Zum Inhalt springen

Aschoff-Knoten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: behandelt das rheumatische Granulom; zu dem Teil des Reizleitungssystems des Herzens (Aschoff-Tawara-Knoten) siehe Atrioventrikularknoten.

 | Vorlage:Hinweisbaustein 
 | {{#ifeq: 0 | 0 |}}

}}

Datei:Aschoff Body in Rheumatic Myocarditis.jpg
Aschoff-Knoten im Myokard, deutlich zu erkennen die zentral liegenden Zellkerne der Myozyten
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: I09.0<ref>Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln 2019, S. 82</ref> | I09.0<ref>Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln 2019, S. 82</ref> | Eintrag fehlt }} Rheumatische Myokarditis | Eintrag fehlt }}
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
{{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}}
{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 30}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 29}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 28}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 27}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 26}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 25}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 24}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 23}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 22}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 21}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 20}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 19}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 18}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 17}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 16}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 15}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 14}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 13}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 12}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 11}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05}}

Bei dem Aschoff-Knoten handelt es sich um ein rheumatisches Granulom, das im Rahmen einer Pankarditis bei rheumatischem Fieber auftreten kann. Er wurde zuerst im Jahr 1904 von Ludwig Aschoff und ein Jahr später von Paul Rudolf Geipel beschrieben. In der deutschen Literatur werden sie daher als Aschoff-Geipel-Knötchen beschrieben, im russischen Sprachraum heißen sie synonym Aschoff-Talajew-Knoten.<ref>Zetkin, Schaldach: Lexikon der Medizin. 16. Auflage. Ullstein-Medical, ISBN 3-86126-126-X.</ref>

Pathologie

Die Aschoff-Knoten treten nur bei akutem rheumatischem Fieber auf. Es handelt sich um periarterielle Granulome, die besonders im Interstitium der Herzmuskulatur auftreten.

Pathogenese

Dem rheumatischen Fieber geht meist eine pharyngeale Infektion mit β-hämolysierenden Streptokokken der Lancefield-Gruppe A (Streptococcus pyogenes) voraus. Das spezifische M-Protein (meist mit dem Serotyp M 1, 3, 5 oder 18) der Kapselsubstanz der Streptokokken weist Antigeneigenschaften auf. Es kommt im Rahmen der Immunantwort zu einer Bildung von Antikörpern gegen das M-Protein, diese Antikörper weisen eine Kreuzantigenität gegenüber sarkolemmalem Myosin und Tropomyosin auf.<ref>Cunningham et al.: Human monoclonal antibodies reactive with antigens of the group A Streptococcus and human heart. In: J Immunol. 1988 Oct 15;141(8), S. 2760–2766. PMID 3049816</ref> Ebenfalls wurden Antikörper gegen Hyaluronsäure und Autoantikörper gegen Proteoglykane des Bindegewebes nachgewiesen.<ref>Wessels et al.: Hyaluronic acid capsule is a virulence factor for mucoid group A streptococci. In: Proc Natl Acad Sci U S A., 1991 Oct 1;88(19), S. 8317–8321. PMID 1656437</ref>

Histologie

Die Aschoff-Knötchen treten in Nachbarschaft der kleinen myokardialen Arterien auf, sie entstehen in drei Schritten:

  1. Exsudative Phase
  2. Granulomatöse Phase
  3. Vernarbung

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein