unbekannt war.

Er verfasste 1973 mit Mer losse d’r Dom en Kölle eine der Hymnen des kölschen Karnevals. Ursprünglich als Kritik an der Sanierungspolitik der Stadt Köln gedacht (Der Titel ist eine Anspielung auf die bekannte Redewendung Die Kirche im Dorf lassen), wird das Stück auch häufig als Hommage an den Kölner Dom interpretiert. In Lange Samstag en d’r City aus dem Jahr 1977 sang die Gruppe über das Erlebnis eines verkaufsoffenen Samstags mit Kleinkindern.

Bei seinen Titeln für die Bläck Fööss wie Ming eetste Fründin (1976), Buuredanz (1977), Mer bruche keiner (1998) oder Unsere Stammbaum (2000) ließ Knipp sich von der künstlerischen Vielfalt der Band leiten. Die deutsche Hitparade erreichten sie erstmals mit Katrin, einem Stück über die angebetete Bedienung in einem McDonald’s-Restaurant (Januar 1985; Platz 25), das nachfolgende Frankreich, Frankreich (Juli 1985; Platz 9) wurde ihr bislang größter Hitparadenerfolg mit 190.000 verkauften Tonträgern.<ref>Sampler aus der Zweitverwertung hinzugerechnet, waren es sogar 2,8 Millionen; WDR-Interview mit Produzent Werner Dies, ausgestrahlt am 4. Februar 2012</ref> Fünf ihrer Langspielplatten konnten sich in den deutschen Top Ten platzieren.

Die Gruppe hat ein weit über die Karnevalslieder hinausgehendes, stilistisch vielseitiges Repertoire, eine Mischung aus Schlager, Popmusik, Jazz, Blues, Rockmusik, Rock & Roll, Disco, Funk oder Reggae ebenso wie Krätzchengesang. Zudem sind auf den älteren Platten auch einige Gesellschaftstänze vertreten, wie beispielsweise Samba (Wenn de Sonn schön schingk; 1974), Tango (Damenwahl em Stammlokal; 1976) oder Cha-Cha-Cha (Kaffeebud; 1978). Einige Songs der Bläck Fööss sind Coverversionen, deren Originale etwa von Ladysmith Black Mambazo, den Beatles, den Hollies, Neil Young, Willi Ostermann oder Herbert Grönemeyer stammen. Produzent der Gruppe war von 1973 bis zu seinem Tod 2003 Werner Dies.

Die Bläck Fööss behandeln auch ernste Themen wie im Lied Edelweißpiraten, das vom Schicksal der Kölner Edelweißpiraten im „Dritten Reich“ erzählt oder im Stück Feschers Köbes den Aufstand gegen die Willkürherrschaft des Erzbischofs Anno im Jahre 1074. Mit Titeln wie Sirtaki oder Unsere Stammbaum bezieht die Gruppe immer wieder Position gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, was sie auch durch ihre Auftritte 1992 und 2012 beim Konzert gegen rechte Gewalt Arsch huh, Zäng ussenander unterstrich.

Autorenschaft

Neben Hans Knipp schrieb bis in die 1990er Jahre v. a. Reiner Hömig viele Lieder für die Bläck Fööss.<ref>Tommy Engel: Du bes Kölle. Kiepenheuer & Witsch, 2012, ISBN 978-3-462-03827-9, S. 180: „Reiner [Hömig] war mein Freund und neben Hans Knipp ein ganz wichtiger Autor für die Fööss. Von ihm stammen unter anderem die »Kaffebud« und das »Schötzefess«.“</ref><ref>Credits von Reiner Hömig bei den Bläck Fööss auf discogs.com</ref> Bei Eigenkompositionen der Band wurde in den ersten Jahren jeweils Hartmut Priess als alleiniger Autor angegeben. Erst ab dem Album Links eröm – rächs eröm von 1977 wurden die jeweiligen Autoren auf den Schallplatten vollständig ausgewiesen.<ref>Tommy Engel: Engel, Bengel, Botzestengel. Kiepenheuer & Witsch, 1991, ISBN 3-462-02128-1, S. 103: „Bleibt die Frage, warum Hartmut Priess auf den ersten Alben ständig als Autor auftauchte. Erklärung: Hartmut war damals als einziger bei der GEMA angemeldet. Das hat sich erst später geändert, als wir alle Mitglieder der GEMA wurden. Denn bis dahin war mir immer erzählt worden, es gäbe mehr Punkte bzw. eine größere Ausschüttung aus dem GEMA-Topf, wenn nur ein Bandmitglied als Autor gemeldet ist...“</ref>

