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Andreas Graf (Radsportler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Andreas Graf Vorlage:SportPicto
Andreas Graf (2015)
Andreas Graf (2015)
Zur Person
Spitzname Prinz
Geburtsdatum 7. August 1985
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Disziplin Bahn / Straße
Karriereende 2021
Internationale Team(s)
2009–2012
2015–2019
2020
RC ARBÖ Gourmetfein Wels
Hrinkow Advarics Cycleangteam
Sport.Land. Niederösterreich
Wichtigste Erfolge
Bahnradsport-Weltmeisterschaften
2016 SilbermedaillePunktefahren
Bahnrad-Weltcup
2017/18 Goldmedaille Gesamtwertung – Zweier-Mannschaftsfahren
2012/13 Goldmedaille Lauf in Cali – Punktefahren
Europameisterschaften
2014 Europameister-Trikot – Zweier-Mannschaftsfahren
Team(s) als Trainer
2022 Nationalteam Österreich (Bahn)
Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2023
Datei:Jesper Mørkøv, Andreas Graf - Bremen 2014.jpg
Andreas Graf (rechts) mit Jesper Mørkøv beim Bremer Sechstagerennen 2014

Andreas Graf (* 7. August 1985 in Wien) ist ein österreichischer Radsporttrainer und ehemaliger Bahn- und Straßenradrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

Andreas Graf gewann 2003 zwei Teilstücke bei dem Etappenrennen Brno 500+1 Kolo und 2006 konnte er die Gesamtwertung bei Brno 500+1 Kolo gewinnen. Bei der österreichischen Zeitfahrmeisterschaft belegte er 2004 und 2005 jeweils den zweiten Platz in der U23-Klasse. 2008 wurde er auf der Straße nationaler Vizemeister im Einzelzeitfahren der Eliteklasse und auf der Bahn wurde er zusammen mit Andreas Müller Meister im Madison.

In der Folge verlegte Graf den Schwerpunkt seiner sportlichen Aktivität auf die Bahn, wo er international und national erfolgreich war. 2014 wurde er gemeinsam mit Müller Europameister im Zweier-Mannschaftsfahren, 2016 Vize-Weltmeister im Punktefahren. Beim Bahnrad-Weltcup 2017/18 gewann er zusammen mit Andreas Müller die Gesamtwertung im Madison.

Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2020 in Berlin schaffte Graf in der Disziplin Zweier-Mannschaftsfahren mit seinem Partner Andreas Müller die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.<ref>Müller/Graf lösen mit WM-Rang 13 das Olympiaticket für Tokio. Österreichischer Radsportverband, 1. März 2020, abgerufen am 2. März 2020.</ref> Das dortigen Rennen konnten die beiden Fahrer nicht beenden.<ref>Andreas Graf: Der Prinz tritt vom Thron ab. In: noen.at. 10. August 2022, abgerufen am 21. Juli 2023.</ref>

Graf war aktiver Sportler des Heeressportzentrums des Österreichischen Bundesheers, in welchem er den Dienstgrad eines Zugsführers trug.<ref name="bund">Bundesheer-Leistungssportler/ -innen. In: Website Bundesheer. Österreichisches Bundesheer, 1. Dezember 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2021; abgerufen am 5. Februar 2021.</ref>

Berufliches

Seit 2022 ist Graf für den Österreichischen Radsport-Verband (seit 2023 Cycling Austria) als Trainer des Bahnteams tätig.<ref name="bund" /> Unter seiner Ägide erreichte die österreichische Mannschaft bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften der Junioren/U23 2023 ein historisch bestes Ergebnis.<ref>Maurer: Schmidbauer und Kokas erobern Europameistertitel im Madison bei U23-EM. In: radsportverband.at. 16. Juli 2023, abgerufen am 21. Juli 2023.</ref>

Erfolge

Bahn

2008
2009
2010
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2020

Straße

2011

Weblinks

Commons: Andreas Graf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Andreas Graf in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=135098 Andreas Graf] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

2010, 2012 Bláha/Hochmann | 2011 De Ketele/Keisse | 2013 Bertazzo/Viviani | 2014 Graf/Müller | 2015, 2016, 2020 Mora/Torres | 2017 Maitre/Thomas | 2018 De Ketele/Ghys | 2019 Hansen/Mørkøv | 2021 Havik/Schip | 2022–2024 Kluge/Reinhardt | 2025 Dorenbos/Hoppezak | 2026 Augenstein/Kluge

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