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Angelbach (Gemeinde Bad Großpertholz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Angelbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Angelbach
Angelbach (Gemeinde Bad Großpertholz) (Österreich)
Angelbach (Gemeinde Bad Großpertholz) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Bad Großpertholz
Koordinaten 48° 38′ 15″ N, 14° 47′ 32″ OKoordinaten: 48° 38′ 15″ N, 14° 47′ 32″ O
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Höhe 652 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03610
Katastralgemeindenummer 07302
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Angelbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Bad Großpertholz im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das Dorf liegt nordwestlich von Bad Großpertholz an der rechten Seite der Lainsitz. Zur Ortschaft zählen weiters die Rotte Fischbach und die Streusiedlung Osang.

Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 39 Häusern genannt, das nach Harmanschlag eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Großpertholz besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Herrschaft Weitra übte die Landgerichtsbarkeit aus.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Angelbach ein Gemischtwarenhändler, ein Trafikant und mehrere Landwirte ansässig. Den Schwerpunkt bildete jedoch das Glashandwerk mit mehreren kleinen Betrieben und der Waldviertler Glasschleifer reg. Gen. mbH.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 193</ref>

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in Angelbach ungarische Juden zwangsweise zum Straßenbau und zur Regulierung der Lainsitz eingesetzt.<ref>Angelbach – Zwangsarbeitslager für ungarische Juden auf tenhumbergreinhard.de</ref><ref>Maria Theresia Litschauer: Architekturen des Nationalsozialismus. Die Bau- und Planungstätigkeit im Kontext ideologisch fundierter Leitbilder und politischer Zielsetzungen am Beispiel der Region Waldviertel 1938-1945. Verlag Böhlau, Wien 2012 ISBN 978-3-205-78846-1</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Angelbach insgesamt 51 Bauflächen mit 14.899 m² und 15 Gärten auf 2.711 m², 1989/1990 waren es 50 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 143 angewachsen und 2009/2010 waren es 112 Gebäude auf 198 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bev.gv.at)</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 202 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 238 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 137 Hektar Landwirtschaft betrieben und 300 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 119 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 304 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Angelbach beträgt 16 (Stand 2010).

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Bad Großpertholz