Mitglieder

Datei:Pressekonferenz zur Kundgebung 20 Jahre „Arsch huh, Zäng ussenander“-0585.jpg
Tommy Engel (Frontmann von 1970 bis 1994)
Datei:Black Fooss aus Koeln - Biermann.jpg
„Kafi“ Biermann (Frontmann von 1995 bis 2016)
Datei:Mirko Bäumer 3.jpg
Mirko Bäumer (Frontmann seit 2017)

In den 50 Jahren ihres Bestehens (seit 1970) haben die Bläck Fööss einige personelle Veränderungen vorgenommen. So ersetzte zu Beginn der achtziger Jahre der Keyboarder Willy Schnitzler seinen Vorgänger Dieter „Joko“ Jaenisch, der mit einer Unterbrechung von 1974 bis 1977 seit Gründung der Gruppe dabei gewesen war. In dieser Zeit spielte Rolf Lammers die Keyboards, der später als Studiomusiker und Mitglied der Band L.S.E. bekannt wurde.

Der spektakulärste Wechsel erfolgte 1994, als sich der Frontmann Tommy Engel nach längeren, hauptsächlich künstlerischen Differenzen von der Gruppe trennte. Er tritt seitdem solo auf. Engels Nachfolger wurde „Kafi“ Biermann. Im Zuge der Umbesetzung wurden die Bläck Fööss um den Schlagzeuger und Sänger Ralph „Gus“ Gusovius erweitert, der zuvor schon lange als Studiomusiker mitgewirkt hatte.

Nach der Session 2005 verließ Willy Schnitzler die Gruppe, weil er wegen Arthrose in den Händen nicht mehr Keyboard und Akkordeon spielen konnte. Er kam im Juni 2019 bei einem Autounfall in Ungarn ums Leben, wo er inzwischen wohnte.<ref name="stern-8778420">Carsten Heidböhmer: Der langjährige Keyboarder der Bläck Fööss stirbt bei Verkehrsunfall in Ungarn. In: stern.de. 1. Juli 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> Sein Nachfolger ist Andreas Wegener, der als Profimusiker bereits mit verschiedenen namhaften Musikern zusammengearbeitet hat.

Im Januar 2017 wurde Mirko Bäumer der Nachfolger des Sängers Kafi Biermann.<ref>Norbert Ramme: Personalwechsel bei Kölner Band: Kafi Biermann hört bei den Bläck Fööss auf. In: ksta.de. 10. Februar 2016, abgerufen am 27. Juni 2017.</ref> Ende Februar 2017 verließ auch das Gründungsmitglied Peter Schütten die Gruppe. Sein Nachfolger wurde Pit Hupperten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abschied mit Tränen 10.000 feierten Peter Schütten bei der Lachenden Kölnarena auf.] express.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bassist Hartmut Priess wurde Silvester 2018 von der Gruppe verabschiedet; sein Nachfolger ist Hanz Thodam.<ref name="ksta" /><ref>siehe auch Thorsten Moeck: Nachfolger steht schon fest: Hartmut Priess verlässt die Kölner Band „Bläck Fööss“. In: Kölnische Rundschau. (rundschau-online.de [abgerufen am 1. August 2018]).</ref>

2019 erlitt der Gitarrist „Bömmel“ Lückerath nach einem Karnevalsauftritt einen Schlaganfall und musste mehrere Monate pausieren;<ref>Bastian Ebel, Daniela Decker: Kölner Karneval: Die Bömmel-Sensation! Fööss-Urgestein trifft spektakuläre Entscheidung. 7. Januar 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> seitdem wird die Band vom Gitarristen Christoph Granderath unterstützt. 2021 wurde er vollwertiges Mitglied der Bläck Fööss.

