André Kaczmarczyk
André Kaczmarczyk (* 11. März 1986 in Suhl<ref>André Kaczmarczyk bei filmportal.de
</ref><ref name="Dresden"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />André Kaczmarczyk ( vom 25. Juni 2013 im Internet Archive). Vgl. Vita auf staatsschauspiel-dresden.de</ref>) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.
Leben
Ausbildung und Theater
André Kaczmarczyk wurde in Suhl geboren und wuchs in Eisenach auf.<ref name="TA">Eisenacher als Märchenkönig Ludwig II. In: Thüringer Allgemeine vom 7. Dezember 2010. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> Dort besuchte er den musisch-künstlerischen Zweig am Elisabeth-Gymnasium.<ref name="TA" /> Er war in verschiedenen Jugendtheaterprojekten aktiv, zunächst Mitglied im Jugendclub am „Freien Eisenacher Burgtheater“ und, nach dessen Schließung, im Jugendclub des Landestheaters Eisenach.<ref name="TA" /><ref name="Gorki"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />André Kaczmarczyk ( vom 5. März 2016 im Internet Archive) Vita (Offizielle Internetpräsenz Maxim-Gorki-Theater)</ref> Nach dem Abitur verkörperte er im Sommer 2005 den jungen Martin Luther im historischen Mittelalterspiel Luther – das Fest auf der Eisenacher Freiluftbühne.<ref name="TA" /> Beim Luther-Fest trat er auch später auf, so im Jahr 2007 als Luthers Famulus Georg Rörer und 2009 als Teufel.<ref>„Geschichte zum Anfassen“ - Opel-FAHR lud „Luther-Schauspieler“ in Barockstadt ein. Osthessen-News vom 14. August 2007. Abgerufen am 17. Oktober 2016</ref><ref>Lutherverein steht im Konflikt um doppeltes Musical. In: Thüringer Allgemeine vom 3. September 2011. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref>
Seine professionelle Theaterkarriere begann Kaczmarczyk im Jahr 2004 am Landestheater Eisenach. 2005 wechselte er an das Hans Otto Theater Potsdam, zu dessen Ensemble er bis 2007 gehörte. Hier absolvierte er auch sein Freiwilliges Soziales Jahr.<ref name="TA" /> 2006 übernahm er am Hans-Otto-Theater die Rolle des jungen Soldaten in der Uraufführung von David Salz, einer szenischen Collage nach einer Idee von Lea Rosh über den gleichnamigen Auschwitz-Überlebenden (Regie Uwe Eric Laufenberg).<ref>Hört das nie auf?. In: Berliner Zeitung vom 28. April 2006 (Produktionsdetails und Besetzung)</ref> Im September 2006 spielte er am Hans Otto Theater außerdem die Rolle des André, des Lebensgefährten der weiblichen Hauptfigur, in der deutschen Erstaufführung des Stücks Sicherheitsabstand des Kanadiers Frédéric Blanchette.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gefühle auf dem Seziertisch ( vom 12. Januar 2016 im Internet Archive). Aufführungskritik in: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 25. September 2006.</ref>
Kaczmarczyk studierte von 2006 bis 2009 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.<ref name="TA" /> Von 2007 bis 2010 trat er regelmäßig am bat-Studiotheater der Hochschule auf, unter anderem in der Rolle des Schriftstellers in Die Jagdgesellschaft und als Lenz in einer Bühnenfassung der Erzählung Lenz von Georg Büchner. Am Maxim-Gorki-Theater in Berlin gab er 2008 den Rosencrantz in Hamlet (Regie: Tilmann Köhler).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Besetzungsliste</ref> 2010 hatte er ein Engagement am Volkstheater Rostock. Er spielte 2010 außerdem in Orfeo – Love will tear us apart, einer Produktion der Kunstfestspiele Herrenhausen in Hannover, und in einer Bühnenfassung des Romans Berlin Alexanderplatz an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin unter der Regie von Volker Lösch.
