Arnhofen (Abensberg)
Arnhofen Stadt Abensberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(336)&title=Arnhofen 48° 50′ N, 11° 53′ O
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| Höhe: | 372 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 336 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 181 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
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Arnhofen ist ein Gemeindeteil der Stadt Abensberg im niederbayerischen Landkreis Kelheim.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Bis heute ist Arnhofen eine Gemarkung, die annähernd der Gebietsfläche der bis 1971 selbstständigen Gemeinde Arnhofen entspricht.
Lage
Das Kirchdorf liegt in den südlichen Ausläufern des Jura, am westlichen Hang eines breiten Trockentals, welches einst von der nordwärts über das Hopfenbachtal in den Kelheimer Talkessel abfließenden eiszeitlichen Ur-Abens<ref>Geologische Institute der Universitäten Wien und Bern (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2024. Suche im Internet Archive ) (zuletzt abgerufen am 29. Oktober 2012; PDF; 1,4 MB)</ref> geschaffen wurde. Regensburg ist in östlicher Richtung etwa 35 km, Ingolstadt in westlicher 40 km entfernt. München liegt ungefähr 95 km südlich des Ortes.
Geschichte
In den 1980er Jahren wurde in der Nähe des Ortes ein jungsteinzeitliches Bergwerk entdeckt. Hier bauten zwischen 5000 und 4000 v. Chr. jungsteinzeitliche Bergleute auf 10 ha und in mehr als 20.000 Schächten Feuerstein ab. Das Feuersteinbergwerk von Abensberg-Arnhofen, eines der größten seiner Art in Mitteleuropa, stellt ein montanarchäologisches Bodendenkmal von internationaler Bedeutung dar.
Urkundlich trat Arnhofen bereits 867 als „Arnhelmahova“ (= Hof des Arnhelm) in Erscheinung.<ref name="Rieger263-264">Georg Rieger, Kelheimer Heimatbuch für die Stadt und den Landkreis Kelheim, 1953, Seite 263–264.</ref> Das am Ort ansässige Geschlecht der „Arinhofer“ ist urkundlich bis Ende des 14. Jahrhunderts nachweisbar. 1760 waren die Abensberger Karmeliter im Besitz eines großen Teiles von Arnhofen.<ref name="Rieger263-264"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Die Gemeinde Arnhofen im Landkreis Kelheim hatte 1964 eine Fläche von 623,21 Hektar und umfasste nur den Ort Arnhofen.<ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 351 (Digitalisat).</ref> Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde sie am 1. Januar 1972 in die Stadt Abensberg eingemeindet.<ref></ref>
Einwohnerentwicklung
- 1840: 126<ref name="HistGV52">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 58, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref>
- 1871: 134<ref name="HistGV52" />
- 1900: 169<ref name="HistGV52" />
- 1925: 201<ref name="HistGV52" />
- 1950: 243<ref name="HistGV52" />
- 1961: 240<ref name="VZ1961" />
- 1970: 307<ref name="VZ1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 77 (Digitalisat).</ref>
- 1987: 336<ref name="VZ1987" />
Baudenkmäler
- Die Filialkirche St. Stephanus wurde 1753 neu erbaut.<ref name="Rieger263-264"/>
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Wirtschaft und Infrastruktur
In dem ungefähr 550 Einwohner zählenden Dorf, in dem mittlerweile auch Wohngebiete ausgewiesen wurden, wird noch umfangreich Landwirtschaft betrieben. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Arnhofen liegt an der Bahnstrecke Regensburg–Ingolstadt, an der bis 1980 der Bahnhof Arnhofen bestand. Am Ort war ein mittelständischer Ziegeleibetrieb ansässig. Arnhofen gehört zum Sprengel der Pfarrei Pullach.
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Arnhofen
- Gartenbauverein Pullach-Arnhofen
- Kath. Landjugend Pullach-Arnhofen
- Krieger- und Kameradenverein Pullach-Arnhofen
- Schützenverein Jennerwein
- Jagdgenossenschaft Arnhofen
- SV 72 Arnhofen
Literatur
- Georg Paula, Volker Liedke, Michael M. Rind: Landkreis Kelheim (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band II.30). Verlag Schnell & Steiner, München/Zürich 1992, ISBN 3-7954-0009-0, S. 54.
Weblinks
- Arnhofen auf der Homepage der Stadt Abensberg (zuletzt abgerufen am 12. Oktober 2024)
- Vorlage:Bavarikon Ort
Einzelnachweise
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Abensberg | Allersdorf | Arnhofen | Aumühle | Aunkofen | Badhaus | Baiern | Buchhof | Gaden | Gilla | Holzharlanden | Kleedorf | Lehen | Mitterhörlbach | Oberhörlbach | Offenstetten | Pullach | Sandharlanden | Schillhof | Schwaighausen | See | Unterhörlbach
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