Im Oktober 2022 verkündete die Band den Ausstieg der letzten beiden Gründungsmitglieder Erry Stoklosa und „Bömmel“ Lückerath zum Jahresende.<ref>Ausstieg bei den Bläck Fööss: Zwei Gründungsmitglieder sagen Tschüss, wdr.de, 18. Oktober 2022</ref> Beim vorerst letzten Silvesterkonzert der Bläck Fööss in der Lanxess Arena verabschiedeten sie sich vom Publikum.<ref>Bläck Fööss in Lanxess-Arena Köln - Konzert mit zwei Abschieden. Abgerufen am 1. Januar 2023.</ref>

Im Februar 2023 verkündete Ralph „Gus“ Gusovius seinen Ausstieg zum Ende der laufenden Karnevalssession. Sein Nachfolger wurde Alex Vesper, der seit 1994 als Studiomusiker für die Bläck Fööss tätig war und damit die von ihm mitgegründete Band Eldorado (Band) verließ.<ref>Nächster Ausstieg bei den Bläck Fööss: Nachfolger steht bereit. Abgerufen am 24. Februar 2023.</ref>

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Zusammenarbeit mit anderen Künstlern

Die Band arbeitete im Laufe der Zeit mit vielen Studiomusikern zusammen und trat auf der Bühne gemeinsam mit anderen Kölner Künstlern auf.

  • 1973 spielte die Gruppe als The Stowaways das Titellied zu der Zeichentrickserie Wickie und die starken Männer.
  • 1974 spielte die Gruppe das Schlusslied der Hobbythek ein.
  • 1981 sang der Kölner Rockmusiker, Roadie und Freund der Bläck Fööss King Size Dick auf der Platte Wenn et jöck… zwei Lieder, wie auch auf Morje, Morje
  • 1990 gab es einen Auftritt mit Ladysmith Black Mambazo beim WDR-Folkfestival.
  • In den 1990er Jahren holten die Bläck Fööss gelegentlich die Schäl Sick Brass Band mit auf die Bühne.
  • 2000 nahmen sie ihren ersten großen Hit Drink doch eine met zusammen mit dem Sänger Daddy Dee in einer Zick Zick eröm genannten Fassung neu auf.
  • 2002 wurden die Bläck Fööss bei dem Lied Du… (bes die Stadt), das auf dem Stück Highland Cathedral basiert, von der Cologne Caledonian Pipe Band begleitet.
  • Gelegentlich treten die Bläck Fööss mit anderen Kölner Bands wie den Höhnern auf.

Diskografie

Alben

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Weitere Alben

  • 1974: Op bläcke Fööss noh Kölle
  • 1975: Lück wie ich un du
  • 1976: Bei uns doheim
  • 1985: Em richtije Veedel
  • 1987: Pänz, Pänz, Pänz
  • 1987: Endlich frei!
  • 1988: Mer losse d’r Dom in Kölle
  • 1988: Was habst du in die Sack?
  • 1990: Live
  • 1991: Nix es ömesöns
  • 1995: Heimweh nach Köln
  • 1996: Roxy
  • 1997: Lück wie ich un du<ref>diese Doppel-CD ist eine Neuauflage der bei Cornett erschienenen Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1975 plus zehn hochdeutschen Aufnahmen, die de Bläck Fööß als Blattschuß-Trio 1975 noch für Cornett machten.</ref>
  • 1998: En d’r Südstadt jeiht et Leech aan
  • 2000: Loss mer uns verdrare
  • 2003: Best of … zum dräume
  • 2003: Kölsche Weihnacht
  • 2004: Rut & Wiess
  • 2005: Usjebomb
  • 2007: Best of … zum danze!
  • 2008: Jommer noh Hus oder solle mer blieve?
  • 2009: Wie die Zick verjeiht …
  • 2011: Alles für die Liebe
  • 2014: Best of … für et Hätz