Von 2011 an war Kaczmarczyk am Staatsschauspiel Dresden tätig, von der Spielzeit 2013/14<ref name="Dresden" /> bis 2016 als festes Ensemblemitglied. Am Staatsschauspiel Dresden trat er unter anderem als Jessica in Shakespeares Tragikomödie Der Kaufmann von Venedig (in einer reinen Männerbesetzung, Premiere September 2011, Regie Tilmann Köhler), als Spelunken-Jenny in Brecht/Weills Die Dreigroschenoper, als Goylbastard Nerron in der Uraufführung des Kinder- und Familientheaterstücks Reckless II – Lebendige Schatten von Cornelia Funke (Uraufführung Oktober 2012) und als Kevin „Princess“ Marley in der Uraufführung von Fast ganz nah (euer Krieg ist unser Krieg) von Pamela Carter (ein Werkauftrag der Bundeszentrale für politische Bildung, Uraufführung April 2013) auf. In Dresden spielte er den „Hallodri“ Alfred in Horváths Schauspiel Geschichten aus dem Wiener Wald (Premiere Spielzeit 2013/14, Regie Barbara Bürk), Nikolai in Dostojewskis Die Dämonen (Premiere Spielzeit 2013/14, Regie Friederike Heller) und den Narren Touchstone in Shakespeares Wie es euch gefällt (Premiere Spielzeit 2014/15, Regie Jan Gehler).<ref>Rasante Orgie. Aufführungskritik. In: Süddeutsche Zeitung vom 27. Februar 2015. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref><ref>Ein Glashaus voller Orientierungsloser. Aufführungskritik. In: Freie Presse vom 2. Juni 2014. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref><ref>Asyl auf der Augenweide. Aufführungskritik. Nachtkritik.de vom 17. Januar 2015. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref>
In der Spielzeit 2014/15 übernahm Kaczmarczyk am Dresdner Staatsschauspiel die Titelfigur in Dantons Tod in einer Neuinszenierung von Friederike Heller.<ref>Tugend, Terror und Lebensgier in Zeiten der Revolution. Aufführungskritik. In: Meißner Tagblatt vom 18. Mai 2015. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> In der Spielzeit 2015/16 spielte er in einer Inszenierung von Matthias Hartmann die Rolle des Fürsten Myschkin in einer Bühnenfassung von Dostojewskis Roman Der Idiot.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Matthias Hartmann inszeniert Dostojewskis „Der Idiot“ am Dresdner Staatsschauspiel: Narr unter Narren ( vom 17. Oktober 2016 im Internet Archive). Aufführungskritik. In: Leipziger Volkszeitung vom 18. Januar 2016. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref><ref>Theater: Er ist wieder da. Aufführungskritik. In: Süddeutsche Zeitung vom 17. Januar 2016. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> In der Spielzeit 2015/16 stand Kaczmarczyk in der Rolle der Operndiva Ildebranda Cuffari in einer Bühnenfassung des Films Fellinis Schiff der Träume auf der Bühne.<ref>Dresdner Abschied auf dem schiff der Träume. Aufführungskritik. In: Meißner Tagblatt vom 18. Mai 2015. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> Mehrere Spielzeiten war er in Dresden auch, an der Seite von Lea Ruckpaul als Isa, als Tschick in der Bühnenadaption des gleichnamigen Romans von Wolfgang Herrndorf zu sehen. Diese Rolle spielte er nochmals in seiner letzten Spielzeit als festes Mitglied des Staatsschauspiels Dresden 2015/16.
