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Angst über den Wolken

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Angst über den Wolken (Originaltitel: Free Fall) ist ein US-amerikanisch-kanadisch-deutscher Actionthriller aus dem Jahr 1999. Regie führte Mario Azzopardi, das Drehbuch schrieben Jim Wheat und Ken Wheat.

Handlung

Zwei Flugzeuge des Unternehmens Trans Regional Airline stürzen im Abstand von exakt einem Jahr ab. Es gibt keine Überlebenden. Als Mitarbeiterin der Verkehrssicherheitsbehörde NTSB untersucht Renee Brennan zusammen mit FBI-Agent Scott Wallace die Vorfälle. Sie werden von einem Saboteur angerufen, der mit weiteren Katastrophen droht. Ein weiterer Absturz beweist die Ernsthaftigkeit seiner Drohungen. Brennan will die Flugzeugflotte des Unternehmens stilllegen, kann sich jedoch damit nicht durchsetzen – wie schon ein Jahr zuvor bei der ersten Katastrophe, bei der ihren Theorien auch niemand Gehör schenken wollte. Man versprach sich eine Beruhigung der Ängste der potentiellen Passagiere, indem man offiziell von menschlichem Versagen als Absturzursache sprach.

Der anonyme Täter sabotiert den Wagen von Brennan, woraufhin diese zu ihrer Sicherheit unter Beobachtung gestellt wird. Brennans Freund Mark Ettinger wird durch einen fingierten Anruf des Saboteurs an Bord eines von ihm manipulierten Flugzeugs gelockt. Er stirbt bei dem Absturz.

Der Täter überrascht Brennan in ihrer Wohnung, die er unbemerkt betreten hat. Er möchte sich mit ihr unterhalten – nachdem er das Telefon funktionsuntüchtig gemacht hat, ihren Sohn Patrick in seinem Zimmer eingeschlossen hat und das Licht hat erlöschen lassen. Da ihr Haus jedoch observiert wird, kann Schlimmeres verhindert werden, aber der Täter entkommt.

Brennan identifiziert ihn als Michael Ives, den Ehemann der Pilotin der ersten Absturzmaschine. Die nächste Maschine, die er als Mechaniker verkleidet manipuliert hat, ist bereits in der Luft, aber Brennan kann die Katastrophe verhindern.

Vor den Augen von Wallace bringt Ives Brennan auf dem Rollfeld in seine Gewalt. Er habe sich zutiefst gedemütigt gefühlt, als man seine Frau als Sündenbock hinstellte. Erst durch Brennans Unfallbericht sei er auf die Idee gekommen, durch seine Aktionen aufzuzeigen, dass es nicht immer die Menschen sind, die Schuld an den Katastrophen haben, sondern es durchaus auch die Technik sein kann. Nachdem sich Brennan aus seiner Gewalt befreien kann, sieht man ihn in einem Fahrzeug gegen einen Tankwagen fahren, woraufhin beide explodieren. Es sieht so aus, als sei Ives tot, jedoch sind die Leichen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Kurz darauf wird im Flughafenbereich ein erschossener Pilot gefunden. Wallace geht an Bord der betreffenden Maschine, in der bereits Brennan und ihr Sohn sitzen. Sie erfahren, dass ein angeblicher „Ersatz“-Pilot an Bord gekommen ist. Im verschlossenen Cockpit hat Ives die Piloten ausgeschaltet und startet selbst das Flugzeug. Er spielt den Passagieren über die Bordlautsprecher Aufzeichnungen des Todesfluges seiner Frau vor. Es wird klar, dass er exakt diesen Flug nachzustellen versucht.

Unter den Passagieren gibt es einen Piloten, welcher allerdings beim Stürmen des Cockpits durch Schüsse schwer verletzt wird und außerstande ist, das Flugzeug zu landen. Ives wird erschossen, Brennan übernimmt das Steuer. Zwar ist sie bisher nur im Simulator geflogen, doch über Funk erhält sie Anweisungen von einem Piloten und kann das Flugzeug so landen.

Kritiken

Die Zeitschrift prisma schrieb, der Film sei „psychologisch brisant“ und „effektvoll“.<ref>Vorlage:Prisma</ref>

Die Redaktion von www.new-video.de warf dem Film ein mit einer Fernsehserie vergleichbares Niveau der Inszenierung und der Darstellungen vor. Nur gelegentlich „kommt Spannung auf“. Die Handlung „wartet zum Ende hin mit immer hanebücheneren Details auf, was der Glaubwürdigkeit schadet“.<ref>www.new-video.de, abgerufen am 25. September 2007</ref>

Hintergrund

Der Film wurde in Toronto und in Uxbridge (Ontario) gedreht.<ref>Filming locations für Free Fall, Internet Movie Database, abgerufen am 25. September 2007</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />