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Armands Uščins

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Armands Uščins (* 6. Oktober 1973 in Riga, Lettische SSR, Sowjetunion) ist ein lettischer Handballspieler und Handballtrainer.

Karriere

Der Kreisläufer wechselte im Jahr 2005 aus seiner Heimat Riga (ASK Rīga) mit seinem Nationalmannschaftskollegen Mārtiņs Lībergs, der vom österreichischen Klub HC Hard kam, zum Dessau-Roßlauer HV.

Uščins lief für die lettische Nationalmannschaft auf.

Nachdem Uščins bis 2016 den deutschen Fünftligisten SG Kühnau trainierte, übernahm er den Drittligisten SV Anhalt Bernburg.<ref>Anatolijs Kreipāns: Armands Uščins trenēs 3. līgas klubu. In: sportacentrs.com. 15. März 2016, abgerufen am 8. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2017 übernahm er zusätzlich das Traineramt der lettischen Nationalmannschaft.<ref>Kevin Sager: TSG Calbe trifft auf den Primus. In: Volksstimme.de. 8. November 2019, abgerufen am 8. Januar 2020.</ref> Nach der Saison 2017/18 gab Uščins sein Traineramt beim SV Anhalt Bernburg ab und wurde Trainer des Sachsen-Anhalt-Ligisten SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.<ref>Tobias Grosse, Janet Leine: Alle Augen auf Armands Uscins. In: mz.de. 1. September 2018, abgerufen am 8. August 2024.</ref> Nach seiner 4 Jahre anhaltenden Amtszeit bei Wittenberg, mit denen er unter anderem den Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga feiern konnte, entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins zum Beenden des Verhältnisses.

Nach Beendigung der Trainertätigkeit nahm er sich eine Auszeit vom Handball. In dieser zweijährigen Pause absolvierte er den EHF-Master Coach. Ab Ende August 2024 war er hauptamtlicher Trainer der A-Jugend des Dessau-Roßlauer HV.<ref>Eine Legende kehrt nach 13 Jahren zurück: Armands Uscins wird Trainer beim Dessau-Roßlauer HV. In: mz.de. 21. August 2024, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref> Zur Saison 2025/26 übernahm Uščins den Drittligisten Oranienburger HC, den er bis November 2025 betreute.<ref>Uscins wechselt zum Oranienburger HC. In: handball-world.news. 9. Mai 2025, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref><ref>Noch kein Uscins-Nachfolger da: So geht es beim OHC weiter. In: handball-world.news. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.</ref>

Privates

Uščins ist verheiratet und hat vier Kinder. Sein Sohn Renārs Uščins spielt ebenfalls Handball. Er ist deutscher Nationalspieler.

Einzelnachweise

<references />