Ab der Spielzeit 2016 bis 2022 war er unter dem neuen Intendanten Wilfried Schulz festes Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus.<ref>Düsseldorfer Schauspielhaus: Schulz stellt sein Ensemble vor. rp-online.de vom 1. März 2016. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> Dort spielte er zu Beginn der Spielzeit 2016/17 die Rolle des Enkidu im Epos Gilgamesh in einer Bühnenbearbeitung von Raoul Schrott.<ref>Schauspiel Düsseldorf startet: Grandiose „Gilgamesh“-Inszenierung. Aufführungskritik. In: Neue Osnabrücker Zeitung vom 16. September 2016. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> Weitere Rollen waren die des Macbeth in der Spielzeit 2021/22 und Richard III. in der Spielzeit 2023/24.<ref>André Kaczmarczyk. In: dhaus.de, abgerufen am 3. Februar 2024.</ref> Seit der Spielzeit 2022/2023 arbeitet er wieder freischaffend als Schauspieler und Regisseur.<ref>André Kaczmarczyk beim Düsseldorfer Schauspielhaus, abgerufen am 13. Oktober 2024</ref>
Kaczmarczyk erarbeitet auch eigene, oft musikalische Formate. In der Spielzeit 2016/17 brachte er in Düsseldorf den Ensemble-Liederabend Heart of Gold auf die Bühne.<ref>Düsseldorf: Große Lieder von der Liebe. Aufführungskritik. Abgerufen am 28. März 2018.</ref> In der Sammlung Philara hatte in der Spielzeit 2017/18 die gemeinsam mit Felix Krakau entstandene Produktion Jeff Koons Premiere, eine szenische Installation nach dem gleichnamigen Stück von Rainald Goetz.<ref>Düsseldorf: Wo Koons draufsteht, ist Kunst drin. Aufführungskritik. Abgerufen am 28. März 2018.</ref> Seine Bühnenfassung von Alice nach Lewis Carroll hatte als Musiktheater im Oktober 2020 am Schauspielhaus Düsseldorf Premiere.<ref>Andreas Wilink: André Kaczmarczyk inszeniert scheinhaft schönes Musiktheater nach Lewis Carroll: „Flieg auf, kleine Tränenfee!“, Premieren-Rezension auf nachtkritik.de vom 29. Oktober 2020, abgerufen am 1. November 2020.</ref>
Kaczmarczyk lebt in Düsseldorf-Flingern.<ref>André Kaczmarczyk: Bei ihm treffen sich Geld und Liebe. In: Westdeutsche Zeitung vom 8. Dezember 2016. Abgerufen am 28. März 2018.</ref>
Film, Fernsehen und Hörspiel
Kaczmarczyk wirkte auch in Film- und Fernsehproduktionen sowie in einigen Kurzfilmen mit. In der am 4. Dezember 2010 im Rahmen der ZDF-Fernsehdokumentationsreihe Die Deutschen erstausgestrahlten Episode Ludwig II. und die Bayern (Staffel 2; Teil 8) verkörperte er den Märchenkönig Ludwig II. von Bayern.<ref name="TA" /> 2011 hatte er eine kleine Rolle (als Titania) in dem Historien-Thriller Anonymus von Roland Emmerich. In dem 2010 gedrehten Kurzspielfilm Der Sandmann, der nach der gleichnamigen Erzählung von E. T. A. Hoffmann entstand und im April 2012 seine TV-Premiere hatte, spielte er den Dichter Nathanael.<ref name="TA" /><ref>Der Sandmann Theaterfilm nach E.T.A. Hoffmann, Deutschland 2012. Offizielle Internetpräsenz 3sat. Abgerufen am 17. Oktober 2016</ref>
2012 hatte er eine Episodenrolle in der ARD-Krimiserie Heiter bis tödlich: Akte Ex als junger Künstler Tobias Krüger.<ref>Heiter bis tödlich - Akte Ex Folge: (5) Schweinskram (Besetzung und Inhalt)</ref> Im selben Jahr war Kaczmarczyk auch in zwei Märchenfilmen zu sehen: als junger König Jakob in Allerleirauh (Das Erste; Dezember 2012) und als Prinz Markus in Die sechs Schwäne (ZDF, Dezember 2012); beiden Rollen gab er „vielschichtige charakterliche Züge“.<ref>Prinzen für Constanze und Lotte: Sehenswert: Fünf neu verfilmte Grimms Märchen auf ARD und ZDF. In: Neue Osnabrücker Zeitung vom 23. Dezember 2012. Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref>
Im November 2015 war Kaczmarczyk in der ARD-Serie In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte als Heiko „Ralle“ Rallburg zu sehen. Er spielte den kriminellen besten Freund von Assistenzarzt Elias Bähr (Stefan Ruppe) aus gemeinsamen Schultagen.<ref>In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte. Szenenfoto. Abgerufen am 17. Oktober 2016</ref> In dem ZDF-Fernsehkrimi München Mord: Wo bist Du, Feigling? (Erstausstrahlung: September 2016) war er in der Rolle des Niklas Bernhard zu sehen.<ref>Reihe „München Mord – Wo bist du, Feigling?“; Fernsehkritik bei Tittelbach.tv (mit Szenenfotos). Abgerufen am 17. Oktober 2016.</ref> In der 9. Staffel der ZDF-Krimiserie Die Chefin (Erstausstrahlung ab August 2018) hatte er eine Episodenhauptrolle als Anton Berger; er verkörperte, an der Seite von Franz Pätzold den Inhaber einer Münchner Software- und IT-Firma und Bruder eines psychopathischen Mehrfachmörders.