Singles

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Weitere Singles

  • 1970: Rievkooche Walzer / Selverhuhzick
  • 1974: Leev Linda Lou / Whisky Double für Old Wabbel
  • 1974: Wenn de Sonn schön schingk
  • 1975: Loss d’r Kopp nit hänge / De Mama kritt schon widder e Kind
  • 1975: Lück wie ich un du / Die 3 vun d’r Linie 2
  • 1975: Pänz, Pänz, Pänz / Einmol em Johr
  • 1976: Damenwahl em Stammlokal / Et Spanien-Leed
  • 1976: Ming eetste Fründin / Ich krij’e Bier un du kriß e Bier
  • 1977: Buuredanz
  • 1977: Sirtaki / Rita Schnell
  • 1977: Loss mer jet schunkele / Lange Samstag en d’r City
  • 1978: Danz Mädche Danz / Et jitt kei jrößer Leid
  • 1978: Kaffeebud / Himmelfahrt
  • 1978: Weia Oweia / Ich han nen Deckel
  • 1979: Familijedaach / Treck noch ens dat Kleid ahn
  • 1980: Indianer kriesche nit / Anglerleed
  • 1980: Flipper / M.S.Monika
  • 1981: Schäle Schäng / Kölsche Bröck
  • 1982: Schötzefess / Heimweh en Kölle
  • 1983: Achterbahn / Polterovend
  • 1984: Huusmeister Kaczmarek / Sporthall
  • 1986: Neña / Herman The German
  • 1987: Du bes zu schön / Kölle am Rhing
  • 1987: Baby I Love You / Loss m’r jon
  • 1987: Wochenplan / Wochemaat en Kölle, Wochenplan (DKF Version)
  • 1990: Dovun dräum ich sulang (Tanzbrunnen) / Dä Wing vun Kölle am Rhing
  • 1990: Bläck Fööss Band / Dat Wasser vun Kölle
  • 1990: Danz Bläck Fööss Danz / Maiwiese (Instrumental)
  • 1992: Tarzan / Rentner
  • 1993: Sie liebt dich / Komm gib mir deine Hand / Liebe deine Feinde
  • 1994: Rheinhotel
  • 1994: Kumm widder heim
  • 1996: Wenn et Leech usjing em Roxy
  • 1996: Do han sen en d’r Ärm jenomme
  • 1998: Mer bruche keiner
  • 1998: Fastelovendstrumm
  • 1998: Ein Leben nach dem Tod
  • 2000: Unsere Stammbaum
  • 2000: Zick zick eröm (Drink doch eine met 2000)
  • 2002: Du bes die Stadt
  • 2013: Kölner Leechter

Videoalben

  • 2003: Best of … Silvesterparty (DVD)

Auszeichnungen

Literatur

  • Peter Feierabend (Hrsg.): 50 Johr Bläck Fööss. Kölle es un bliev uns Heimat! Berg und Feierabend, 2021. ISBN 978-3-948272-06-7
  • Matthias Becker (Hrsg.): Bläck Fööss – schwatz op wiess: 124 Lieder in Wort und Bild; Texte, Hintergründe, Kommentare, Kölsch-Lexikon, Chronik, Diskografie. Gerig-Musikverlage, De Bläck-Fööss-Musikverlag, Bergisch Gladbach-Bensberg 2000; ISBN 3-87252-312-0.
  • Bläck Fööss: Et Wohrzeichen vun Kölle – Fans und prominente Kölner Persönlichkeiten beschreiben das Phänomen Bläck Fööss von „außen“ – aus der Sicht des Publikums, 176 Seiten, 400 Abbildungen, Feierabend Unique Books, Köln, ISBN 978-3-939214-01-4.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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