Seit Januar 2022 ist er als Vincent Ross der erste genderfluide<ref>Elmar Krekeler: „Polizeiruf 110“: André Kaczmarczyk, der erste genderfluide Kommissar. In: Die Welt. 30. Januar 2022 (welt.de [abgerufen am 3. Februar 2022]).</ref> Polizeiruf-110-Kommissar und Nachfolger von Maria Simon (alias Olga Lenski). Er bildete zusammen mit Lucas Gregorowicz (alias Adam Raczek) bis 2022 ein polnisch-deutsches Ermittlerduo.<ref>André Kaczmarczyk wird Kommissar im „Polizeiruf 110“. In: Westdeutsche Zeitung. 7. Juli 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.</ref><ref>Julia Müller: André Kaczmarczyk: Salzburger Festspiele und Polizeiruf 110. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 16. Juli 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.</ref>
André Kaczmarczyk wirkte als Hörspielsprecher auch in verschiedenen Hörspielproduktionen des Rundfunk Berlin-Brandenburg, von Deutschlandfunk Kultur und BBC Radio mit.
Auszeichnungen
2003 wurde Kaczmarczyk mit dem Jugendkulturpreis der Stadt Eisenach ausgezeichnet.<ref name="Gorki" /> 2017 erhielt er den Publikumspreis Gustaf des Vereins der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses,<ref>André Kaczmarczyk. In: dhaus.de. Abgerufen am 27. März 2018.</ref> 2018 neben Lou Strenger, Lieke Hoppe und Kilian Ponert ebenfalls.<ref>Regina Goldlücke: Thaterpreis-Gustaf in Düsseldorf verliehen. In: rp-online.de. Abgerufen am 19. September 2018.</ref> 2018 erhielt er den Förderpreis für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf.<ref>Förderpreise der Landeshauptstadt 2018: Düsseldorfer Nachwuchskünstler ausgezeichnet. duesseldorf.de, Kultur, 4. Dezember 2018.</ref> 2022 wurde er beim Deutschen Fernsehkrimi-Festival gemeinsam mit Lucas Gregorowicz mit dem Sonderpreis für das beste Ermittlerduo für den Polizeiruf 110: Hildes Erbe ausgezeichnet.<ref>Julia Müller: André Kaczmarczyk: Sonderpreis für Düsseldorfer TV-Kommissar. 19. Mai 2022, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref>
Theatrografie (Düsseldorfer Schauspielhaus)
Als Schauspieler
- 2016: Der Idiot von Fjodor Michailowitsch Dostojewski (Rolle: Fürst Lew Nikolajewitsch Myschkin), Regie: Matthias Hartmann
- 2016: Gilgamesch-Epos übertragen von Raoul Schrott (Rolle: Enkidu), Regie: Roger Vontobel
- 2016: Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist (Rolle: Graf Wetter vom Strahl), Regie: Simon Solberg
- 2017: Auerhaus von Bov Bjerg (Rolle: Harry), Regie: Robert Gerloff
- 2017: Der Sandmann nach der Erzählung von E.T.A. Hoffmann (Rolle: Der Sandmann), Regie: Robert Wilson
- 2017: Fabian oder Der Gang vor die Hunde nach dem Roman von Erich Kästner (Rolle: Jakob Fabian), Regie: Bernadette Sonnenbichler
- 2017: Lazarus von David Bowie und Enda Walsh (Rolle: Valentine), Regie: Matthias Hartmann
- 2018: Caligula von Albert Camus (Rolle: Caligula), Regie: Sebastian Baumgarten
- 2018: Momentum von Lot Vekemans (Rolle: Das ungeborene Kind), Regie: Roger Vontobel
- 2018: Don Karlos von Friedrich Schiller (Rolle: Marquis von Posa), Regie: Alexander Eisenach
- 2019: Das Dschungelbuch nach dem Roman von Rudyard Kipling (Rolle: Bagheera), Regie: Robert Wilson
- 2019: Henry VI & Margaretha di Napoli nach William Shakespeare von Tom Lanoye (Rolle: Henry VI), Regie: David Bösch
- 2020: Alice nach Lewis Carroll, aus dem Englischen von Christian Enzensberger, Fassung von André Kaczmarczyk, Regie: André Kaczmarczyk
- 2021: Das Rheingold. Eine andere Geschichte von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel nach Richard Wagner (Rolle: Loge), Regie: Roger Vontobel
- 2021: Kleiner Mann – was nun? nach dem Roman von Hans Fallada (Rolle: Johannes Pinneberg), Regie: Tilmann Köhler
- 2021: Macbeth von William Shakespeare, aus dem Englischen von Thomas Brasch (Rolle: Macbeth), Regie: Evgeny Titov
- 2022: Cabaret von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb nach den »Berlin Stories« von Christopher Isherwood, (Rolle: Conférencier), Regie: André Kaczmarczyk
- 2023: Richard III. von William Shakespeare, aus dem Englischen von Thomas Brasch (Rolle: Richard III.), Regie: Evgeny Titov
Als Regisseur
- 2020: Alice, Musiktheater nach Lewis Carroll
- 2022: Orlando von Virginia Woolf, Regie/Bühnenfassung und Liedtexte
- 2022: Cabaret von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb
- 2023: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren von F.K. Waechter nach den Brüdern Grimm
- 2023: Das Sparschwein / Die Kontrakte des Kaufmanns von Eugène Labiche/Elfriede Jelinek
- 2025: Die Märchen des Oscar Wilde erzählt im Zuchthaus zu Reading, nach Oscar Wilde, Fassung von André Kaczmarczyk
Filmografie
<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />
- 2010: Genau Gleich (Kurzfilm)
- 2010: Die Deutschen: Ludwig II. und die Bayern (Fernsehreihe)
- 2011: Born Ready (Kurzfilm)
- 2011: Anonymus
- 2012: Der Sandmann (Fernsehfilm)
- 2012: Leg ihn um!
- 2012: Heiter bis tödlich: Akte Ex (Fernsehserie, Folge Schweinskram)
- 2012: Allerleirauh (Fernsehfilm)
- 2012: Die sechs Schwäne (Fernsehfilm)
- 2013: Wildwechsel (Kurzfilm)
- 2014: 37 Days (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 2015: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (Fernsehserie, Folge Alte Bande)
- 2016: München Mord: Wo bist Du, Feigling? (Fernsehreihe)
- 2018: Die Chefin (Fernsehserie, Folge Glück)
- 2020: Lindenberg! Mach dein Ding
- 2022: Polizeiruf 110: Hildes Erbe (Fernsehreihe)
- 2022: Polizeiruf 110: Abgrund (Fernsehreihe)
- 2023: Polizeiruf 110: Der Gott des Bankrotts (Fernsehreihe)
- 2023: Polizeiruf 110: Cottbus Kopflos (Fernsehreihe)
- 2024: Polizeiruf 110: Wasserwege (Fernsehreihe)
- 2024: Push (Fernsehserie, 5 Folgen)
- 2025: Polizeiruf 110: Spiel gegen den Ball (Fernsehreihe)
- 2025: Bettys Diagnose (Fernsehserie, Folge In den Sternen)
- 2025: SOKO Köln (Fernsehserie, Folge Straßenkatzen)
- 2025: Erzgebirgskrimi: Mordholz (Fernsehreihe)
- 2026: Polizeiruf 110: Goldraub
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- André Kaczmarczyk bei Crew United
- André Kaczmarczyk – Vita (Düsseldorfer Schauspielhaus)
- André Kaczmarczyk bei der Agentur Schneider
Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaczmarczyk, André |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 11. März 1986 |
| GEBURTSORT | Suhl |